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Der eigene Vorteil

  • kenjukate
  • 24. Oktober 2016 um 16:45
  • Zum letzten Beitrag
  • kenjukate
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    • 24. Oktober 2016 um 16:45
    • #1

    Hallo,

    mir ist vor ein paar Tagen bewusst geworden das in meinem Freundeskreis jeder nur an seinen eigenen Vorteil denkt. Werde ich gebraucht melden sich meine Freunde alle bei mir. Brauchen sie mich nicht sind sie für mich auch nicht erreichbar und melden sich auch nicht wenn sie wieder erreichbar sind.

    Jetzt habe ich beschlossen mich ihnen gegenüber genauso zu verhalten. Natürlich bin ich auch für meine Freunde dar man soll als Buddhist ja Gutes tun! aber nicht mehr jeder Zeit und auf Abruf. Ist das mit dem Theravada-Buddhismus vereinbar?

  • Online
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    • 24. Oktober 2016 um 19:06
    • #2
    kenjukate:


    Jetzt habe ich beschlossen mich ihnen gegenüber genauso zu verhalten. Natürlich bin ich auch für meine Freunde dar man soll als Buddhist ja Gutes tun! aber nicht mehr jeder Zeit und auf Abruf. Ist das mit dem Theravada-Buddhismus vereinbar?

    Hallo Kenjukate,
    ich glaube nicht, dass die Triebfeder "Gutes-Tun, weil Buddhist" sein sollte.
    Ich handle, wie ich es für richtig halte. Ich lasse mich auch nicht ausnutzen. Sich genau so zu verhalten wie die "anderen" hat für mich etwas von "Rache" bzw. kindlichem Trotz.
    Desto klarer Du "siehst", desto einfacher wird es.
    _()_ Monika

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 24. Oktober 2016 um 19:26
    • #3
    kenjukate:

    Hallo,

    mir ist vor ein paar Tagen bewusst geworden das in meinem Freundeskreis jeder nur an seinen eigenen Vorteil denkt. Werde ich gebraucht melden sich meine Freunde alle bei mir. Brauchen sie mich nicht sind sie für mich auch nicht erreichbar und melden sich auch nicht wenn sie wieder erreichbar sind.

    Jetzt habe ich beschlossen mich ihnen gegenüber genauso zu verhalten. Natürlich bin ich auch für meine Freunde dar man soll als Buddhist ja Gutes tun! aber nicht mehr jeder Zeit und auf Abruf. Ist das mit dem Theravada-Buddhismus vereinbar?

    Nicht jeder hat Kontakt zum Dhamma. Vermutlich ist nicht jeder Freund von dir ein buddhist.

    Ich freue mich gerade so für Dich!
    Du hast die nötigen Mittel zur Befreiung.

    Weisheit ist die Lösung für Dich.
    Wenn Du helfen kannst,mach es.
    Wenn nicht , dann nicht.

    Helfen macht glücklich, solange man nichts im Gegenzug erwartet.
    Du wirst glücklich, und Du machst glücklich....was will man mehr?

    Passt Du dich der Welt (z.b deinen Freunden) an..., dann wirst Du untergehen.
    Die Welt wird niemals vollkommen sein, dein Herz hat aber diese Möglichkeit.

    “Würden die Wesen den Lohn für das Verteilen von Gaben kennen, so wie ich, so würden sie nichts genießen, ohne etwas gegeben zu haben, und es würde der Makel des Geizes nicht ihr Herz umsponnen halten. Selbst den letzten Bissen, den letzten Brocken, würden sie nicht genießen, ohne davon auszuteilen, falls sie einen Empfänger dafür hätten. Da nun aber die Wesen den Lohn für das Austeilen von Gaben nicht so kennen wie ich, deshalb genießen sie auch, ohne etwas gegeben zu haben, und der Makel des Geizes hält ihr Herz umsponnen“

    (Buddha/Itivuttaka)

    Metta & Mudita!

    Martin

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    • 24. Oktober 2016 um 19:43
    • #4
    Monikadie4.:
    kenjukate:


    Jetzt habe ich beschlossen mich ihnen gegenüber genauso zu verhalten. Natürlich bin ich auch für meine Freunde dar man soll als Buddhist ja Gutes tun! aber nicht mehr jeder Zeit und auf Abruf. Ist das mit dem Theravada-Buddhismus vereinbar?

    Hallo Kenjukate,
    ich glaube nicht, dass die Triebfeder "Gutes-Tun, weil Buddhist" sein sollte.
    Ich handle, wie ich es für richtig halte. Ich lasse mich auch nicht ausnutzen. Sich genau so zu verhalten wie die "anderen" hat für mich etwas von "Rache" bzw. kindlichem Trotz.
    Desto klarer Du "siehst", desto einfacher wird es.
    _()_ Monika

    @Monika bitte fühle Dich geknuddelt :)

    Einer der wichtigen Schritte zum Buddhismus war für mich die Aufgabe der seltsamen Begriffe 'gut' - 'böse'
    Wer damit immer noch ein Problem hat sollte einfach mal im Bereich Dilemma nachsehen.

    kenjukate - Du bist für Deine Freunde da. Schön! Bist Du für Deine Freunde da, wenn sie einen Einbruch planen? Bist Du für Deine Freunde da, wenn sie jemanden verprügeln möchten?

    Ich vermute nein. Du bist da um das Richtige und Vernünftige zu tun. Für Außenstehende mag die Annäherung an den Buddhismus wie etwas sehr egoistisches und egozentrisches erscheinen.

    Leider kann ich Dir keine Theravada Antwort geben aber ich denke auch die würden etwas ähnliches antworten.

    Suche Deinen Weg!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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