1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Dopamin

Beiträge von Dopamin

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 17. Januar 2009 um 14:48

    Wer glaubt, ein Pronomen wie "Ich" müßte man nur nicht mehr verwenden, um ""ich"losigkeit zu pflegen, hat diese Lehre wohl nicht ganz verstanden:

    Zitat

    Magische Kräfte (iddhi),
    Himmlisches Ohr (dibba-sota),
    Durchschauen der Herzen anderer (parassa ceto-pariya-ñāna),
    Himmlisches Auge (dibbha-cakkhu),
    Erinnerung an früheres Dasein (pubbe nivāsānussati),
    Triebversiegung (āsavakkhaya; siehe āsava). (

    Das gibts nämlich nicht im Sixpack zum Sonderpreis, sondern nur in der Versiegung folgender Anteile:

    Zitat

    Da, ihr Mönche, schwankt und zweifelt ein Mönch hinsichtlich des Meisters, ist ohne Gewißheit und Zuversicht. Bei einem Mönche aber, der hinsichtlich des Meisters schwankt und zweifelt, ohne Gewißheit und Zuversicht ist, da neigt der Geist nicht zum Eifer, zur Anstrengung, Ausdauer und zum Kampfe. Und daß der Geist nicht zum Eifer, zur Anstrengung, Ausdauer und zum Kampfe neigt, das gilt als die erste Geistesverhärtung.

    Fernerhin, ihr Mönche, schwankt und zweifelt ein Mönch hinsichtlich der Lehre - der Mönchsgemeinde - der geistigen Schulung - er ist über seine Ordensbrüder ärgerlich, ist mit ihnen unzufrieden, ist aufgebracht und verstockt. Bei einem Mönche aber, der über seine Ordensbrüder ärgerlich ist, mit ihnen unzufrieden, aufgebracht ist und verstockt, da neigt der Geist nicht zum Eifer, zur Anstrengung, Ausdauer und zum Kampfe. Und daß der Geist nicht zum Eifer, zur Anstrengung, Ausdauer und zum Kampfe neigt, das gilt als die fünfte Geistesverhärtung.

    Diese fünf Geistesverhärtungen gibt es, ihr Mönche. ........usw usw usw

    (A.V. 206 Fünf Geistesumstrickungen )

    Zudem: Die, die verteidigen, sind genauso verstrickt wie die, die lästern!

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 17. Januar 2009 um 11:06

    Sollten Buddhisten einen kritischen Umgang mit ihrer Wirkungs-und Rezeptionsgeschichte haben?

    Ich meine ja.

    Hat der Lehrteil der Ich-losigkeit ideologische Auswüchse und Mißbräuche gehabt?

    Ich meine, ja.

    Hat Dualcore etwas "richtiges" angesprochen?

    Ich meine, ja.

    Gehört das in ein BUddhismusforum?

    Ich meine, ja.

    Zeigen wir uns als Buddhisten gerade offen für solche Kritiken?

    Ich meine, nein.

    Sind wir darin ein gutes Beispiel für Dualcores Vorwürfe?

    Ich meine, ja.

    Wie sollten wir mit seinen Vorwürfen umgehen?

    Integrierend, verständnisvoll, mitfühlend und ich-los!

    Tun wir das mit unseren Gegenpostings?

    Nein!

    lg
    Dopamin

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 16. Januar 2009 um 11:19
    Zitat

    22. Kapitel: akkosa-vagga
    A.V. 211 Folgen der Beschimpfung
    Fünf Nachteile, ihr Mönche, erwachsen für einen, der seine Ordensbrüder beschimpft und verleumdet und die Heiligen schmäht. Welche fünf?

    Entweder begeht er ein »Ausstoßendes Vergehen« (pārājika) und schneidet (*1) sich so den Fortschritt [zur Heiligkeit] ab;
    oder aber er begeht ein beschmutzendes Vergehen;
    oder ein schweres Leiden befällt ihn;
    er hat einen unruhigen Tod (*2);
    und beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, gelangt er in niederes Dasein, auf eine Leidensfährte, in die Daseinsabgründe, zur Hölle.

    Alles anzeigen

    Die Frage ist doch, wer beschimpft wen? Wer verdächtigt wen? Wer neigt dazu andere zu regeln und erzeugt damit Streit? Wer maßt sich an, an anderen das Maß anzulegen?
    Diese Frage sind ehrlich und erheblich zu klären. Das muß "ausgelegt" werden?
    Auch die Regeln Buddhas müssen zur Anwendung gebracht werden im Sinne von Ursache Und Wirkung.

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 16. Januar 2009 um 00:07
    Zitat

    Das Lügen, ihr Mönche, ausgeübt, betätigt und häufig betrieben, führt zur Hölle, zum Tierschoße oder zum Gespensterreich. Und schon die allergeringste Auswirkung des Lügens bringt dem Menschen falsche Anschuldigungen.


    An der Sittenregel erkennt man des Sinnes Pegel!

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 15. Januar 2009 um 11:35
    Bhikkhu:
    Zitat

    8. „Er sieht, daß er von all diesen üblen unheilsamen Geisteszuständen geläutert ist 1), er sieht, daß er von ihnen befreit ist. Wenn er dies erkennt, steigt Freude in ihm auf. Wenn er froh ist, steigt Verzückung in ihm auf; bei einem der verzückt ist, wird der Körper still; einer, dessen Körper still geworden ist, empfindet Glück; bei einem, der Glück empfindet, wird der Geist konzentriert.“
    MN40

    Sag mal ByangChub, wie fühlt man sich denn jetzt so als einfacher Bhikkhu? Ist das nicht ein Rückschritt? ;):lol::grinsen:

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 14. Januar 2009 um 20:19
    free:


    Sollte man das nicht beenden/durchbrechen? Ich denke darum geht es doch oder? Beendigen/raus aus dem Kreislauf von Geborenwerden, Altern, Krankheit und Tod. Nibbhana verwirklichen. Ist das nicht der Sinn und Zweck des achtfachen Pfads?

    Ja... aber wir "interpretieren/betonen" Ausstieg unterschiedlich.

    Therravada Mahayana

    "asozial" "sozial"

    "alleine" "gemeinsam"

    Arhat Boddhisattva

    Hörer Täter

    beenden/aussteigen auflösen/durchschauen

    Nirvana "Hier und Jetzt"

    Maß Auftrag

    usw usw


    Dabei sind es nur die zwei Seiten derselben Medaille. Wer mit den Seiten spielt, findet Unterschiede, wer das Gesamte überschaut, entdeckt die unabdingbare Ergänzung.


    Zitat

    Wenn einer sich alleine erlöst, erlöst er, ob er wer will oder nicht will, immer alle anderen mit.(Fa Yen)

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 14. Januar 2009 um 17:12
    Zitat


    Wir üben um die Buddhanatur zu realisieren aber nicht um „etwas (=Samsara)“ zu beenden. Das ist genau der Denk Fehler!!

    Lg
    MM

    Völlig richtig, lieber Mausmaki,
    wie sollte das auch gehen? Wir können es "durchschauen" lernen, Aber die ><<<<<<<<<<<<<<<<<<<
    die Buddhanatur ist dennoch erhaben über das Samsara, auch wenn andere uns dieses Samsara zwangsweise entgegenbringen. Eine Gefängniszelle kann auch Freiheit bedeuten...und dennoch:
    Der "Nachfolgerpfad" ist nur eine Möglichkeit den Weg zu gehen: ich darf auch "asozial" sein und mich nur alleine erlösen wollen....welche karmischen Folgen das hat, steht auf einem anderen Blatt.

    Lieben Gruß

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 14. Januar 2009 um 14:09
    Zitat

    Aber diesbezüglich und hierfür ist es doch unabkömmlich erst einmal ein
    ( relativ ) gesundes Ich zu haben , oder ?


    Na klar, alles andere wäre ein Luftbrötchen! Außerdem wärst Du nicht mehr "hier" (Ort der Ich-Anwesenheit), sondern längst dort (Ort der Geistanwesenheit). Wir verwechseln immer wieder mal Ego-Geist mit Buddha-Geist.

    Zitat

    So manche postings bezüglich Ichlosigkeit kommen bei mir als Leser so an wie in etwa : Ich bin bettelarm aber spende Millionen von € und rette die BRD/

    Dein Bild stimmt! Wir sind Millionäre, die ihr Bankkonto verlegt haben.

    Zitat

    Beerdigung (joke) mal abgesehen vom globalen Faktor und seinem megalomanischen Pendant mit Universalem Charakter noch gleichzeitig ? ( nicht lieblos gemeint als vielmehr - kann man ja mal Kontemplieren ? )


    Auch das stimmt. Boddhisattvapfad ist freiwilliger Verzicht der Leidlosigkeit umd das leid der Welt zu mindern. Darum bist Du ein sehr ehrbarer Buddhist, aber auch machmal eben doch auch ein leidender und das ist auch gut so. Wer nicht weiß, wie esich anfühlt, kann auch nicht helfen.

    Zitat

    ]Samsara besteht hauptsächlich in der Vergänglichkeit und Unbeständigkeit und
    in den drei Arten des Leidens . Sein Merkmal ist das es ohne Anfang und Ende ist.


    Scheinbar ohne Ende! Das Rad des Lebens kann , darf und soll man anhalten, es fragt sich nur wie und wann? Und machmal sehen wir kein Ende, aber auch das ist sehr wichtig und sehr nützlich.
    Ohne Anfang ohne Ende bezieht sich nicht auf eine Dauer, es bezieht sich auf die Art der Vorstellung, also unsere Leiderfahrung.

    Dir auch einen lieben Gruß
    Dopamin

  • Verbindung zwischen Glück, Freude nach Ichlosigkeit

    • Dopamin
    • 14. Januar 2009 um 09:20
    tschuppi:

    Könnt Ihr mir bei diesem Problem helfen:

    Wie lässt sich die Erfahrung von Glück, Freude und Frieden mit dem Streben nach Ichlosigkeit verbinden?

    gruss

    lg tschuppi


    Mit dem Streben überhaupt nicht. Wahres Glück, wahre Freude, wahrer Frieden findest du erst in der Ich-losigkeit. Alles andere ist das Ränkespiel Mayas, die Gaukelei Samsaras.

    Buddhas Weg ist der Weg der Mitte. Diesen Weg "strebsam" zu gehen, kann ihn verfälschen. Es ist Geduld nötig und auch mal Rückschläge als wertvolle Erfahrungen zu akzeptieren ist eine große Tugend.
    Vielleicht streben, ohne ein Streber zu sein?!? ;)

  • Wiedergeburt ohne Ich-> wie soll das funktionieren

    • Dopamin
    • 14. Januar 2009 um 00:30
    tschuppi:

    Wenn es kein ich gibt, was wird dann wiedergeboren?

    lg

    Ein Begehren, entstanden aus der Imagination der Wahrnehmung und der Sinne.
    Die Imagination nennt sich "Ich" und wirkt abgrenzend.
    ´
    Dieser Ich-Impuls, ist also etwas Entstandenes, das Du selber bewußt kennenlernen und abstillen kannst:

    Jedesmal wenn Du "bewertend denkst", dann schürrst Du diese Imagination.

    Jedesmal wenn Du schreibst z.b.! Darum ist dieses Forum auch eine lustige Widersprüchlichkeit.

    Das was Du bist, ist zusammengesetzt. Jedes Zusammensetzendes, so hat Buddha bewiesen, ist vergänglich...darum bist auch Du als Zusammengesetztes vergänglich (unbeständig, nicht einheitlich,. nicht ewig)...aber da es in einem riesigen universalen Stoffwechsel besteht, setzt es sich immer wieder neu zusammen. Anlaß dieser neuen Zusammensetzung ist die unbeherschte sich aufbauende Imagination. Nicht Du bist, es ist, nicht Du handelst, es handelt.....Das nennen wir Wiedergeburt. Wenn Dich das interessiert: Skandha-Lehre lesen!

    Zitat

    Die ganze Welt ist ein Geist. (Fa Yen)

    Erst wenn wir diese abgrenzende Imagination namens "Ich" abschalten, erfahren wir die "wahre Natur der Welt".

    Buddhismus ohne Wiedergeburtsglaube ist nicht nur widersinnig, sondern auch unsinnig. Buddhas Motiv war die Überwindung der sich immer wiederholenden Leiderfahrung (Rad des Lebens). Wer also das Rad des Lebens (Wiedergeburt, sich immer wiederholende Leiderfahrung) nur als Option oder als nettes "Gedankenspiel" abtut, lehnt ein Teil der Lehre Buddhas ab und er lehnt damit auch das Rade der Lehre und seine Gegenbewegung zum Rad des Lebens als heilsam ab. Wir Buddhisten haben keine Angst vor dem Tod, uns entsetzt die ständige, scheinbar unaufhaltsame, wiederkehrende Leiderfahrung/Wiedergeburt. Der Tod (Zustand des Zerfalls), als Ort der absoluten Empfindungslosigkeit, als bewußtloses schwarzes Loch, aus dem es keine Wiederkehr mehr gäbe, aber in dem auch keine Erfahrungen irgendwelcher Art gemacht werden könnten, wäre fast schon ein "Paradies". Aber dem ist leider nicht so......

  • Zen und Geld

    • Dopamin
    • 13. Januar 2009 um 15:02
    Dualcore:

    Na ja...ist es nicht so, daß man für Geld Essen kauft?
    Und stimmt es nicht, daß Zen-Mönche besonders große Mägen haben vom vielen Luftschlucken? :grinsen:
    Letztlich ist doch die Meditationspraxis Ursache ihres Hungers?!? :oops:

    Danke ich lese heiter weiter

    Du veralberst hier etwas, was einen ernsten Kern hat!
    Sicherlich ist das Thema "Zen und Geld" zu klein gewählt. Richtig wäre: ZEN im Kapitalismus....
    Unsere Praxis hat überhaupt nichts mit Geld zu tun: Aber einige ZEN-Buddhisten haben einen schlechten Umgang mit dem Kapitalismus.....

  • Welche Religion stimmt denn nun ?

    • Dopamin
    • 8. Januar 2009 um 17:23
    Nirian:

    Hallo,

    habe noch eine weitere Frage :

    es gibt so viele verschiedene Glaubensarten:
    ich denke da z.B. jetzt an die verschiedenen Weltreligionen , ohne diese jetzt aufzuzählen.

    In jeder Religion ist der Glaube anders beschrieben, und auch was nach dem Tod kommt legt jede weltreligion anders aus.

    Wie wird es sein nach dem Tod ?

    Stirbt jeder Mensch anders, weil er anders glaubt ?

    Werden wir nach dem Tod nach unserem Glauben aufgeteilt , weil wir alle einen anderen Glauben haben ?

    Was passiert mit den Menschen, die nicht Buddhistisch orientiert sind ?

    Ich bin da etwas irretiert, weil jeder ja seine Religion für richtig hält.

    Stirbt der christ anders als der Buddhist ?

    Ist das Leben für den Christen nach dem Tod anders als die des Buddhiste, oder Anhänger einer anderen Religion ?

    Wer hat die richtige - wahre richtige religion ?

    Gibt es die richtige Religion ??

    Vielen Dank für Eure antworten..

    Nirian

    Alles anzeigen


    Die Bahai sind ganz ok... :D
    http://www.bahai.de/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bahai

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.22
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download