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Zen und/oder Diamantweg?

  • Sakura
  • 5. März 2018 um 10:30
  • Zum letzten Beitrag
  • Sakura
    Gast
    • 5. März 2018 um 10:30
    • #1

    Hallo

    Ich beschäftige mich seit 6 Jahren mit Zen und praktiziere täglich Zazen. Vor kurzem habe ich einige male eine Zen Sangha besucht.

    Die Paxis dort gefällt mir, die Sangha und der Meister auch. Ich fühle mich dort wohl.

    Jetzt zum eigentlichen Anfängerproblem welches sich mir plötzlich stellt.

    Mein Freund praktiziert den Diamantweg. Ich bin zwei mal im Diamantweg Zentrum gewesen und habe mir auch einen Vortrag angehört.

    Die Essenz der Lehre scheint im Allgemeinen betrachtet gleich derer in anderen buddhistischen Lehren zu sein.

    Die Sangha fand ich sehr aufgeschlossen und freundlich. (die jüngeren schienen übertrieben freundlich). Die Meditation auf den 16. Karmapa interessant. Und trotzt meiner Vorurteile (evtl eine Sekte, Lama Ole als Person und den Personenkult) war ich positiv überrascht das es mir gefiel.:?


    Jetzt bin ich etwas verunsichert wie ich meinen Weg weitergehen werde.

    Ich habe keine Zweifel an der Praxis des Zen. Das passt schon.

    Nur interessiert mich der Diamantweg nun auch und die Methoden. Zudem empfand ich als angenehm buddhistische Praxis auch mit meinem Freund erleben zu können.

    Es geht mir nicht darum die Praxis zu mischen. Aber ist es parallel praktizierbar?

    Seht ihr Probleme die mir grad verschlossen sind, die ich grade nicht erkenne?

    PS: Kritik im Allgemeinen über den Lama und den Diamantweg bitte außen vor lassen. Davon kann man in anderen Threads lesen.

  • Noreply
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    • 5. März 2018 um 11:03
    • #2

    Egal was ich auch für einen Weg interessant fand, egal was mich so alles faszinierte, ob nun buddhistisch, esoterisch oder glauben, ich habe immer zu einer Insel der Stille zurück gefunden, nein wurde gezogen und das was die Übung Zazen. Selbst wenn mich Zen faszinierend überwältigte hat, hat mich Zazen immer zur Wirklichkeit gebracht. Wenn ich sehr Verwirrt war wurde es sogar zu einen Zwang. Selbst das neue Buddhaland wird mir irgendwann zu faszinieren und ich werde gezwungen zu sitzen, auch wenn es nur 5 Minuten sind, dann bin ich Zuhause.

    Also in der Zen Sangha übst Du Zazen und wenn du das kannst, kennst Du Dein Zuhause und dann sind, selbst Zen oder Scientology Ausflüge um das Zuhause sauber zu halten. Zazen heißt, da ist nur das was jetzt da ist, nur Dieses ich. Nur Sitzen kann man auch bei den Diamatenen üben, doch da ist es zu Laut durch Anweisungen was mit dem Denken zu tun ist.

  • Sakura
    Gast
    • 5. März 2018 um 11:10
    • #3

    Ja im Zen fühle ich mich zu Hause.

    Zazen gibt mir Klarheit. Dennoch bin ich durch die derzeitige Situation verwirrt.

    Den Diamantweg und die Methoden also als Ausflug betrachten?

    Auch eine interessante Sicht.:?

    Ich kann aber behaubten das mich nicht die rituelle Praxis anzieht.

    Diese hab ich immer abgelehnt war aber dann doch überrascht wie rituell es in einer Zen Sekte zugeht.

  • Noreply
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    • 5. März 2018 um 11:25
    • #4
    Sakura:

    Ja im Zen fühle ich mich zu Hause.

    Zazen gibt mir Klarheit. Dennoch bin ich durch die derzeitige Situation verwirrt.

    Den Diamantweg und die Methoden also als Ausflug betrachten?

    Auch eine interessante Sicht.:?

    Ich kann aber behaubten das mich nicht die rituelle Praxis anzieht.

    Diese hab ich immer abgelehnt war aber dann doch überrascht wie rituell es in einer Zen Sekte zugeht.

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    Natürlich bist Du verwirrt!!! Ich versuche Dir einen "Ort" zu zeigen den Du erkennen kannst um zu Dir zu kommen. Ich wäre echt erschrocken wenn Du nicht verwirrt wärst. Du bist im Gestrüpp aller Ansichten, doch ich versuche Dir eine Spur zu zeigen. Erkennen muss Du die, Deine, selber und die Verwirrung wird noch lange anhalten, ich bin sogar froh wenn sie mich in meine Eitelkeit erwischt.

    Dann ist es Zeit der Spur zu folgen. Tausenden von Spuren, alles meine, es wird Zeit zu fegen, wenn ich hier sitze wie können da Spuren sein. Das ist jetzt OT hier, ICH WEIß, eigentlich ein Hinweise für eine Zeit in der Du eins mit den Zaunpfahl brauchst.


    Was ich Dir eigentlich sagen wollte. Zen schließt keine Richtung aus, Zen ist ungewöhnlich Eitel, Zen weiß wer einmal bei ihm zu Hause war kommt wieder egal wohin er gegangen ist es ist sogar egal wo er jetzt ist kann da bleiben, Zazen ist immer schon da, wozu jemanden halten wollen wenn er sowieso da ist. Mach so viele Erfahrungen wie du möchtest, Verwirrung verschwindet immer mit Zazen, nicht mit Zen oder sonst irgendeine Richtung.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (5. März 2018 um 11:37)

  • Baika
    Gast
    • 5. März 2018 um 11:30
    • #5

    Du hast jetzt nicht geschrieben, wie lange die Partnerschaft schon dauert, aber falls man es noch der „anfänglichen Verliebtheitsphase“ zuordnen könnte, dann hättest Du einen Denkanstoß.

    Das könnte dann vielleicht auch die gespürte Anziehungskraft „erklären“. (Bitte nicht wertend gegenüber „Diamant“ verstehen)

    Du musst Dich nicht dazu erklären - möge es einfach ein hilfreicher Denkanstoß für Dich sein.

  • Sakura
    Gast
    • 5. März 2018 um 11:46
    • #6

    Ich musste jetzt kurz überlegen wie das mit der Verliebtheit gemeint ist.

    Ok in Bezug auf den Partner also. Wer lesen kann ist klar im Vorteil :grinsen:

    Nein keine Verliebtheit keine rosarote Brille.

    Ich bin nicht wegen des Partners zum Diamantweg Zentrum weil er es mir schmackhaft gemacht hat.

    Im Gegenteil. Ich hab vor kurzem eine Zen Sekte besucht und dachte mir ach geh doch mal ins Diamant Zentrum. Mal schauen was da so ,,abgeht". Einfach mit einem offenen Geist reinschnuppern.

  • Sakura
    Gast
    • 5. März 2018 um 12:09
    • #7
    Ellviral:
    Sakura:

    Ja im Zen fühle ich mich zu Hause.

    Zazen gibt mir Klarheit. Dennoch bin ich durch die derzeitige Situation verwirrt.

    Den Diamantweg und die Methoden also als Ausflug betrachten?

    Auch eine interessante Sicht.:?

    Ich kann aber behaubten das mich nicht die rituelle Praxis anzieht.

    Diese hab ich immer abgelehnt war aber dann doch überrascht wie rituell es in einer Zen Sekte zugeht.

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    Dann ist es Zeit der Spur zu folgen. Tausenden von Spuren, alles meine, es wird Zeit zu fegen, wenn ich hier sitze wie können da Spuren sein. Das ist jetzt OT hier, ICH WEIß, eigentlich ein Hinweise für eine Zeit in der Du eins mit den Zaunpfahl brauchst.


    Was ich Dir eigentlich sagen wollte. Zen schließt keine Richtung aus, Zen ist ungewöhnlich Eitel, Zen weiß wer einmal bei ihm zu Hause war kommt wieder egal wohin er gegangen ist es ist sogar egal wo er jetzt ist kann da bleiben, Zazen ist immer schon da, wozu jemanden halten wollen wenn er sowieso da ist. Mach so viele Erfahrungen wie du möchtest, Verwirrung verschwindet immer mit Zazen, nicht mit Zen oder sonst irgendeine Richtung.

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    Ich danke Dir für diese Worte.

  • Festus
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    • 5. März 2018 um 12:12
    • #8

    Sakura:

    Jetzt bin ich etwas verunsichert wie ich meinen Weg weitergehen werde.

    Ich habe keine Zweifel an der Praxis des Zen. Das passt schon.

    Nur interessiert mich der Diamantweg nun auch und die Methoden. Zudem empfand ich als angenehm buddhistische Praxis auch mit meinem Freund erleben zu können.

    Es geht mir nicht darum die Praxis zu mischen. Aber ist es parallel praktizierbar?

    Ob es für dich parallel praktizierbar ist kannst nur du herausfinden. Was spricht für dich denn dagegen?

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Sakura
    Gast
    • 5. März 2018 um 13:08
    • #9

    Ich weiß es nicht.

    Es kann dann ja nur durch das Erfahren für mich deutlich wie es ist.

  • Schroedinger
    Gast
    • 5. März 2018 um 15:19
    • #10
    Sakura:

    Ich weiß es nicht.

    Es kann dann ja nur durch das Erfahren für mich deutlich wie es ist.

    Das ist im Buddhismus und auch sonstwo immer so - nur durch Erfahren kann man das herausfinden, ob was geht oder nicht.

    Wenn du das zeitlich auf die Kette kriegst, kannst du beides machen.

  • Alaya
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    • 5. März 2018 um 19:44
    • #11

    @Sakura

    Ich glaube nicht, dass Ole Nydahl es mag wenn man in 2 verschiedenen Traditionen praktiziert. Er hat schon mehrfachBedenken geäußert wenn man in 2 verschiedenen Vajrayana Traditionen praktiziert

    Und Zen und Diamantweg haben nicht viel gemeinsam in der Praxis.

    Sakura, du kannst natürlich machen was du möchtest aber ich kann mir vorstellen, dass du auf einige Widerstände in der Diamantweg Sangha stoßen wirst.

    Ich selbst habe übrigens auch im Diamantweg zuflucht genommen. Ich habe aber auch in der Sakya Tradition zuflucht genommen, wobei ich in keiner Sangha praktiziere.

    Liebe Grüsse

    Tobias

  • kilaya
    Gast
    • 5. März 2018 um 19:47
    • #12

    Ich finde es geht die Leute in einem D.-Zentrum im Zweifel einen **** an, was man ansonsten noch so macht. Ich finde, dass man Zen in seiner Reinform eigentlich mit fast allem kombinieren kann. Generell können sehr verschiedene Methoden sich gegenseitig auch stören und behindern, daher die Bitte, nichts zu vermischen. Das nehmen die Schüler dann oft zu genau, ohne die Bedeutung zu hinterfragen. Wenn man das aber für sich selbst vereinbaren kann, denke ich kann man die Erfahrung auch einfach machen... Nur halt vielleicht nicht zu offensiv damit umgehen in den Zentren.

  • User19823
    Gast
    • 6. März 2018 um 04:29
    • #13

    Was hält dich davon ab, alles auszuprobieren, egal ob nacheinander oder parallel, bis du für dich herausgefunden hast, was für dich das Passende ist? Schau dir nicht nur die Sangha an, sondern auch die buddhistische Lehrmeinung und auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis. (Das Wohlfühlen am Anfang ist nur ein Kriterium unter anderen und sollte normal sein, wenn die Sangha nicht ganz so orthodox und engstirnig ist, schließlich will jeder auf die Neuen auch einen guten Eindruck machen :)

    Ich glaube, daß irgendwann sich ein Gefühl herausstellt, das dir dann sagt "Genau hier gehöre ich hin".

    Also mutig und tief genug hinschauen und dir selbst genug Zeit dafür geben.

  • Noreply
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    • 6. März 2018 um 11:16
    • #14

    @Sakura Übe das Sitzen in Gedankenleere, das dauert schon mal. Bis das geht kannst Du alles erkunden was du möchtest. Wenn das sitzen in Gedankenleere erscheint muss ich dich schon mal darauf vorbereiten das du dann sehr viel deiner Vorstellungen als Vorstellungen erkennst. Ein Erschrecken. Wahrscheinlich brauchst Du dann einen Zen Meister der auch dieses Zen meistern kann. Dieses Zen und alle anderen Religionsrichtungen, einschließlich Zen, die dann von Dir abfallen. Dann braucht es jemanden der auch das sitzen in Gedanenleere geübt hat. Bis dahin viel Freude im Entdecken der Wege! Alle spirituellen Wege gründen im sitzen in Gedankenleere.

    Das ist nun wirklich OT von OT. Aber für mich gibt es nur das zu Schreiben das aus der Gedankenleere erscheint.

    Ich bitte die Moderation um Entschuldigung.

    Jetzt würde ich es löschen.....doch...ja

  • Baika
    Gast
    • 6. März 2018 um 11:25
    • #15

    Nicht löschen bitte, Noreply

  • Noreply
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    • 6. März 2018 um 11:36
    • #16
    Baika:

    Nicht löschen bitte, Noreply

    Wollte nur die Zweifel von Ellviral deutlich machen und die Einwände von Helmut. Doch viele Beiträge enden so, weil sie eigentlich von mir an Mich gerichtet sind.

    Das wäre auch so einer. Ein :like: hätte auch gereicht.:grinsen::lol:

  • Dharma Buddy
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    • 6. März 2018 um 22:15
    • #17
    kilaya:

    Ich finde, dass man Zen in seiner Reinform eigentlich mit fast allem kombinieren kann. Generell können sehr verschiedene Methoden sich gegenseitig auch stören und behindern, daher die Bitte, nichts zu vermischen.

    Hast Du gute Erfahrungen gemacht, unterschiedliche Meditationsformen zu mischen? Ich mache das nur sehr sparsam und übe z.B. gerne Metta-Meditation zu Achtsamkeit, aber viel mehr mache ich nicht.

    „Den Dingen geht der Geist voran; der Geist entscheidet:
    Kommt aus getrübtem Geist dein Wort und dein Betragen.
    So folgt dir Unheil, wie dem Zugtier folgt der Wagen.“

  • kilaya
    Gast
    • 6. März 2018 um 22:40
    • #18

    Ich würde es nicht machen, wenn es zu vermeiden ist. Aber wenn man sich zu verschiedenen Sachen hingezogen fühlt, finde ich dass man sich nicht zwingen sollte, sich zu schnell festzulegen. Aber man sollte die Sachen m.E. auf jeden Fall jeweils da lassen, wo sie hingehören und nicht in einen Topf schmeissen und umrühren.

  • Sakura
    Gast
    • 7. März 2018 um 10:58
    • #19

    Ich bin dankbar für diesen Gedankenaustausch hier. :like:

    Aufgrund der Tatsache das wir heutzutage Zugang zu jeglichen Traditionen haben stehen wir irgendwann vielleicht mal vor der Frage welche Tradition passt oder passender ist und wie es herauszufinden ist.

  • Festus
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    • 7. März 2018 um 11:02
    • #20
    Sakura:

    Ich bin dankbar für diesen Gedankenaustausch hier. :like:

    Aufgrund der Tatsache das wir heutzutage Zugang zu jeglichen Traditionen haben stehen wir irgendwann vielleicht mal vor der Frage welche Tradition passt oder passender ist und wie es herauszufinden ist.

    Vor dieser Frage stehen wir doch schon heute, wenn wir uns dem buddhistischen Weg zuwenden. Ich habe zu Anfang auch tibetisch und Zen parallel geübt. Irgendwann habe ich es gelassen. Zen reicht mir.:grinsen:

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Schneelöwin
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    • 7. März 2018 um 11:13
    • #21
    Sakura:

    Aufgrund der Tatsache das wir heutzutage Zugang zu jeglichen Traditionen haben stehen wir irgendwann vielleicht mal vor der Frage welche Tradition passt oder passender ist und wie es herauszufinden ist.

    Gerade stelle ich fest, dass sich für mich nie diese Frage gestellt hat.:|

    Selbst dann nicht, als eine Freundin (die tib. Buddhistin ist) meinte, Zen wäre ja viel zu streng.:warn:

    Genau so empfand ich eben nicht, sondern mir wurde "meine innerliche Strenge" irgenwo genommen und

    es tat/tut sich mehr und mehr Leichtigkeit im Sein auf. (Ist allerdings auch noch ausbaufähig):om:

    Liebe Grüße Schneelöwin

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Schroedinger
    Gast
    • 7. März 2018 um 13:03
    • #22
    Sakura:

    Ich bin dankbar für diesen Gedankenaustausch hier. :like:

    Aufgrund der Tatsache das wir heutzutage Zugang zu jeglichen Traditionen haben stehen wir irgendwann vielleicht mal vor der Frage welche Tradition passt oder passender ist und wie es herauszufinden ist.

    Das sieht nur so aus.

    Man kann sich heute zwar über alles informieren und es ansehen. Zugang hat man dann noch nicht. Wenn man aber dann sich für eine Sache mal entschieden hat, also dann Zugang findet, dann beginnt die Erfahrung, die mit der Information nichts mehr groß zu tun hat.

    Das Bild vom gemalten Reiskuchen, der nicht satt macht, passt hier sehr gut.

    Wie etwas dann eben schmeckt und ob es satt macht, kann man nur ausprobieren, erfahren.

    Da man nicht alles gleichzeitig machen kann, bleibt eben doch immer der Punkt, an dem ich auswählen muss.

    Und hier beginnt es dann fragwürdig zu werden, denn es geht ja um einen Weg, einer Spur, der ich folge. Und die unterschiedlichen Traditionen sind zwar unterschiedliche Spuren, die so oder so sind, die aber letztlich ein Weg sind, Ekayana, d.h. in der Tiefe finden sich die Verbindungen und die Unterschiede lösen sich auf. Was aber bleibt sind die Unterschiede von echt oder unecht bzw. von authentisch. Das ist das wesentliche Kriterium für eine Entscheidung.

    Die eigentliche Frage ist ja, ob du etwas machst, weil du es machst oder weil es dein Freund macht und du willst, dass ihr was gemeinsames habt. Würde denn dein Freund mit dir Zazen praktizieren?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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