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Die Übung des Mitgefühls ist das Herzstück des buddhistischen Weges?

  • Frank82
  • 1. April 2018 um 18:00
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    • 11. April 2018 um 22:31
    • #26
    mukti:

    das unpersönliche Brahman ist was Anderes

    Was sollte bei Brahman unpersönlicher sein als bei anderen Daseinsformen?

  • mukti
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    • 12. April 2018 um 08:31
    • #27
    accinca:
    mukti:

    das unpersönliche Brahman ist was Anderes

    Was sollte bei Brahman unpersönlicher sein als bei anderen Daseinsformen?

    Dass es eben keine persönliche Daseinsform ist sondern der Urgrund von allem.

    Mit Metta, mukti.


  • fluid
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    • 12. April 2018 um 19:55
    • #28
    accinca:
    fluid:

    Wenn man diesen Gedanken mal (spekulativ) weiterdenkt, könnte es dann nicht sein, dass man 'bei' Brahman dann (fast) automatisch noch alles Weitere erhält, um ins Nibbana 'einzugehen'?

    Im Falle eines Nachfolger des Buddhas der die fünf niederen

    Fesseln schon überwunden hat schon, andernfalls nein.

    Mein Gedanke war, dass wenn man es schafft, die 4 Brahmavihara vollständig zu perfektionieren, dann auch die 5 niederen Fesseln überwunden sind/werden.

    (Wobei hier vielleicht das Wort "wenn" die entscheidende Rolle spielt.)

    Ich betrachte es so, dass einerseits die Überwindung der niederen Fesseln hilfreich ist für die Entwicklung der Brahmavihara, und dass andererseits die Entwicklung der Brahmavihara hilfreich ist für die Überwindung der niederen Fesseln.

    Hier kann man bei seiner Übung verschiedene Schwerpunkte für die Überwindung der Fesseln und der Entfaltung der Brahmavihara setzen und sich entweder mehr auf das eine oder das andere konzentrieren - und im Extremfall konzentriert man sich vollständig auf eines davon. Wie sinnvoll das ist, weiß ich nicht. Sollte man den Schwerpunkt seiner Praxis auf das legen, was einem mehr liegt oder sollte man ihn auf das legen, was einem weniger liegt?

  • accinca
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    • 12. April 2018 um 20:42
    • #29
    mukti:
    accinca:

    Was sollte bei Brahman unpersönlicher sein als bei anderen Daseinsformen?

    Dass es eben keine persönliche Daseinsform ist sondern der Urgrund von allem.

    Eine persönliche Daseinsform sind andere Daseinsformen doch auch nicht

    und der Urgrund allen Sein (wenn man von sowas überhaupt reden will) ist

    Gier, Haß und Verblendung oder Begehren und Nichtwissen. Wenn man aber

    so ein richtiger Romantiker ist, dann wird man sich natürlich ,lieber etwas ganz

    tollen als Urgrund allen Leidens (Seins) ausdenken.

  • accinca
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    • 12. April 2018 um 20:57
    • #30
    fluid:

    Mein Gedanke war, dass wenn man es schafft, die 4 Brahmavihara vollständig zu perfektionieren, dann auch die 5 niederen Fesseln überwunden sind/werden.

    (Wobei hier vielleicht das Wort "wenn" die entscheidende Rolle spielt.)

    In der Tat.

    Man darf eben die fünf niederen Fesseln nicht mit den fünf nivarana verwechseln.

    Die Brahmaviharas wie auch die Jahnas führen Leider nicht automatisch zu Nibbana.

    Im Gegenteil verhinder diese normalerweise die völlige Befreiung eben wegen ihrer

    Attraktivität. Ausnahme bilden davon lediglich der Buddha selber oder die schon

    vorher erfolgst Aufhebung der niederen Fesseln durch Belehrung und vipassana.

    Diese können durch das Weilen in den 4 Brahmaviharas nicht aufgehoben werden.

  • fluid
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    • 12. April 2018 um 22:53
    • #31
    accinca:

    Man darf eben die fünf niederen Fesseln nicht mit den fünf nivarana verwechseln.

    Ja, eventuell ist Persönlichkeitsglaube(sakkāya ditthi) hier das entscheidende Hindernis zu Nibbana.

    accinca:

    Ausnahme bilden davon lediglich der Buddha selber oder die schon

    vorher erfolgst Aufhebung der niederen Fesseln durch Belehrung und vipassana.

    Wie meinst du das, dass der Buddha davon eine Ausnahme bildet? Weil er Nibbana erlangt hat ohne die niederen Fesseln vorher aufzuheben oder weil er die Methode zur Aufhebung der Fesseln selbst enwickelt/entdeckt und erfolgreich angewandt hat?

  • accinca
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    • 12. April 2018 um 23:22
    • #32
    fluid:

    Wie meinst du das, dass der Buddha davon eine Ausnahme bildet? Weil er Nibbana erlangt hat ohne die niederen Fesseln vorher aufzuheben oder weil er die Methode zur Aufhebung der Fesseln selbst enwickelt/entdeckt und erfolgreich angewandt hat?

    Letzteres. Das Dasein zu durchschauen d.h. insbesondere die zehnte Fesseln

    vollkommen zu durchschauen und das Gespinst des Dasein zu durchschauen

    ist (besonderes ohne Belehrung und Anleitung) normalerweise ganz und gar

    nicht möglich, so subtil sind diese Fesseln und so unheimlich sind sie. Wie ein

    Fisch das Wasser nicht eindecken kann in dem er täglich schwimmt weil

    es ihm viel zu normal und selbstverständlich wahr erscheint.

  • mukti
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    • 13. April 2018 um 07:53
    • #33
    accinca:
    mukti:

    Dass es eben keine persönliche Daseinsform ist sondern der Urgrund von allem.

    Eine persönliche Daseinsform sind andere Daseinsformen doch auch nicht

    und der Urgrund allen Sein (wenn man von sowas überhaupt reden will) ist

    Gier, Haß und Verblendung oder Begehren und Nichtwissen. Wenn man aber

    so ein richtiger Romantiker ist, dann wird man sich natürlich ,lieber etwas ganz

    tollen als Urgrund allen Leidens (Seins) ausdenken.

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    Wie auch immer, ich wollte nur auf den Unterschied zwischen Gott Brahma und dem Brahman hinweisen, und dass die Brahmavihara zu Ersterem führen. Wäre aber gar nicht nötig gewesen.

    Mit Metta, mukti.


    Einmal editiert, zuletzt von mukti (13. April 2018 um 08:11)

  • accinca
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    • 13. April 2018 um 10:44
    • #34
    mukti:

    Wie auch immer, ich wollte nur auf den Unterschied zwischen Gott Brahma und dem Brahman hinweisen, und dass die Brahmavihara zu Ersterem führen.

    Ach so meinst du das. Gibt es da Unterscheide, dann doch sicher nicht die genannten oder?

    brahma-vihāro bedeutet "brahmisches Weilen" = Verharren im göttlichen Zustand.

    Es gibt ja 4 unterschiedliche rupa-lokas die den 4 Vertiefungen bzw. den 4 sog. Strahlungen

    entsprechen.

    Brahma-Gottheit sind ohne kāma also im weiteren Sinne die Wesen

    der formhaften (rupa)Sphäre.

    Im engeren Sinne von diesen diejenigen der 1. Stufe.

    Dann kommen die sog. "ābha-sara" = „Abglanz fließen" = Glänzende,

    Leuchtende, Strahlende d.h. die 2. Stufe der Götter der formhaften (Brahma-)Welt.

    3. Stufe sind die subhakinnakānam devānam (die Strahlengewordenen Gottheiten)

    4. subhānam devānam (die Leuchtenden Gottheiten)

    "Die Himmelswesen der'Feinkörperlichen Welt' (rūpa-loka) sind:

    1. Vertiefung entsprechenden brahmaparisajja, brahmapurohita und

    mahābrahmāno; (siehe brahma-loka, brahma-kāyika-deva)

    die der 2. Vertiefung entsprechenden parittābha, appamānābha und siehe ābhassara

    die der 3. Vertiefung entsprechenden parittasubha, appamānasubha und subhakinha

    die der 4. Vertiefung entsprechenden vehapphala, siehe asaññasatta u. siehe suddhāvasa. - Vgl. M.31, M.97 u.a."

  • mukti
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    • 13. April 2018 um 11:59
    • #35
    accinca:
    mukti:

    Wie auch immer, ich wollte nur auf den Unterschied zwischen Gott Brahma und dem Brahman hinweisen, und dass die Brahmavihara zu Ersterem führen.

    Ach so meinst du das. Gibt es da Unterscheide, dann doch sicher nicht die genannten oder?

    Nein, ich habe die Brahman-Lehre aus dem Hinduismus ins Spiel gebracht weil ich von da zur Buddhalehre gekommen bin. War vielleicht etwas unpassend und ist auch ein anderes Thema.

    Zitat

    brahma-vihāro bedeutet "brahmisches Weilen" = Verharren im göttlichen Zustand.

    Das ist dann ein Verweilen auf der Rupa-Ebene wenn ich das recht verstehe? Also mit einem Körper und einer vermeintlichen Persönlichkeit, nur eben mit entfalteten Brahma-Viharas.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 13. April 2018 um 13:48
    • #36
    mukti:

    Das ist dann ein Verweilen auf der Rupa-Ebene wenn ich das recht verstehe? Also mit einem Körper und einer vermeintlichen Persönlichkeit, nur eben mit entfalteten Brahma-Viharas.

    Ja oder den 4 Vertiefungen (rupa-jhanas)

  • Max Schenzle
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    • 13. April 2018 um 14:22
    • #37

    Hi,

    das Mitgefühl ist nicht das Herzstück der Lehre Gotamo Buddhos. Sie ist ein Teil der Lehre. Um das Ziel, der Auflösung der der Wahrnehmbarkeit zu erreichen, müssen alle Teile des Achtfachen Weges ausgeführt werden.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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