bel:
Diese sich logisch gebärdende Argumentation einen großen Makel:
Im Tode ist keiner mehr da, der "automatisch erlöst" worden wäre. Wie man es auch dreht und wendet: weder dem Bedingten Entstehen des Leidens noch seiner Auflösung kommt man mit einem Ich-Konzept bei.
Mit logischen Gebärden ist deine Aussage sicher Makelhaft das ist klar, aber
auch ohne logischen Gebärden glaubt der Vernichtungsgläubige ja an die
Vernichtung eines Ichs mit dem Tode. Seine vermeintliche "Erlösung" liegt
nicht in der Rettung eines Ichs, sondern in der Vernichtung allen dessen was
als Bedingung für sein vermeintliches Ich angenommen wird. Seine
"Ich" - Vorstellung ist für ihn nur bedingt durch die körperlichen Aktivitäten
im Körper (Gehirn). Ist dieses Grundlage vernichtet mit dem Tode, dann
kommt nach seiner Vorstellung auch diese Ich-empfindung für immer zur vernichtet.
bel:
Wie ich jetzt sehe, habe ich diesen Sachzusammenhang noch nicht oft genug und noch
nicht ausführlich genug so dargestellt das ihn jeder verstanden hätte. Als Vernichtungsgläubiger
hat aber ein solcher einen Buddha gar nicht nötig für seine Erlöschung. Aus dem Vernichtungsglauben
ergibt sich nämlich keinen Anhalt für ein bestimmtes Tun oder Lassen.
bel:
Auch das hast du falsch verstanden. Nicht mir stellt sich das so dar, sondern
einem Vernichtungsgläubigen stellt sich das so dar. Das der Buddha das gelehrt
hätte und ich das behaupten würde, ist nur deine falsche Vorstellung.
bel:
gern noch einmal Dir selbst zur Wiederholung:
"Der Buddha hingegen lehrt, daß es weder eine Persönlichkeit gibt, ...
Nur, darüber hatte ich auch gar nichts gesagt.