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  1. Buddhaland Forum
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Konvertieren zum Buddhismus

  • Irmin82
  • 8. Oktober 2016 um 22:17
  • Zum letzten Beitrag
  • Piti
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 13:57
    • #26
    Zitat

    "In mir" sollte darlegen, dass es nicht außerhalb von "mir" zu finden ist.

    das göttliche (vielleicht auch gleichzusetzen mit Leben) ist überall - nicht abhängig von der Hybris Mensch

  • Lucky Luke
    Gast
    • 11. Oktober 2016 um 14:01
    • #27
    Piti:
    Zitat

    "In mir" sollte darlegen, dass es nicht außerhalb von "mir" zu finden ist.

    das göttliche (vielleicht auch gleichzusetzen mit Leben) ist überall - nicht abhängig von der Hybris Mensch


    Ich kann mich nur wiederholen: es hängt davon ab, wie Du es definierst. Ich habe jetzt aber noch nicht bei Wiki nachgeschaut, ob und wie es dort benannt wurde. :nosee::nohear::nospeak:

  • Karma Pema
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    • 11. Oktober 2016 um 14:20
    • #28
    Sherab Yönten:
    Piti:

    das göttliche (vielleicht auch gleichzusetzen mit Leben) ist überall - nicht abhängig von der Hybris Mensch


    Ich kann mich nur wiederholen: es hängt davon ab, wie Du es definierst. Ich habe jetzt aber noch nicht bei Wiki nachgeschaut, ob und wie es dort benannt wurde. :nosee::nohear::nospeak:

    Namaste
    vielleicht wacht ihr beiden in eurem hypothetischen Gespräch mal auf :)
    Es scheint jemand geschrieben zu haben den es tatsächlich betrifft, wie er diese beiden Philosophien zusammen bringt.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Karma Pema
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    • 11. Oktober 2016 um 14:55
    • #29
    Karma Pema:
    Sherab Yönten:

    Ich kann mich nur wiederholen: es hängt davon ab, wie Du es definierst. Ich habe jetzt aber noch nicht bei Wiki nachgeschaut, ob und wie es dort benannt wurde. :nosee::nohear::nospeak:

    Namaste
    vielleicht wacht ihr beiden in eurem hypothetischen Gespräch mal auf :)
    Es scheint jemand geschrieben zu haben den es tatsächlich betrifft, wie er diese beiden Philosophien zusammen bringt.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

    P.S. ich glaube das, wenn man etwas plausibel erklärt bekommet, und Religionen sind über die Jahre ausgereift, kann man alles glauben. Weil es logisch und schlüssig sein kann. Von Menschen gemacht und daher an das menschliche Verständnis angepasst.
    Zum Schluss bleibt die Frage wo man sich wohler fühlt, wo es einen immer wieder hin zieht, wo man es sich gemütlich gemacht hat. Das was man glaube möchte und glauben kann, aus dem geistigen Fundus der zur Verfügung steht, der sich wiederspiegelt im Außen.
    Es macht viel Arbeit da hin zu kommen und ob man das verwirft um etwas neues zu glauben ? Dazu bedarf es Gründe. Wie etwa, dass das was man von seinem Glauben erfährt nicht ausreichend ist um ein Mandala zu erschaffen das keine Frage offen lässt. Wer oder was diese Lücken schließen kann, hängt dann davon ab was jeder schon mitbringt, wenn er was mitbringt.
    Der Glaube ist auch nicht unumstößlich, nichts was statisch unverändert bleibt.
    Vielmehr muss man den Glauben doch immer wieder stärken, es bedarf doch Anstrengung, zum Beispiel jetzt gerade nicht auszuflippen, weil man doch vorhatte es nicht zu tun. Man arbeitet ständig daran zu verstehen und zu entwickeln, daran sieht man doch auch wie viele Wege es geben muss. Das wir nicht alle den selben gehen können ist so.
    In unserer Kultur werden die meisten Dinge nur noch halbherzig gemacht. Kein Wunder das, wenn man hier nicht genug bekommt Ausschau gehalten wird
    ( nach Wahrhaftigkeit )

  • Serenity
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    • 15. Oktober 2016 um 12:29
    • #30

    Ich habe mich ungefähr 6-7 Jahre lang mit Buddhismus beschäftigt bevor ich schließlich im Dezember letzten Jahres bei meinem Lehrer Zuflucht genommen habe. Da es im Buddhismus viele verschiedene Strömungen bzw. Traditionen und Schulen gibt, war es mir wichtig zuerst einen gewissen Überblick sowie ein solides Grundverständnis zu bekommen. Gemäß der Aussagen Buddhas, habe ich die Lehren für mich selbst über einen langen Zeitraum zuerst aus verschiedenen Wickeln eingehend untersucht und überprüft bis ich innerlich überzeugt war, dass ich diesen Schritt und Weg wirklich für mich wählen möchte. Der Dharma biete für mich logische und wirkungsvolle Mittel für ein erfülltes und glückliches Leben. Etwas, dass ich in keiner anderen spirituellen-/religiösen Richtung finden konnte.

    Ich würde die Zeremonie der Zufluchtnahme allerdings nicht unbedingt mit dem Wort "Konvertierung" gleichsetzen. Natürlich kann man es so bezeichnen, aber für mich klingt es zu sehr nach äußerlichen Einflüssen, die diesen Schritt bewirken. Ich muss dabei immer an Begriffe wie "Bekehrung" oder "Missionierung" denken, auch wenn es vielleicht nicht korrekt ist. Man sollte durch Zufluchtnahme nicht übertreten, sondern diesen Weg aus innerer Überzeugung frei und unabhängig betreten.

    Ich wurde zwar römisch-katholisch getauft, habe aber niemals eine persönliche Glaubenszugehörigkeit besessen oder empfunden und bin daher sobald es mir selbt möglich war aus der Kirche ausgetreten. Es war sowohl eine formale wie auch persönliche Entscheidung.

    Was die Zufluchtnahme an sich selbst betrifft, so gibt es dazu keine in Stein gemeißelte Regelung. Man kann Buddhist sein, ohne das Ritual öffentlich durchzuführen, solange man innerlich für sich selbst die Lehren Buddhas akzeptiert und befolgt. Falls man es tun möchte, sollte man dafür einen erfahrenen spirituellen Lehrer zur Seite haben. Es können je nach Situation auch anderen Sanghamitglieder dabei anwesend sein. Die Zeremonie besteht aus Niederwerfungen, Textrezitationen und der symbolischen Abtrennung einer kleinen Haarsträhne. In der Regel erhält man auch einen "neuen" Namen zwecks Inspiration und Zugehörigkeit. Ich habe es hier bewusst nur ganz grob beschrieben, da die Abläufe in den einzelnen Schulen unterschiedlich sind.

  • sati-zen
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    • 17. Oktober 2016 um 15:23
    • #31
    Serenity:

    bei meinem Lehrer Zuflucht genommen habe.


    Zufluchtnahme klingt für mich wie in den Lehrer hineinkriechen, wie wenn ein Baby wieder zurück in den Bauch der Mutter möchte.
    Eine Entwicklung hin zur Abhängigkeit und somit zur Lebensunfähigkeit.
    Ich weiß, der Begriff Zuflucht wird häufig verwendet aber mir läuft ein kalter Schauer der Angst über den Rücken
    dabei mein soweit selbstbestimmtes Leben abgeben zu müssen und ein Mündel von jemanden zu sein.

  • Noreply
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    • 17. Oktober 2016 um 16:16
    • #32

    Meine Schwester war in einem Diamantwegzentrum und machte da einen Einführungsabend mit. Sie sollte sich auf den Lama einschießen, was ihr nicht gelang denn was sie immer wieder sah war ich, mein Gesicht wie sie es kannte. Als sie mir das geschrieben hat (Nein ich habe nichts davon gemerkt!) hab ich sie gebeten sich um einen Zen-Kreis zu kümmern. Außerdem war das ganz normal das sie mich statt den Lama sah denn schließlich bin ich ihr Lama seit ihrer ersten Gedanken. Ein Vorteil habe ich, ich verlange nichts von ihr und ich zerstöre alle Gedanken mir etwas geben zu wollen weil sie glaubt das sie mir etwas schuldet. Sie hat ihre Zuflucht gefunden und bei allen Göttern ich bin nur froh das es nicht einer dieser Götter ist.

  • Festus
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    • 17. Oktober 2016 um 16:21
    • #33
    sati-zen:
    Serenity:

    bei meinem Lehrer Zuflucht genommen habe.


    Zufluchtnahme klingt für mich wie in den Lehrer hineinkriechen, wie wenn ein Baby wieder zurück in den Bauch der Mutter möchte.
    Eine Entwicklung hin zur Abhängigkeit und somit zur Lebensunfähigkeit.
    Ich weiß, der Begriff Zuflucht wird häufig verwendet aber mir läuft ein kalter Schauer der Angst über den Rücken
    dabei mein soweit selbstbestimmtes Leben abgeben zu müssen und ein Mündel von jemanden zu sein.

    Das sagt sehr viel über dich und sehr wenig über Zufluchtnahme aus.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
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  • Serenity
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    • 17. Oktober 2016 um 20:26
    • #34
    sati-zen:
    Serenity:

    bei meinem Lehrer Zuflucht genommen habe.


    Zufluchtnahme klingt für mich wie in den Lehrer hineinkriechen, wie wenn ein Baby wieder zurück in den Bauch der Mutter möchte.
    Eine Entwicklung hin zur Abhängigkeit und somit zur Lebensunfähigkeit.
    Ich weiß, der Begriff Zuflucht wird häufig verwendet aber mir läuft ein kalter Schauer der Angst über den Rücken
    dabei mein soweit selbstbestimmtes Leben abgeben zu müssen und ein Mündel von jemanden zu sein.

    Wer sich eingehend mit dem Thema der "Zufluchtnahme" beschäftigt wird erkennen, dass es nichts mit der Aufgabe von Selbstbestimmtheit oder eigenem Denken zu tun hat. Man ist weder ist ein Mündel von irgend jemanden noch ein blinder, unterwürfiger, willenloser Mensch oder dergleichen. Es bedeutet lediglich, dass mein sein Vertrauen in Buddha, seine Lehre und der Gemeinsschaft die ihr folgt Ausdruck verleiht und sich als Teil dessen betrachtet.

    Das häufige Missverständnis dieses Wortes wird in unzähligen Texten und Erklärungen von buddhistischen Lehrern immer wieder verdeutlicht. Selbstverständlich steht es jedem frei, diesen Begriff für sich selbst zu definieren, aber ich distanziere mich persönlich absolut von dieser Einstellung.

  • Spacy
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    • 17. Oktober 2016 um 20:37
    • #35

    Ich hab einfach für mich entschieden, dass ich dass, was ich über den Buddhismus weiß, flexibel genug einschätze, auch mich noch auszuhalten.

    Konvertieren kann man dahin nicht. Es ist kein Glaube, den man wechselt, wie das Hemd.

    Der Unglaube ist der Glaube!

  • sati-zen
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    • 19. Oktober 2016 um 12:11
    • #36

    Ich kenne die Bedeutung des Begriffs Zuflucht im Buddhismus, jedoch kenne ich auch einige buddhistische Gruppen aller Traditionen in Europa und da wird sehr oft die Gemeinschaft als Ersatzfamilie und Kuschelgruppe benutzt und weniger um die eigene Persönlichkeit zu erkennen wie es Buddha vorgemacht hat. Wenn diese Menschen die versuchen Ihre zwischenmenschliche Bedürftigkeit zu stillen dann den Begriff Zufluchtnahme verwenden, ist der Missbrauch dieses Begriffes nicht mehr zu leugnen. Da sind manche Gruppenleiter die versuchen Schäfchen um sich zu scharen was den Missbrauch des Begriffes angeht genauso betroffen. Unter Zuflucht in Asien ist was anderes zu verstehen als in Europa, viele Menschen hier die alles haben was man zum Leben braucht empfinden trotzdem ein emotionales Defizit und sehnen sich nach Zuwendung und Aufmerksamkeit bis hin zu Betreuung und Verabreichung guter Dinge von außen. Für mich ist es das Gegenteil von dem was ich unter Zen-Buddhismus verstehe im ursprünglichen Sinne. Ich gebe zu, ich habe mit dieser Beobachtung ein Problem denn würde ich meine Gruppe auch so führen und Zuflucht im Sinne von Streicheleinheit anbieten, anstatt die Selbstständigkeit zu fördern, ich könnte mir selber nicht mehr ins Gesicht schauen vor Abscheu.

  • Bird
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    • 19. Oktober 2016 um 12:32
    • #37

    Nein. Das Gefühl einer Gruppe an zu gehören kann auftreten, eine Weile bleiben und wieder verschwinden.

    Sehen was ist trifft es eher, das kann mit dem Mainstream einer teilweise Gruppe übereinstimmen und man tauscht sich eine Weile darüber aus bis die Perspektive sich ändert.

  • Piti
    Gast
    • 19. Oktober 2016 um 12:36
    • #38
    Zitat

    Meine Schwester war in einem Diamantwegzentrum und machte da einen Einführungsabend mit. Sie sollte sich auf den Lama einschießen, was ihr nicht gelang denn was sie immer wieder sah war ich, mein Gesicht wie sie es kannte. Als sie mir das geschrieben hat (Nein ich habe nichts davon gemerkt!) hab ich sie gebeten sich um einen Zen-Kreis zu kümmern. Außerdem war das ganz normal das sie mich statt den Lama sah denn schließlich bin ich ihr Lama seit ihrer ersten Gedanken. Ein Vorteil habe ich, ich verlange nichts von ihr und ich zerstöre alle Gedanken mir etwas geben zu wollen weil sie glaubt das sie mir etwas schuldet. Sie hat ihre Zuflucht gefunden und bei allen Göttern ich bin nur froh das es nicht einer dieser Götter ist.

    Sehr schönes Beispiel Helmut, bin ebenfalls kein Freund von - ich gehöre zu diesem oder jenem - ist doch alles nur ein Anhängen - selbst voller Präsenz im Alltag zu sein weist einen guten Weg nicht abhängig von irgendetwas zu werden

  • Festus
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    • 19. Oktober 2016 um 13:52
    • #39
    sati-zen:

    Ich kenne die Bedeutung des Begriffs Zuflucht im Buddhismus, jedoch kenne ich auch einige buddhistische Gruppen aller Traditionen in Europa und da wird sehr oft die Gemeinschaft als Ersatzfamilie und Kuschelgruppe benutzt und weniger um die eigene Persönlichkeit zu erkennen wie es Buddha vorgemacht hat. Wenn diese Menschen die versuchen Ihre zwischenmenschliche Bedürftigkeit zu stillen dann den Begriff Zufluchtnahme verwenden, ist der Missbrauch dieses Begriffes nicht mehr zu leugnen. Da sind manche Gruppenleiter die versuchen Schäfchen um sich zu scharen was den Missbrauch des Begriffes angeht genauso betroffen. Unter Zuflucht in Asien ist was anderes zu verstehen als in Europa, viele Menschen hier die alles haben was man zum Leben braucht empfinden trotzdem ein emotionales Defizit und sehnen sich nach Zuwendung und Aufmerksamkeit bis hin zu Betreuung und Verabreichung guter Dinge von außen. Für mich ist es das Gegenteil von dem was ich unter Zen-Buddhismus verstehe im ursprünglichen Sinne. Ich gebe zu, ich habe mit dieser Beobachtung ein Problem denn würde ich meine Gruppe auch so führen und Zuflucht im Sinne von Streicheleinheit anbieten, anstatt die Selbstständigkeit zu fördern, ich könnte mir selber nicht mehr ins Gesicht schauen vor Abscheu.


    Das heißt, du reagierst nicht auf den Begriff Zuflucht, sondern auf das Bild, das du dir darüber zurechtgeschustert hast. Dieses Bild löst Ängste und Abneigung in dir aus und diese verstärken deine Reaktion. Letztendlich überträgst du dieses Paket auf die "Zufluchtnahme".

    Vielleicht machen wir das alle so. Nur dass wir eben unterschiedliche Bilder und Gefühle mit der Zufluchtnahme verbinden.

    Für mich war die Zufluchtnahme eher ein Krafttanken, ein mich stärken auf meinem Weg.
    Ich habe nicht Zuflucht genommen, weil ich etwas gesucht habe. Ich habe Zuflucht genommen, weil ich etwas gefunden hatte, etwas entdeckt hatte.
    Und auch in meinen Lehrern habe ich immer Menschen kennengelernt, die mich in meinem Wachstum unterstützt haben.
    Und ich habe dadurch die Kraft bekommen, das, was ich gefunden hatte, entdeckt hatte, auch wieder gehen zu lassen. Und das gleiche gilt auch für meinen weiteren Weg, auf dem ich zum Zen-Priester, Zen-Mönch ordiniert wurde. Und so weiter.
    Annehmen was kommt, loslassen was geht. Ein Einziges Kommen und Gehen. Und doch eine tiefe Stille und Ruhe.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

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  • void
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    • 19. Oktober 2016 um 14:49
    • Offizieller Beitrag
    • #40
    Irmin82:

    Hallo,
    ich wollte fragen, ob ihr zum Buddhismus konvertiert seid (in Deutschland geht das ja nicht, aber in Österreich schon) oder wie ihr genau beigetreten seid. Zufluchtnahme zu den drei Juwelen ... Aber wie habt ihr das gemacht? :) Danke ...

    Wenn man in der google suche, "wie konvertiert man" eingibt, erhält man ungefähr folgendes:

    Die Gemeinsamkeit zwischen technischeren Konvertiererrei und religiöser Konvertiererei scheint zu sein, dass man etwas ganz in was anderes "umwandelt". Baptisten empfinden ja die Taufe tatsächlich als eine neue Geburt.

    Aber so ein sich "verwandeln", wo man ganz neu und ganz anders wird, ist .glaube ich mal - eine Ilusion.

    Ich finde "Dharma Prkatizierende" viel besser als Buddhist, weil er ausdrückt, dass das etwas Einzuübenden ist, in dem man jederezeit wieder nachlassen kann und anderes praktiziert - nichts worauf man sich verlassen kann.

    Während sich ja ein *.mp3 nicht einfach in eine *.wmv Datei zurückverwandelt, wenn man sie lange nicht benutzt.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Festus
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    • 19. Oktober 2016 um 15:16
    • #41

    Die Frage war ja nicht, wie man zum Buddhismus konvertiert, sondern ob und wie einzelne User zum Buddhismus konvertiert sind, void. Da hilft Google nicht weiter.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

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  • void
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    Zen
    • 19. Oktober 2016 um 15:29
    • Offizieller Beitrag
    • #42
    Festus:

    Die Frage war ja nicht, wie man zum Buddhismus konvertiert, sondern ob und wie einzelne User zum Buddhismus konvertiert sind, void. Da hilft Google nicht weiter.

    Hast du meinen Beitrag denn gelesen?

    Ich habe darin nicht gesagt, dass man googeln soll, wie man zu Buddhismus konvertiert.

    Es ging daraum, dass die Idee der Konversion prinzipiell eine Idee der Umwandlung eines Menschen ist, die für den religiösen Bereich nicht realistisch ist, und eher im technischen Bereich Sinn macht.

    Während im Christentum die Metanoia existentiell ist, ist es im Buddhismus nicht so wichtig,
    sich zum edlen achtfachen Pfad zu beknnen, sondern ihn zu leben.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Piti
    Gast
    • 19. Oktober 2016 um 15:45
    • #43

    zu Festus

    Zitat

    Jede bestehende Erscheinung ist eine Schöpfung des Denkens. Ich brauche nur meinen Geist leer zu machen, um zu sehen, daß alle leer sind.
    Huang-Po


    Erscheinung Zen-Mönch daraus folgt die Rolle Zen-Mönch zuvor mußte ich konvertieren also mich zu dieser Erscheinung bekennen.

    Wir spielen so viele Rollen - wenn man sich der Rolle bewußt ist, dann kann diese Rolle mit einem lachenden Augen gesehen werden

  • Festus
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    • 19. Oktober 2016 um 16:15
    • #44
    void:

    .......
    Hast du meinen Beitrag denn gelesen?

    Ich habe darin nicht gesagt, dass man googeln soll, wie man zu Buddhismus konvertiert.


    Ohne pingelig wirken zu wollen, :D

    void:

    .....
    Wenn man in der google suche, "wie konvertiert man" eingibt, erhält man ungefähr folgendes:....

    void:

    .......Es ging daraum, dass die Idee der Konversion prinzipiell eine Idee der Umwandlung eines Menschen ist, die für den religiösen Bereich nicht realistisch ist, und eher im technischen Bereich Sinn macht.

    Während im Christentum die Metanoia existentiell ist, ist es im Buddhismus nicht so wichtig,
    sich zum edlen achtfachen Pfad zu beknnen, sondern ihn zu leben.


    Für mich ist Konvertieren nicht mit der Idee des Umwandeln verbunden. Für mich ist es eher ein "Ja sagen" zu etwas; ein etwas für mich übernehmen. Ein "Ja sagen" ist für mich nicht automatisch mit einem Nein zu etwas anderem verbunden.
    Als Beispiel: Ich bezeichne mich als Buddhist. Ich bezeichne mich nicht als Christ. Aber ich lehne Christsein nicht ab.

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  • Festus
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    • 19. Oktober 2016 um 16:18
    • #45
    Piti:

    zu Festus

    Zitat

    Jede bestehende Erscheinung ist eine Schöpfung des Denkens. Ich brauche nur meinen Geist leer zu machen, um zu sehen, daß alle leer sind.
    Huang-Po


    Erscheinung Zen-Mönch daraus folgt die Rolle Zen-Mönch zuvor mußte ich konvertieren also mich zu dieser Erscheinung bekennen.

    Wir spielen so viele Rollen - wenn man sich der Rolle bewußt ist, dann kann diese Rolle mit einem lachenden Augen gesehen werden


    Unsere Welt ist geistgeschaffen. Das ist so. :)

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    • 20. Oktober 2016 um 11:42
    • #46
    Festus:

    Das ist so.


    Wer mit 'Das ist so' argumentiert weckt sofort die Opposition und das mit Recht, denn nichts ist so wie es scheint. Viele Tatsachen kann man nicht verabreichen sollen sie wirken, man muss sie im Organismus keimen lassen damit sie sich dort selbst entwickeln. Einen Vertrag abschließen (Konvertieren) um Sicherheit zu bekommen ist oft ein Irrglaube aber die Ansage nutzt nichts, jeder kann es nur selbst erfahren.

  • Irmin82
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    • 25. Oktober 2016 um 21:04
    • #47

    Hallo,
    und danke an alle für die Antworten. :) Für mich gibt's da irgendwie zwei Ansätze. Einerseits ist es natürlich völlig egal zu konvertieren, da man auch so praktizieren kann und es ja irgendwie ein sich definieren über einen Begriff ist "Ich bin Buddhist". Andererseits ist es aber (zumindest für mich) auch so, dass wenn ich von mir sage "Ich bin Buddhist" ich mehr Ehrgeiz in die Sache stecke und mehr Energie, als wenn ich einfach nur sage, ich interessiere mich für den Buddhismus oder ich beschäftige mich mit dem Buddhismus.
    Ich hab mir überlegt, es mir fürs nächste Jahr vorzunehmen ... Hier sind übrigens die Links zu den Seiten in Österreich, wer einen Blick drauf werfen mag:
    http://www.buddhismus-austria.at/buddhismus-in-…itglied-werden/

    http://www.buddhismus-austria.at/assets/Dokumen…AGindieOeBR.pdf

  • Irmin82
    Gast
    • 25. Oktober 2016 um 23:13
    • #48

    Edit: Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, merke ich irgendwie, dass es eigentlich echt sehr unwichtig ist, ob ich da in meinen Papieren "Buddhist" stehen hab und wohl eher ein Ausdruck des Egos ist.

  • sati-zen
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    • 26. Oktober 2016 um 13:36
    • #49

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Nachdenken, es hat Dich doch noch auf den richtigen Weg gebracht...
    Denn wenn Du erst das vertraglich abgesicherte Versprechen brauchst Du bist in unserem Kreise abgesichert um motiviert und kreativ zu sein im Leben, dann stimmt etwas mit Deinen Voraussetzungen nicht und dann ist es grundsätzlich besser dort die Aufmerksamkeit hinzulegen und etwas zu ändern als diese Konflikte vermeintlich durch Konvertieren zu beantworten. Zuerst wachsen wir alle im Schutz der Familie auf aber dann im Erwachsenenalter sollten wir selber Gründer so einer Familie werden und nicht ein Leben lang in der Obhut Anderer bleiben. Deshalb ist die Zuflucht zum Konvertieren trügerisch denn es stärkt nicht die Selbstständigkeit die jedoch Voraussetzung für jede gute Beziehung ist, außerdem ist der Leidensdruck eine bessere Hilfe um kreativ zu werden.

  • Festus
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    • 26. Oktober 2016 um 13:46
    • #50

    Ich teile deine oben geäusserte Ansicht nicht, sati-zen. Aber ich gönne dir deine Meinung natürlich von Herzen. Warum auch nicht. Wenn's dir hilft, dich glücklich macht und niemandem schadet, mach einfach weiter so. :clown:

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
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    (Obaku)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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