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Bewusstsein - Intelligenz

  • Son
  • 13. November 2016 um 21:25
  • Zum letzten Beitrag
  • Son
    Gast
    • 13. November 2016 um 21:25
    • #1

    Hallo Ihr Lieben,

    was denn eigentlich Bewusstsein? Wenn ich auf den Kopf falle, bin ich zwar da, also im medizinischen Sinne bei Bewusstsein, aber ich kann mich nicht dran erinnern.

    Oder wenn ich schlafe, da bin ich doch bei Bewusstsein oder? Aber wo ist mein Bewusstsein da? Ich kenne jemand, der sagt, er könne bewusst schlafen, im Sinne voller Kontrolle über seinen Schlaf. Ich kenne auch Menschen, die behaupten während der Meditation ihren Körper zu verlassen und das glaubwürdig, ja, das mögen viele können, aber die sagen, sie können an jedem beliebigen Ort der Welt "reisen".

    Und zu guter Letzt: Was ist Intelligenz eigentlich?
    Ist es das nicht vorhanden sein von Dummheit?

    Und was ist Dummheit?
    Ist Dummheit nicht der Zustand, denn wir erreichen je älter wir werden? Weil wir verlieren ja im Laufe unseres Lebens die Intelligenz durch das was so auf uns einströmt, als kleines göttliches Wesen oder als Kleinkind ist sie noch da, nur dann geschieht was, nämlich der Einfluss unseres "Ausbildungssystems", was ich nämlich sagt, was wir wollen sollen oder? Nachdenkliche Grüße Son

  • Son
    Gast
    • 15. November 2016 um 08:15
    • #2

    Hallo,

    okay, das war wohl alles eher dumme Frage, sorry, werde das nächste Mal achtsamer umgehen mit meinen Fragestellungen, das mein ich nicht ironisch sondern nachträglich betrachtet war der Beitrag wirklich etwas entbehrlich, LG Son

  • Doris
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    • 15. November 2016 um 09:00
    • #3
    Zitat

    Und was ist Dummheit?

    Finde ich keine entbehrliche Frage.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Piti
    Gast
    • 15. November 2016 um 09:45
    • #4

    Intelligenz - klarer Geist, ohne Anhaftungen, frei
    Dummmmmmheit - benebelter Geist, viele Vorstellungen so sollte es sein, unfrei

  • Zenman
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    • 15. November 2016 um 11:36
    • #5

    ich denke Bewusstsein bedeutet noch lange keine Kontrolle. Wenn es Kontrolle gibt, so ist es ein Anzeichen dafür, dass Bewusstsein da sein MUSSTE. Bewusstsein heisst, mitkriegen was passiert. Nicht kontrollieren. Manchmal ist Bewusstsein da, aber Kontrolle ist nicht da. Aber wenn Kontrolle da ist, dann muss auch Bewusstsein da gewesen sein, zum Zeitpunkt wo Kontrolle ausgeübt wurde!


    Intelligenz ist, wenn man den obigen Beitrag versteht und ihm zustimmt, Dummheit wenn nicht :P

    Wir haben in unserem Körper einen Geist, der die Dinge als gut oder schlecht unterscheidet. Obgleich unser Körper stirbt, lebt der Geist weiter.

    Das ist ganz sicher nicht das Buddha-Dharma. - Dogen Zenji

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    • 15. November 2016 um 12:16
    • #6

    Bewusstsein ist dasjenige das erfährt, eben über etwas bewusst ist. Es ist über das bewusst was ihm durch die fünf Körpersinne und den Geistsinn in die Erfahrung tritt. Eine Funktion des Geistes ist die Intelligenz, die je nach ihrem Grad eine Sache mehr oder weniger bewusst macht.
    Etwa vorstellbar wie ein Tor, das je nach Größe mehr oder weniger Informationen hineinlässt. Oder ein Filter, der je nach seiner Reinheit die Dinge entsprechend klar in die Erfahrung des Bewusstseins bringt.

    Das Sanskritwort "Buddhi" wird oft mit "Intelligenz" übersetzt.

    Zitat

    Buddhi (Sanskrit, f., बुद्धि; Erkenntnisvermögen, Unterscheidungskraft), ein Ausdruck der indischen Philosophie, ist von der gleichen Sprachwurzel (budh – erwachen; verstehen; wissen) abgeleitet, wie seine bekanntere männliche Form buddha. (Wikipedia)

    Demnach ist Erleuchtung eine vollständig gereinigte Intelligenz oder perfektes Unterscheidungs- und Erkenntnisvermögen, das die Dinge bewusst so wahrnehmen lässt, wie sie wirklich sind.

    Mit Metta, mukti.


  • Son
    Gast
    • 15. November 2016 um 18:30
    • #7

    Danke für Eure Antworten, Ihr hattet doch Mitgefühl mit mir... - danke.

    Wisst ihr, ich kenn da jemand, die sehr, sehr viel meditiert seit Jahren und die sagt sie kann nicht nur den Körper verlassen sondern an jedem beliebigen Punkt der Welt hingehen, da kenn ich übrigens zwei, die das gleiche sagen, die beiden kennen sich nicht.

    Weiter sagst diese Person, sie kann ihren Schlaf bewusst kontrollieren, heißt keine Albträume usw.- wie stell ich mir denn das vor, sorry, wieder zwei ganz andere Themen, LG Son

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    • 15. November 2016 um 23:35
    • #8
    Son:

    Danke für Eure Antworten, Ihr hattet doch Mitgefühl mit mir... - danke.

    Wisst ihr, ich kenn da jemand, die sehr, sehr viel meditiert seit Jahren und die sagt sie kann nicht nur den Körper verlassen sondern an jedem beliebigen Punkt der Welt hingehen, da kenn ich übrigens zwei, die das gleiche sagen, die beiden kennen sich nicht.

    Das ist eine Fähigkeit die auch der Buddha erwähnt, und in vielen anderen Kulturen wurde und wird es für möglich gehalten. Demnach wäre der Geist also nicht unbedingt ein Erzeugnis des Gehirns und kann sozusagen als eigenständiger Bewusstseinsträger wirken. Aber wenn sie behauptet sie könne an jedem beliebigen Punkt der Welt gehen, kann sie das ganz einfach beweisen, indem sie den Körper verlässt und genau beschreibt was sich z.B. in einem anderen Zimmer befindet. Ich kannte einige Leute die sowas behauptet haben, aber den Beweis schuldig blieben.

    Son:


    Weiter sagst diese Person, sie kann ihren Schlaf bewusst kontrollieren, heißt keine Albträume usw.- wie stell ich mir denn das vor, sorry, wieder zwei ganz andere Themen, LG Son

    Da gibt es das was man als Klartraum oder luziden Traum bezeichnet, dabei weiß man während des Traumes dass man träumt und kann ihn beliebig gestalten. Das ist nicht besonders selten und ist wissenschaftlich bewiesen. Man kann es auch üben.

    Mit Metta, mukti.


  • Son
    Gast
    • 16. November 2016 um 08:10
    • #9

    Danke Mukti für deine Erklärungen. Ja, das mit dem Verlassen des Körpers - ich denke, ich werde da wohl hören, dass er/sie das nicht beweisen braucht oder will, wobei das auch eine schwache Antwort wäre für mich.

    Ich glaube schon dran, dass man den Körper in irgendeiner Art verlassen kann, aber jetzt sicher nicht um nach N.Y. zu reisen, ich weiß blödes Beispiel, fiel mir nichts besseres ein.

    Und das mit dem Schlaf, na ja, auch da hab ich keine klare Antwort bekommen, von dir schon, von der anderen Person eher nicht, da hab ich nur gehört, dass es leicht wäre und eben Übung, sprich Meditation.

    Wobei die Person sehr viel von Gott spricht und auch lebt, sie ist gut, aber man merkt es auch so ohne, dass sie drüber spricht, dass sie sehr spirituell lebt, ich sag immer, vergiss nicht auf das normale Leben auch, dass du Gott im Herzen trägst fühlt jeder, der ein Gefühl hat, da braucht man nicht drüber sprechen, das fühlt man, das mein ich übrigens gut für diesen Menschen, LG Son

    PS: Hat zwar nichts Buddhismus zu tun, aber kennt jemand den Begriff Indigokinder? Das sind angeblich Kinder, die mit besonderen Fähigkeiten auf die Erde gesandt worden sind, kommt glaub ich aus der Esoterikszene. Ich habe so ein Kind kennengelernt, sie ist zumindest sehr anders und besonders für ihr Alter in jeder Hinsicht, aber wie gesagt, das ist nur so eine Nebenfrage.

  • Zenman
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    • 16. November 2016 um 08:22
    • #10

    Luzide Träume haben ist eine Sache, erklären wie man sie bekommen kann - eine ganz andere. Es gibt spezielle Trainingsroutinen wie man luzide Träume erzwingen bzw. provozieren kann.

    Ich habe in meinem Leben überwiegend nur luzid geträumt. Wie ich das mache? Lege mich einfach ins Bett, decke mich zu und schlafe ein! Ob ich auf eine andere Weise mich "in den Schlaf wiege" als andere Leute, kann ich natürlich erstmal schlecht beurteilen.

    Luzid bedeutet in meinem Fall auch, dass ich weiss wann ich träume und wann nicht. Nur wenn ich versuche einen Traum zu steuern, wache ich auf und beim Schlafen gibt es so ein besonders angenehmes Gefühl der Entspannung und der Ruhe, das will man gar nicht stören.

    Wir haben in unserem Körper einen Geist, der die Dinge als gut oder schlecht unterscheidet. Obgleich unser Körper stirbt, lebt der Geist weiter.

    Das ist ganz sicher nicht das Buddha-Dharma. - Dogen Zenji

  • Noreply
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    • 16. November 2016 um 10:49
    • #11
    Zenman:

    Luzide Träume haben ist eine Sache, erklären wie man sie bekommen kann - eine ganz andere. Es gibt spezielle Trainingsroutinen wie man luzide Träume erzwingen bzw. provozieren kann.

    Ich habe in meinem Leben überwiegend nur luzid geträumt. Wie ich das mache? Lege mich einfach ins Bett, decke mich zu und schlafe ein! Ob ich auf eine andere Weise mich "in den Schlaf wiege" als andere Leute, kann ich natürlich erstmal schlecht beurteilen.

    Luzid bedeutet in meinem Fall auch, dass ich weiss wann ich träume und wann nicht. Nur wenn ich versuche einen Traum zu steuern, wache ich auf und beim Schlafen gibt es so ein besonders angenehmes Gefühl der Entspannung und der Ruhe, das will man gar nicht stören.

    Hab ich auch bei "Schlaflosigkeit" da kommt dann der Gedanke: Der Körper schläft, auch wenn du wach bist, weck ihn nicht durch Nachdenken.

  • Zenman
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    • 16. November 2016 um 10:53
    • #12

    Ja, da gibt es so eine feine Grenze zwischen Schlafen und Wachsein, wobei man sich immer noch relativ gut ausruhen kann, obwohl man grundsätzlich noch ansprechbar bleibt.

    Wir haben in unserem Körper einen Geist, der die Dinge als gut oder schlecht unterscheidet. Obgleich unser Körper stirbt, lebt der Geist weiter.

    Das ist ganz sicher nicht das Buddha-Dharma. - Dogen Zenji

  • Noreply
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    • 16. November 2016 um 11:23
    • #13
    Zenman:

    Ja, da gibt es so eine feine Grenze zwischen Schlafen und Wachsein, wobei man sich immer noch relativ gut ausruhen kann, obwohl man grundsätzlich noch ansprechbar bleibt.

    Darum habe ich eine tiefe Meditation mal mit dem Schlaf des Körpers und der Wachheit des Bewusstsein bezeichnet. Wenn kein Gedankenverarbeiten geschieht bleibt beides in diesem Zustand, Der eine ist nicht da und der andere ist ganz da. Vielleicht ist das auch die Ursache für die Annahme das das Bewusstsein etwas sein muss das IM Körper lebt und nicht DURCH ihn.

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    • 16. November 2016 um 11:54
    • #14
    Son:


    PS: Hat zwar nichts Buddhismus zu tun, aber kennt jemand den Begriff Indigokinder? Das sind angeblich Kinder, die mit besonderen Fähigkeiten auf die Erde gesandt worden sind, kommt glaub ich aus der Esoterikszene. Ich habe so ein Kind kennengelernt, sie ist zumindest sehr anders und besonders für ihr Alter in jeder Hinsicht, aber wie gesagt, das ist nur so eine Nebenfrage.

    Hab' davon gehört aber das ist mir zu vage. Menschen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten hat es wohl immer schon gegeben, sowie auch allerhand Ansichten die sich dann um sie herum bilden.

    Mit Metta, mukti.


  • Piti
    Gast
    • 17. November 2016 um 09:05
    • #15
    Zitat

    Die Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross veröffentlichte intensiv zum Thema AKE, speziell (aber nicht nur) in der Ausprägung der Nahtod-Erfahrungen, die sie in ihren zahlreichen Büchern ansprach. Nach 1975 löste sie mit der Behauptung, ein Leben nach dem Tod wissenschaftlich beweisen zu können, heftige Kontroversen aus

    Danke Spok für den Link - hat jemand zur obigen Text weitere Entwicklungen verfolgt?

  • Son
    Gast
    • 17. November 2016 um 13:09
    • #16

    Hi,

    ja, das man quasi Zeitreisen oder Reisen an andere Orte machen kann nur mit dem Geist da tue ich mir auch schwer dran zu glauben, aber warum behaupten dass weise Menschen? Das ist doch eine Lüge und lügen soll man nicht, im Ernst.

    Das mit dem Kind, na ja, eben anders, meditiert seit sie 4 Jahre alt ist und sieht halt mehr als andere und ist gut von ihrem Charakter her. Das ist in unserer Gesellschaft schon mal anders, aber ich gebe zu, vielleicht auch nicht deshalb von Gott gesandt. Sie kann auch in die Seele sehen, sagt sie zwar nicht, aber ich interpretiere das so, wobei jetzt muss ich aufpassen, weil jetzt sind wir ja schon im Christentum.

    Ich bin Buddhist, glaub aber an so was wie was Göttliches - nur nichts von dem was die Kirche oder die Christen behaupten wie ihr Gott aussieht, weil das ist ja ein Gott, denn die Menschen geschaffen haben. Und Jesus war Jude - der kannte nicht mal den Ausdruck Christ, geschweige den röm. katholisch - aber nochmal mir geht es um Gott und es kann sein, dass es da was gibt, aber dieses ES hat sicher anderes zu tun, als sich um einzelne Menschen zu kümmern, keine Ahnung, aber nochmals diesen Gott, der uns nahegebracht wird an den glaub ich nicht und ganz ehrlich, ob es einen Gott gibt oder nicht, ich weiß es nicht, ich hab auch keine Erfahrung mit Gott gemacht.

    Dass irgendwas nach dem irdischen Tod passiert kann ich mir vorstellen, was jedoch nicht, aber da die Natur ein Kreislauf ist kann ich mir vorstellen, dass es keinen Tod im Sinne von Erlöschen gibt, aber wie gesagt, das sind nur meine Gedanken und vielleicht ist es kompletter Blödsinn.

    LG Son

  • Sudhana
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    • 17. November 2016 um 22:58
    • #17
    Son:

    Hat zwar nichts Buddhismus zu tun,


    Nee, nicht wirklich ...

    Son:

    aber kennt jemand den Begriff Indigokinder?


    Selbstverfreilich.

    Son:

    Das sind angeblich Kinder, die mit besonderen Fähigkeiten auf die Erde gesandt worden sind, kommt glaub ich aus der Esoterikszene.


    Ja - den Begriff verwenden Esoteriker für ihre verzogenen Bratzen, wenn sie sich (und Anderen erst recht) nicht eingestehen wollen, dass sie als Eltern unfähig sind und in der Erziehung ihrer Blagen schlicht hoffnungslos versagt haben. Nicht zu esoterischem Geschwurbel neigende Außenstehende sprechen bei solchen Verhaltensauffälligkeiten stattdessen idR von narzisstischer Persönlichkeitsstörung und/oder ADS/ADHS - oder schlicht von Arschlochkindern.

    ()

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Son
    Gast
    • 18. November 2016 um 11:38
    • #18

    Hi,

    tja, da hast du ja sehr direkte Worte gefunden. Ich kannte den Begriff gar nicht und das Kind über das ich schrieb bezeichnet sich weder als das noch ihre Eltern.

    Es ist verhaltensauffällig, da gebe ich dir recht, es ist höflich, freundlich und achtsam und strahlt eigentlich Ruhe aus. Klar, auch ein normales Kind trotzdem, aber ihre Interessen sind halt andere teilweise, weil viele Kinder, die in dem Alter meditieren kenne ich nicht.

    Aber um bei der Wahrheit zu bleiben - hinter die Kulissen konnte ich natürlich nicht sehen, ich habe nur eine oberflächliche Sicht der Dinge bekommen, LG Son

  • Spacy
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    • 18. November 2016 um 12:03
    • #19
    Son:

    Ich bin Buddhist, glaub aber an so was wie was Göttliches


    Das ist wie bei den Frauen: ein bisschen schwanger geht nicht. ;)

  • Sudhana
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    • 18. November 2016 um 12:04
    • #20
    Son:

    Ich kannte den Begriff gar nicht und das Kind über das ich schrieb bezeichnet sich weder als das noch ihre Eltern.


    Wieso bezeichnest Du es dann als "Indigokind"? Hat es Probleme im Umgang mit anderen Kindern? Autoritätsprobleme? Lernschwierigkeiten? Beklagen sich Erzieher/innen im Kindergarten (oder andere Eltern) über unsoziales und agressives Verhalten? Oder hat es nur eine blaue Aura? Im Ernst, Du bist nicht auf dem Laufenden - Indigokinder sind so was von old and busted. New hotness sind jetzt Kristallkinder.

    ()

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Spacy
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    • 18. November 2016 um 16:56
    • #21

    Das "Inkognito" ist immer der Untergang...

  • alamerrot
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    • 22. November 2016 um 21:52
    • #22

    Hallo Son,
    Der buddhistischen Lehre laut Pali-Kanon zufolge ist Bewusstsein eines der fünf Aggregate (Skandas), aus denen der Mensch besteht. Wird dem Bewusstsein keinerlei Wahrnehmung zugeführt- denn es dient nur zur Kenntnisnahme von Wahrnehmungen - zu denen in diesem Falle auch deren mentale Verarbeitung gezählt werden müssen bis hin zu philosophischen Betrachtungen oder der Quantentheorie - exisitiert es im besten Falle latent und hat keine weitere Funktion.
    Ob Du es wahrnimmst, wenn Du auf den Kopf fälltst oder nicht, ist keine Angelegenheit des Bewussseins. Wirst Du dabei ohnmächtig und nimmst nicht wahr, dass Du auf den Kopf gefallen bist, dann bist Du eben “nicht bei Bewusstsein”. Es exisitiert dann eben nur latent. Dasselbe gilt für den traumlosen Tiefschlaf. Dass jemand im traumlosen Tiefschlaf bei Bewusstsein sein könnte, ist mir nicht bekannt. Oder sollte es sich dabei um tiefste Trance handeln? Tatsächlich gibt es Menschen, die sich während eines Traumes bewusst sind, dass sie träumen. Sie wisssen also während des Traumes, dass sie nur träumen, und können deshalb oft den Verlauf ihres Traumes im gewünschten Sinne beeinflussen. Sie sind nicht weit von der Erkenntnis entfernt, dass auch alle Wahrnehmungen im Wachzustand nichts anderes sind als ihre eigenen Vorstellungen, die sie allerdings mit dem Kollektiv in der Regel teilen, und dass ausserhalb ihrer “wahrgenommenen” Vorstellungen garnichts existiert, dass es also eine objektive Realität nicht gibt.
    Der Buddhismus lässt auch zu, dass jeder Mensch (und nicht nur er) ein sogenanntes “feinstoffliches” Doppel besitzt, und manche die Fähigkeit besitzten, sich vom normalen “grobstofflichen” Körper zu trennen und dann tatsächlich dorthin reisen können, wohin sie wollen, auch auf andere Planeten oder sonst wohin. Die Ausdrücke “feinstofflich” und “grobstofflich” existieren allerdings im Buddhismus nicht, da er sich mit solchen Aspekten des Daseins überhaupt nicht befasst und im übrigen das Vorhandensein von etwa “Stofflichem” ablehnt, da dieses ja nur ein anderer Ausdruck für Materie ist, deren Existenz er ebenfalls ablehnt.
    Und nun zur Dummheit und Intelligenz: Im Allgemeinen betracht man einen Menschen als intelligent, wenn er dazu fähig ist, ein vorhandenes Problem auf die schnellste und kürzeste und einfachste Weise einer Lösung zuzuführen. Je besser er das kann,für desto intelligenter wird er gehalten. Und je weniger, für desto dümmer. Hier ist allerdings von der intelligenz der Ratio die Rede. Sie hat nichts mit dem direkten Wissen zu tun, das den Umweg über die rationale Intelligenz nicht benötigt. Intuition spielt hier eine Rolle. Und Klein-und Kleinstkinder bringen oft eine grosse Portion davon mit auf die Welt. Sie verliert sich leider meist unter dem Einfluss der absolut schädlichen Umwelteinflüsse , die dazu geeignet sind, die Intuition abzuwürgen und eventuell mitgebrachtes direktes Wissen zu töten. Aber das alles steht auf einem anderen Blatt. Ich hoffe, Son, Dir ist zum Nutzen, was ich hier geschrieben habe.

    Freundliche Grüsse
    Alamerrot

  • Spacy
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    • 23. November 2016 um 17:46
    • #23

    Wen es interessiert: Von wegen Spatzenhirn http://www.heise.de/tp/features/Vo…rn-3464068.html

  • Son
    Gast
    • 24. November 2016 um 09:45
    • #24

    Hallo,

    danke dass ihr geschrieben habt. Also zuerst zum Indigokind, Ich hab nicht danach gegoogelt - jemand hat mir den Ausdruck gesagt. Ich versuche mich so gut es geht von sämtlichen schädlichen Medien fernzuhalten, dazu gehört teilweise auch das Netz. Man soll Dinge nutzen, die uns auch wirklich Nutzen, so mein Zugang. Heißt Information ist nicht gleich Information, weil wir werden ja überflutet und das macht viele krank glaub ich, vor allem weil die meisten Informationen für mein persönliches Leben nicht wichtig oder wertvoll sind, wie Werbung, Nach-richten - also teilweise Falschinformationen oder Halbwahrheit usw.

    Was ich damit sagen will technischer Fortschritt schön, aber nicht immer zum Wohl der Menschen.

    Ich werde in Zukunft auch vorsichtiger umgehen wenn ich was schreibe, ich wusste nicht, dass Indigokind ein negativ besetzter Begriff ist, weil ich wollte was Gutes schreiben über dieses Kind, weil es aus "meiner" Sicht auch gut ist.

    Und weil jemand geschrieben hat, man kann nicht halb an Gott glauben, doch kann man, ich glaub nicht, dass der Buddhismus es ausschließt, dass man nicht auch an Gott glauben darf. Ich glaub ja nicht an das was irgendein menschliches Gehirn sich ausgedacht hat, was Gott ist oder die Kirche sondern an "meinen" Gott, also ich hab einen eigenen, jetzt wird sich der eine oder andere denken was ist mit dem los, kann ich nicht erklären, es ist eben so.

    Mein Leben ist trotzdem auf die buddhistischen Grundwerte ausgelegt und was nach diesem Leben kommt weiß ich nicht, vielleicht nichts, vielleicht kommt auch irgendwas.

    Danke auch derjenigen oder desjenigen welcher mir zur eigentlichen Ausgangsfrage seine oder ihre Sicht geschrieben hat, mit dem ich sehr stimmig bin, Wie gesagt, ich denke nicht dass es eigentlich dumme Menschen gibt sondern dass sie einfach verlernen ihre Intelligenz auch anzuwenden und das passiert eben durch das was ein Mensch so an Erfahrungen in seinem Leben macht bzw. wie er eben darauf reagiert.

    Ich finde es übrigens auch anstrengend, dass man sehr vielen Menschen sich selbst erklären muss, sprich rechtfertigen, oft sogar wenn man was Gutes tut, weil das macht auch Stress, mir ist es egal, was sich jemand über mich denkt, weil ich kann es so oder so nicht beeinflussen.

    Ich mein, das Leben in der normalen Gesellschaft ist schwierig finde ich, nämlich auch den Buddhismus da zu leben, weil sobald ich raus muss bin ich so vielen negativen Einfüssen ausgesetzt, da denke ich mir oft, da rettet mich auch mein Glaube nicht, weil ich permanent mit Negativem konfrontiert bin, auch wenn ich es nicht will, ich muss zuhören, weil es z.B. mein Job ist, dass ich zuhören muss und sobald ich zuhöre bin ich schon Teil dieses Negativem, daher ist für mich die größte Herausforderung eigentlich in der Gesellschaft - eben in der Arbeit zu bestehen. Weil ich gehe jeden Morgen mit gewissen Vorsätzen aus dem Haus, aber es gelingt mir selten sie auch zu leben, und das macht mich dann echt nachdenklich.

    Keine Ahnung wie es euch da geht, wie ihr euch da abgrenzt, und mit euch meine ich die, die im Leben stehen, also die in diese unsere Gesellschaft rausmüssen, LG und Danke euch Son

  • Son
    Gast
    • 24. November 2016 um 22:23
    • #25

    Je mehr eine Kultur begreift, dass ihr aktuelles Weltbild eine Fiktion ist, desto höher ist ihr wissenschaftliches Niveau.


    Albert Einstein

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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