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Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

  • tschuppi
  • 13. Januar 2009 um 22:24
  • Zum letzten Beitrag
  • free
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 18:33
    • #51
    Dualcore:

    Warum gebt Ihr nicht einfach zu, daß die Regeln Buddhas einfach unzeitgemäß sind!!
    Man ist ja auch nicht für die Schari'a, oder? Und manches bei Buddha mutet dem schon sehr an!

    Diese "Sinnesfeindlichkeit" ist typische asketische "Hirnwäsche"! Wir sollen uns zwingen unsere "natürlichen Gaben" abzuwürgen...furchtbar. Ich soll anders denken, als ich denke: Früher nannten man das ideologiekritisch einfach nur totalitär!

    Danke, ich lese weiter.

    Niemand muss der Lehre des Buddha folgen. Jeder wie er es mag. :)

  • Dualcore
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 19:55
    • #52
    free:

    Niemand muss der Lehre des Buddha folgen. Jeder wie er es mag. :)

    Genauso bedenklich, wie etwa der: Muß jan nicht Moslem werden, wenn Dir der Koran nicht paßt.

    Fundamentalismus vom Jahrmarkt der Religionen! :lol:

    Noch leben wir in einem demokratischen Land und sollten Buddhisten die freiheitliche Grundordnung dieses Landes verletzen, gefährden oder in Frage stellen durch ihre Praktiken, Methoden oder Ideologien, werde ich keinen Unterschied machen zu anderen Religionen. Wieso auch?!?
    Wir haben Religionsfreiheit ,aber wir haben auch Grundgesetzte und Grundrechte. :|

  • nikaya
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 20:03
    • #53

    Ich bitte Euch beim Thema zu bleiben.

  • Dualcore
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 20:14
    • #54
    nikaya:

    Ich bitte Euch beim Thema zu bleiben.

    Wir bleiben beim Thema:
    Ich verstehe unter Glück und Frieden eben nicht Ich-losigkeit.
    Und Glück und Freude existieren für mich aufgrund von aufklärerrischen Freiheiten und nicht irgendwelcher totalitären Regeln! Und wenn Du die Apologetik nicht erträgst, dann sperre doch mal wieder den Raum?!?
    Wir werden uns hier in Deutschland auch mit der "Buddhistischen Lebenform und ihren Folgen" auseinandersetzen müssen:
    z.B: Wollen wir die Frauenfeindlichkeit wie sie in Thailand existiert? Wollen wir so tun, als hätte der Buddhismus nichts mit dieser Frauenfeindlichkeit zu tun?!?
    Was bedeutet diese Frauenfeindlichkeit für das Glück und den Frieden dieser Frauen?

    ich lese weiter
    danke

  • Vajrakaya
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    13. September 2008
    • 16. Januar 2009 um 20:29
    • #55
    Dualcore:
    nikaya:

    Ich bitte Euch beim Thema zu bleiben.

    Wir bleiben beim Thema:
    Ich verstehe unter Glück und Frieden eben nicht Ich-losigkeit.


    Und eben: es geht hier nicht um dein nicht-buddhistisches Verständnis. Du bist es der vom Thema abweicht. Es geht nicht um dich.

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • Dualcore
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 20:36
    • #56
    Vajrakaya:
    Dualcore:

    Wir bleiben beim Thema:
    Ich verstehe unter Glück und Frieden eben nicht Ich-losigkeit.


    Und eben: es geht nicht hier um dein nicht-buddhistisches Verständnis. Du bist es der von Thema abweicht. Es geht nicht um dich.

    Oh doch, der Vollständigkeit und der Ersnthatigkeit halber müssen sich Buddhisten der Dialektik der gesellschaftlichen Auseinandersetzung stellen. Jedenfalls in Europa der Modernen. Was die Buddhisten in ihren Stammländern treiben (zb. Singalese gegen Tamilen) interessiert zumindest derzeit die UNO!

    Meine Hypothese:

    Die Ideologie der Ich-losigkeit wurde in den asiatischen Ländern dazu mißbraucht, Frauen zu versklaven, zu entrechte und sie zu einer Handelsware zu deklarieren. Die Frauen (Opfer) lassen sich das heute immer noch aus Gehorsamsdemut gefallen und begründen ihre Haltung selber mit der Buddha- und Karmalehre!

  • Vajrakaya
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    13. September 2008
    • 16. Januar 2009 um 20:43
    • #57
    Dualcore:
    Vajrakaya:


    Und eben: es geht nicht hier um dein nicht-buddhistisches Verständnis. Du bist es der von Thema abweicht. Es geht nicht um dich.

    Oh doch, der Vollständigkeit und der Ersnthatigkeit halber müssen sich Buddhisten der Dialektik der gesellschaftlichen Auseinandersetzung stellen. Jedenfalls in Europa der Modernen. Was die Buddhisten in ihren Stammländern treiben (zb. Singalese gegen Tamilen) interessiert zumindest derzeit die UNO!

    Meine Hypothese:

    Die Ideologie der Ich-losigkeit wurde in den asiatischen Ländern dazu mißbraucht, Frauen zu versklaven, zu entrechte und sie zu einer Handelsware zu deklarieren. Die Frauen (Opfer) lassen sich das heute immer noch aus Gehorsamsdemut gefallen und begründen ihre Haltung selber mit der Buddha- und Karmalehre!


    Willst du nicht in ein Forum für Religionskritiker gehen? Du bist hier falsch. Wenn Christen andere töten und dies damit rechtfertigen von Gott beauftragt worden zu sein, kreidest du das dann auch dem Christentum an?
    Komm geh doch woanders hin, du Weltverbesserer.

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • Mausmaki
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 20:53
    • #58
    Vajrakaya:

    Komm geh doch woanders hin, du Weltverbesserer.

    jaja, früher (68er) in West Berlin während der Demos und Studentenstreiks hieß es immer "geht doch rüber". :grinsen:

    MM

  • Vajrakaya
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    • 16. Januar 2009 um 22:36
    • #59
    Bhikkhu:
    Mausmaki:


    b. wer finanziert die Hölle? Eon oder Vattenfall? wie hoch ist der Anteil von Ökostrom dort? Wie wurde dort der kürzliche Engpass bei den Gaslieferungen kompensiert?


    Ich möchte stattdessen empfehlen in den Lehrreden des Buddha zu lesen.
    Als Beispiel:

    Zitat

    Oder diese geschätzten Wesen, die sich mit Körper, Sprache und Geist übel benommen
    haben, die die Edlen geschmäht haben, die falsche Ansichten hatten und
    diesen in ihren Taten Ausdruck verliehen, sind bei der Auflösung des Körpers,
    nach dem Tode in Umständen, die von Entbehrungen geprägt sind, wiedererschienen,
    an einem unglücklichen Bestimmungsort, in Verderbnis, ja sogar in der Hölle.“
    MN130

    Alles anzeigen

    Dabei sollte er/sie ("Mausmaki") doch wissen, dass auch die tibetischen Lehrer die Existenz der Höllenbereiche lehren.

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • Dualcore
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 22:38
    • #60
    Mausmaki:
    Vajrakaya:

    Komm geh doch woanders hin, du Weltverbesserer.

    jaja, früher (68er) in West Berlin während der Demos und Studentenstreiks hieß es immer "geht doch rüber". :grinsen:

    MM

    Zitat

    ]Ein großer Geist hält auch Gegensätze aus.(Hegel)


    Danke....

  • Dorje Sema
    Gast
    • 16. Januar 2009 um 23:52
    • #61

    Ich wünsche Euch einen wunderschönen Guten Abend ,

    Ich hab mal so im Berzin archiv gestöbert und fand diesen Artikel relativ aufklärend und interessant ?

    Zitat

    Teil eins: Die dem Geist innewohnende Freude
    Einführung

    An diesem Wochenende wollen wir über das Glück sprechen und über die Rolle, die das Glücksgefühl in den Sutra- und Tantra-Praktiken des Buddhismus spielt. (Anm. d. Übersetzers: mit „Glück“ ist in diesem Text das Gefühl des Glücklichseins, Engl. happiness, gemeint und nicht „Glück“ im Sinne von „Glück gehabt“.) Es gibt natürlich viele verschiedene Möglichkeiten, wie man sich diesem Thema nähern kann. Für heute Abend allerdings möchte ich vorschlagen, dass wir darüber sprechen, wo das Glück seinen Platz auf dem buddhistischen Pfad hat und an welcher Stelle des Pfades wir mit Glück arbeiten. Da wir uns dem Thema von einem buddhistischen Standpunkt aus annähern, ist es meiner Meinung nach wichtig zu wissen, wo genau das Glück im Bezugssystem aller Unterweisungen einzuordnen ist. Morgen wollen wir uns dann speziell der Natur des Glücks zuwenden und verschiedene Möglichkeiten erörtern, wie wir das Glück stärken können, und wie wir es als Pfadgeist verwenden können, der uns zur Befreiung und Erleuchtung führt.

    Ich schlage vor, über dieses Thema auf einem recht anspruchsvollen Niveau zu sprechen, weil ich denke, dass das Thema aus Respekt für die buddhistische Lehre eine solche Behandlung verdient. Wir wollen den Sachverhalt nicht trivialisieren und das Thema nicht zu einer Art von Seminar mit dem Titel: „Don’t worry; be happy“ („Mach’ dir keine Sorgen, sei einfach glücklich“) machen. Und obwohl einige die Differenziertheit der Ausführungen ein wenig zu schwierig finden mögen, so lassen Sie sich dadurch bitte nicht ihr Glück beinträchtigen! Ich denke, es kann uns auf der einen Seite ermutigen zu verstehen, wie ernsthaft das Thema Glück ist, und auf der andern Seite dazu führen, dass wir eine realistischen Haltung in Bezug auf dieses Thema entwickeln.

    http://www.berzinarchives.com/web/de/archive…ession_one.html

    Mit lieben Grüssen
    Dorje Sema

    OMMANIPADMEHUNG

  • accinca
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    • 17. Januar 2009 um 00:19
    • #62
    Dualcore:

    Warum gebt Ihr nicht einfach zu,
    daß die Regeln Buddhas einfach unzeitgemäß sind!!

    Na, klar ist die Lehre zur Abwendung vom Anhangen an den Sinnendingen nicht
    zeitgemäß. Das waren sie zu keiner Zeit, auch nicht zur Zeit des Buddha.

    Dualcore:


    Man ist ja auch nicht für die Schari'a, oder?
    Und manches bei Buddha mutet dem schon sehr an!

    Was dir nicht alles ähnlich anmutet ist grotesk und hat
    sicher mit dir aber nicht mir der Sache zu tun.

    Dualcore:


    Diese "Sinnesfeindlichkeit" ist typische asketische "Hirnwäsche"!
    Wir sollen uns zwingen unsere "natürlichen Gaben" abzuwürgen...furchtbar.
    Ich soll anders denken, als ich denke: Früher nannten man das ideologiekritisch
    einfach nur totalitär! Danke, ich lese weiter.

    Aber was willst du hier überhaupt? Eine andere Lehre des Buddha gibt es nicht
    und der war nun mal ein Asket. Wem die sinnliche Begierde als "natürlichen Gaben"
    vorkommt, der hat nicht nur die vier heilenden Wahrheiten nicht verstanden,
    sondern auch das Leben nicht verstanden.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (17. Januar 2009 um 01:48)

  • Dorje Sema
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 01:03
    • #63
    Zitat

    Dualcore hat geschrieben:Diese "Sinnesfeindlichkeit" ist typische asketische "Hirnwäsche"!
    Wir sollen uns zwingen unsere "natürlichen Gaben" abzuwürgen...furchtbar.
    Ich soll anders denken, als ich denke: Früher nannten man das ideologiekritisch
    einfach nur totalitär! Danke, ich lese weiter.

    verstehen hängt vom Versteher ab , wissen vom Wisser , erleben vom Erleber,
    Mit einer Nadel die zwei Spitzen hat kann man nicht nähen oder das denken das vom Denken nichts weiß .
    Hat schon jemals einer von unverwelkbaren Schnittblumen gehört .
    Danke für die Erinnerung an unser Grundgesetz und an unsere Verfassung , ich weiß es nicht aber ich glaube es hätte Tibet und die Tibeter gerettet ?
    Man soll Götter nicht zu Dämonen machen und Dämonen nicht zu Göttern .
    Warum ? Wieso ? Weshalb ?
    Und wenn unsere Verfassung und unser Grundgesetz nach meiner Behauptung Tibet gerettet hätte ? Wodurch ?

    Mit Ganz Freundlichen Grüssen
    Dorje Sema

    OMMANIPADMEHUNG

  • Bhikkhu
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    • 17. Januar 2009 um 06:59
    • #64

    zu

    Zitat

    Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit


    Die Verbindung zwischen "Glück und Freude" auf der einen Seite und "Ichlosigkeit" besteht im Weg selbst, im Weg zur Ichlosigkeit.

    Dieser Weg ist ein freundvoller Weg, ein Weg der Glück bereitet. Dies ist die Verbindung und sonst nichts!

    Wer nach "Glück und Freude" im Ziel Ausschau hält, der blickt in die falsche Richtung, auf der Suche nach der "Verbindung", denn die Frage nach "Glück und Freude" stellt sich bei Erlangung des Zieles gar nicht mehr.

    Es wurden bereits Beispiele aufgeführt wie auf dem Weg "Glück und Freude" erfahren werden:

    1. Durch die Erfahrung der Reinigung des Geistes und die geläuterten Geisteszustände der Stille, die erst dadurch möglich werden und die zugleich der perfekte Nährboden für "Glück und Freude" sind und die Konzentration des Geistes fördern:
    hier
    und hier

    2. Die Verzückung der
    a) Abgeschiedenheit und der
    b) Entsagung vergänglicher Sinnesfreuden und dem
    c) Loslassen von Ansichten über Vergangenheit und Zukunft
    welche jedoch selbst wiederum als vergängliche Erfahrung erlebt wird und deswegen im Wechsel mit Trauer steht. Das Erleben pendelt also zwischen Verzückung und Trauer. Die Erkenntnis dieser temporären Gestaltungen von Verzückung und Trauer jedoch weisen den Weg zu Höherem:
    Die Einsicht, dass auch diese vergängliche Verzückung, die temporäre Gestaltung letztendlich nur eine weitere Facette von Leiden ist, führt zur Überwindung von genau eben dieser Verzückung bzw der Anhaftung daran und zum Eintritt in "überweltliches" Glück. Es wird eine neue Ebene erreicht. Aber auch dieses ist vergängliche Gestaltung, ein "Pendeln" findet dann jedoch nur mehr zwischen "überweltlichem" Glück und letztgenannter Verzückung statt. Die Einsicht in die Natur dieses "überweltlichen" Glückes führt dann zur "Ebene" des "weder-schmerzhaftes-noch-angenehmes Gefühles", welche wiederum als Gestaltung erkannt und losgelassen wird, wodurch dann der Gedanke "Ich bin in Nibbana und ohne Anhaften" im Geiste des so Fortgeschrittenen entstehen mag, was jedoch nur offenbart, dass die Anhaftung eben doch noch nicht überwunden wurde, dass dieser Zustand nur eine Gestaltung ist. Erst diese Einsicht ermöglicht dann das Loslassen von "ich" und "ich bin in Nibbana", "ich habe ereicht" und das Ziel ist dann wirklich erreicht.

    Dies also ist die Verbindung zwischen Glück, Freude und Ichlosigkeit:
    Der glückliche und freudvolle Weg zur Ichlosigkeit:


    Man verwechsle nun bitte nicht die o.g. Einsichten mit intellektuellen Einsichten.

  • Bhikkhu
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    • 17. Januar 2009 um 07:07
    • #65

    Vor diesen Hintergrund ist auch die Darstellung der 4 Jhanas zu verstehen:

    Zitat

    Die vier Vertiefungen
    15. „Nachdem er diese fünf Hindernisse überwunden hat, die Unvollkommenheiten des Herzens, die die Weisheit schwächen, tritt er ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Er läßt die Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind, diesen Körper durchtränken, durchsättigen, anfüllen und durchdringen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht von der Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind, durchdrungen ist. So wie ein geschickter Bademeister oder sein Gehilfe Seifenpulver in eine Metallschüssel häuft, dieses nach und nach mit Wasser benetzt und knetet, bis die Feuchtigkeit seine Kugel aus Seifenpulver durchnäßt, sie durchweicht und innen und außen durchdringt, wobei die Kugel dennoch nicht trieft; genau so läßt ein Bhikkhu die Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind, diesen Körper durchtränken, durchsättigen, anfüllen und durchdringen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht von der Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind, durchdrungen ist.“

    16. „Wiederum, ihr Bhikkhus, tritt ein Bhikkhu mit der Stillung der anfänglichen und anhaltenden Hinwendung des Geistes (zum Meditationsobjekt) in die zweite Vertiefung ein, die innere Beruhigung und Einheit des Herzens [im englischen: "self-confidence and singleness of mind"] ohne anfängliche und anhaltende Hinwendung des Geistes enthält, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind. Er läßt die Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind, diesen Körper durchtränken, durchsättigen, anfüllen und durchdringen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht von der Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind, durchdrungen ist. So als ob es einen See gäbe, dessen Wasser von unten emporquillt, der keinen Zufluß aus dem Osten, Westen, Norden oder Süden hat, der nicht gelegentlich von Regenschauern aufgefüllt wird; da würde der kühle Quellzufluß das kühle Wasser den ganzen See durchtränken, durchsättigen, anfüllen und durchdringen lassen, so daß es keinen Bereich im gesamten See gäbe, der nicht von kühlem Wasser durchdrungen wäre; genau so läßt ein Bhikkhu die Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind, diesen Körper durchtränken, durchsättigen, anfüllen und durchdringen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht von der Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind, durchdrungen ist.“

    17. „Wiederum, ihr Bhikkhus, tritt ein Bhikkhu mit dem Verblassen der Verzückung, in Gleichmut verweilend, achtsam und wissensklar, voll körperlich erlebter Glückseligkeit, in die dritte Vertiefung ein, von der die Edlen sagen: ,Glückselig verweilt derjenige, der voll Gleichmut und Achtsamkeit ist‘, und verweilt darin. Er läßt die Glückseligkeit, die frei von Verzückung ist, diesen Körper durchtränken, durchsättigen, anfüllen und durchdringen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht von der Glückseligkeit, die frei von Verzückung ist, durchdrungen ist. So wie bei einem Teich mit blauem, rotem oder weißem Lotus, einige Lotuspflanzen, die im Wasser geboren sind und wachsen, unter Wasser gedeihen, ohne sich über das Wasser zu erheben, und kühles Wasser sie bis zu ihren Trieben und ihren Wurzeln durchtränkt, durchsättigt, anfüllt und durchdringt, so daß es kein Teil dieser Lotuspflanzen gibt, das nicht vom kühlen Wasser durchdrungen ist; genau so läßt ein Bhikkhu die Glückseligkeit, die frei von Verzückung ist, diesen Körper durchtränken, durchsättigen, anfüllen und durchdringen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht von der Glückseligkeit, die frei von Verzückung ist, durchdrungen ist.“

    18. „Wiederum, ihr Bhikkhus, tritt ein Bhikkhu mit dem Überwinden von Glück und Schmerz und dem schon früheren Verschwinden von Freude und Trauer, in die vierte Vertiefung ein, die aufgrund von Gleichmut Weder-Schmerzhaftes-noch-Angenehmes und Reinheit der Achtsamkeit in sich hat, und verweilt darin. Er sitzt da und durchdringt diesen Körper mit einem reinen, klaren Herzen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht vom reinen, klaren Herzen durchdrungen ist. So als ob ein Mann dasäße, von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt, so daß es kein Körperteil gäbe, das nicht von dem weißen Tuch bedeckt wäre; ebenso sitzt ein Bhikkhu da und durchdringt diesen Körper mit einem reinen, klaren Herzen, so daß es kein Körperteil gibt, das nicht vom reinen, klaren Herzen durchdrungen ist.“
    MN39

    Die 4 Jhanas, welche Voraussetzung für Wissen und die Befreiung sind:

    Zitat

    Die drei Arten von Wahrem Wissen
    19. „Wenn sein konzentrierter Geist auf solche Weise geläutert, klar, makellos, der Unvollkommenheit ledig, gefügig, nutzbar, stetig und unerschütterlich ist, richtet er ihn auf das Wissen von der Erinnerung an frühere Leben. Er erinnert sich an viele frühere Leben, ...

    20. „Wenn sein konzentrierter Geist auf solche Weise geläutert, klar, makellos, der Unvollkommenheit ledig, gefügig, nutzbar, stetig und unerschütterlich ist, richtet er ihn auf das Wissen vom Sterben und Wiedererscheinen der Wesen. Er sieht mit dem Himmlischen Auge, das geläutert und dem menschlichen überlegen ist, die Wesen sterben und wiedererscheinen, niedrige und hohe, schöne und häßliche, in Glück und Elend. Er versteht, wie die Wesen ihren Handlungen gemäß weiterwandern...

    21. „Wenn sein konzentrierter Geist auf solche Weise geläutert, klar, makellos, der Unvollkommenheit ledig, gefügig, nutzbar, stetig und unerschütterlich ist, richtet er ihn auf das Wissen von der Vernichtung der Triebe. Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Ursprung von Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist das Aufhören von Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies sind die Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Ursprung der Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist das Aufhören der Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Weg, der zum Aufhören der Triebe führt.‘ Wenn er so weiß und sieht, ist sein Geist vom Sinnestrieb befreit, vom Werdenstrieb und vom Unwissenheitstrieb. Wenn er so befreit ist, kommt das Wissen:
    ,Er ist befreit.‘ Er versteht: ,Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan, was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.‘“
    „So als gäbe es einen See in einer Bergsenke, klar, durchsichtig und nicht aufgewühlt, so daß ein Mann mit guter Sehkraft, der am Ufer steht, Muscheln, Geröll und Kiesel sehen könnte, und auch Fischschwärme, die umherziehen und sich ausruhen. Er könnte denken: ,Da ist dieser See, klar, durchsichtig und nicht aufgewühlt, und da sind diese Muscheln, Geröll und Kiesel, und auch diese Fischschwärme, die umherziehen und sich ausruhen.‘ Ebenso versteht ein Bhikkhu der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Ursprung von Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist das Aufhören von Dukkha.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Weg, der zum Aufhören von Dukkha führt.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies sind die Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Ursprung der Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist das Aufhören der Triebe.‘ Er versteht der Wirklichkeit entsprechend: ,Dies ist der Weg, der zum Aufhören der Triebe führt.‘ Wenn er so weiß und sieht, ist sein Geist vom Sinnestrieb befreit, vom Werdenstrieb und vom Unwissenheitstrieb. Wenn er so befreit ist, kommt das Wissen: ,Er ist befreit.‘ Er versteht: ,Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan, was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.‘“
    MN39

  • Mausmaki
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 07:37
    • #66
    Dualcore:


    Ich verstehe unter Glück und Frieden eben nicht Ich-losigkeit.

    Mit der Betonung auf „Ich“ und genau das ist ein ungenügendes Verständnis und vor allem unwissenschaftlich.

    So wie hinlänglich bekannt, dass der Beobachter nicht ohne Einfluss auf das Beobachtete ist, ist nicht auszuschließen, dass wahres und beständiges Glück und Frieden durch Ich-losigkeit erreicht werden.

    Eine Person kann sich erst dann definitiv darüber äußern, wenn sie diese Ichlosigkeit erreicht hat, alles andere bleibt reine „Glaubensphantasie“ egal ob pro oder contra insofern unterscheidest du dich nicht einen deut von „uns“.

    MM

  • Ingo-Wolf Kittel
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 10:04
    • #67
    Bhikkhu:

    Wer nach "Glück und Freude" im Ziel Ausschau hält, der blickt in die falsche Richtung, auf der Suche nach der "Verbindung", denn die Frage nach "Glück und Freude" stellt sich bei Erlangung des Zieles gar nicht mehr.


    ach das alte spiel eines 'erleuchteten geistes', zu dt. alles-
    und allesbesserwissers: falsch alles - nur eines richtig!

    war das nicht fast 1000 mal unter anderem namen . . .
    endlos oft hier schon zu lesen?!

  • Bhikkhu
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    19
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    12. Oktober 2008
    • 17. Januar 2009 um 10:40
    • #68
    Ingo-Wolf Kittel:
    Bhikkhu:

    Wer nach "Glück und Freude" im Ziel Ausschau hält, der blickt in die falsche Richtung, auf der Suche nach der "Verbindung", denn die Frage nach "Glück und Freude" stellt sich bei Erlangung des Zieles gar nicht mehr.


    ach das alte spiel eines 'erleuchteten geistes', zu dt. alles-
    und allesbesserwissers: falsch alles - nur eines richtig!


    Es gibt einen einzigen "allesbesserwisser" und nur dieser lehrt den richtigen Weg.

    Zitat

    27. „Ihr Bhikkhus, für einen vertrauensvollen Schüler, der darauf bedacht ist,
    die Lehre des Lehrers auszuloten, ist es angemessen, daß er sich so benimmt:
    ,Der Erhabene ist der Lehrer, ich bin ein Schüler; der Erhaben weiß, ich weiß
    nicht.‘ Für einen vertrauensvollen Schüler, der darauf bedacht ist, die Lehre des
    Lehrers auszuloten, ist die Lehre des Lehrers nahrhaft und erfrischend.
    MN70

  • Ingo-Wolf Kittel
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 10:55
    • #69
    Bhikkhu:
    Ingo-Wolf Kittel:


    ach das alte spiel eines 'erleuchteten geistes', zu dt. alles-
    und allesbesserwissers: falsch alles - nur eines richtig!


    Es gibt einen einzigen "allesbesserwisser" und nur dieser lehrt den richtigen Weg.


    die nächste - immer gleiche... - standardantwort dann...

    richtig berechenbar, erwartbar - wie auf knopfdruck!

    alles sooo vertraut, so bekannt - nach 923 postings derselben
    art ist also die nächste runde ebensovieler der endlos gleichen
    standardpostings zu erwarten - eigentlich nicht nötig; denn
    dazu reichen die alten schon, die wir uns hier im forum alle
    noch ansehen können...

  • Dopamin
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    Mitglied seit
    1. Dezember 2008
    • 17. Januar 2009 um 11:06
    • #70

    Sollten Buddhisten einen kritischen Umgang mit ihrer Wirkungs-und Rezeptionsgeschichte haben?

    Ich meine ja.

    Hat der Lehrteil der Ich-losigkeit ideologische Auswüchse und Mißbräuche gehabt?

    Ich meine, ja.

    Hat Dualcore etwas "richtiges" angesprochen?

    Ich meine, ja.

    Gehört das in ein BUddhismusforum?

    Ich meine, ja.

    Zeigen wir uns als Buddhisten gerade offen für solche Kritiken?

    Ich meine, nein.

    Sind wir darin ein gutes Beispiel für Dualcores Vorwürfe?

    Ich meine, ja.

    Wie sollten wir mit seinen Vorwürfen umgehen?

    Integrierend, verständnisvoll, mitfühlend und ich-los!

    Tun wir das mit unseren Gegenpostings?

    Nein!

    lg
    Dopamin

    penitentiam agite!

  • free
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 11:21
    • #71
    Bhikkhu:

    Wer nach "Glück und Freude" im Ziel Ausschau hält, der blickt in die falsche Richtung, auf der Suche nach der "Verbindung", denn die Frage nach "Glück und Freude" stellt sich bei Erlangung des Zieles gar nicht mehr.

    Die Frage stellt sich beim verwirklichen von Nibbana wirklich nicht mehr.
    Der Weg ist nicht das Ziel und das Ziel ist nicht der Weg.
    Alles loslassen!

    Hier ein Kommentar zu den letzten Postings

    VIII. Pataligama
    Übersetzung von Kurt Schmidt 1954

    Udāna VIII, 6
    ist ein Stück aus dem Mahāparinibbānasutta; es berichtet von Gotamas Aufenthalt in Pataligama, dem heutigen Patna, wo er auf wunderbare Weise die Ganga überschritten haben soll; daher die Überschrift.

    8.1

    Es gibt ein Reich, wo die vier Elemente,
    Aus denen sich die Welt aufbaut, nicht sind.
    Es ist nicht das der Raumunendlichkeit,
    Nicht das, wo Wahrnehmung unendlich ist, die Jhanas sind nicht alles

    Nicht das des Nichts und nicht das Grenzgebiet,
    Wo Wahrnehmung nicht ist und doch nicht fehlt.
    Es ist nicht diese Welt und keine andre.
    Dort gibt es keine Sonne, keinen Mond.
    Das nenn' ich, Bhikkhus, Kommen nicht noch Gehen
    Noch Stehenbleiben, auch nicht Untergehen
    Und Neuerscheinen; es ist ohne Stütze,
    Auch ohne Wandlung, ohne Gegenstände,
    Und alles Leiden findet dort sein Ende.

    8.2

    Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen;
    Die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen.
    Nur wer sie kennt, der wird vom Drang befreit
    Und er durchschaut der Dinge Nichtigkeit.

    8.3

    Es gibt, ihr Bhikkhus, ein Nichtgeborenes, Nichtgewordenes,
    Nichtgeschaffenes, Nichtaufgebautes.
    Wenn es, Bhikkhus, dieses Nichtgeborene, Nichtgewordene,
    Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute nicht gäbe,
    Dann wäre ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen,
    Geschaffenen, Aufgebauten nicht zu erkennen.

    Da es aber, Bhikkhus, das Nichtgeborene, Nichtgewordene,
    Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute gibt,
    Darum ist ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen,
    Geschaffenen, Aufgebauten zu erkennen.

    8.4

    Wer an etwas hangt, hat Unruhe;
    Wer an nichts hangt, hat keine Unruhe.
    Wo keine Unruhe ist, da ist Ruhe;
    Wo Ruhe ist, da ist keine sinnliche Lust;

    Wo keine sinnliche Lust ist, da ist kein Kommen und Gehen
    Wo kein Kommen und Gehen ist,
    Da ist kein Vergehen und Neuentstehen;
    Wo kein Vergehen und Neuentstehen ist,

    Da ist weder diese noch jene Welt,
    Noch was zwischen beiden liegt. Dies ist des Leidens Ende.

    8.5

    Dem Geber wächst Verdienst allmählich;
    Wer sich beherrscht, hört auf zu hassen;
    Der Gute wird vom Bösen lassen;
    Wer Gier, Haß, Wahn besiegt, wird selig.

    8.6

    Die Flut, die wogende, zu überschreiten,
    Erbaut man Dämme, Sümpfe einzukreisen,
    Wogegen andre sich ein Floß bereiten.
    Hinüber kommen ohne dies die Weisen,


    Aus A.III.32 Frei vom Ichwahn - I - 2. Ānanda Sutta

    »Da, Ananda, merkt ein Mönch also: 'Dies ist der Friede, (*1) dies ist das Erhabene: nämlich der Stillstand aller Gestaltungen, die Loslösung von allen Daseinsgrundlagen, die Versiegung des Begehrens, die Abwendung, Aufhebung, das Nibbāna.' Dadurch mag da, Ananda, ein Mönch eine solche Sammlung des Geistes erlangen, daß ihm da bei diesem Bewußtsein besitzenden Körper sowie bei allen äußeren Vorstellungen keinerlei Triebe des Ich und Mein, keinerlei Neigungen des Dünkels aufkommen und er im Besitze jener Gemütserlösung und Weisheitserlösung verweilt, wobei dem darin Verweilenden keinerlei Triebe des Ich und Mein, keinerlei Neigungen des Dünkels aufsteigen können."

  • Vajrakaya
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    • 17. Januar 2009 um 11:43
    • #72
    free:


    Wenn es, Bhikkhus, dieses Nichtgeborene, Nichtgewordene,
    Nichtgeschaffene, Nichtaufgebaute nicht gäbe,
    Dann wäre ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen,
    Geschaffenen, Aufgebauten nicht zu erkennen.


    "Wo" sollte es da etwas "geben"?
    "Woraus" sollte ein "Ausweg" führen und "wohin"?

    Sei ein Yogi der Illusion.

  • Akuma
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    • 17. Januar 2009 um 11:44
    • #73

    Man könnte die Frage auch anders stellen nämlich wie verhindert man dass diese Lehre das Gegenteil von dem bewirkt, was sie soll und welche Ursachen gibt es dafür. Alles als Vergänglich zu sehen, sinnlos, leer, ohne Kern und ohne Bleibendes ist aus sich selbst heraus ersteinmal überhaupt nicht positiv. Ich selber bin gerade durch das Sehen dieser Dinge zum Buddhismus gekommen und muss sagen, dass es bis heute immer wieder erneut eine Aufgabe ist, sich von der Realität nicht runterziehen zu lassen; teilweise eine unlösbar scheinende. Dei Dinge so zu sehen wie sie sind ist schon schwer genug, das dann auch noch zu akzeptieren und darauf positiv zu reagieren ist imho ne ziemliche Leistung.
    Das Natürliche an einer angeblich daraus resultierenden Freude oder Glücksgefühlen sehe ich auf jeden Fall nicht.

  • Bhikkhu
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    • 17. Januar 2009 um 11:52
    • #74
    Akuma:

    Man könnte die Frage auch anders stellen nämlich wie verhindert man dass diese Lehre das Gegenteil von dem bewirkt, was sie soll und welche Ursachen gibt es dafür.


    Die Ursachen, die das Gegenteil bewirken sind die gleichen wie die, die man zu überwinden sucht.

    Akuma:

    Alles als Vergänglich zu sehen, sinnlos, leer, ohne Kern und ohne Bleibendes ist aus sich selbst heraus ersteinmal überhaupt nicht positiv.


    Weil desillusionierend. Deswegen ist es für den, der an Illusionen hängt nicht "positiv". Als Alternative gibt es aber, sich ausschließlich den Illusionen zuzuwenden. Es steht jedem frei.

    Akuma:

    Ich selber bin gerade durch das Sehen dieser Dinge zum Buddhismus gekommen und muss sagen, dass es bis heute immer wieder erneut eine Aufgabe ist, sich von der Realität nicht runterziehen zu lassen; teilweise eine unlösbar scheinende. Dei Dinge so zu sehen wie sie sind ist schon schwer genug, das dann auch noch zu akzeptieren und darauf positiv zu reagieren ist imho ne ziemliche Leistung.
    Das Natürliche an einer angeblich daraus resultierenden Freude oder Glücksgefühlen sehe ich auf jeden Fall nicht.


    Der Punkt ist aber, dass ein Weg, der freudlos ist, nicht der richtige sein kann. Was nun aber nicht heißt, dass man einen Weg wählen soll, um Freude zu gewinnen.

  • accinca
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    • 17. Januar 2009 um 13:15
    • #75
    Mausmaki:
    Dualcore:


    Ich verstehe unter Glück und Frieden eben nicht Ich-losigkeit.

    Mit der Betonung auf „Ich“ und genau das ist ein ungenügendes Verständnis und vor allem unwissenschaftlich.

    So wie hinlänglich bekannt, dass der Beobachter nicht ohne Einfluss auf das Beobachtete ist, ist nicht auszuschließen, dass wahres und beständiges Glück und Frieden durch Ich-losigkeit erreicht werden.

    Eine Person kann sich erst dann definitiv darüber äußern, wenn sie diese Ichlosigkeit erreicht hat, alles andere bleibt reine „Glaubensphantasie“ egal ob pro oder contra insofern unterscheidest du dich nicht einen deut von „uns“.
    MM

    Andererseits ist Ichlosigkeit schon immer vorhanden: Alle Dinge sind Ichlos (sabbe dhammā anattā)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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