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Mahamudra und Zen

  • Lucky Luke
  • 4. Juli 2017 um 10:48
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  • Yeshe
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    • 6. Juli 2017 um 11:07
    • #26
    Morpho:

    Hm. Im Zen- vergleichend im Thema- gibt's eigentlich keine nicht,- oder (zumindest) keine non-monastische Praxisart. Liegt vermutlich daran, dass es trotz allem auf dem Sutrayana beruht, wie Mahamudra.

    So wie der Begriff Mahamudra in der Nyingma-Tradition verstanden und verwendet wird, hat er nicht viel mit dem Sutrayana zu tun.
    Gibt es im Zen nicht auch Mönche, die verheiratet sind, Alkohol trinken usw.?

    Wenn ich eine Frage stelle, ist das immer als echte Frage gemeint! :vajra:

  • jianwang
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    • 6. Juli 2017 um 11:35
    • #27
    Yeshe:


    Gibt es im Zen nicht auch Mönche, die verheiratet sind, Alkohol trinken usw.?

    Ja, die gibt es. Es sind aber meist die Meister, nicht Herr "Normalmönch".
    Für mich leider.
    Aber ich anerkenne auch die Gründe, wieso dies "erlaubt" wurde (ich kenne es aus Japan). Viele Lernende sind auch nicht ordiniert UND leben nicht in einem Kloster.
    In den ursprünglichen (authentischen?) "Mönchsregeln" war dies untersagt.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Morpho
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 12:14
    • #28

    Yeshe:

    Zitat

    Gibt es im Zen nicht auch Mönche, die verheiratet sind, Alkohol trinken usw.?


    Hm. Verheiratet ja. Natürlich auch die Nonnen (Brahmajala-Ordination )- oder Lebenspartnerschaft. Nach Vinaya-Ordination( in anderen, auch weiten Teilen des Zen-Buddhismus üblich ) - nicht.
    Nicht die Regel: Alkoholkonsum. Im Vinaya nicht erlaubt, nach Brahmajala: Abstehen von...

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (6. Juli 2017 um 12:20)

  • kilaya
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 12:18
    • #29

    Kurze Nebenbemerkung: Mahamudra in der Nyingma-Tradition ist nicht das Essenz-Mahamudra der Kagyü-Tradition. Mahamudra bei Nyingma ist auf der Ebene von Tantra, Essenz-Mahamudra und Dzogchen wären dann die vergleichbaren Ebenen.

  • Morpho
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 12:43
    • #30

    Ps:
    Insbesondere ein "in den Verkehr bringen" von Rauschmitteln ist auch nach Brahmajala-Ordination ein 'Ausschlussgrund'. Als weitere 'schwere Verfehlung' welche 'den Ausschluss verdient',
    wird die 'unheilsame sexuelle Aktivität' angesehen, was allerdings nichts mit unverheiratet oder nicht-in-Partnerschaft zu tun hat, sondern generell damit "ein anderes Lebewesen zu einem Objekt der Lust herabzuwürdigen" und 'zügelloser Gier in Sinnesdingen' nachzugehen. ()
    (man kann also von Zen als einer 'monastischen' Praxis sprechen, unabhängig jetzt mal von Kloster als Lebensort )

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    • 6. Juli 2017 um 12:50
    • #31
    Morpho:


    (man kann also von Zen als einer 'monastischen' Praxis sprechen, unabhängig jetzt mal von Kloster als Lebensort )

    Soviel ich weiß bezieht sich moanastisch auf das Mönchstum, was auch bedeutet alleine (mono), also ohne Ehepartner zu leben.

    Mit Metta, mukti.


  • jianwang
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    • 6. Juli 2017 um 12:54
    • #32

    Hier

    http://www.bodhi-vihara.org/kloster/vinaya

    Ist es recht gut beschrieben.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Morpho
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 13:24
    • #33
    mukti:
    Morpho:


    (man kann also von Zen als einer 'monastischen' Praxis sprechen, unabhängig jetzt mal von Kloster als Lebensort )

    Soviel ich weiß bezieht sich moanastisch auf das Mönchstum, was auch bedeutet alleine (mono), also ohne Ehepartner zu leben.


    Zitat

    mönchisch
    mọ̈n|chisch 〈Adj.〉 Syn. monastisch
    1. wie ein Mönch; m. leben; eine ~e Lebensweise
    2. karg, asketisch; ein m. eingerichteter Raum

    Wie ein Mönch / Nonne leben kann man auch zu zweit- ich hatte das Vergnügen schon mal :)

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    • 6. Juli 2017 um 13:38
    • #34
    Morpho:
    Zitat

    mönchisch
    mọ̈n|chisch 〈Adj.〉 Syn. monastisch
    1. wie ein Mönch; m. leben; eine ~e Lebensweise
    2. karg, asketisch; ein m. eingerichteter Raum

    Wie ein Mönch / Nonne leben kann man auch zu zweit- ich hatte das Vergnügen schon mal :)

    Naja man kann den Begriff auch so weit auffassen, warum nicht.

    Mit Metta, mukti.


  • kilaya
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 14:23
    • #35

    [mod]

    Bei diesem Thema ist natürlich der Austausch mit Zen ausdrücklich angelegt, bis jetzt ist auch alles ok, aber bitte nicht zu lange zu weit vom Thema des OP "Mahamudra und Zen" abschweifen. Dabei geht es ja um Praxisfragen und nicht um Fragen der Ordinierung usw., das wäre ein eigenes Thema.
    :)[/mod]

  • Morpho
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 14:54
    • #36

    Weiss nicht...
    aber die "Wesensart" einer Praxis könnte schon auch mit der Form zu tun haben; so sind ja z.b. die traditionellen Kagyü-Mahamudra-Lehrer wohl so ziemlich alle auch "Monasten" ?

  • kilaya
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 15:00
    • #37

    Einer der wichtigsten Mahamudra-Lehrer, der 17. Karmapa (jedenfalls einer der beiden), ist inzwischen verheiratet. Vor Gampopa gab es eigentlich keine monastische Tradition im Essenz-Mahamudra. Der 15. Karmapa war auch kein Mönch. Man kann das also so pauschal nicht sagen.

    Ich habe die Ausgangsfrage allerdings sehr spezifisch verstanden: weniger in Bezug auf die Methoden, zu denen ja Ordinierung gehört, sondern vielmehr in Bezug auf den Kern der Sicht.

  • Morpho
    Gast
    • 6. Juli 2017 um 15:14
    • #38

    "Der" ist derselbe. Würde ich sagen. Verbalisieren oder theoretisieren möchte ich "das" pers. aber nicht. Verzerrt "die Sichtweise". Kann man sich nur "von Innen" erhellen. Die Frage lässt sich daher m. M. nach nur im Vergleich der Praxis 'an sich' klären. Und hierbei wiederum ist die Form und deren Einbettung in weitere 'authentische' Aspekte (8 facher) nicht unerheblich. Das meine ich. So ist meine Erfahrung jedenfalls.

  • Yeshe
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    • 6. Juli 2017 um 21:27
    • #39
    kilaya:

    Vor Gampopa gab es eigentlich keine monastische Tradition im Essenz-Mahamudra.

    Es ist halt die Frage, ob es vor Gampopa überhaupt ein Essenz-Mahamudra gab? Zumindest Chögyal Namkhai Norbu sagt, dass dem nicht der Fall sei. Er stützt sich dabei auf Gangkar Rinpoche, von dem er die kompletten Kagyü-Lehren erhalten hat.

    Wenn ich eine Frage stelle, ist das immer als echte Frage gemeint! :vajra:

  • cinnamon
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    • 22. Juli 2017 um 10:05
    • #40
    Sherab Yönten:

    Gestern war ich überrascht als meine Kursleiterin sagte: "Und nun einfach nur Sitzen..."
    Als ich anschließend nachfragte ob das eine Anweisung aus dem Zen wäre, meinte sie: "Nein, dass sei eine Anweisung aus dem Mahamudra, es gäbe aber wohl Parallelen zwischen Mahamudra Praxis und Zen Praxis".

    Haben sich da beide Schulen irgendwie überschnitten oder wie sind da die Ähnlichkeiten zu erklären?


    Hier aus dem Mahamudra (habe jetzt auch eine deutsche Übersetzung gefunden):

    https://www.mb-schiekel.de/Tilopas_Mahamu…cLeod-Nisch.pdf

    "11.
    Ein Geist ohne Projizierungen, [das] ist Mahāmudrā.
    Übe und entwickle dies und
    höchstes Erwachen wird daraus hervorgehen."

    Also Sitzen ohne zu Sitzen, Meditieren ohne zu Meditieren, oder einfach nur hören, sehen etc.

    Es bezieht sich ja nicht nur auf die Sitzpraxis sondern durchaus auf den ganzen Tag.
    Im Zen ja genauso. Zumindest bei mir so.

    Nachtrag: Die letzten Abätze also 22 bis 28 fehlen irgendiwe. Aber meine aus den anderen wird schon alles klar. Vielleicht würde ich den Vorletzten Satz in Absatz 13 etwas anders schreiben klingt irgendwie seltsam auf deutsch lol. Naja ist ja eine Beschäftigung für sich... )

  • cinnamon
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    • 22. Juli 2017 um 11:45
    • #41

    Ich habe aber keine Verbindung zwischen Tilopa´s Mahamudra und Zen gefunden. Habe jetzt aber auch nicht extrem recherchiert. Wieso sollten nicht zwei unabhängige Richtungen auf dasselbe hinweisen können. Wenn es nicht so wäre, dann ist die "Lehre" ja nicht universell.

    Nachtrag:
    Tilopa hat alle möglichen buddhistischen Schriften studiert. Auch die von Nagarjuna anscheinend (bin mir da aber nicht so sicher) also irgenwie schließt sich der Kreis .... Zumindest wenn die Angaben korrekt sind, dass weiss ich eben nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von cinnamon (22. Juli 2017 um 12:13)

  • Samten
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    • 22. Juli 2017 um 12:13
    • #42

    das Sit-zen ist universell und das ver-bindet....

  • Morpho
    Gast
    • 29. Juli 2017 um 23:27
    • #43

    "Im Jahr 1979 erschien auf Deutsch das wunderbare Buch des chinesischen Garma C.C. Chang: Mahamudra-Fibel-Eine Einführung in den tibetischen Zen-Buddhismus.Chan zeigt hier die enge Verwandtschaft der tibetischen Mahamudra-Meditation mit der cinesischen Meditation des heiter gelassenen Widerspiegelns(mo zhao chan, jap. moku sho zen)..." (Munish B. Schiekel, aus dem Vorwort, Das Kultivieren des leeren Feldes)

  • kilaya
    Gast
    • 30. Juli 2017 um 00:19
    • #44
    Morpho:

    "Im Jahr 1979 erschien auf Deutsch das wunderbare Buch des chinesischen Garma C.C. Chang: Mahamudra-Fibel-Eine Einführung in den tibetischen Zen-Buddhismus.Chan zeigt hier die enge Verwandtschaft der tibetischen Mahamudra-Meditation mit der cinesischen Meditation des heiter gelassenen Widerspiegelns(mo zhao chan, jap. moku sho zen)..." (Munish B. Schiekel, aus dem Vorwort, Das Kultivieren des leeren Feldes)


    Klasse Buch, habe es nur angelesen, aber allein der Titel sagt ja schon fast alles ;)

  • Morpho
    Gast
    • 30. Juli 2017 um 01:38
    • #45

    Ich habs noch nicht :(

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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