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Ist das Meditation?

  • Jomolca777
  • 12. Mai 2018 um 21:04
  • Zum letzten Beitrag
  • Jomolca777
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    • 12. Mai 2018 um 21:04
    • #1

    Hallo

    Ich bin recht neu im meditieren und habe bisher nur Chakra Meditation gemacht.

    Also ich meditiere wie folgt: Ich stelle mir eine weiße, leuchtende Kugel vor und konzentriere mich darauf. (geschlossene Augen)

    Bereits nach einer Minute kommen und gehen verschiedene Farben vor meinen geschlossenen Augen, was ich darauf zurückführe, dass die Meditation von Erfolg ist.

    Ist das richtiges meditieren?

    Ich habe auch probiert einfach nur zu beobachten und an nichts zu denken, das erscheint mir aber noch zu schwer.

    Ich hoffe ihr wisst weiter.

    Danke:earth:

  • void 12. Mai 2018 um 22:02

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Festus
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    • 12. Mai 2018 um 23:30
    • #2
    Jomolca777:

    Also ich meditiere wie folgt: Ich stelle mir eine weiße, leuchtende Kugel vor und konzentriere mich darauf. (geschlossene Augen)

    Bereits nach einer Minute kommen und gehen verschiedene Farben vor meinen geschlossenen Augen, was ich darauf zurückführe, dass die Meditation von Erfolg ist.

    Wenn es dir hilft, mach einfach weiter so.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 12. Mai 2018 um 23:37
    • #3
    Jomolca777:

    Hallo

    Ich bin recht neu im meditieren und habe bisher nur Chakra Meditation gemacht.

    Also ich meditiere wie folgt: Ich stelle mir eine weiße, leuchtende Kugel vor und konzentriere mich darauf. (geschlossene Augen)

    Bereits nach einer Minute kommen und gehen verschiedene Farben vor meinen geschlossenen Augen, was ich darauf zurückführe, dass die Meditation von Erfolg ist.

    Ist das richtiges meditieren?

    Ich habe auch probiert einfach nur zu beobachten und an nichts zu denken, das erscheint mir aber noch zu schwer.

    Ich hoffe ihr wisst weiter.

    Danke:earth:

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    Also, ich würde lieber nach einer traditionellen Anleitung meditieren. Ist einfach besser erprobt.

    Konzentration auf ein positives Objekt ist schon eine bestimmte Art der Meditation. Wenn dann aber wie bei Dir Farben oder andere Spirenzchen, Geschichten und so, dazukommen, dann ist das nicht mehr Konzentration sondern Ablenkung.

    Eine gute Anfängermeditation ist die Atembetrachtung. Aber lies Dir eine Anleitung dazu durch, denn es ist gut zu wissen, was man richtig und verkehrt dabei machen kann.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • FederImWind
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    12. Mai 2018
    • 12. Mai 2018 um 23:55
    • #4

    klar ist das meditation; du könntest aber noch versuchen, das beobachtete objekt loszulassen.

  • Monikamarie
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    • 13. Mai 2018 um 08:51
    • #5

    Hallo und herzlich Willkommen Jomolka,

    im Unterforum Meditation "Buddhistische Praxis" findest Du viele Tipps.

    Diesen finde ich gut

    Ajahn Chah über Meditation

    • nikaya

    _()_

  • jianwang
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    • 13. Mai 2018 um 11:25
    • #6

    halte Dich nicht an dem Wort Meditation fest.

    Wie Festus schrieb - wenn es Dir hilft ...

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Max Schenzle
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    • 22. Dezember 2018 um 15:25
    • #7
    FederImWind:

    klar ist das meditation; du könntest aber noch versuchen, das beobachtete objekt loszulassen.

    Hi, kesakambalo: Beobachten, wie die Gefühle oder Farben ent- bestehen und wie sie wieder Vergegen.

    Die klassische Meditation ist der Achtfache Weg von Gotamo Buddho, millionenfach erprobt und erfolgreich.

  • jianwang
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    • 22. Dezember 2018 um 19:07
    • #8

    Werter kesakambalo … es gibt keine "klassische" Meditation, da diese Art der Geistesschulung schon lange vor dem Erkennen der vier Wahrheiten existierte.

    Und wenn man schon von "klassisch" spricht wäre es das anapanasati, die EINZIGE Art, welche vom Weltverehrten definiert beschrieben wurde

    Das Alles andere, so man es nicht in eigenen Saft praktiziert, sondern in einer sangha mit einem erfahrenen Lehrer, auch funktionieren kann, ist eine Binsenweisheit.

    Nebenbei … die vierte edle Wahrheit, welche des achtfachen Pfad beschreibt, besteht aus mehreren Bereichen, wobei nur ein Bereich die heute bekannte Meditation beinhaltet, das samadhi.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

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  • Shunyata
    Gast
    • 22. Dezember 2018 um 19:33
    • #9

    Prinzipiell ist es möglich den Weg der Selbsterleuchtung (Mushi-dokugo) zu gehen. Dieser ist jedoch sehr gefährlich, da man sich leicht selbst oder anderen dabei schaden kann. Die größte Gefahr ist die der Selbstverblendung, da man seine Fortschritte schwer "überprüfen" kann. Da sehe ich es so wie in der Bibel an den Früchten werded ihr sie erkennen. Also wenn du postives feedback was deine persönlichkeit(sstruktur) betrifft bekommst und die Dinge wo du weist das sie dir und anderen nicht gut tun nach und nach abnehmen bzw. gute Qualitäten aus deiner Praxis heraus entstehen ist es gut.

    Dies geht allerdings nur wenn man aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnimmt und nicht vor der Welt "flüchtet" um mehr Zeit für die Praxis zu haben, da einem sonst die Möglichkeit zum feedback erhalten fehlt.

    Lg

  • Max Schenzle
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    • 22. Dezember 2018 um 19:39
    • #10
    jianwang:

    Werter kesakambalo … es gibt keine "klassische" Meditation, da diese Art der Geistesschulung schon lange vor dem Erkennen der vier Wahrheiten existierte.

    Und wenn man schon von "klassisch" spricht wäre es das anapanasati, die EINZIGE Art, welche vom Weltverehrten definiert beschrieben wurde

    Das Alles andere, so man es nicht in eigenen Saft praktiziert, sondern in einer sangha mit einem erfahrenen Lehrer, auch funktionieren kann, ist eine Binsenweisheit.

    Nebenbei … die vierte edle Wahrheit, welche des achtfachen Pfad beschreibt, besteht aus mehreren Bereichen, wobei nur ein Bereich die heute bekannte Meditation beinhaltet, das samadhi.

    _()_

    Hi, es würde mich mal interessieren welche früheren Meditationsarten du da so kennst?

  • jianwang
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    • 23. Dezember 2018 um 11:40
    • #11
    kesakambalo:

    Hi, es würde mich mal interessieren welche früheren Meditationsarten du da so kennst?

    [lz]

    So viele "Heilswege" es in der Entwicklung der Menschheit gab, so viele Arten und Methoden der Meditation gibt es wohl. Von den Gebeten der monotheistischen Religionen, den Derwisch - Tänzen im Sufismus, die Zeremonien des Schamanismus bis hin zu den Yoga . Techniken und Meditationen im Hinduismus und Buddhismus gehen die Variationen. Von Verehrung der Götter über körperliche Ertüchtigung bis hin zu geistiger Entspannung und Konzentration variieren die Techniken.[/lz]

    Dies schrieb ich über meine Zeit in Russland. Dort im post Meditation

    Dir würde ich raten, mehr über den Tellerrand zu sehen, den ein Herr Neumann für Dich gefüllt hat.

    _()_

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  • Max Schenzle
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    • 23. Dezember 2018 um 18:44
    • #12
    jianwang:
    kesakambalo:

    Hi, es würde mich mal interessieren welche früheren Meditationsarten du da so kennst?

    [lz]

    So viele "Heilswege" es in der Entwicklung der Menschheit gab, so viele Arten und Methoden der Meditation gibt es wohl. Von den Gebeten der monotheistischen Religionen, den Derwisch - Tänzen im Sufismus, die Zeremonien des Schamanismus bis hin zu den Yoga . Techniken und Meditationen im Hinduismus und Buddhismus gehen die Variationen. Von Verehrung der Götter über körperliche Ertüchtigung bis hin zu geistiger Entspannung und Konzentration variieren die Techniken.

    [/lz]

    Dies schrieb ich über meine Zeit in Russland. Dort im post Meditation

    Dir würde ich raten, mehr über den Tellerrand zu sehen, den ein Herr Neumann für Dich gefüllt hat.

    _()_

    Ich bin gleich in den Pali-Kanon eingestiegen, mit Gotamo Buddho als Lehrmeister. Ich hatte es satt mit all den sog. Gurus und unvollständigen Meistern. Die autodidaktische Mehtode wird von G. Buddho ausdrücklich gebilligt. Als Kind hatte ich öfters die Gefühle von Ewigkeit und Endlosigkeit. Auf einer Bank über der Stadt kamen mir schon Gefühle, die ich dann im P-K wieder fand.

  • jianwang
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    • 24. Dezember 2018 um 10:33
    • #13

    *lacht … in den Pali - Kanon eingestiegen … mit Neumann, der sehr viel völlig sinnentstellt übersetzt hat.

    und die "autodidaktische" Methode … ach so … deswegen sprach der Weltverehrte so positiv über die sangha und die Wichtigkeit von kalyanamitta.

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  • Max Schenzle
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    • 24. Dezember 2018 um 10:44
    • #14
    jianwang:

    *lacht … in den Pali - Kanon eingestiegen … mit Neumann, der sehr viel völlig sinnentstellt übersetzt hat.

    und die "autodidaktische" Methode … ach so … deswegen sprach der Weltverehrte so positiv über die sangha und die Wichtigkeit von kalyanamitta.

    So wie ich deine Antwort erkenne, wäre es möglich, dass du bei einer buddh. Richtung bist, die ich vielleicht nicht kenne oder du nie angeführt hast. Gewisse Ähnlichkeiten mit der Kritik der Theravada konnte ich da schon erkennen. Diese Diskussion habe ich schon früher geführt und es müßig, weiter darüber zu diskutieren.

  • jianwang
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    • 24. Dezember 2018 um 12:24
    • #15

    Du "erkennst" falsch … wie so oft

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

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  • Shunyata
    Gast
    • 24. Dezember 2018 um 12:39
    • #16

    Wie woanders auch schon gesagt der Pk ist (zum Glück?) nicht Maß aller Dinge.

    Lg

  • Shunyata
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    • 24. Dezember 2018 um 13:31
    • #17

    @mkha'

    Wenn es dem Weg zur Befreiung dient, missachte(hinterfrage) ich gerne manche Lehrmeinungen (welche m.E nicht der Befreiung dienen sondern neue Käfige schaffen) und würde auch andere Menschen(die wahrhaft "frei" werden wollen) dazu ermutigen das selbe zu tun.

    Wenn man dies nicht tut entsteht, meiner Erfahrung nach(in der Welt gibt es genug Beispiele egal welcher Tradition), Dogmen >Fundamentalismus > Fanatismus.

    Und dies ist m.E sicher kein heilsamer Weg.

    Also ist es in diesem Kontext bewusst so gemeint und darf so gedeutet werden.

    Lg

  • Max Schenzle
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    • 25. Dezember 2018 um 10:37
    • #18
    Shunyata:

    Wie woanders auch schon gesagt der Pk ist (zum Glück?) nicht Maß aller Dinge.

    Lg

    Hi, Ja, was wir als PK zur Verfügung haben, sind nur Auszüge daraus. Dieser geringere Inhalt bietet aber genug Anlass, der Lehre Gotamo Buddhos zu folgen.

  • Max Schenzle
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    • 25. Dezember 2018 um 18:33
    • #19
    jianwang:

    Du "erkennst" falsch … wie so oft

    Da musst du schon die Frage erlauben, was ich denn da falsch erkennen würde!

  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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