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Anfängerfrage: Was bringt die Sangha und die Meditation in der Gruppe?

  • mogun
  • 20. November 2016 um 23:53
  • Zum letzten Beitrag
  • Jojo
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    • 24. November 2016 um 13:09
    • #26
    Lucy:

    ....mache mir die Welt, widde wie sie mir gefällt - hey pippi langstrumpf
    Trallala trallali....

    :clown:


    Es bringt nichts, Lucy. Funktioniert nicht.

  • sati-zen
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    • 25. November 2016 um 10:20
    • #27

    Doch es funktioniert, würden sich mehr Menschen Pippi Langstrumpf mit ihren schöpferischen und kreativen Fähigkeiten zum Vorbild nehmen und ihre provokative Intervention verstehen als Lebensphilosophie, es würde wesentlich weniger Leid auf der Welt geben. Buddha war ganz ähnlich und verfügte auch über diese Fähigkeiten nur haben konservative Menschen um ihre Macht zu erhalten später daraus Schriften und Regeln formuliert und das ganze erinnert nun mehr an die Borniertheit eines Beamten als Grundschullehrer, der, über den sich Pippi Langstrumpf lustig gemacht hat weil er die Freude im Leben ignorierte und weniger an die von Buddha benannten Wahrheiten oder den von ihm ausgetesteten Weg der zum Erwachen führte glauben wollte. Pippi Langstrumpf, die fantasievolle Erfindung der schwedischen Autorin Astrid Lindgren, ist in meinen Augen eine Figur die eine Form des Erwachens gut darstellt. Jedoch wer sich emsig an die Vorgaben hält und versucht mit viel Fleiß die vorgegebenen Regeln einzuhalten oder die Warnungen der Ahnen brav berücksichtigt kommt auch ans Ziel. Das erste Ziel das Ende des Lebens erreichen und dann hängt es vom Karma ab wie oft man diese Runde wiederholen muss bis man begriffen hat was das Leid im Dasein lindert. Pippi Langstrumpf ist meines Wissens nicht wiedergeboren worden und Astrid Lindgren auch nicht.

  • Festus
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    • 25. November 2016 um 11:50
    • #28
    Lucy:

    ....mache mir die Welt, widde wie sie mir gefällt - hey pippi langstrumpf
    Trallala trallali....

    :clown:

    Genau das ist der Punkt, Lucy. Allerdings etwas anders, als du es vielleicht meinst. :grinsen:

    Wir alle machen uns unsere Welt.
    Allerdings gefällt uns nicht immer, was wir so machen, und dann jammern wir über diese Welt ohne zu merken, das wir sie ja geschaffen haben, das wir diese Welt sind, mit all ihren Ecken und Kanten und ihrer Zerrissenheit.
    Und wenn wir es bemerken, dann versuchen wir, schnell etwas Neues zu schaffen, etwas Anderes, etwas Besseres...., anstatt dieses "Geschaffe" mal sein zu lassen und mal in aller Ruhe hin zu schauen auf das, was da ist und zu untersuchen, wie es ist.

    Das Widersprüchliche bei Sati-Zen ist aus meiner Sicht nicht, das er eine neue Gemeinschaft gegründet hat oder das er alte Traditionen ablehnt. Das wäre für mich völlig in Ordnung. Wenn er es nur machen würde. Macht er aber nicht.
    Er braucht eine, ach so verteufelte, Sangha. Also schafft er sie nach seinen Vorstellungen. Er braucht auch offensichtlich die Strukturen, die er vordergründig ablehnt. Denn sonst müsste er sein Konstrukt nicht Kloster nennen. Und er braucht auch die so verteufelten Hierarchien, denn sonst müsste er sich nicht Abt nennen.
    Und, und das ist besonders wichtig, er braucht die abgelehnten Strukturen wie die Luft zum atmen, weil er etwas braucht, von dem er sich abgrenzen kann. Das gibt dem eigenen Unternehmen Größe.
    Deshalb muss er es letztendlich auch Zen nennen. Es muss ja Zen sein. Das Kind muss schließlich einen Namen haben.

    Warum nicht einfach eine Gemeinschaft gründen und mit den Menschen dort friedlich zusammenleben?
    Das ist doch etwas wunderbares. Wenn das funktioniert, mehr kann man sich doch garnicht wünschen.

    Nur, dann weiß ja keiner, was man eigentlich für Tolles gemacht hat. Was für ein Verlust für die Welt. :clown::clown::clown:

    Und das demaskiert dann wieder alles Andere.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • sati-zen
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    • 27. November 2016 um 11:09
    • #29

    Gute Analyse, da spricht jemand aus eigener Erfahrung. Ich bin für Offenheit.

  • Tai
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    • 27. November 2016 um 17:12
    • #30
    Festus:

    ... und mit den Menschen dort ...

    Das scheint mir der springende Punkt zu sein. Oder glaubst du nach allem, was hier bis jetzt darüber zu lesen war, ernsthaft, dass sich außer dem ehrwürdigen Abt sonst noch jemand in dieser Sangha befindet?

  • Festus
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    • 27. November 2016 um 17:28
    • #31

    Ich weiß nicht, ob da noch andere Menschen leben, Tai. Es ist mir zur Zeit auch recht wurscht.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Schroedinger
    Gast
    • 28. November 2016 um 10:36
    • #32

    Für einen Verrückten ist nichts unmöglich. Man braucht sich nur die Precht'sche Frage stellen - wer bin ich?

  • Schroedinger
    Gast
    • 28. November 2016 um 14:05
    • #33

    Andererseits - bei einer histrionischen Persönlichkeit braucht man dann doch wieder ein anderes, ein Publikum. Das kann man eben nicht selbst schaffen. Da sind Foren ganz praktisch.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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