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Sutren im Zen

  • mogun
  • 23. Dezember 2016 um 18:06
  • Zum letzten Beitrag
  • mogun
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    • 23. Dezember 2016 um 18:06
    • #1

    In welchen Zen-Richtungen werden Sutren (wie das Daihi Shin Dharani) rezitiert? Und was ist der Hintergrund?

  • verrückter-narr
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    • 23. Dezember 2016 um 18:59
    • #2

    sowohl in der Soto-, als auch in der Rinzai- und Obaku-Shu gehört die Rezitation von Sutra und Dharani zur täglichen Übung.
    Hier findet sich eine Übersicht der Texte der Soto-Shu
    http://global.sotozen-net.or.jp/eng/practice/sutra/scriptures.html
    und der Rinzai-Shu
    http://zen.rinnou.net/whats_zen/sacred_texts.html

    Das Daihi Shin Dharani wird regelmäßig in den Tempeln und Dojos gesungen, vor allem auch während der Totengedenkzeremonien, die von vielen Zen-Tempeln in Japan durchgeführt werden.

  • Morpho
    Gast
    • 23. Dezember 2016 um 22:46
    • #3

    Das deutsche Wiki zum Thema kannst du vergessen.
    Auch in vietn.,chines.,korean. Tempeln werden häufig und täglich Dharani rezitiert (manche nur in bestimmten Zeremonien) In den Laiensangha kommt es darauf an, ob Dharani verfügbar sind, wie die Leute dazu stehen und ob jemand da ist, der sie in Aussprache und Takt richtig wiedergeben kann. Die Frage nach dem Hintergrund kann ich dir nicht beantworten, denn sie stellt sich mir nicht,
    aber die Übersetzung hat mich immer interessiert. Wenn ich sie vor Ort nicht bekomme, beschaffe ich sie mir. Dass Dharani, wie im deutschen Wiki vermerkt, keinen logischen Sinnzusammenhang hätten und nicht auch der Belehrung dienen würden, ist blanker Unsinn.

  • verrückter-narr
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    • 24. Dezember 2016 um 11:24
    • #4

    weitere Infos über Dharani:
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?t=15790

  • verrückter-narr
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    • 24. Dezember 2016 um 12:20
    • #5

    Sōtō Zen Texts for Daily Services
    http://terebess.hu/zen/szoto/SotoZenTexts.pdf

    Zen Liturgy , Korean Sŏn Practice Forms
    http://terebess.hu/zen/mesterek/Zen-Liturgy.pdf

    Chanting with English translations and Temple Rules by The Kwan Um School of Zen
    http://terebess.hu/zen/Kwan-Um-School-of-Chanting.pdf

    Das "Daihi Shin Darani" ist ein kurzer Anrufungstext, der aus dem Nīlakaṇṭha(ka)(sūtra) oder auch Avalokiteśvarasāhasrikabhujalocaṇanirmāṇavistarāparipūrṇasaṅgamahākāruṇikadhāraṇī genannt, entnommen wurde.
    mehr Infos:
    http://www.acmuller.net/descriptive_ca…iles/k0294.html
    http://aibs.columbia.edu/databases/New/…le&coll=kangyur
    http://cbeta.buddhist-canon.com/result/T20/T20n1060.htm
    https://namo84000en.wordpress.com/2010/08/22/gre…-dharani-sutra/

  • mogun
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    20. November 2016
    • 25. Dezember 2016 um 10:53
    • #6
    verrückter-narr:

    weitere Infos über Dharani:
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?t=15790

    Einige Zen-Praktizierende, die ich kenne, glauben nicht an die magische Wirkung. Was sagen denn Zen-Meister wie Suzuki und Sawaki dazu?

  • verrückter-narr
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    • 25. Dezember 2016 um 12:57
    • #7

    DAISETZ TEITARO SUZUKI,

    Zitat

    THE DHARANIS
    Properly speaking, the dharani has no legitimate place in Zen. That it has nevertheless crept into its daily service is clue to the general characteristics of Chinese Buddhism of the Sung dynasty, when the Japanese Zen masters visited China and imported it as they found it then, together with the Shingon elements of Chinese Zen. In China the Shingon did not thrive very long but left its traces in Zen.
    Dharani, the root of which is dhr, "to hold" or "to convey", is ordinarily translated by the Chinese tsung-ch'ih, "general holder", at neng-ch'ih, "that which holds". A dharani is considered as holding magical power in it or bearing deep meaning. When it is pronounced, whatever evil spirits there are ready to interfere with the spiritual effect of a ritual, are kept away from it.
    In the following pages the three most frequently read dharanis are given. When translated they convey no intelligent signification. They mostly consist of invocations and exclamations. The invocation is an appeal to the higher powers, and the exclamation is to frighten away the evil spirits. That the practical result of these utterances is not to be judged objectively goes without saying.


    http://www.energyenhancement.org/zen/Zen-Buddhi…e-Dharanis.html

    Von Kodo Sawaki konnte ich keine speziellen Aussagen über den Sinn und Zweck der Dharani finden. Da er aber als Professor an der Komazawa Universität lehrte, wird er sich sicherlich auch mit diesen Dingen beschäftigt haben.

  • jianwang
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    • 5. Mai 2017 um 14:09
    • #8
    mogun:
    verrückter-narr:

    weitere Infos über Dharani:
    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?t=15790

    Einige Zen-Praktizierende, die ich kenne, glauben nicht an die magische Wirkung. Was sagen denn Zen-Meister wie Suzuki und Sawaki dazu?

    "Magische" Wirkung ... Nein ... eher vertieft die gemeinsame Sutren-Rezitation das Verständnis von "Abhängigkeit/Unabhängigkeit".
    Der Meister meines Lehrers sagte :
    "Rezitiert mit euren Ohren".

    Versteht ihr?

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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