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Karmische Konsequenzen

  • Mage
  • 24. Januar 2009 um 23:29
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 7. Februar 2009 um 12:35
    • #176
    bel:


    Diese sich logisch gebärdende Argumentation einen großen Makel:
    Im Tode ist keiner mehr da, der "automatisch erlöst" worden wäre. Wie man es auch dreht und wendet: weder dem Bedingten Entstehen des Leidens noch seiner Auflösung kommt man mit einem Ich-Konzept bei.


    Mit logischen Gebärden ist deine Aussage sicher Makelhaft das ist klar, aber
    auch ohne logischen Gebärden glaubt der Vernichtungsgläubige ja an die
    Vernichtung eines Ichs mit dem Tode. Seine vermeintliche "Erlösung" liegt
    nicht in der Rettung eines Ichs, sondern in der Vernichtung allen dessen was
    als Bedingung für sein vermeintliches Ich angenommen wird. Seine
    "Ich" - Vorstellung ist für ihn nur bedingt durch die körperlichen Aktivitäten
    im Körper (Gehirn). Ist dieses Grundlage vernichtet mit dem Tode, dann
    kommt nach seiner Vorstellung auch diese Ich-empfindung für immer zur vernichtet.

    bel:
    accinca:

    daß man kein Nachfolger des Buddha sein kann, wenn man ein
    Vernichtungsgläubiger ist, der an eine solche automatische Er-(lösung) glaubt.


    Man kann auch kein Nachfolger Buddhas sein, wenn man an "Erlösung für sich" glaubt.


    Wie ich jetzt sehe, habe ich diesen Sachzusammenhang noch nicht oft genug und noch
    nicht ausführlich genug so dargestellt das ihn jeder verstanden hätte. Als Vernichtungsgläubiger
    hat aber ein solcher einen Buddha gar nicht nötig für seine Erlöschung. Aus dem Vernichtungsglauben
    ergibt sich nämlich keinen Anhalt für ein bestimmtes Tun oder Lassen.

    bel:
    accinca:

    hat es der Buddha auch selber gelehrt, denn für einen solchen bestünde kein Grund für ein bestimmtes handeln.


    So stellt sich das nur für denjenigen dar, der noch voll mit atta-Konzepten rumläuft.
    Erlösung als Ego-Shooting. Wüßte nicht, wo der Buddha das gelehrt hätte.


    Auch das hast du falsch verstanden. Nicht mir stellt sich das so dar, sondern
    einem Vernichtungsgläubigen stellt sich das so dar. Das der Buddha das gelehrt
    hätte und ich das behaupten würde, ist nur deine falsche Vorstellung.

    bel:


    gern noch einmal Dir selbst zur Wiederholung:
    "Der Buddha hingegen lehrt, daß es weder eine Persönlichkeit gibt, ...
    _()_

    Nur, darüber hatte ich auch gar nichts gesagt.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (11. Februar 2009 um 01:58)

  • Mausmaki
    Gast
    • 7. Februar 2009 um 13:23
    • #177
    Dorje Sema:

    Ich schon !!! und das ganz ohne Urknall .

    Mit Ganz Freundlichen Grüssen
    Dorje Sema

    OMMANIPADMEHUNG

    Klasse :lol::lol:

    Hia DS :D

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2009 um 01:08
    • #178
    TUMO:

    die einzige karmische Konsequenz die Buddha lehrte, ist die Wiedergeburt selber... .... Sie sind wiedergeboren worden und das spricht nach Buddhas Lehre nicht gerade für sie! ;)
    Buddhas Karmalehre hat nichts mit Schuld und Sühne zu tun!!! Gesegnete Zeit.


    Danke für den konfusen Unsinn, you make my day.

    _()_

  • accinca
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    • 11. Februar 2009 um 01:55
    • #179
    TUMO:

    Keiner dieser armen gequälten Menschen hat einen solchen Tod verdient und niemand der Opfer war und ist jehmals Schuld an seinem Tod. Es gibt auch keine Vergeltung: UNsinn! Und das Karma der Täter ist die Wiedergeburt und die Wiederholung des Leides des Lebens schlechthin.
    Buddhas Karmalehre hat nichts mit Schuld und Sühne zu tun!!!

    Woher weißt du das? Kannst du mir Zitate des Buddha zeigen wo
    der Buddha sagt, daß es keine kammische Schuld und Folgen gibt?
    Oder unterstellst du dem Buddha einfach eine Lehre die er nicht
    gelehrt hat? Nicht gut soll es ja sein, den Buddha zu verbessern.
    Ich kenne im Gegenteil ganz andere Aussagen von ihm wie:

    "Da bekennt sich, ihr Mönche, ein guter Mensch zu dieser Ansicht:
    'Almosengeben, Verzichtleisten, Spenden ist kein Unsinn;
    es gibt eine Saat und Ernte guter und böser Werke;
    das Diesseits ist vorhanden und das Jenseits ist vorhanden;
    Eltern gibt es und geistige Geburt gibt es;
    die Welt hat Asketen und Priester, die vollkommen und vollendet sind,
    die sich diese Welt und jene Welt begreiflich machen, durchschauen und erklären können.'
    Also, ihr Mönche, liebt ein guter Mensch die Ansichten guter Menschen. (z.B. M 110)

    Danach hat der Buddha genau das Gegenteil von dem gelehrt was du oben über ihn behauptet hast.
    Warum machst du das?

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2009 um 11:32
    • #180
    TUMO:

    Jo, ich kenn auch so etwas: Samsara und Nirvana wären dasselbe! :lol:

    Ja, genau. Aber von mir hast Du das ganz bestimmt nicht.

    _()_

  • accinca
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    • 11. Februar 2009 um 13:12
    • #181
    TUMO:
    accinca:


    "'Almosengeben, Verzichtleisten, Spenden ist kein Unsinn;
    es gibt eine Saat und Ernte guter und böser Werke;


    Ich mach das, weil ich kein Holocaust-leugner bin und ich
    nicht möchte, daß Buddhisten in diese Ecke verschoben
    werden! Das nennt man öffentliche Schadensbegrenzung.


    Das hat mit Holocaust-leugner doch gar nichts zu tun.
    Es geht nur um den Buddha und dessen Lehre und der
    hat auch keinen Holocaust geleugnet. Das Menschen
    andere Menschen auch Abschlachten und terrorisieren
    das hat er auch nicht geleugnet.

    TUMO:


    Und, Du zitierst nur das, was Dir in den Kram paßt, um
    Deine "Tatfixiertheit" zu rechtfertigen....


    Nein, das ist nicht wahr. Ich zitiere was zu dem paßt wovon
    wir reden, nämlich was der Buddha zu Kamma gelehrt hat.
    Danach haben gute Taten sehr viele positive Wirkungen und
    schlechte Taten sehr viel Elend und Leiden zur Folge.

    TUMO:


    Und, ja, ich kann relativierende Zitate zeigen......aber ich werde es nicht tun,
    weil es hier eben nicht um Rechtfertigung geht, sondern um Stellungnahme!


    Danach habe ich auch gar nicht gefragt. Gäbe es keine Folgen schlechter Taten,
    dann gäbe es auch keine guten Folgen von gutem Kamma und das heißt es
    gäbe überhaupt kein Kamma. So sieht es aus.

    TUMO:


    Und zu Deinem Zitat: Was wolltest du damit Widerlegen? Wo widerspricht Dein
    Zitat meiner Auffassung? Ich sehe mitnichten etwas anderes....


    Wenn das so ist, dann brauchen wir darüber auch gar nicht mehr reden, da
    ich natürlich nur mit dem darüber sprechen kann der einen Widerspruch erkennt.

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2009 um 15:35
    • #182
    TUMO:
    bel:


    Ja, genau. Aber von mir hast Du das ganz bestimmt nicht.


    Nein, bestimmt nicht...Du bist wohl eher ein Vertreter der Showeinlage: Gautama lehrte "Buddhanatur"!........ :lol:


    Da Du schon nicht damit klarkommst, was "paticcasamuppada" bedeutet, kann man ja auch nicht erwarten, daß Du was mit "dhatu" anfangen kannst. Troll Dich mal schön.

    _()_

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2009 um 16:12
    • #183
    TUMO:

    Gemessen an Deinen Aufgaben (aus Deinen Formulierungen ersichtlich), die Du noch zu bewältigen hast, wünsche ich Dir diese Meister als Beistände!


    Vor Wünschen scheinheiliger Quasselköppe, meist schon am Fullquottel erkennbar, soll man sich tunlichst hüten.
    Dazu braucht es nicht mal Buddha.

    _()_

  • accinca
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    • 11. Februar 2009 um 16:14
    • #184
    TUMO:


    Ich rate Dir nochmals āyatana und paticcasamuppāda zu studieren......


    War zwar kein Antwort, aber daß rate ich jedem der noch nicht Heilig ist.
    Leider bist du nur auf Abwehr - mehr nicht! aber lassen wir es dann eben.

  • Isis
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    • 14. Februar 2009 um 14:19
    • #185

    -

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

    Einmal editiert, zuletzt von Isis (27. September 2009 um 01:30)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 14. Februar 2009 um 14:33
    • #186
    Isis:

    ... ich habe gestern diesen Link zum Thema gefunden. Dem Suchergebnis nach ist er hier im Forum noch nicht weiter gegeben worden. Die 'Schicksals-' bzw. 'Karmaergebenheit' scheint leider ein weit verbreitetes Vorurteil gegenüber dem Buddhismus zu sein...

    http://www.dogen-zen.ch/karma.htm

    Grüße, Isis

    Danke Isis ,

    IMHO : das ist weit mehr , als nur lesenswert ?! :D

    Mit Ganz lieben und herzlichen Grüssen
    Dorje Sema

    OMMANIPADMEHUNG

  • Isis
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    • 14. Februar 2009 um 15:56
    • #187

    -

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

    Einmal editiert, zuletzt von Isis (27. September 2009 um 01:30)

  • Isis
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    • 14. Februar 2009 um 17:17
    • #188

    -

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

    Einmal editiert, zuletzt von Isis (27. September 2009 um 10:20)

  • bel
    Gast
    • 14. Februar 2009 um 17:28
    • #189
    Isis:


    http://www.dogen-zen.ch/karma.htm
    http://www.dharma.de/dbu/frameset.php?c ... %A7limit=0

    :lol: Die gleichen Rollen und Darsteller

    _()_

  • accinca
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    • 14. Februar 2009 um 18:12
    • #190

    Kammische Konsequenzen kann man auch aus einer Lehrrede des Buddha entnehmen:

    "Was ist wohl, o Gotamo, der Anlaß, was ist der Grund, daß man auch unter
    menschlichen Wesen, die als Menschen geboren sind, Verkommenheit und Vorzüglichkeit findet?

    Man sieht, o Gotamo, kurzlebige Menschen und man sieht langlebige, man sieht bresthafte
    und man sieht rüstige, man sieht unschöne und man sieht schöne, man sieht wenig vermögende
    und man sieht viel vermögende, man sieht wenig besitzende und man sieht viel besitzende, man
    sieht niedrig gestellte und man sieht hoch gestellte, man sieht stumpfsinnige und man sieht
    scharfsinnige: was ist da, o Gotamo, der Anlaß, was ist der Grund, daß man auch unter menschlichen
    Wesen, die als Menschen geboren sind, Verkommenheit und Vorzüglichkeit findet?"

    "Eigner der Werke, Brahmane, sind die Wesen, Erben der Werke, Kinder der Werke, Geschöpfe der Werke, Knechte der Werke: das Werk scheidet die Wesen ab, nach Verkommenheit und Vorzüglichkeit."

    "Nicht kann ich was da Herr Gotamo in Kürze gesagt, nicht ausführlich dargestellt hat, dem ganzen Sinne nach verstehn; gut wär' es, wenn mir Herr Gotamo die Lehre dergestalt zeigen wollte, daß ich den ganzen Sinn dieser kurzgefaßten Worte verstehn könnte."

    "Wohlan denn, Brahmane, so höre und achte wohl auf meine Rede."

    "Ja, Herr!" sagte da Subho, der junge Brahmane, der Sohn Todeyyos,
    aufmerksam zum Erhabenen. Der Erhabene sprach also:

    "Da bringt, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann Lebendiges um, ist grausam
    und blutgierig, an Mord und Totschlag gewohnt, ohne Mitleid gegen Mensch und Tier.

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers,
    nach dem Tode, abwärts geraten, auf schlechte Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt;
    oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird,
    kurzlebig sein. Das ist der Übergang, Brahmane, der zu kurzem Leben führt, daß man da Lebendiges
    umbringt, grausam und blutgierig ist, an Mord und Totschlag gewohnt, ohne Mitleid gegen Mensch und Tier.

    "Da hat wieder, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann das Töten verworfen, vom Töten hält er
    sich fern: ohne Stock, ohne Schwert, fühlsam, voll Teilnahme, hegt er zu allen lebenden Wesen Liebe
    und Mitleid. Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers,
    nach dem Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, langlebig sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zu langem Leben führt, daß man da das Töten verworfen hat,
    vom Töten sich fernhält, ohne Stock, ohne Schwert, fühlsam, voll Teilnahme zu allen leben den Wesen
    Liebe und Mitleid hegt.

    "Da behandelt, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann die Wesen heftig und qualvoll, geht mit
    Fäusten, mit Steinen, mit Stöcken, mit Waffen gegen sie vor. Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen,
    also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, abwärts geraten, auf schlechte Fährte,
    zur Tiefe hinab, in höllische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum erreicht, wird er,
    wo er da neugeboren wird, bresthaft sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zu Gebresten führt, daß man da die Wesen heftig und qualvoll
    behandelt, mit Fäusten, mit Steinen, mit Stökken, mit Waffen gegen sie vorgeht.

    "Da behandelt wieder, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann die Wesen nicht heftig und qualvoll,
    geht nicht mit Fäusten, mit Steinen, mit Stöcken, mit Waffen gegen sie vor.

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach dem
    Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum
    erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, rüstig sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zu Rüstigkeit führt, daß man da die Wesen nicht heftig und qualvoll behandelt, nicht mit Fäusten, mit Steinen, mit Stöcken, mit Waffen gegen sie vorgeht.

    "Da ist, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann zornig gesinnt, macht viel Geschrei; wenn ihm auch
    wenig gesagt wird fährt er auf, erregt sich, ärgert sich, widersetzt sich, legt Verdrossenheit, Haß und
    Mißtrauen an den Tag. Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des
    Körpers, nach dem Tode, abwärts geraten, auf schlechte Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt;
    oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, unschön sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zur Unschönheit führt, daß man da zornig gesinnt ist, viel Geschrei
    macht, wenn einem auch wenig gesagt wird auffährt, sich erregt, sich ärgert, sich widersetzt,
    Verdrossenheit, Haß und Mißtrauen an den Tag legt.

    "Da ist wieder, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann nicht zornig gesinnt, macht nicht viel
    Geschrei; wenn ihm auch viel gesagt wird fährt er nicht auf, erregt sich nicht, ärgert sich nicht,
    widersetzt sich nicht, legt nicht Verdrossenheit, Haß und Mißtrauen an den Tag.

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach dem
    Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum
    erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, anmutig sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zur Anmut führt, daß man da nicht zornig gesinnt ist, nicht viel Geschrei macht, wenn einem auch viel gesagt wird nicht auffährt, sich nicht erregt, sich nicht ärgert, sich nicht widersetzt, nicht Verdrossenheit, Haß und Mißtrauen an den Tag legt.

    "Da ist, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann eifersüchtig: wenn andere Verdienste haben,
    wertgehalten, hochgeschätzt, geachtet, geehrt, gefeiert werden, ist er neidig, mißgünstig, frönt
    der Eifersucht.

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, abwärts geraten, auf schlechte Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt
    und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, wenig vermögen. Das ist der Übergang, Brahmane, der zu wenig vermögen führt, daß man da eifersüchtig ist, wenn andere Verdienste haben, wertgehalten, hochgeschätzt, geachtet, geehrt, gefeiert werden, neidig, mißgünstig ist, der Eifersucht
    frönt.

    "Da ist wieder, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann nicht eifersüchtig: wenn andere Verdienste
    haben, wertgehalten, hochgeschätzt, geachtet, geehrt, gefeiert werden, ist er nicht neidig, nicht
    mißgünstig, frönt keiner Eifersucht.

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach dem
    Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum
    erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, viel vermögen.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zu viel vermögen führt, daß man da nicht eifersüchtig ist, wenn
    andere Verdienste haben, wertgehalten, hochgeschätzt, geachtet, geehrt, gefeiert werden, nicht
    neidig, nicht mißgünstig ist, keiner Eifersucht frönt.

    "Da wendet, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann Asketen oder Priestern keine Gabe zu,
    Speise und Trank und Kleidung, Wagen und Schmuck und duftende Salben, Lager und Obdach und Licht.
    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, abwärts geraten, auf schlechte Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt
    und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, wenig besitzen.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zu wenig Besitz führt, daß man da Asketen oder Priestern keine
    Gabe zuwendet, Speise und Trank und Kleidung, Wagen und Schmuck und duftende Salben, Lager und
    Obdach und Licht.

    "Da wendet wieder, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann Asketen oder Priestern Gaben zu,
    Speise und Trank und Kleidung, Wagen und Schmuck und duftende Salben, Lager und Obdach und
    Licht. Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers,
    nach dem Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, viel besitzen.

    Das ist der übergang, Brahmane, der zu viel Besitz führt, daß man da Asketen oder Priestern Gaben
    zuwendet, Speise und Trank und Kleidung, Wagen und Schmuck und duftende Salben, Lager und Obdach
    und Licht.

    "Da ist, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann trotzig und hochmütig, grüßt keinen, der Gruß verdient,
    erhebt sich vor keinem, vor dem man sich erheben soll, bietet keinen Sitz an wem ein Sitz gebührt, weicht
    auf dem Wege nicht aus wem auszuweichen ist, hält einen Wertzuhaltenden nicht wert, schätzt einen Hochzuschätzenden nicht hoch, achtet keinen Achtbaren, ehrt keinen Ehrwürdigen.

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, abwärts geraten, auf schlechte Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt
    und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, niedrig gestellt sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zu niedriger Stellung führt, daß man da trotzig und hochmütig ist,
    keinen grüßt, der Gruß verdient, sich vor keinem erhebt, vor dem man sich erheben soll, keinen Sitz
    anbietet wem ein Sitz gebührt, auf dem Wege nicht ausweicht wem auszuweichen ist, einen
    Wertzuhaltenden nicht werthält, einen Hochzuschätzenden nicht hochschätzt, keinen Achtbaren
    achtet, keinen Ehrwürdigen ehrt.

    "Da ist wieder, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann nicht trotzig, nicht hochmütig, grüßt,
    wenn einer Gruß verdient, erhebt sich, wenn man sich vor einem erheben soll, bietet Sitz an
    wem ein Sitz gebührt, weicht auf dem Wege aus wem auszuweichen ist, hält einen Wertzuhaltenden
    wert, schätzt einen Hochzuschätzenden hoch, achtet einen Achtbaren, ehrt einen Ehrwürdigen.

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers, nach
    dem Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt und
    Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, hoch gestellt sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zu hoher Stellung führt, daß man da nicht trotzig,
    nicht hochmütig ist, grüßt, wenn einer Gruß verdient, sich erhebt, wenn man sich vor einem
    erheben soll, Sitz anbietet wem ein Sitz gebührt, auf dem Wege ausweicht wem auszuweichen
    ist, einen Wertzuhaltenden werthält, einen Hochzuschätzenden hochschätzt, einen Achtbaren
    achtet, einen Ehrwürdigen ehrt.

    "Da ist, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann einem Asketen oder einem Priester begegnet
    und erkundigt sich nicht:

    'Was ist heilsam, o Herr, was ist unheilsam,
    was ist unrecht und was ist recht,
    was ist zu betreiben und was ist nicht zu betreiben?
    Was kann mir indem ich es tue lange zum Unheil und Leiden gereichen,
    und was kann mir wieder indem ich es tue lange zum Wohle, zum Heile gereichen?'

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers,
    nach dem Tode, abwärts geraten, auf schlechte Fährte, zur Tiefe hinab, in höllische Welt;
    oder wenn er nicht dahin gelangt und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren
    wird, unverständig sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zur Unverständigkeit führt, daß man da einem Asketen
    oder einem Priester begegnet und sich nicht erkundigt:

    'Was ist heilsam, o Herr, was ist unheilsam, was ist unrecht und was ist recht,
    was ist zu betreiben und was ist nicht zu betreiben;
    was kann mir indem ich es tue lange zum Unheil und Leiden gereichen,
    und was kann mir wieder indem ich es tue lange zum Wohle, zum Heile gereichen.'

    "Da ist wieder, Brahmane, irgendein Weib oder ein Mann einem Asketen oder einem Priester
    begegnet und erkundigt sich:

    "Was ist heilsam, o Herr, was ist unheilsam, was ist unrecht und was ist recht,
    was ist zu betreiben und was ist nicht zu betreiben?
    Was kann mir indem ich es tue lange zum Unheil und Leiden gereichen,
    und was kann mir wieder indem ich es tue lange zum Wohle, zum Heile gereichen?'

    Da läßt ihn solches Wirken, also vollzogen, also vollbracht, bei der Auflösung des Körpers,
    nach dem Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt; oder wenn er nicht dahin gelangt
    und Menschentum erreicht, wird er, wo er da neugeboren wird, wissensmächtig sein.

    Das ist der Übergang, Brahmane, der zur Wissensmacht führt, daß man da einem Asketen oder
    einem Priester begegnet und sich erkundigt:

    "Was ist heilsam, o Herr, was ist unheilsam,
    was ist unrecht und was ist recht,
    was ist zu betreiben und was ist nicht zu betreiben;
    was kann mir indem ich es tue lange zum Unheil und Leiden gereichen,
    und was kann mir wieder indem ich es tue lange zum Wohle, zum Heile gereichen.'

    "So läßt denn, Brahmane,
    der Übergang, der zu kurzem Leben führt, kurzlebig werden;
    der Übergang, der zu langem Leben führt, langlebig werden;
    der Übergang, der zu Gebresten führt, bresthaft werden;
    der Übergang, der zu Rüstigkeit führt, rüstig werden;
    der Übergang, der zur Unschönheit führt, unschön werden;
    der Übergang, der zur Anmut führt, anmutig werden;
    der Übergang, der zu wenig vermögen führt, wenig vermögend werden;
    der Übergang, der zu viel Vermögen führt, viel vermögend werden;
    der Übergang, der zu wenig Besitz führt, wenig besitzend werden;
    der Übergang, der zu viel Besitz führt, viel besitzend werden;
    der Übergang, der zu niedriger Stellung führt, niedrig gestellt werden;
    der Übergang, der zu hoher Stellung führt, hoch gestellt werden;
    der Übergang, der zur Unverständigkeit führt, unverständig werden;
    der Übergang, der zur Wissensmacht führt, wissensmächtig werden.

    Eigner der Werke, Brahmane, sind die Wesen, Erben der Werke, Kinder der Werke, Geschöpfe
    der Werke, Knechte der Werke: das Werk scheidet die Wesen ab, nach Verkommenheit und Vorzüglichkeit."

    Nach dieser Rede sprach Subho der junge Brahmane, der Sohn Todeyyos, zum Erhabenen also:
    "Vortrefflich, o Gotamo, vortrefflich, o Gotamo! Gleichwie etwa, o Gotamo, als ob einer Umgekehrtes aufkehrte, oder Verborgenes enthüllte, oder Verirrten den Weg wiese, oder Licht in die Finsternis brächte: 'Wer Augen hat wird die Dinge sehn': ebenso auch ist von Herrn Gotamo die Lehre gar mannigfach dargelegt worden. Und so nehm' ich bei Herrn Gotamo Zuflucht, bei der Lehre und bei der Jüngerschaft: als Anhänger möge mich Herr Gotamo betrachten, von heute an zeitlebens getreu. " M 135

  • Isis
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    • 14. Februar 2009 um 18:24
    • #191

    -

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

    Einmal editiert, zuletzt von Isis (27. September 2009 um 10:22)

  • Isis
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    • 14. Februar 2009 um 18:32
    • #192

    -

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

    Einmal editiert, zuletzt von Isis (27. September 2009 um 10:22)

  • bel
    Gast
    • 14. Februar 2009 um 18:40
    • #193
    Isis:


    Z. B.: Einen Menschen töten => Kurzlebigkeit nach der Wiedergeburt.
    Oder: Haßvoll sein => man wird mit einer geistigen Behinderung auf die Welt kommen.... usw.
    Und genau das ist das Problem, so etwas irritiert und im Fall der Katastrophen, Verbrechen oder Schicksalsschlägen im Allgemeinen wird an eine Strafe für schlechte Taten aus dem früheren Leben gedacht... es wird das weltliche Leiden, 'Dukkha', mit einer 'Karma-Gesetzlichkeit' verwechselt.

    Weißt du, welsche Datei ich meine und welchen Ursprung sie hat?

    Die war, glaube ich, von "free", woher sie ist, weiß ich nicht.
    Wenn man die Begriffe "Dukkha", "Karma", "Phala", "Tod & Leben" wirklich klärt und sich nicht mit den nächstbesten, scheinbar naheliegenden Bedeutungen begnügt, kommt man an einem solchen Unsinn auch leicht vorbei.
    Und dann ist das was einer meint aus M135 ableiten zu müssen auch keineswegs zwingend ;)

    _()_

  • Isis
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    • 14. Februar 2009 um 19:05
    • #194

    -

    _()_
    Das aber verkünde ich, o Freund: in eben diesem klafterhohen, mit Wahrnehmung und Bewusstsein versehenen Körper, da ist die Welt enthalten, der Welt Entstehung, der Welt Ende und der zu der Welt Ende führende Pfad.
    BUDDHA

    Einmal editiert, zuletzt von Isis (27. September 2009 um 10:23)

  • accinca
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    • 14. Februar 2009 um 19:23
    • #195
    Isis:

    Ach so, Accinca... danke für die M 135.
    Daher ist es abgeleitet worden, was ich suche.
    Nur schlauer bin ich daraus nicht geworden...
    :D


    Naja, ob du oder ich oder sonst wer, daß versteht oder nicht versteht ist die eine Sache.
    Eine andere Sache ist die, was der Buddha als kamma gelehrt hat und das geht ja
    aus dieser Lehrrede eindeutig hervor. Allerdings bewirkt jeder ja aktuell immer
    weiter neues Kamma und genau da ist der Eingreifpunkt um den es geht. Nämlich,
    was kann jetzt getan werden oder was sollte nicht getan werden damit zukünftig
    aus den jetzigen Wirken in Gedanken, in Worten und in Taten, gutes, und erwünschtes
    eintreten möge. Altes Kamma kann man leider sowieso nicht rückgängig machen. Man
    kann aber manchmal schlechte Taten die sich noch nicht ausgewirkt haben durch gute
    Taten abmildern. Ganz unabhängig von meiner eigenen Erkenntnis oder Ansicht lehrte
    der Buddha ja ganz offensichtlich, das die Stärke und Qualität des Leidens in einem
    genau entsprechenden Handeln der Wesen liege, und dieses daher durch entsprechend
    heilsame Wirken in Gedanken, Rede und Taten verbessert oder verschlechtert werden kann.
    Ein heilsames Wirken wäre sonst (also ohne entsprechenden Zusammenhang) auch nicht denkbar.

  • Dhammika
    Gast
    • 14. Februar 2009 um 19:35
    • #196

    Vielleicht auch passend:

    Zitat

    Mil. 4.8.8. Gibt es einen unzeitigen Tod?

    http://www.palikanon.com/diverses/milin…8c.htm#mil4_8_8

    Kamma ist für uns nicht durchschaubar, da es sich immer um Mischkarma (heilsames und unheilsames) handelt.

    Es gibt nicht die Bestrafung für diese Tat. Wobei Bestrafung schon das falsche Wort ist. Besser ist Folge. Eines entsteht aus dem Anderen.
    Viele Ursachen können eine Wirkung haben usw.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (14. Februar 2009 um 19:41)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 14. Februar 2009 um 19:38
    • #197
    bel:
    TUMO:

    Jo, ich kenn auch so etwas: Samsara und Nirvana wären dasselbe! :lol:

    Ja, genau. Aber von mir hast Du das ganz bestimmt nicht.

    _()_

    Es heißt Samsara und Nirvana sind nicht verschieden voneinander , weil :
    Verzwillingt ( sahajaya ) , hierbei ist jedoch wichtig Samsara nicht mit Nirvana zu verwechseln oder zu vertauschen , eine ziemlich komplexe Geschichte , die man keinesfalls oberflächlich mit dem Ultimo ratio abhandeln sollte doch eben den Verstand mit allen Sinnesfunktionen auch wiederum nicht abgeben darf .
    Eine Lehre die ich im ersten Zusammenhang mit einer Belehrung von Sahara gelesen habe aber ich habe sie nie wirklich verstanden .
    Mal schauen , ich habe zu dieser Aussage eine Arbeit von Lama Söpa und Jefffrey Hopkins vorliegen vielleicht baue ich sie mitte nächsten Monats ein zur
    Zeit bin ich mal wieder anderweitig in samsarische Geschichten involviert und habe "leider" nicht die Möglichkeit diese Arbeit von Lama Söpa und Jeffrey Hopkins derzeit hier einzustellen . Ich denke bel das bei Deiner Kapazität sich dies Dir erhellen wird ?
    Text : SAMSARA IST NICHT VERSCHIEDEN VON NIRVANA FOLGT !!!
    Aber jetzt will und muss ich erst einmal nach Berlin in's schöne Reinickendorf !
    Bin mal gespannt ob ich mit dem G1 (mobile/handy ) posten kann ?
    Ansonsten bin ich mal ne zeitlang voraussichtlich auf Tauchstation .
    Spätestens im April lass ich Dir bel ( wenn Du möchtest ? ) genannten Text zukommen .

    Mit Respekt und Ganz lieben , freundlichen Grüssen
    Dorje Sema

    OMMANIPADMEHUNG

  • Vajrakaya
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    • 14. Februar 2009 um 19:40
    • #198
    accinca:


    Altes Kamma kann man leider sowieso nicht rückgängig machen. Man
    kann aber manchmal schlechte Taten die sich noch nicht ausgewirkt haben durch gute
    Taten abmildern. Ganz unabhängig von meiner eigenen Erkenntnis oder Ansicht lehrte
    der Buddha ja ganz offensichtlich, das die Stärke und Qualität des Leidens in einem
    genau entsprechenden Handeln der Wesen liege, und dieses daher durch entsprechend
    heilsame Wirken in Gedanken, Rede und Taten verbessert oder verschlechtert werden kann.
    Ein heilsames Wirken wäre sonst (also ohne entsprechenden Zusammenhang) auch nicht denkbar.

    Alles anzeigen


    Was nun im einzelnen "gute Taten" sind, welche Karma reinigen können, da gibt es wohl unterschiedliche Ansichten. Z.B. gilt die Durchführung einer Reinigungspraxis als "gute" bzw "heilsame" Tat in diesem Sinne.

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • accinca
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    • 14. Februar 2009 um 20:00
    • #199
    Vajrakaya:
    accinca:


    Was nun im einzelnen "gute Taten" sind, welche Karma reinigen können, da gibt es
    wohl unterschiedliche Ansichten. Z.B. gilt die Durchführung einer Reinigungspraxis
    als "gute" bzw "heilsame" Tat in diesem Sinne.


    Sicher gibt es da die verschiedensten Vorstellungen auf der Welt.
    Hier geht es aber nur um die vom Buddha gelehrten achtfachen
    rechten Weg der zur völligen Ende allen Leides führt.

  • accinca
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    • 14. Februar 2009 um 20:11
    • #200
    Dhammika:


    Kamma ist für uns nicht durchschaubar, da es sich immer um Mischkarma (heilsames und unheilsames) handelt.
    Es gibt nicht die Bestrafung für diese Tat. Wobei Bestrafung schon das falsche Wort ist. Besser ist Folge. Eines entsteht aus dem Anderen. Viele Ursachen können eine Wirkung haben usw.

    Genau so ist es, zumindest im einzelnen, aber eben auch nicht immer.
    Es gibt auch Handlungen deren Wirkungen zumindest Teilweise schon voraussehbar sind.
    So erfährt der weise Nachfolger auf dem Wege immer mehr die Richtigkeit seines heilsamen
    Tuns durch die Zunahme des inneren Wohlbefindens und seiner Fähigkeiten.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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