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  1. Buddhaland Forum
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Angst vor der Erleuchtung

  • Aha
  • 13. Juni 2016 um 09:17
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  • accinca
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    • 19. Juni 2017 um 10:43
    • #151
    Sherab Yönten:

    Aber "benötigt" hat er das Essen und die Getränke schon, oder?


    In der Tat kann man Dinge benötigen ohne
    das man daran Vergnügen hat. Allerdings
    wird beim Essen oft mehr gegessen als benötigt.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 19. Juni 2017 um 11:23
    • #152
    accinca:
    Sherab Yönten:

    Aber "benötigt" hat er das Essen und die Getränke schon, oder?


    In der Tat kann man Dinge benötigen ohne
    das man daran Vergnügen hat. Allerdings
    wird beim Essen oft mehr gegessen als benötigt.


    Würdest Du sagen, Genuss ist das gleiche wie Vergnügen?

    Wenn man die Dinge, die man benötigt "genießt" (ohne sie zu unterscheiden in "gut" und "schlecht"), dann kann nach meinem Verständnis auch ein Erleuchteter die Dinge "genießen",

  • Martin (Dhammavaro )
    Gast
    • 19. Juni 2017 um 11:56
    • #153

    Es gibt nichts besseres als Erleuchtung.
    Zum Thema Dalai Lama.

    Als Mönch darf er eigentlich nichts zu seiner Befreiung sagen.
    Es ist entweder ein schwerer oder leichter Verstoß.
    Im Westen (christlich geprägt) wird die Erleuchtung auf ein unereichbares Podest gehoben.
    Manche haben es innerhalb von ein paar Jahren geschafft, andere nie.

    Studiere ein paar Suttas (Anapanasati/Metta) und setze dich hin.
    In Foren wie diesen gibt es keine Einigkeit.
    Lass Dich davon nicht abbringen.

    Ich wünsche Dir Frieden !

  • Lucky Luke
    Gast
    • 19. Juni 2017 um 12:08
    • #154

    Um meinen obigen Beitrag noch zu ergänzen: Die höchste Form von "Genuss" IST die Erleuchtung :)

  • accinca
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    • 19. Juni 2017 um 14:58
    • #155
    Sherab Yönten:

    Würdest Du sagen, Genuss ist das gleiche wie Vergnügen?


    Wenn einer das Vergnügen genießt ist es zumindest fast gleich.
    Da muß man mal die Linguisten fragen. Sprache ist sehr eigenwillig.

    Sherab Yönten:

    Wenn man die Dinge, die man benötigt "genießt" (ohne sie zu unterscheiden in "gut" und "schlecht"), dann kann nach meinem Verständnis auch ein Erleuchteter die Dinge "genießen",


    Jeder kann natürlich glauben was er gerne möchte.
    Ich halte von so einem "Konstrukt" nichts.
    Solche Idee sind wohl eher das Wunschdenken der Begehrlichen.
    Einen wirklich heil gewordenen Arahat würde ich in diesen geistigen
    Niederungen nicht ansiedeln wollen. Der hat ja keine Begehrlichkeiten
    mehr, also braucht er auch keinen Genuß noch können seine nicht
    vorhandenen Triebe irgend welche Dinge genießen.
    Ohne Anhangen und bewußten wie unbewußten Wünsche kann man
    sich sowas auch gar nicht vorstellen.

  • nabnab
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    • 19. Juni 2017 um 17:32
    • #156

    Jede Entwicklungsstufe bekommt m. E. die "Lehre", die sie "geistig" fassen kann. Schlimm wird es, wenn sich die "Raupe" an der Lehre für den "Schmetterling" versucht - und umgekehrt!

  • Horin
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    • 19. Juni 2017 um 18:19
    • #157

    Warum sollte, wenn v.a. keine Anhaftung mehr geschieht, das Genießen von weltlichen Dingen, gemieden oder nicht mehr geschehen. Diese Askese hat keinen Nutzen mehr. Sie nutzt evtl. nur, wenn Anhaftung an solche Dinge besteht...

    Da ist kein Ich, keine Identifikation mehr, nur noch das Wahrnehmen der Sinneseindrücken.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Useless
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    • 19. Juni 2017 um 19:09
    • #158

    Endlich der Beweis für Wiedergeburt! Jorge aus dem 'Namen der Rose' ist zurück!
    Jetzt weiß ich auch, wieso hier immer wieder Mitglieder verschwinden... :rofl:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 20. Juni 2017 um 07:40
    • #159
    kal:

    Warum sollte, wenn v.a. keine Anhaftung mehr geschieht, das Genießen von weltlichen Dingen, gemieden oder nicht mehr geschehen. Diese Askese hat keinen Nutzen mehr. Sie nutzt evtl. nur, wenn Anhaftung an solche Dinge besteht...

    Da ist kein Ich, keine Identifikation mehr, nur noch das Wahrnehmen der Sinneseindrücken.

    Vermutlich ist es so, dass in manchen Schulen schon das Wahrnehmen von Sinneseindrücken vermieden werden sollte, weil Sinneseindrücke an sich eine Form von Begierde sind.

    In anderen Schulen ist das nicht so,

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 20. Juni 2017 um 08:44
    • #160
    kal:

    Warum sollte, wenn v.a. keine Anhaftung mehr geschieht, das Genießen von weltlichen Dingen, gemieden oder nicht mehr geschehen. Diese Askese hat keinen Nutzen mehr. Sie nutzt evtl. nur, wenn Anhaftung an solche Dinge besteht...

    Da ist kein Ich, keine Identifikation mehr, nur noch das Wahrnehmen der Sinneseindrücken.


    Wenn man Sinneseindrücke nur noch wahrnimmt, ist da auch kein Genießen mehr.
    Das Wort Genuß impliziert Dualität und daher alle damit verbundenen Nachteile. Man kann das Plus nicht vom Minus abkoppeln in der Dualität.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • accinca
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    • 20. Juni 2017 um 08:49
    • #161
    Sherab Yönten:

    Vermutlich ist es so, dass in manchen Schulen schon das Wahrnehmen von Sinneseindrücken vermieden werden sollte, weil Sinneseindrücke an sich eine Form von Begierde sind.
    In anderen Schulen ist das nicht so,


    Im der Lehre des Buddha ist das auch nicht unbedingt so.
    Allerdings, beim "normalen Menschen" sind alle Sinneseindrücke
    mehr oder weniger durch Begehren ver- und gefärbt und motiviert.

  • Horin
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    • 20. Juni 2017 um 08:52
    • #162

    Genuss setzt m.E. keinen Genießer voraus, da braucht niemand sein, der sich dran erfreut, dennoch kann ein Genießen stattfinden.
    Lesen, Sitzen, Gehen,... ohne Ich.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Horin
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    • 20. Juni 2017 um 08:55
    • #163

    macht keinen Sinn darüber weiter zu diskutieren. Gibt unterschiedliches Verständnis davon.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Lucky Luke
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    • 20. Juni 2017 um 09:14
    • #164
    Losang Lamo:

    Das Wort Genuß impliziert Dualität

    Warum?

  • Noreply
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    • 20. Juni 2017 um 10:12
    • #165
    kal:

    Genuss setzt m.E. keinen Genießer voraus, da braucht niemand sein, der sich dran erfreut, dennoch kann ein Genießen stattfinden.
    Lesen, Sitzen, Gehen,... ohne Ich.

    Wenn das so ist, ist da wirklich #genießen? Bei mir nicht. Es ist angenehmen, unangenehmes, neutrales Empfinden da, doch kein #Genießen/haben wollen, nicht haben wollen, fühlen wollen. Ich musss mich den Empfindungen/Sinne(s)eindrücken hingeben und dann werden es Gefühle, durch ergreifen/aufmerken von Empfindungen mit Zielen. Um zu genießen muss ich die Empfindungen benennen/bewerten und ausleben mit Gedanken-machen-lassen.

  • Noreply
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    • 20. Juni 2017 um 10:19
    • #166
    Sherab Yönten:
    Losang Lamo:

    Das Wort Genuß impliziert Dualität

    Warum?

    Weil da zwei Substanzen sind: Die Empfindungen der Sinne, Nase, Mund, Haut/ eigentlich Haut und der Geist der sie bewertend erfährt.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 20. Juni 2017 um 12:25
    • #167
    Ellviral:
    Sherab Yönten:

    Warum?

    Weil da zwei Substanzen sind: Die Empfindungen der Sinne, Nase, Mund, Haut/ eigentlich Haut und der Geist der sie bewertend erfährt.

    Solange da ein Mensch ist, empfindet dieser auch.
    Entscheidend ist, die Sinne als leer zu betrachten.
    Auch Genuss löst sich dann in Leerheit auf.

  • Useless
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    • 20. Juni 2017 um 13:05
    • #168

    Ich habe bis jetzt nicht verstanden, was an (nicht-anfaftendem) Genuss verwerflich sein soll... :?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 20. Juni 2017 um 13:12
    • #169
    Axel:

    Ich habe bis jetzt nicht verstanden, was an (nicht-anfaftendem) Genuss verwerflich sein soll... :?

    Das hat bisher auch keiner so richtig erklärt!
    Eventuell sehen einige, dass Genuss automatisch mit Anhaftung (Begierde) verbunden ist.
    Dazu müsste man aber erst mal das Wort Genuss definieren.

  • Doris
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    • 20. Juni 2017 um 13:14
    • #170
    Sherab Yönten:


    Vermutlich ist es so, dass in manchen Schulen schon das Wahrnehmen von Sinneseindrücken vermieden werden sollte, weil Sinneseindrücke an sich eine Form von Begierde sind.


    Um Himmels Willen! Das wäre ein Aufruf zum Selbstmord. Dann lege ich mich sofort in die Sonne und lasse mich zu Tode braten.

    Aber es stimmt auch nicht. Sinneseindrücke sind keine Begierde.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Doris
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    • 20. Juni 2017 um 13:17
    • #171
    Sherab Yönten:


    Das hat bisher auch keiner so richtig erklärt!
    Eventuell sehen einige, dass Genuss automatisch mit Anhaftung (Begierde) verbunden ist.
    Dazu müsste man aber erst mal das Wort Genuss definieren.

    Letzteres kann ich aus dem Stand: Mir schmeckt der Kaffee gerade ziemlich gut. :D
    Darf ich Dich auf eine Tasse einladen?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Useless
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    • 20. Juni 2017 um 13:17
    • #172
    Sherab Yönten:

    Eventuell sehen einige, dass Genuss automatisch mit Anhaftung (Begierde) verbunden ist. Dazu müsste man aber erst mal das Wort Genuss definieren.


    Ich versuche mal ein Beispiel: Für mich besteht ein himmelweiter Unterschied darin, ob ich für mich alleine in den neuesten Errungenschaften der Molekular-Küche schwelge, im Dezember unbedingt Erdbeeren oder Spargel essen muss, oder Freunde mit etwas bekoche, das nicht nur satt macht.

  • Noreply
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    • 20. Juni 2017 um 13:30
    • #173
    Axel:

    Ich habe bis jetzt nicht verstanden, was an (nicht-anfaftendem) Genuss verwerflich sein soll... :?

    Garnichts! Es ist nur das nicht trennen von Empfinden und Gefühl, ein Gefühl möchte ich wieder haben, genau dieses Gefühl und da beginnt erst anhaften. Genies soviel Du möchtest doch will es nicht.

  • Lucky Luke
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    • 20. Juni 2017 um 13:50
    • #174
    Doris Rasevic-Benz:
    Sherab Yönten:


    Das hat bisher auch keiner so richtig erklärt!
    Eventuell sehen einige, dass Genuss automatisch mit Anhaftung (Begierde) verbunden ist.
    Dazu müsste man aber erst mal das Wort Genuss definieren.

    Letzteres kann ich aus dem Stand: Mir schmeckt der Kaffee gerade ziemlich gut. :D
    Darf ich Dich auf eine Tasse einladen?

    Würdest Du mich auch einladen zu etwas, das Dir nicht schmecken würde?
    Könntest Du das genauso genießen?
    Im tibetischen Buddhismus gibt es dazu den Ausdruck "Einen Geschmack".
    Völlig egal ob es bitter, salzig, süß u.s.w. schmeckt.
    Aber auch diesen "einen Geschmack" kann man genießen.

  • Horin
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    • 20. Juni 2017 um 13:56
    • #175

    Da mag eine andere Interpretation des Begriffes zu sein. Ellviral ich weiss was Du meinst und stimme Dir auch zu. Aber das Verlangen entsteht im Geiste durch Gedanken. Ein Genuss von etwas kann trotzdem erfolgen ohne dass es mit Dukkha einhergeht. Auch ein gutes Gefühl kann beobachtet werden in Leere. Es ging mir nur darum warum man darauf verzichten müsse?
    Du kannst in einem Gefühl aufgehen ohne dass da wer ist, beim vertieften geniessen von Musik, beim Sex,... im Flow. Achtsamkeit und bewusstsein der Gedanken entgegen Anhaftung und Gier

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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