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Hypnoseaffirmationen während der Meditation geben möglich?

  • medi1210
  • 18. Januar 2017 um 19:12
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1. offizieller Beitrag
  • medi1210
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    • 18. Januar 2017 um 19:12
    • #1

    Hallo,

    ich interessiere mich neben der Meditation auch für die Hypnose. Ist es möglich während der Meditation sich selbst Befehle/Affirmationen zu geben, sodass man zB noch tiefer in die Versenkung gehen kann oder sich positive Glaubenssätze noch stärker verinnerlichen kann?

    Danke und liebe Grüße :heart: ,
    medi

  • Sunu
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    • 18. Januar 2017 um 19:55
    • #2

    Du kannst mit Hilfe von Selbshypnose Konditionierungen umwandeln und auch loswerden...Es gibt auch Meditationsformen die darauf ausgerichtet sind..Ich denke da an Mettameditation Z.b. oder auch Visualisierung geht in die Richtung... Man sollte sich aber vorher genau überlegen wozu und was und warum man sich etwas Befehlen will, finde ich...

    Meine Buchempfehlung zum Thema:

    http://no-right-no-wrong.com/buchrezension-…selbsttherapie/

  • Jojo
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    • 18. Januar 2017 um 22:00
    • #3
    medi1210:

    Ist es möglich während der Meditation sich selbst Befehle/Affirmationen zu geben, sodass man zB noch tiefer in die Versenkung gehen kann oder sich positive Glaubenssätze noch stärker verinnerlichen kann?


    Wenn du dir "Befehle" gibst, verbleibst du im Bereich deiner Vorstellungen. Außerhalb deiner Vorstellungen könnte aber was zu holen sein, was du dir eben nicht vorstellen kannst. M.E. ein starkes Argument dafür, beim reinen Betrachten zu bleiben.

  • Festus
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    • 19. Januar 2017 um 00:27
    • #4
    medi1210:

    Hallo,

    ich interessiere mich neben der Meditation auch für die Hypnose. Ist es möglich während der Meditation sich selbst Befehle/Affirmationen zu geben, sodass man zB noch tiefer in die Versenkung gehen kann oder sich positive Glaubenssätze noch stärker verinnerlichen kann?

    Danke und liebe Grüße :heart: ,
    medi

    Wieviele Glaubenssätze willst du denn noch?! Das ist ja nicht zu aushalten.
    Buddhismus ist keine Therapie. Mach während der Meditation was du willst, aber nenn es wenigstens nicht "buddhistische Meditation".
    Wenn du nicht die Möglichkeit hast mit einem kompetenten Lehrer zu üben, würde ich die Finger davon lassen. Dann mach lieber autogenes Training oder progressive Muskelentspannung.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Frieden-und-Freude
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    • 19. Januar 2017 um 13:59
    • #5
    medi1210:

    Hallo,

    ich interessiere mich neben der Meditation auch für die Hypnose. Ist es möglich während der Meditation sich selbst Befehle/Affirmationen zu geben, sodass man zB noch tiefer in die Versenkung gehen kann oder sich positive Glaubenssätze noch stärker verinnerlichen kann?

    Danke und liebe Grüße :heart: ,
    medi


    Du kannst Dir erst einmal bewusst machen, wozu Du überhaupt meditierst:
    Steht das Loslassen im Vordergrund oder geht es Dir vorrangig darum, "positive Glaubenssätze" zu verankern?

    Affirmationen können dazu führen, dass jemand die Realität seiner eigenen Gefühle nicht mehr sieht. In der Absicht, unangenehme Gefühle zu eliminieren und rasch in ihr Gegenteil zu verwandeln. Das klappt häufig nicht und richtet manchmal sogar Schaden an.

    In der (Achtsamkeits-)Meditation geht es vorrangig darum, das Anzunehmen, was tatsächlich vorhanden ist.
    Häufig ist das für Menschen heilsamer als etwas direkt verändern zu wollen.

    Wenn Du Anfänger bist, empfehle ich, vorläufig entweder bei einer einfachen Meditation (z.B. Atemmeditation) zu bleiben oder Autogenes Training zu lernen.

    (Autogenes Training ist eine Mischung aus Selbsthypnose und Meditation. Die Selbsthypnose dient dabei aber zunächst nur dazu, eine entspannte Konzentration zu bewirken, nicht zur Veränderung Deiner Gefühle im Sinne von Affirmationen!)

    Wenn Du fortgeschritten bist, kannst Du tatsächlich Autogenes Training mit Meditation kombinieren. Dabei ist das Autogene Training eine gute VORBEREITUNG auf eine Meditations-Sitzung.

    Siehe hier: http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=55&t=16183

    Ich empfehle aber, dass Du vorher Autogenes Training und (Achtsamkeits-)Meditation separat lernst. Und nicht gleich am Anfang Methoden kombinierst.

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • kilaya
    Gast
    • 19. Januar 2017 um 14:21
    • #6

    Ich mir immer zur Maxime gemacht, niemals eine buddhistische Praxis durch Fremdtechniken zu verändern, wenn dann umgekehrt: also Fremdtechniken durch buddhistische Techniken zu erweitern und zu verbessern.

    Hintergrund ist meine Ansicht, dass die buddhistischen Methoden die ich verwende bereits perfekt sind, so wie sie sind. Den Eindruck hatte ich bei anderen Techniken teilweise nicht, also habe ich das, was mir fehlte, dort aus dem "buddhistischen Werkzeugkoffer" hinzugefügt.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 19. Januar 2017 um 16:40
    • Offizieller Beitrag
    • #7

    Wenn man ein Signal braucht, dass man sich jetzt tiefer fallen lassen kann, ist die Hypnoseaffirmation vielleicht nicht so geeignet, weil sie einen ja zunächst auf ein sprachliche Ebene bringt, was einen aus der Meditation rausreissen kann.

    Bei der formellen Meditation gibt es rituelle Elemente ( Räucherstäbchen Glocken) die weil sie an
    an Gehör und Geruch gewendet sind, keinen Bruch in der Meditation verursachen - Je öfter man so meditiert, desto mehr wird der Körper lernen, diese als Signale(Anker) zu interpretieren und sich dadurch schneller tief zu entspannen.

  • Frieden-und-Freude
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    • 19. Januar 2017 um 17:10
    • #8
    void:

    Wenn man ein Signal braucht, dass man sich jetzt tiefer fallen lassen kann, ist die Hypnoseaffirmation vielleicht nicht so geeignet, weil sie einen ja zunächst auf ein sprachliche Ebene bringt, was einen aus der Meditation rausreissen kann.

    Bei der formellen Meditation gibt es rituelle Elemente ( Räucherstäbchen Glocken) die weil sie an
    an Gehör und Geruch gewendet sind, keinen Bruch in der Meditation verursachen - Je öfter man so meditiert, desto mehr wird der Körper lernen, diese als Signale(Anker) zu interpretieren und sich dadurch schneller tief zu entspannen.

    Das ist ein interessanter Gesichtspunkt. Wobei - nach meiner Erfahrung - solche Rituale in Gruppenmeditationen am besten funktionieren.

    Zu Beginn der Atemmeditation ist gegen Verbalisierungen nichts einzuwenden. Oder hast Du da andere Erfahrungen gemacht.

    Statt die Atemzüge zu zählen (z.B. von 1 bis 10) kann man beim Ausatmen einfach "Loslassen" sagen und am Anfang darauf achten, dass auch muskuläre Verspannungen losgelassen werden.

    Das gilt jetzt (aus meiner Sicht) sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene.

    Ich weiß, dass manche Traditionen Verbalisierungen komplett ablehnen, auch am Anfang der Meditation.
    Bei mir führt das dazu, dass es einfach länger dauert, bevor sich Konzentration einstellt.

    Warum sich das Leben unnötig schwer machen, es gibt doch dukkha genug. :D

    Sobald die Konzentration dauerhaft beim Atem ist, kann man Verbalisierungen loslassen.

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • Noreply
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    • 20. Januar 2017 um 13:28
    • #9
    451:
    Frieden-und-Freude:

    [...]am Anfang darauf achten, dass auch muskuläre Verspannungen losgelassen werden.


    :!::like:
    Beispiel: Kiefermuskeln
    Da kann man im wahrsten Sinne des Wortes fühlen, wie verbissen man oft an die Sache herangeht! : o )

    Da gibt es was von Buddha, das der beim meditieren die Zungenspitze zwischen den Zähnen hält und in jetziger Erinnerung verhindert das er Verbissen wird. Das mag die Zunge nicht wenn sie gebissen wird.

  • Max Schenzle
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    • 10. Februar 2017 um 16:00
    • #10

    Hi,
    den Sachverhalt von Vertiefung und AT sollte man nicht so weit auseinander sehen.
    Das AT wurde aus der Vertiefung entnommen, ein wenig verformt.

    kesakambalo

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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