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Angst vor der Erleuchtung

  • Aha
  • 13. Juni 2016 um 09:17
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  • accinca
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    • 18. Juni 2017 um 10:22
    • #126
    Unwissender:

    Mir geht es genau so. Ich meine, ich habe keine Angst vor der Erleuchtung, eigentlich sollte das mein Ziel im Leben sein. Aber ich frage mich manchmal, lohnt es sich jetzt auf die Sinnesvergnügungen zu verzichten?


    Selbst wenn du darauf verzichten würdest dann wäre es erst Samādhi.
    Aber das lohnt sich auf alle Fälle auch schon,
    mißt man es am Wohlbefinden. Eine andere Frage
    ist natürlich in wieweit man es schaffen könnte.
    Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten.
    Das eine ist die allgemeine permanente Abnahme der Sinnenlust
    und das andere ist die zeitliche Ausdehnung der Abwesenheit der Sinneslust.

  • accinca
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    • 18. Juni 2017 um 10:27
    • #127
    kal:

    Warum sollte mit "Erleuchtung" auch der Genuss und das Vergnügen wegfallen?


    Weil Genuss und das Vergnügen von der Befriedigung
    des Begehrens abhängig ist. Und durch die Erwachung
    auch die Abhängigkeit von begehrten Dingen überwunden ist.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 18. Juni 2017 um 10:39
    • #128
    kal:

    Warum sollte mit "Erleuchtung" auch der Genuss und das Vergnügen wegfallen?

    Wenn mit "Genuss und Vergnügungen" bestimmte Vorstellungen, Erwartungen oder Hoffnungen verbunden sind, dann sind das alles Hindernisse, um Erleuchtung (Befreiung vom Leid) zu erlangen. Das ist normalerweise der Fall.

    Wer ohne Anhaftung und Bewertung und ohne jegliche Vorstellungen "genießt", der lebt einfach "nur" im "Hier und Jetzt". Diese Art von Genuss/Vergnügen ist "befreiend", weil sie frei von Erwartungen, ohne Ängste und den damit verbundenen Enttäuschungen ist.

  • mukti
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    • 18. Juni 2017 um 11:06
    • #129
    kal:

    Warum sollte mit "Erleuchtung" auch der Genuss und das Vergnügen wegfallen?

    Weil sie nicht mehr benötigt werden.

    Mit Metta, mukti.


  • Horin
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    • 18. Juni 2017 um 11:32
    • #130

    Ich stimme Sherabs 2. Absatz voll zu. Geniessen und das Erfreuen an weltlichen Dingen steht nicht im Widerspruch mit dem Erkennen der Wahrheit, wenn es in Absichtslosigkeit, in unschuldiger Präsenz geschieht.
    Im Gegenteil, der Genuss mittels Sinnen kann noch mehr erblühen, weil die Wahrnehmung nicht mehr durch Gedanken und Tagträumerei getrübt wird.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 18. Juni 2017 um 11:32
    • #131
    Sherab Yönten:

    Wer ohne Anhaftung und Bewertung und ohne jegliche Vorstellungen "genießt", der lebt einfach "nur" im "Hier und Jetzt". Diese Art von Genuss/Vergnügen ist "befreiend", weil sie frei von Erwartungen, ohne Ängste und den damit verbundenen Enttäuschungen ist.


    Diese Behauptungen machen allerdings gar keinen Sinn
    hinsichtlich des sinnlichen Befriedigens von Genuss und das Vergnügen.
    "Wer ohne Anhaftung und Bewertung und ohne jegliche Vorstellungen "genießt""
    wie sollte das wohl gehen und welchen Sinn sollte das machen?
    Was das überhaupt das Thema?

  • Horin
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    • 18. Juni 2017 um 11:35
    • #132

    Genuss und Erfreuen muss nichts mit Befriedigung zu tun haben! Wenn da jemand ist, der nach Befriedigung strebt, ist das Dukkha. Sherab hat es gut in Worte gefasst, Dukkha spielt keine Rolle.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 18. Juni 2017 um 11:37
    • #133
    kal:

    Ich stimme Sherabs 2. Absatz voll zu. Geniessen und das Erfreuen an weltlichen Dingen steht nicht im Widerspruch mit dem Erkennen der Wahrheit, wenn es in Absichtslosigkeit, in unschuldiger Präsenz geschieht.
    Im Gegenteil, der Genuss mittels Sinnen kann noch mehr erblühen, weil die Wahrnehmung nicht mehr durch Gedanken und Tagträumerei getrübt wird.


    Ich glaube deine ganzen Vorstellungen hier sind
    durch Gedanken und Tagträumerei getrübt.

  • Horin
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    • 18. Juni 2017 um 11:40
    • #134

    und ich glaube, Du solltest die Bücher langsam mal beiseite legen und selber schauen.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • accinca
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    • 18. Juni 2017 um 11:49
    • #135
    kal:

    Genuss und Erfreuen muss nichts mit Befriedigung zu tun haben!


    Irgendwie scheinst dein Geist vom Thema des Genuss und Vergnügen
    des sinnlichen Befriedigens und Begehrens und der Frage ob es
    lohnt jetzt auf die Sinnesvergnügungen zu verzichten, abgekommen
    zu sein und sich lieber etwas anderes zu konstruieren.

  • Horin
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    • 18. Juni 2017 um 11:56
    • #136

    Befriedigung eines Triebes, einer Sucht, dem Sehnen nach etwas versus Genuss einer Empfindung dem Genusses wegen.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • mukti
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    • 18. Juni 2017 um 11:59
    • #137
    kal:

    Befriedigung eines Triebes, einer Sucht, dem Sehnen nach etwas versus Genuss einer Empfindung dem Genusses wegen.

    Also Genießen wenn's grade so kommt, und Leiden wenn's grade so kommt.

    Mit Metta, mukti.


  • Horin
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    • 18. Juni 2017 um 12:01
    • #138

    Genau, Leid ist wie Genuss auch nur eine Empfindung, warum dort Gedanken hinzufügen?

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • mukti
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    • 18. Juni 2017 um 12:05
    • #139
    kal:

    Genau, Leid ist wie Genuss auch nur eine Empfindung, warum dort Gedanken hinzufügen?

    Dazu genügt ja auch der Gedanke "ich genieße" oder "ich leide".

    Mit Metta, mukti.


  • Horin
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    • 18. Juni 2017 um 12:07
    • #140

    ich ist schon eine Vorstellung, ein Irrtum, ja.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • mukti
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    • 18. Juni 2017 um 12:10
    • #141

    Wenn also in Wahrheit niemand genießt oder leidet, ist ja deine Frage beantwortet:

    Zitat

    Warum sollte mit "Erleuchtung" auch der Genuss und das Vergnügen wegfallen?

    Mit Metta, mukti.


  • Horin
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    • 18. Juni 2017 um 12:15
    • #142

    Es war eime rhetorische Frage, keine ernstgemeinte. Sie hat die vorherigen Aussagen aufgegriffen.

    Den Schmetterling des Zen im Netz des Verstandes zu fangen; machen wir uns das klar, dass das nicht geht

  • Lucky Luke
    Gast
    • 18. Juni 2017 um 13:00
    • #143
    mukti:
    kal:

    Warum sollte mit "Erleuchtung" auch der Genuss und das Vergnügen wegfallen?

    Weil sie nicht mehr benötigt werden.

    Weil sie nicht mehr benötigt werden?

    Ein erleuchteter Mensch, wie der Buddha, brauchte Wasser zum Trinken und etwas zu essen, weil er einen menschlichen Körper hatte.

    Oder weil Erleuchtete nicht mehr anhaften?

  • mukti
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    • 18. Juni 2017 um 19:53
    • #144

    Naja er hat nicht zum Vergnügen gegessen und getrunken denke ich, sondern eben um den menschlichen Körper zu erhalten.

    Angehaftet sind Erleuchtete wohl auch nirgends.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 18. Juni 2017 um 20:24
    • #145
    Sherab Yönten:

    Ein erleuchteter Mensch, wie der Buddha, brauchte Wasser zum Trinken und etwas zu essen, weil er einen menschlichen Körper hatte.
    Oder weil Erleuchtete nicht mehr anhaften?


    Hat man das im Anfänger-Bereich denn nicht erklärt? :?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 19. Juni 2017 um 07:10
    • #146
    mukti:

    Naja er hat nicht zum Vergnügen gegessen und getrunken denke ich, sondern eben um den menschlichen Körper zu erhalten.

    Angehaftet sind Erleuchtete wohl auch nirgends.

    Aber "benötigt" hat er das Essen und die Getränke schon, oder?

  • mukti
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    • 19. Juni 2017 um 07:38
    • #147
    Sherab Yönten:
    mukti:

    Naja er hat nicht zum Vergnügen gegessen und getrunken denke ich, sondern eben um den menschlichen Körper zu erhalten.

    Aber "benötigt" hat er das Essen und die Getränke schon, oder?

    Genuss und Vergnügen hat er nicht benötigt, das war die Frage.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 19. Juni 2017 um 07:38
    • #148
    mukti:
    Sherab Yönten:

    Aber "benötigt" hat er das Essen und die Getränke schon, oder?

    Die Frage war warum Genuss und Vergnügen wegfallen, die hat er nicht benötigt habe ich geantwortet - wozu auch. Auf Essen und Trinken hat er laut PK während seiner extremen Askese auch verzichtet und andere Wege der Ernährung gefunden, bis er dann den mittleren Weg eingeschlagen hat.

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 19. Juni 2017 um 07:44
    • #149
    mukti:
    mukti:

    Genuss und Vergnügen hat er nicht benötigt, das war die Frage. Auf Essen und Trinken hat er laut PK während seiner extremen Askese auch verzichtet und andere Wege der Ernährung gefunden, bis er dann den mittleren Weg eingeschlagen hat.

    Ah ! Danke für die Korrektur! :)

  • mukti
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    • 19. Juni 2017 um 07:48
    • #150

    Gern geschehen :)

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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