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  1. Buddhaland Forum
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  3. Tibetischer Buddhismus

Verschiedene Linien und co

  • Freddo999
  • 6. März 2018 um 08:23
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  • Freddo999
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    • 6. März 2018 um 08:23
    • #1

    Hallo an alle !

    Was für Linien und Mützen gibt es den alle im Tibetischen Buddhismus ?

    Es gibt ja die Gelb- und Rot-Mützen, die Karma-Kagyü-Line und so weiter.

    Ich möchte wissen was es alles für Mützen und Linien gibt. Um dann zu entscheiden welche Richtung für mich passt.

    Freue mich auf Antworten.

    MFG

    Freddo999

  • Alaya
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    • 6. März 2018 um 08:45
    • #2

    Hallo Freddo,

    Die großen Linien sind :

    Bön, Nyingma Kagyü Gelug und Sakya. Alle diese Linien haben ggfs auch noch unter Linien.

    Inhaltlich sind alle in weiten Teilen identisch. Die Praktiken unterscheiden sich wenn überhaupt noch in den fortgeschrittenen Praktiken dieser Schulen. Natürlich gibt es auch Unterschiede welche Texte in den Schulen gelesen werden. Inhaltlich sind diese Texte aber in weitesten teilen identisch. Es gibt natürlich Unterschiede in den Schulen in der Art und Weise wie manche Dinge erklärt werden.

    Welche Zentren sind denn in deiner Nähe? Welche buddhistischen Personen findest du inspirierend?

    Liebe Grüsse

    Tobias

  • Freddo999
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    • 6. März 2018 um 08:54
    • #3

    Danke für deine Antwort.

    Bei mir in der Nähe ist es ein Buddhistisches-Zentrum von der Karma-Kagyü-Linie. Wurde 1997 von Lama Ole Nydahl gegründet, meine ich.

    Welche Buddhistische Personen ich inspirierend finde kann ich noch nicht beantworten, da ich nur vom Dalai Lama, Karmapa und Lama Ole Nydahl gehört habe. Aber ich habe auch vom Aufgestiegenen Meister Buddha und Kuan-Yin gehört, und das möchte ich auch haben. Nämlich Aufstieg und oder Erleuchtung.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 6. März 2018 um 09:16
    • #4

    Ja, Milam hat es schon gut erklärt. Die Unterschiede sind nicht gravierend, vor allem weil das Ziel und die Essenz gleich sind. Es geht immer um Bodhicitta (den Wunsch nach Erleuchtung) in enger Verbindung mit Mitgefühl (der Wunsch, dass es den anderen gut geht und sie nicht mehr leiden müssen).

    Zu diesem Zweck praktiziert man letztendlich. Positive Nebeneffekte wie mehr innere Ruhe etc. nimmt man gern mit.

    Es ist daher gar nicht so wichtig, sich aus theoretischen Erwägungen heraus eine Linie auszusuchen. Wichtig ist vielmehr, dass der Lama einen persönlich überzeugt. Es gibt Lehrer, die werden von allen hoch verehrt, zu Recht, und doch hat man keinen innerlichen Draht zu ihnen. Dann nutzt es einem überhaupt nichts, wie andere Leute den Lehrer finden.

    Persönlich finde ich es sehr wichtig, dass man eine Gruppe findet, die geistig offen ist. Wenn ich etwas höre wie: "Wir sind Kagyüs - deshalb wollen wir von Nyingma-Lehren keinesfalls irgendwas wissen" - dann suche ich das Weite.

    Oder wenn es nur Bücher vom Hauptlehrer gibt und einem von anderen buddhistischen Lehrern und Schriften abgeraten wird, dann läuft was schief.

    Die Gefahr ist dann besonders für Anfänger, dass der Geist enger statt weiter wird (Sektierertum).

    Da lohnt es sich, auch ein paar Kilometer zu fahren und eine Gemeinschaft zu finden, wo man sich wohl fühlt und nicht gepresst wird. Man muss auf Dauer eh lernen, zu Hause allein zu praktizieren.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Freddo999
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    • 6. März 2018 um 09:27
    • #5

    Danke für deine Antwort.

    Könntet Ihr mir bitte trotzdem für die Übersichtlichkeit schreiben ob man die Kagyü-Linie und co zu den Rot Mützen oder Gelb Mützen zählt.

    Ich möchte nur ein Überblick haben.

    Wenn der Inhalt von den Schulen gleich ist (Achtfache Pfand) dann werde ich mir überlegen welche Tibetische Schulen die richtige für mich ist.

    Welche Schulen sind den für mich als Westling am Verständlichsten ?

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 6. März 2018 um 09:59
    • #6
    Freddo999:

    Danke für deine Antwort.

    Könntet Ihr mir bitte trotzdem für die Übersichtlichkeit schreiben ob man die Kagyü-Linie und co zu den Rot Mützen oder Gelb Mützen zählt.

    Ich möchte nur ein Überblick haben.

    Wenn der Inhalt von den Schulen gleich ist (Achtfache Pfand) dann werde ich mir überlegen welche Tibetische Schulen die richtige für mich ist.

    Welche Schulen sind den für mich als Westling am Verständlichsten ?

    Gelb: Gelug. Rot: Kagyü. Ich weiß nicht, was die Nyingmas und Sakyas für Mützen haben. Die Mützen sind nur Ritualgegenstände und sagen gar nichts aus.

    Man kann auch jahrelang mehreren Linien anhängen und verschiedenen Lehrern gleichzeitig folgen. Hauptsache, man vertieft den Dharma.

    Du findest diese ganzen Infos ausführlich bei Wikipedia.

    Eine gute Quelle über tibetischen Buddhismus (Gelug-lastig) ist das Berzin-Archiv (studybuddhism.com).

    Alle Schulen sind gleich gut verständlich. Das musst Du für Dich persönlich selber eruieren. Was der eine leicht versteht ist für den anderen ein Buch mit sieben Siegeln. Unverständlichkeit hat eher mit inneren Hindernissen zu tun, die sich mit der Zeit und Übung auflösen. Was ich früher nicht verstanden hab, ist jetzt für mich ganz klar verständliches Terrain.

    Wenn mir neue Lehrinhalte zu fremd sind, hab ich oft innere Sperren und schlafe beim Lesen oder Meditieren schnell ein oder fange beim Zuhören an zu träumen und bekomme nichts mit.

    Ich denke, das ist eine übliche Schutzfunktion gegen Überforderung durch zu viel Input.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Freddo999
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    • 6. März 2018 um 10:06
    • #7

    Danke noch mal für deine Antwort.

    Wie sieht es in Deutschland mit Buddhistischen Klöstern aus ?

    Wo gibt es in Deutschland Tibetisch Buddhistische Klöster ?

    MFG

    Freddo999

  • kilaya
    Gast
    • 6. März 2018 um 21:07
    • #8

    Eigentlich kann man sagen, dass die gelben Mützen zu Gelug (die als eine Reformbewegung angefangen haben und sich damit abgegrenzt haben) gehören und die roten Mützen generell zu den alten Schulen, also allen anderen. Wirklich viel sagt das aber heute nicht mehr aus.

  • user9999
    Gast
    • 6. März 2018 um 21:37
    • #9

    Sehe ich auch so. Es scheint etwas zu sein, das sich lange überholt hat.

    Im geschlossenen Bereich wurde folgendes Video mal verlinkt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Vor allem in der letzten Minute betont er die Wichtigkeit eines nicht-sektiererischen Ansatzes, nicht nur im Westen, sondern durchaus auch in Tibet, "wo man sich über verschiedene Hutfarben streitet". Dieser Satz wird dann noch mit einem Lachen von ihm unterstrichen.

  • Freddo999
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    • 7. März 2018 um 08:38
    • #10

    Hallo!

    Danke für eure Antworten.

    Also spielt die Hutfarbe heute keine Rolle mehr ?

    Bei welcher Hutfarbe seit Ihr den alle so ? Eher die Roten oder die Gelben, oder die schwarz Mützen ?

    MFG

    Freddo999

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 7. März 2018 um 08:54
    • #11
    Freddo999:

    Hallo!

    Danke für eure Antworten.

    Also spielt die Hutfarbe heute keine Rolle mehr ?

    Bei welcher Hutfarbe seit Ihr den alle so ? Eher die Roten oder die Gelben, oder die schwarz Mützen ?

    MFG

    Freddo999

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    Hast Du jetzt überhaupt gelesen, was erklärt wurde? Mal anders herum gefragt: Was bedeuten Hutfarben für Dich - wofür stehen sie? Und was ist Dein Ziel?

    Diese Hüte werden nur von Ordinierten getragen und das auch nur bei manchen traditionellen Ritualen. Für einen normalen Laien sagen sie nichts aus und sind egal.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


    Einmal editiert, zuletzt von Lirum Larum (7. März 2018 um 09:42)

  • Freddo999
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    • 7. März 2018 um 11:52
    • #12

    Danke für deine Antwort.

    Bedeuten tun Sie mir nicht viel. Ich dachte das die verschiedene Mützen Farben auch unterschiedliche Lehrmeinungen bedeuten.

    Ich habe auch von einer Doku erfahren das die gelb- und rot Mützen für Shambala und Ahgarti stehen sollen. (Bruderschaft der Schlange, oder der rote und gelbe Drache) Das wird wahrscheinlich Stuss sein, meine ich.

    So ungefähr.

    MFG

    Freddo999

  • raterz
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    • 10. März 2018 um 12:57
    • #13

    ich trage einen normalen westlichen schwarzen hut ^^

  • Freddo999
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    • 11. März 2018 um 12:28
    • #14

    Ich im Winter eine schwarze Mütze.

    Im Sommer trage ich keine Mütze oder der gleichen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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