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Erste Wahrheit. Ich leide nicht.

  • Benson
  • 13. April 2016 um 12:21
  • Zum letzten Beitrag
  • Benson
    Themenautor
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    • 13. April 2016 um 12:21
    • #1

    Hallo,

    Ich habe eine Frage bezüglich der Ersten Wahrheit. Alles ist Leiden, aber ich leide nicht. Ich bin ganz glücklich mit meinem Leben.
    Ich habe gelesen, dass ich leide aber nicht weiss davon. Ich kann diesen Argument nicht akzeptieren. Der einzige Kriterium fürs Leiden ist meine Wahrnehmung. Wenn ich mich glücklich fühle, dann bin ich glücklich.

    Natürlich habe ich manchmal kleine Schwierigkeiten z. b. Zahnweh. Aber das ist doch nicht das Leiden, das gemeint ist.

    Bin ich bereits erleuchtet? :)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. April 2016 um 13:36
    • #2

    Hallo Benson,

    Zitat

    Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll: Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden; Kummer, Lamentieren, Schmerz und Verzweiflung sind Leiden. Gesellschaft mit dem Ungeliebten ist Leiden, das Gewünschte nicht zu bekommen ist Leiden. Kurz, die fünf Aneignungen sind Leiden.“ [2]

    Dukkha wird meist mit „Leiden“ übersetzt. Da der Begriff „Dukkha“ jedoch nicht so genau ist wie der deutsche Begriff „Leid(en)“, werden in der deutschsprachigen Literatur zusätzliche Begriffe wie „unbefriedigend“, „unvollkommen“ und „ungenügend“ verwendet.

    zitiert aus Wikipedia.

    Würdest Du immer noch sagen: "Ich bin glücklich ?" wenn Dein Arzt Dir erzählen würde, Du hättest aufgrund einer Krankheit XY nur noch ein paar Tage zu leben ?

  • Benson
    Themenautor
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    • 13. April 2016 um 13:41
    • #3

    ich habe diese Erfahrung noch nicht gemacht. Bis jetzt wurde es mir nicht gesagt und ich bin glücklich.
    Ich denke nicht daran was ich fühlen werde, wenn und ob jemand mir etwas sagt.

    Habe gerade einen Kuchen gebacken und gegesen. Es schmeckt. Daran denke ich jetzt.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 13. April 2016 um 13:47
    • #4
    Benson:


    Habe gerade einen Kuchen gebacken und gegesen. Es schmeckt. Daran denke ich jetzt.


    Keine Gier, kein Hass und anscheinend weisst du was du machst (seh ich so). Ich würde sagen Glückwunsch.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. April 2016 um 14:15
    • #5
    JazzOderNie:
    Benson:


    Habe gerade einen Kuchen gebacken und gegesen. Es schmeckt. Daran denke ich jetzt.


    Keine Gier, kein Hass und anscheinend weisst du was du machst (seh ich so). Ich würde sagen Glückwunsch.

    Vielleicht (!) wäre ein Glückwunsch angebracht, wenn Benson diese Erfahrung nicht im Forum geteilt hätte :lol:

  • Noreply
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    • 13. April 2016 um 14:24
    • #6
    Sherab Yönten:
    JazzOderNie:


    Keine Gier, kein Hass und anscheinend weisst du was du machst (seh ich so). Ich würde sagen Glückwunsch.

    Vielleicht (!) wäre ein Glückwunsch angebracht, wenn Benson diese Erfahrung nicht im Forum geteilt hätte :lol:

    Das hab ich mir bei meinem Geschreibe auch schon oft gedacht und dann kam die Frage wozu denn dann wohl ein Forum da ist. Ansichten wie deine sind dann plötzlich nicht mehr wichtig und führen nur zu einen Lauten Lachen: Hätte er sich das doch gespart.

  • JazzOderNie
    Gast
    • 13. April 2016 um 14:26
    • #7

    Wir können uns doch einfach fürs teilhaben ebenso gegenseitig beglückwünschen. Einer bäckt n Kuchen, is glücklich und weiss das und alle freuen sich mit ihm (und wissen das von sich selbst). Is doch super gelaufen.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. April 2016 um 14:32
    • #8
    JazzOderNie:

    Wir können uns doch einfach fürs teilhaben ebenso gegenseitig beglückwünschen. Einer bäckt n Kuchen, is glücklich und alle freuen sich mit ihm (und wissen das von sich selbst). Is doch super gelaufen.

    Solange es nicht doch egobezogen ist, nach dem Motto: "Schaut her liebe Leute, ICH bin ein ganz toller Hecht, weil ICH bin erleuchtet!" 8)

  • JazzOderNie
    Gast
    • 13. April 2016 um 14:34
    • #9

    Das schlimme Wort mit "e" hast du jetzt eingebracht (jaha, welches von beiden...).

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. April 2016 um 14:35
    • #10
    JazzOderNie:

    Das schlimme Wort mit "e" hast du jetzt eingebracht (jaha, welches von beiden...).

    Ja, und ? :D

  • Noreply
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    • 13. April 2016 um 14:36
    • #11
    JazzOderNie:

    Wir können uns doch einfach fürs teilhaben ebenso gegenseitig beglückwünschen. Einer bäckt n Kuchen, is glücklich und weiss das und alle freuen sich mit ihm (und wissen das von sich selbst). Is doch super gelaufen.

    Find ich auch, warum jemanden in die Hölle des Leidens schicken mit der Suche nach Leidverminderung wenn derzeit keines da zu sein scheint.
    Ich kann auch nur antworten: lebe dein Leben weiter so, alles ist gut so.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 13. April 2016 um 14:40
    • #12
    Ellviral:
    JazzOderNie:

    Wir können uns doch einfach fürs teilhaben ebenso gegenseitig beglückwünschen. Einer bäckt n Kuchen, is glücklich und weiss das und alle freuen sich mit ihm (und wissen das von sich selbst). Is doch super gelaufen.

    Find ich auch, warum jemanden in die Hölle des Leidens schicken mit der Suche nach Leidverminderung wenn derzeit keines da zu sein scheint.
    Ich kann auch nur antworten: lebe dein Leben weiter so, alles ist gut so.

    Nach der kurzen Beschreibung seines Lebens würdet ihr solche Urteile fällen ?

  • bel
    Gast
    • 13. April 2016 um 15:23
    • #13
    Benson:

    Hallo,

    Ich habe eine Frage bezüglich der Ersten Wahrheit. Alles ist Leiden, aber ich leide nicht. Ich bin ganz glücklich mit meinem Leben.
    Ich habe gelesen, dass ich leide aber nicht weiss davon. Ich kann diesen Argument nicht akzeptieren. Der einzige Kriterium fürs Leiden ist meine Wahrnehmung. Wenn ich mich glücklich fühle, dann bin ich glücklich.

    Natürlich habe ich manchmal kleine Schwierigkeiten z. b. Zahnweh. Aber das ist doch nicht das Leiden, das gemeint ist.

    Bin ich bereits erleuchtet? :)


    Das hängt von der Definition von Leiden ab. Ich will das nicht unnötig verkomplizieren, aber als Anregung:
    https://www.youtube.com/watch?v=KHSkv_zdr7w

  • Monikamarie
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    • 13. April 2016 um 16:30
    • #14
    Benson:

    Hallo,

    Ich habe eine Frage bezüglich der Ersten Wahrheit. Alles ist Leiden, aber ich leide nicht. Ich bin ganz glücklich mit meinem Leben.
    Ich habe gelesen, dass ich leide aber nicht weiss davon. Ich kann diesen Argument nicht akzeptieren. Der einzige Kriterium fürs Leiden ist meine Wahrnehmung. Wenn ich mich glücklich fühle, dann bin ich glücklich.

    Natürlich habe ich manchmal kleine Schwierigkeiten z. b. Zahnweh. Aber das ist doch nicht das Leiden, das gemeint ist.

    Bin ich bereits erleuchtet? :)

    Wärest Du erleuchtet, würdest Du wohl kaum den Wunsch haben, von uns Bestätigung zu erhalten. Allein das zeigt schon ein Stückchen des "Leidens", das Du offenbar nicht wahrnimmst.
    Aber ich gönne Dir, dass es Dir gut geht. Auch mir geht es gut, dennoch sehe ich viele Gründe zu leiden. Da ich aber weiß, wie dieses Leiden gestrickt ist und ich weiß, wie der Weg daraus möglich ist, leide ich nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich es täte, wüsste ich nichts vom "Weg daraus". Und genau darüber bin ich glücklich, darüber nämlich, dass ich einen Weg daraus kenne. Ich fühle mich nicht besser als andere, dennoch fühle ich mich wie in einer "anderen Welt" als andere. Die Bewusstlosigkeit anderer Menschen und meine eigene frühere kommen mir inzwischen äußerst seltsam vor. Es ist kein Wunder, dass daraus viel Leid entsteht, das vermieden werden könnte, wenn Menschen sich der Ursachen des Leidens bewusster wären und danach handelten.
    _()_ Monika

  • Benson
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    • 13. April 2016 um 19:21
    • #15

    Danke.

    So wie ich verstanden habe, das Leid ist nicht was wirklich geschieht, sondern die Gedanken daran. Wie im Video: ich hätte gerne bessere Würstchen.

    Natürlich bin ich nicht erleuchtet - das war nur ein Witz. :lol:
    Ich wollte nur den grundlegenden Stein der Lehre verstehen.

  • Monday
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    • 13. April 2016 um 20:39
    • #16
    mkha':

    Hallo Benson,

    solange Dein Leben im Lot ist, solange Du gesund bist und es all denjenigen, die Dir lieb sind, gut geht, solange Dir niemand ernsthaft zusetzt, solange Dir nicht alles, was Du hast, verloren geht, ... usw. solange ist es leicht zu sagen: "Ich leide nicht." ... Das kann jeder, und das hat nichts mit Erleuchtung zu tun. Um zu prüfen, wie lange Du gelassen bleibst und tatsächlich nicht leidest, bedarf es schon anderer Umstände.


    Aber die anderen Umstände machen nun auch keine Erleuchtung. Es bringt also nix, sich Situationen auszusuchen, in denen es einem schlecht geht.

    Zitat


    Ich hoffe, dass Dein Leben immer im Lot sein wird - ohne Plan B kann es ziemlich ungemütlich werden.

    Vor allem wenn der plan B ein ungemütlicher Plan ist. Ich würde das mit dem Planen lassen - das sind nämlich genau die Vorstellungen und Gedanken, Pläne eben, die dukkha fördern.

  • fotost
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    • 13. April 2016 um 20:51
    • #17
    Benson:


    Ich wollte nur den grundlegenden Stein der Lehre verstehen.

    Hallo Benson,

    Leute, die versuchen, mir 'Leiden' einzureden, wenn ich nicht leide, sind nervig

    Zitat

    „Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll: Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden; Kummer, Lamentieren, Schmerz und Verzweiflung sind Leiden. Gesellschaft mit dem Ungeliebten ist Leiden, das Gewünschte nicht zu bekommen ist Leiden. Kurz, die fünf Aneignungen sind Leiden.“

    Es geht um 'leidvoll' - das heißt nicht, daß jeder Moment Leiden ist, alles elendes Grau-in-Grau, alles voller Schmerzen. Nein - wir alle versuchen, das Beste draus zu machen und die guten Momente zu genießen. Selbstgebackener Kuchen inklusive :lol:
    Es geht um leidvoll. Und für Buddhisten um die Überwindung des Leidens.

    Der grundlegende Stein ist nicht die erste Wahrheit allein. Ohne die anderen wäre es eine fürchterliche, deprimierende Botschaft. Leiden existiert, aber wir können es überwinden.

    Wenn Du im Moment nicht leidest und trotzdem versuchst, die Lehre zu verstehen, um auch in Zukunft dem Leiden zu entgehen - mach einfach weiter so :D

  • Spacy
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    • 13. April 2016 um 21:44
    • #18

    Ich leide auch nicht - ich hatte es immer warm im Winter, im Sommer hatte ich es kühl
    Was habe ich gelitten
    Letztes Jahr erst - da waren es fast 45 Grad hier aufder Strasse - man könnte ja fliehen, aber, wer will das schon ....

  • Stero
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    • 14. April 2016 um 09:23
    • #19
    Sherab Yönten:

    Würdest Du immer noch sagen: "Ich bin glücklich ?" wenn Dein Arzt Dir erzählen würde, Du hättest aufgrund einer Krankheit XY nur noch ein paar Tage zu leben ?


    Das ist eine ziemlich irrationale Argumentation vor dem Hintergrund, dass Buddhisten zwar mit der Angst vor dem Tod den Leuten psychisches Leid verursachen wollen, um sie religiös gefügt zu machen, um sie also zu also disziplinieren und zu dominieren, ihnen dann aber mit dem Glauben an Wiedergeburten de facto die Möglichkeit auf ein wiederholtes Durchleben der Angst vor dem Tod eröffnen, dem sie dann - so wird ihnen weißgemacht - nur entfliehen können, wenn sie sich der Religion und ihren Vorschriften unterwerfen.
    Es läuft also auf das den Religionen typische "Unterwerfen durch Angst" hinaus. Darauf sollte man nicht hereinfallen. "Angst vor dem Tod" ist das Eine, ob sie angemessen ist ist das Andere und noch was Anderes ist, ob man sie sich einreden lassen sollte.

  • accinca
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    • 14. April 2016 um 10:45
    • #20

    Na wenigsten haben solche Motive nichts mit dem Buddha und seiner Lehre zu tun.

  • Noreply
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    • 14. April 2016 um 10:59
    • #21

    Es ist doch wohl viel wichtiger das ich dafür sorge das ich ohne Angst vor Morgen einschlafen kann. Das ich den Alltag vor dem Wieder-schlafen so handle das ich ohne Vorwürfe einschlafen kann. Das ich den Alltag so lebe das der Bruder des Todes kommen kann. Das Wieder-aufstehn eben das wach werden in einer anderen Welt ist.

    Religionen haben das Ziel genau das zu vergessen und das das Leben auf den Tod in ferner Zukunft gerichtet ist und auf ein Leben nach dem Tod vorbereitet, von dem die religiösen Leiter nur wissen das sie sich bis zu ihrem Tod ein gutes Leben machen mit der Angst der Gläubigen. Angst essen Seele auf, doch damit das nicht passiert kann man ja Spenden und sich krumm machen für ein besseres Leben nach dem Tod und das führt dann dazu sich glückselig zu fühlen im Klammergriff der Riten und Regeln und Gebete/Sutra. Folge den Regeln der Religion, wie irre die auch sind, es wird gegessen was auf den Tisch kommt, dann gibt es Morgen und Morgen auch wirklich gutes Wetter. Du musst nur unbedingt an Religion glauben, Wir Machen Das Schon. Wir geben alles dafür das Du Wieder-geboren wirst, Im Paradies, eines glücklichen Lebens oder eben irgendwo in einer Ecke deiner Phantasie. Dafür erwarten wir doch nur deine Barmherzigkeit gegenüber der Kirche und ihrer Diener(GlaubenGottErschaffer). Wir sind die Meister deines Lebens, du brauchst nichts weiter zu tun als uns zu Folgen im Glauben an unsere Heiligkeit. Selbst mit deinen Gebete/Rezitationen gibst Du uns Macht, nur wir wissen was wahr ist.
    Mit mir nicht! Ich brauch Menschen und keinerlei Meister der Wahrheit, keiner hat bisher die Wirklichkeit der Sinnesobjekte übertroffen.

  • Lucky Luke
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    • 14. April 2016 um 11:04
    • #22
    accinca:

    Na wenigsten haben solche Motive nichts mit dem Buddha und seiner Lehre zu tun.

    Nichts ? Dem Buddha ging es doch gerade darum, sich aus dem leidvollen Daseinskreislauf zu befreien. Dazu ist es nötig zu verstehen, was er als leidvoll definierte. Zum Beispiel Anhaftung. Wer haftet nicht an seinen gesunden menschlichen Körper ? Diese Art der Anhaftung ist eine Form der Begierde, die Leid erzeugt.

  • fotost
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    • 14. April 2016 um 11:44
    • #23
    Sherab Yönten:
    accinca:

    ...

    ...
    Zum Beispiel Anhaftung. Wer haftet nicht an seinen gesunden menschlichen Körper ? Diese Art der Anhaftung ist eine Form der Begierde, die Leid erzeugt.


    Zitat

    2. "Ihr Bhikkhus, ich enthalte mich davon, nachts zu essen. Indem ich so verfahre, bin ich frei von Krankheit und Leid, und ich erfreue mich der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens. Kommt, ihr Bhikkhus, enthaltet euch davon, nachts zu essen. Indem ihr so verfahrt, werdet auch ihr von Krankheit und Unbehagen frei sein, und ihr werdet euch der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens erfreuen."

    Majjhima Nikāya 70 Bei Kīṭāgiri - Kīṭāgiri Sutta http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m070z.html

    Buddha scheint kein Problem damit gehabt zu haben, sich eines gesunden und funktionierenden Körpers zu erfreuen und Vorsorge zu treffen, diesen Zustand möglichst lange zu erhalten.

  • Noreply
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    • 14. April 2016 um 13:05
    • #24
    fotost:
    Sherab Yönten:

    ...
    Zum Beispiel Anhaftung. Wer haftet nicht an seinen gesunden menschlichen Körper ? Diese Art der Anhaftung ist eine Form der Begierde, die Leid erzeugt.


    Zitat

    2. "Ihr Bhikkhus, ich enthalte mich davon, nachts zu essen. Indem ich so verfahre, bin ich frei von Krankheit und Leid, und ich erfreue mich der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens. Kommt, ihr Bhikkhus, enthaltet euch davon, nachts zu essen. Indem ihr so verfahrt, werdet auch ihr von Krankheit und Unbehagen frei sein, und ihr werdet euch der Gesundheit, Stärke und eines leichten Lebens erfreuen."

    Majjhima Nikāya 70 Bei Kīṭāgiri - Kīṭāgiri Sutta http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m070z.html

    Buddha scheint kein Problem damit gehabt zu haben, sich eines gesunden und funktionierenden Körpers zu erfreuen und Vorsorge zu treffen, diesen Zustand möglichst lange zu erhalten.

    Buddha hat mit sehr vielem kein Problem mit dem der Buddhismus Probleme hat.

  • accinca
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    • 14. April 2016 um 14:13
    • #25
    Sherab Yönten:
    accinca:

    Na wenigsten haben solche Motive nichts mit dem Buddha und seiner Lehre zu tun.


    Nichts ? Dem Buddha ging es doch gerade darum, sich aus dem leidvollen Daseinskreislauf zu befreien. Dazu ist es nötig zu verstehen, was er als leidvoll definierte. Zum Beispiel Anhaftung. Wer haftet nicht an seinen gesunden menschlichen Körper ? Diese Art der Anhaftung ist eine Form der Begierde, die Leid erzeugt.


    Die Motive auf die sich diese Aussage bezog waren "um sie religiös gefügt zu machen".
    Das war kein Motiv des Buddha und seiner Lehre. Du redest aber von was ganz anderem.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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