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  1. Buddhaland Forum
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Ist säkularer Buddhismus eine Religion?

  • Obladi Oblada
  • 11. August 2016 um 16:23
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  • Geometriker
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    • 25. August 2016 um 15:09
    • #26

    Buddhisten stehen voll im Alltagsleben.
    Die Frage, die auch mich bewegt, ist hier diskutiert:

    http://buddhistische-ordensgemeinschaft.de/buddhismus_deu…anerkennung.htm

    "säkular" ist christliche Terminologie,
    Religion ist etwas staatlich anerkanntes.

    Man könnte argumentieren, dass die Drei Juwelen die Merkmale einer Religion aufweisen.

  • Anandasa
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    • 29. August 2016 um 22:49
    • #27

    Ich habe kürzlich in einem Englischen Theravada-Forum diesen Post gelesen, der übersetzt ungefähr so geht:

    "Ich suche nach einer Sutta über Sterben ohne höhere Ziele erlangt zu haben (wie Sotapanna werden, Einmal-Wiederkehrer werden). Was passiert, wenn wir unser ganzes Leben auf dieses Ziel hinarbeiten und es nicht erreichen? Ich bin besorgt und ängstlich, weil ein Bikkhu uns einmal sagte, dass wir ziemlich wahrscheinlich im nächsten Leben nicht Buddhas Lehre finden werden und aus dem Samsara lange nicht nicht herauskommen, wenn wir es nicht in diesem Leben schaffen Sotapanna zu werden."

    Als ich das las war ich ziemlich schockiert ehrlich gesagt. Zum Glück gab es in dem Forum auch einige gute Antworten darauf. Aber mir scheint doch, dass man auf den religiösen Buddhismus ziemlich aufpassen muss insbesondere auf angebliche Autoritäten wie Mönche und Meister.

    Dummerweise hat Buddha selbst gemäß Pali-Kanon mit diesen Dingen angefangen (Sotapanna, Arahat, etc.). Nun ja, spätestens nach Buddha ist es von vielen durch religiösen Eifer verdreht worden. Der religiöse Eifer schadet dem Buddhismus am meisten. Ich denke Buddhismus ohne Religion ist der eigentliche Buddhismus: klarer ungestörter Geist, Herzensgüte, Khamma, geistige Wiedergeburt zu Lebzeiten und was nach dem Tod kommt ist Spekulation. Ein gutes Leben führen und friedlich sterben and that's it. Wenn das nicht genug ist: Noch mehr Herzensgüte und einen noch klareren ungestörten Geist entwickeln. Es gibt genug zu tun :-).

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • sati-zen
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    • 30. August 2016 um 10:30
    • #28

    So lange es viele Menschen gibt die sich an etwas klammern wollen weil sie Angst haben los zu lassen wird es andere erfahrene Menschen geben die etwas anbieten, auch Buddha ist davon nicht ausgenommen. Wer das Leid im Dasein nicht alleine lindern kann oder möchte braucht diese Hilfe wenn der Drang die Schmerzen zu verringern groß ist. Das religiöse Verhalten ist eine recht universelle Form um Halt zu bieten und gibt den Menschen Trost die es nicht bis zur Erleuchtung schaffen um frei zu sein. Ich biete diese religiösen Methoden weniger an, ich begleite eher auf dem Weg in die Befreiung aber nicht jeder mag das denn es ist beschwerlich, vielen reicht ein, die Gottheit wird es schon richten, dann eine kleine Opfergabe, völlig aus. Dass man das Göttliche selber ist und somit alle Gestaltungsmöglichkeiten hat für sein Dasein ist vielen unheimlich.
    So gibt es Religion und Gott, auch im Buddhismus denn es vereinfacht vieles, es lenkt von der eigenen Verantwortung ab und die Lösung liegt in der Hilfestellung von außen. Im Christentum in dem wir hier trotz Buddhismus leben ist diese Lösung von außen ein Grundpfeiler der Religion.
    Ich bin eher davon überzeugt, dass das System Mensch wie viele andere Systeme auch im Universum ein sich selbst strukturierendes System ist mit Aufbau und Zusammenbruch im stetigen Wechsel.

  • keks
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    • 30. August 2016 um 10:33
    • #29

    Ideen gibt es viele. Was ist die Quelle die vor allen Ideen ist? Das zu hinterfragen ist wichtiger als dauernd neue Ideen zu kreieren. Buddha ist auch eine Idee, was ist vor Buddha? Was ist vor Samsara und Nirvana? Was besteht vor jeder fucking Religion? Es kann nicht eine Idee sein, es kann nichts beobachtbares sein und es kann kein Gefuehl sein. Alles beobachtbare ist es nicht. Suchen, finden, dadurch ergibt sich Mitgefuehl ohne Person.

    Bubu :clown::oops:

  • Stero
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    • 30. August 2016 um 10:56
    • #30
    keks:

    Ideen gibt es viele. Was ist die Quelle die vor allen Ideen ist?


    Auch ne Idee ;)

  • gbg
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    • 30. August 2016 um 11:15
    • #31
    keks:

    Ideen gibt es viele. Was ist die Quelle die vor allen Ideen ist? Das zu hinterfragen ist wichtiger als dauernd neue Ideen zu kreieren. Buddha ist auch eine Idee, was ist vor Buddha? Was ist vor Samsara und Nirvana? Was besteht vor jeder fucking Religion? Es kann nicht eine Idee sein, es kann nichts beobachtbares sein und es kann kein Gefuehl sein. Alles beobachtbare ist es nicht. Suchen, finden, dadurch ergibt sich Mitgefuehl ohne Person.

    Eine Idee ist vielleicht sich nicht denkend ausrichten, denn Denken ist die Möglichkeit reflektierend für ein Ereignis das man in die Zukunft projiziert, vielleicht Zeit und Zeit ist vielleicht das was nicht Idee ist, das Plötzliche am Tod. Die Idee des Dauerhaften ist vielleicht das Ewige, die absolute Liebe im Augenblick.

    13 Mal editiert, zuletzt von gbg (30. August 2016 um 11:39)

  • gbg
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    • 30. August 2016 um 11:18
    • #32

    Ein Ereignis ist vielleicht sich nicht geistig positionieren, denn Denken ist die Ursache reflektierend für ein Faktum das man auf die Bedingungen projiziert, vielleicht Raum und Raum ist vielleicht das was nicht Ereignis ist, die Position des Nichtzusammenseins. Das Ereignis des Zusammenseins ist vielleicht das Leben, das gemeinsame Wir-Bewusstsein, das Nirwana im Nun.

  • Yeshe
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    • 31. August 2016 um 13:46
    • #33
    keks:

    Was ist die Quelle die vor allen Ideen ist?

    Das Konzept von "der Quelle vor allen Ideen" ist auch eine Idee. Und zwar eine, die nicht mit dem, was Buddha Shakyamuni gelehrt hat, übereinstimmt.

    KY

    Wenn ich eine Frage stelle, ist das immer als echte Frage gemeint! :vajra:

  • fotost
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    • 31. August 2016 um 14:14
    • #34
    Yeshe:
    keks:

    Was ist die Quelle die vor allen Ideen ist?

    Das Konzept von "der Quelle vor allen Ideen" ist auch eine Idee.

    Aber keine gute :lol:

  • gbg
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    • 31. August 2016 um 15:12
    • #35
    gbg:
    keks:

    Ideen gibt es viele. Was ist die Quelle die vor allen Ideen ist? Das zu hinterfragen ist wichtiger als dauernd neue Ideen zu kreieren. Buddha ist auch eine Idee, was ist vor Buddha? Was ist vor Samsara und Nirvana? Was besteht vor jeder fucking Religion? Es kann nicht eine Idee sein, es kann nichts beobachtbares sein und es kann kein Gefuehl sein. Alles beobachtbare ist es nicht. Suchen, finden, dadurch ergibt sich Mitgefuehl ohne Person.

    Eine Idee ist vielleicht sich nicht denkend ausrichten, denn Denken ist die Möglichkeit reflektierend für ein Ereignis das man in die Zukunft projiziert, vielleicht Zeit und Zeit ist vielleicht das was nicht Idee ist, das Plötzliche am Tod. Die Idee des Dauerhaften ist vielleicht das Ewige, die absolute Liebe, das Nirwana im räumlichen Sosein im Augenblick.

    Ein Ereignis ist vielleicht sich nicht geistig positionieren, denn Denken ist die Ursache reflektierend für ein Faktum das man auf die Bedingungen projiziert, vielleicht Raum und Raum ist vielleicht das was nicht Ereignis ist, die Position des Nichtzusammenseins. Das Ereignis des Zusammenseins ist vielleicht das Leben, das gemeinsame Wir-Bewusstsein, das Samsara im zeitlichen Dasein im Nun.

    Ich habe das Fettgedruckte editiert.

  • Yofi
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    • 31. August 2016 um 20:52
    • #36
    gbg:

    Ein Ereignis ist vielleicht sich nicht geistig positionieren, denn Denken ist die Ursache reflektierend für ein Faktum das man auf die Bedingungen projiziert, vielleicht Raum und Raum ist vielleicht das was nicht Ereignis ist, die Position des Nichtzusammenseins. Das Ereignis des Zusammenseins ist vielleicht das Leben, das gemeinsame Wir-Bewusstsein, das Nirwana im Nun.


    Wie wahr. Damit habe ich eine Position bezogen?

    Gruß

  • gbg
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    • 31. August 2016 um 21:01
    • #37
    Yofi:
    gbg:

    Ein Ereignis ist vielleicht sich nicht geistig positionieren, denn Denken ist die Ursache reflektierend für ein Faktum das man auf die Bedingungen projiziert, vielleicht Raum und Raum ist vielleicht das was nicht Ereignis ist, die Position des Nichtzusammenseins. Das Ereignis des Zusammenseins ist vielleicht das Leben, das gemeinsame Wir-Bewusstsein, das Nirwana im Nun.


    Wie wahr. Damit habe ich eine Position bezogen?

    Gruß

    Das lasse ich Dich selbst beantworten. Luther sagte: "Hier stehe ich und kann nicht anders". Entweder sagt man dass, weil man unbedingt einen Grund braucht oder weil man unbedingt ohne Grund sein möchte.
    Die Faktische Gehirnhälfte liefert Logik die Autobiographische Gehirnhälfte liefert Erfahrung. Dem einen liegt eher das was die eine Gehirnhälfte einem als Unbewusstsein zukommen lässt und dem anderen eher was die andere Gehirnhälfte einem als Unbewusstsein zukommen lässt.
    Die Vernunft ist das Bewusstsein das versucht diese beiden Kategorien zusammenzubringen. Kant mit seiner Theoretischen und Praktischen Vernunft und seiner Urteilskraft.

    Luther wie gesagt wollte sagen, er möchte unbedingt ohne Grund sein. Warum?
    Weil er ganz im Augenblick war wo auch die absolute Liebe ist.

    Herzlichen Gruß

  • gbg
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    • 31. August 2016 um 21:18
    • #38
    Yofi:
    gbg:

    Ein Ereignis ist vielleicht sich nicht geistig positionieren, denn Denken ist die Ursache reflektierend für ein Faktum das man auf die Bedingungen projiziert, vielleicht Raum und Raum ist vielleicht das was nicht Ereignis ist, die Position des Nichtzusammenseins. Das Ereignis des Zusammenseins ist vielleicht das Leben, das gemeinsame Wir-Bewusstsein, das Nirwana im Nun.


    Wie wahr. Damit habe ich eine Position bezogen?

    Gruß

    Yofi, Du hast das ungültige zitiert. Ich habe editiert. Nur damit diese falsche Version niemand so glaubt. Glauben sollte man das eh nicht.

  • Yofi
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    • 31. August 2016 um 22:21
    • #39

    Dann entschuldige bitte, ich habe keinen Unterschied gemacht.

    Lieben Gruß

  • Yofi
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    • 31. August 2016 um 22:32
    • #40
    gbg:


    Luther wie gesagt wollte sagen, er möchte unbedingt ohne Grund sein. Warum?
    Weil er ganz im Augenblick war wo auch die absolute Liebe ist.


    Ich befürchte er hatte keine Liebe für Thomas Müntzer.

    :) aber das war mal.

  • Anandasa
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    • 5. September 2016 um 09:40
    • #41

    Gehört nicht ganz zum Thema, aber einen eigenen Thread deswegen aufmachen wäre wohl auch übertrieben: Wie weit ist Zen eigentlich religiös orientiert bzw. inwieweit hat Zen Aspekte, die sich zu religiösen Dingen "ausbauen" lassen? Ich habe da die Vermutung, dass Zen da nicht so anfällig ist, habe aber keine Ahnung von Zen. Deswegen frag' ich hier mal.

    Danke, Anandasa

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Noreply
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    • 5. September 2016 um 12:31
    • #42
    Anandasa:

    Gehört nicht ganz zum Thema, aber einen eigenen Thread deswegen aufmachen wäre wohl auch übertrieben: Wie weit ist Zen eigentlich religiös orientiert bzw. inwieweit hat Zen Aspekte, die sich zu religiösen Dingen "ausbauen" lassen? Ich habe da die Vermutung, dass Zen da nicht so anfällig ist, habe aber keine Ahnung von Zen. Deswegen frag' ich hier mal.

    Danke, Anandasa

    Zen ist so das wenn Du an Gott glaubst wird es in Frage gestellt. Glaubst Du das es keinen Gott gibt wird es in Frage gestellt. Zen ist erst friedlich in Dir wenn Du auf Glauben ganz und gar verzichtest. Dann musst Du aber einrechnen das die Gemeinschaft mit Menschen will das Du entweder an Gott glaubst oder an Nicht/Kein-Gott glaubst. Dieses Problem ist durch Quantenmechanik zu lösen. Nur da gibt es einen Bereich zu entdecken der alle, wirklich alle Vorstellungen und Glauben erlaubt.

  • sati-zen
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    • 5. September 2016 um 12:34
    • #43

    Religion ist für viele Menschen der alleinige Trost im Leid des Daseins und deshalb sehr verbreitet, auch im Buddhismus als Praxis immer wieder anzutreffen besonders bei Menschen die ursprünglich religiös in irgendeiner Religion aufgewachsen sind. Beim Zen-Buddhismus jedoch mit seiner Ausrichtung auf das Selbst und die Leerheit ist diese Sehnsucht nach einem Gottvater der alles erschaffen hat und lenkt nicht so vordergründig denn die Antworten werden aus dem eigenen Inneren entwickelt und dafür ist die Meditation mit der Leere ideal geeignet denn es tut sich eine weiße Projektionsfläche auf, auf der aus dem Inneren die Lösung erscheint. Das ist der kleine Unterschied, in der Religion erscheint Gott vom menschlichen Geist an den Himmel projiziert und im Zen erscheint das eigene innere Selbst in dem alle Antworten und Lösungen enthalten sind. Der spirituelle Weg ist fast der Selbe nur kommt in der Religion die Antwort stets von außen und beim Zen wird sie von innen nach außen projiziert und erscheint dann. Das ist ein Prozess des spirituellen Erwachens, bei der Erleuchtung ist Projektionsfläche und Selbst eins und so entsteht die Lösung vom Leid des Daseins in sich. Nun gibt es womöglich Zen-Buddhisten wie viele andere Buddhisten auch die etwas Äußeres verehren, anbeten und überzeugt sind, die Lösung kann nur von außen, von einer großen Macht kommen und akzeptieren einen Herrn in welcher Form auch immer. Selbst ein Zen-Meister kann sich als so ein Herr fühlen wenn er an Menschen gerät die sich von ihm abhängig machen um die religiöse Gnade zu erfahren. Ob Religion drin ist oder nicht lässt sich nur sehr schwer von außen erkennen, mit dem was draufsteht hat es auf jeden Fall fast nie zu tun. Es ist eher eine individuelle und persönliche innere Haltung als ein verallgemeinerbares Massenphänomen denn wenn die Schafherde reglos, ängstlich und treu beieinander steht stimmt etwas mit dem Hütehund nicht der für Bewegung und Wachheit in der Gemeinschaft sorgen soll. Ich erkenne einen religiösen Menschen wenn er in einer Krise Gott um Hilfe bittet, ein nicht religöser Mensch hat die Lösung bei sich die paradox sein kann und aktiviert die Selbstheilungskräfte.

  • Max Schenzle
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    • 11. September 2016 um 18:26
    • #44

    Hallo,
    Gotamo Buddho wurde gefragt, was er eigentlich sei,ein Gott, Dämon oder Geist. Seine Antwort war:
    Denker!
    Seine Lehre trägt sämtliche reiligionsspezifischen Merkmale, wird aber als Weissheitslehre bezeichnet.

    sakko

  • fotost
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    • 11. September 2016 um 19:05
    • #45
    sakko:

    ...
    Gotamo Buddho wurde gefragt, was er eigentlich sei,ein Gott, Dämon oder Geist. Seine Antwort war:
    Denker!


    Zitat

    ...
    Alsbald erblickte Dona, der Brahmane, wie er den Fußspuren folgte, den Erhabenen am Fuße eines Baumes sitzend, freundlich und vertrauenerweckend mit gestillten Sinnen, gestilltem Herzen, im Besitze höchster Selbstbeherrschung und Ruhe, bezähmt und behütet, den Helden mit bewachten Sinnen. Nachdem er den Erhabenen erblickt hatte, näherte er sich ihm und sprach zu ihm also:

    • »Sollte der Herr wohl ein Gott werden (*3)?« -
    • »Nicht werde ich, Brahmane, ein Gott sein.« -
    • »Oder sollte der Herr ein Geist (gandhabba) werden?« -
    • »Nicht werde ich, Brahmane, ein Geist sein.« -
    • »Sollte dann etwa der Herr ein Dämon werden?« -
    • »Nicht werde ich, Brahmane, ein Dämon sein.« -
    • »Dann wird wohl der Herr ein Mensch werden?« -
    • »Nicht werde ich, Brahmane, ein Mensch sein.« -


    ....
    »Das, wodurch zum Gott ich würde,
    oder auch zum Geist der Lüfte;
    was mich zum Dämonen machte,
    hin zum Menschtum gehen läßt (*5),
    jene Triebe sind erloschen,
    sind zerstoben ganz und gar.

    Wie die schöne Lotusblume
    unbenetzt vom Wasser bleibt,
    kann die Welt mich nicht beflecken.
    Buddha bin ich drum, Brahmane.«

    Alles anzeigen


    A.IV.36 Weltüberwindung - 6. Doṇa Sutta http://www.palikanon.com/angutt/a04_031-040.html#a_iv36

  • Max Schenzle
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    • 11. September 2016 um 19:53
    • #46

    Hi, mit dem Pali-Kanon ist es so eine Sache. Es würde mich freuen, falls ich wüßte, wer den Pali-Kanon da übersetzt hat und eine detailierte Darstellung der Quelle, würde mir die Möglickeit geben, die Stelle in meiner Neumanndvhrn Edition zu finden.

    sakko

  • fotost
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    • 11. September 2016 um 20:30
    • #47
    sakko:

    Hi, mit dem Pali-Kanon ist es so eine Sache. Es würde mich freuen, falls ich wüßte, wer den Pali-Kanon da übersetzt hat und eine detailierte Darstellung der Quelle, würde mir die Möglickeit geben, die Stelle in meiner Neumanndvhrn Edition zu finden.

    sakko

    Ist das Dein Ernst?

    Ich mache mir die Mühe und gebe bei jedem Zitat aus dem PK die genaue Stelle an und zusätzlich einen Link zur Stelle auf http://www.palikanon.com/index.html.

    Es wäre schön, wenn das jeder hier machen würde

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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