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Liebe - Mitgefühl - Gleichmut

  • cinnamon
  • 28. März 2016 um 09:44
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • cinnamon
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    • 28. März 2016 um 09:44
    • #1

    Hallo an alle,

    seit kurzem beschäftigt mich die Frage: Wie genau wird Liebe, Mitgefühl und Gleichmut im Buddhismus differenziert?

    Freue mich auf Eure Antworten dazu.


    Gruß und frohe Ostern - cinnamon

  • Lucky Luke
    Gast
    • 28. März 2016 um 13:37
    • #2

    Hier hast Du was Schönes zum Lesen: :)

    http://www.viewonbuddhism.org/buddhismus-deu…rmesslichen.htm

  • cinnamon
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    • 28. März 2016 um 17:25
    • #3

    Vielen Dank, Sherab Y. Die Seite ist für mich verständlich aufgebaut. :)

  • cinnamon
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    • 29. März 2016 um 18:37
    • #4

    Hallo nochmal,

    ich finde die Seite, die Sherab angegeben hat zwar gut und schön, aber vielleicht habe ich mir unter den Begriffen, z.B. "Liebe" etwas anderes vorgestellt. Ich verstehe zwar aus eigener Erfahrung, dass Liebe auch ein Geben sein kann, aber finde man muss auch selber Liebe empfinden. Und da fängt es für mich an "schwammig" zu werden mit dem Begriff Liebe. Es gibt soviele Bedeutungen von Liebe, dass man da leicht den Überblick verlieren kann (gute und nicht so gute, historische verschieden von der Bedeutung her) Absolutes Wirr-Warr :D

  • Stero
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    • 29. März 2016 um 19:10
    • #5
    cinnamon:

    ... Es gibt soviele Bedeutungen von Liebe, dass man da leicht den Überblick verlieren kann (gute und nicht so gute, historische verschieden von der Bedeutung her) Absolutes Wirr-Warr :D


    Das kann auch Vorzüge haben. ;)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 29. März 2016 um 20:01
    • #6

    Im buddhistischen Kontext werden Liebe und Mitgefühl aber nun mal wie folgt definiert:

    Zitat

    Mögen alle fühlenden Wesen Glück und die Ursache des Glücks besitzen,
    Mögen alle fühlenden Wesen von Leiden und der Ursache des Leides getrennt sein

    (zitiert aus dem Link).

  • cinnamon
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    • 29. März 2016 um 20:05
    • #7

    Stero: Ja das schon, wenn man dasselbe darunter versteht, bzw nicht verschiedenes erwartet, etc... wie auch immer

  • cinnamon
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    • 30. März 2016 um 11:43
    • #8

    Ach egal eigentlich. Jeder fährt im Grunde ja sein eigenes Kopfkino. Da führt kein Weg dran vorbei, sich selbst zu helfen. Vom Buddhismus habe ich erst mal die Schnauze voll. lol

  • Lucky Luke
    Gast
    • 30. März 2016 um 12:36
    • #9
    cinnamon:

    Ach egal eigentlich. Jeder fährt im Grunde ja sein eigenes Kopfkino. Da führt kein Weg dran vorbei, sich selbst zu helfen. Vom Buddhismus habe ich erst mal die Schnauze voll. lol

    Warum ? :?

  • cinnamon
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    • 30. März 2016 um 13:45
    • #10

    Keine Ahung Sherab. Kann ich hier nicht erklären.

  • Stero
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    • 30. März 2016 um 18:14
    • #11
    cinnamon:

    Ach egal eigentlich. Jeder fährt im Grunde ja sein eigenes Kopfkino. Da führt kein Weg dran vorbei, sich selbst zu helfen. Vom Buddhismus habe ich erst mal die Schnauze voll. lol


    Aber damit hast du doch bereits die tiefsten Einsichten, die der Buddhismus lehrt, schön zusammengefasst: 1. konditionierten "Kopfkino", 2. "Sei dir selbst eine Leuchte", 3. Das Floß kannst du vergessen.

  • Obladi Oblada
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    • 30. März 2016 um 18:32
    • #12
    Stero:
    cinnamon:

    Ach egal eigentlich. Jeder fährt im Grunde ja sein eigenes Kopfkino. Da führt kein Weg dran vorbei, sich selbst zu helfen. Vom Buddhismus habe ich erst mal die Schnauze voll. lol


    Aber damit hast du doch bereits die tiefsten Einsichten, die der Buddhismus lehrt, schön zusammengefasst: 1. konditionierten "Kopfkino", 2. "Sei dir selbst eine Leuchte", 3. Das Floß kannst du vergessen.

    Wo er Recht hat, hat er Recht. Eigentlich eine gute Ausgangsbasis, cinnamon.

    Living is easy with Eyes closed

  • Lucky Luke
    Gast
    • 30. März 2016 um 18:47
    • #13
    Elke:

    Wo er Recht hat, hat er Recht. Eigentlich eine gute Ausgangsbasis, cinnamon.

    Ja, nur dass man das Floss erst ganz am Ende loslässt und nicht zu Beginn seiner Praxis :?

  • accinca
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    • 30. März 2016 um 20:22
    • #14
    Sherab Yönten:

    Ja, nur dass man das Floss erst ganz am Ende loslässt und nicht zu Beginn seiner Praxis :?


    Außerdem muß das "Floß" von dem der Buddha spricht, auch noch so solide gebaut sein, das es
    die ganze Überfahrt überhaupt überstehen kann.

  • Morpho
    Gast
    • 31. März 2016 um 00:09
    • #15
    accinca:


    Außerdem muß das "Floß" von dem der Buddha spricht, auch noch so solide gebaut sein, das es
    die ganze Überfahrt überhaupt überstehen kann.

    Dringlichkeit erkennend:

    Zitat

    Er würde nun ein großes Gewässer sehen: das diesseitige Ufer voller Schrecken und Gefahren, das jenseitige Ufer sicher und gefahrlos. Aber es gäbe kein Boot zum Übersetzen und keine Brücke, um von dieser Seite auf die andere zu gehen. Da nun, ihr Mönche, würde dieser Mann denken: 'Da ist dieses große Gewässer, das diesseitige Ufer voller Schrecken und Gefahren, das jenseitige Ufer sicher und gefahrlos. Aber es gibt kein Boot zum Übersetzen und keine Brücke, um von hier nach dort zu kommen.

    Wie wäre es, wenn ich Gras und Stöcke, Zweige und Laub sammeln, zu einem Floß zusammenbinden und, mit Händen und Füßen mich mühend, heil an das andere Ufer gelangen würde?' Da nun würde dieser Mann, ihr Mönche, Gras und Stöcke, Zweige und Laub sammeln, ein Floß zusammenbinden und, mit Händen und Füßen sich mühend, heil an das andere Ufer gelangen. Nachdem er das andere Ufer erreicht, steht er als Brahmane auf festem Boden.

    S.35.197 Schlange - 1. Āsīvisopama Sutta

  • cinnamon
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    • 31. März 2016 um 09:51
    • #16

    .

    Einmal editiert, zuletzt von cinnamon (31. März 2016 um 10:11)

  • void
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    • 31. März 2016 um 10:00
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    • #17
    cinnamon:

    War dieser Buddha ein Märchenerzähler? Warum sollte man fliehen auf ein anderes Ufer? Und die Ursache für mich herausfinden oder das Symptom "verändern". Wie man das halt so macht normal. Wenn man Angst, Schrecken etc hat sollte man sich helfen (und lassen). Und da gibt es soviele Möglichkeiten. Es muss nicht immer ein Arzt sein, die versuchen ja im Grunde nur sich selber zu verstehen.

    Der Buddha lebte ja vor 2500 Jahren und da drückte man sich noch etwas blumiger aus. Das bedeutet nicht, dass es um eine konkrete Sache geht.
    Wie kommt man von einem Zustands des Leids (dieses Ufer) zu einem Zustand der Leifreiheit (anderes Ufer).
    Welche Massnahmen und Hilfsmittel sind nützlich um von A nach B zu kommen?

  • Lucky Luke
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    • 31. März 2016 um 10:06
    • #18
    cinnamon:

    Hallo nochmal,

    ich finde die Seite, die Sherab angegeben hat zwar gut und schön, aber vielleicht habe ich mir unter den Begriffen, z.B. "Liebe" etwas anderes vorgestellt. Ich verstehe zwar aus eigener Erfahrung, dass Liebe auch ein Geben sein kann, aber finde man muss auch selber Liebe empfinden. Und da fängt es für mich an "schwammig" zu werden mit dem Begriff Liebe. Es gibt soviele Bedeutungen von Liebe, dass man da leicht den Überblick verlieren kann (gute und nicht so gute, historische verschieden von der Bedeutung her) Absolutes Wirr-Warr :D

    Was hast Du Dir denn unter den Begriff "Liebe" vorgestellt ?

  • Stero
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    • 31. März 2016 um 11:20
    • #19
    cinnamon:

    ich finde die Seite, die Sherab angegeben hat zwar gut und schön, aber vielleicht habe ich mir unter den Begriffen, z.B. "Liebe" etwas anderes vorgestellt.


    Ich denke, das hängt auch von Kontext ab, d.h. je nachdem welches Objekt der Liebe du siehst oder dir vorstellst. Bei mir als heterosexuellem Mann z.B. ändert sich der Begriff zum Wort "Liebe" je nachdem, welche Frau vor mir steht. :lol:;) Der Begriff kann also eine positive oder auch negative oder auch neutrale Einfärbung haben.

  • Zoriţa Câmpeanu
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    • 31. März 2016 um 13:31
    • #20

    Aus einem "nicht buddhistischen" Zusammenhang, einen Satz der aus meiner Sicht der Dinge das Thema abdeckt!

    Zitat

    " Um zu lieben, brauchst du einen Tropfen Demut..."
    Jeni Acterian (Rumänische Regisörin 1916-1958)


    .
    _()_

    Es muss so sein, doch es kann so sein wie es will.

    Nichts muss auf irgendeine bestimmte Weise sein, doch es muss in der höchsten und

    besten Weise so sein, wie es ist.

    Kôdô Sawaki Rôshi

  • Stero
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    • 31. März 2016 um 13:50
    • #21
    Zoriţa Câmpeanu:
    Zitat

    ... Regisörin ...


    interessant ;)

  • Zoriţa Câmpeanu
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    • 31. März 2016 um 13:55
    • #22
    Stero:
    Zoriţa Câmpeanu:


    interessant ;)


    i tüpfele kacker :D
    .

    Es muss so sein, doch es kann so sein wie es will.

    Nichts muss auf irgendeine bestimmte Weise sein, doch es muss in der höchsten und

    besten Weise so sein, wie es ist.

    Kôdô Sawaki Rôshi

  • cinnamon
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    • 31. März 2016 um 19:34
    • #23
    Sherab Yönten:

    Was hast Du Dir denn unter den Begriff "Liebe" vorgestellt ?

    Wegbegleiter mit einer bestimmten Person

  • Leon
    Gast
    • 1. April 2016 um 10:40
    • #24
    cinnamon:
    Sherab Yönten:

    Was hast Du Dir denn unter den Begriff "Liebe" vorgestellt ?

    Wegbegleiter mit einer bestimmten Person

    Solange kein dritter leidet ,ist alles ok. Aber das ist eben das Problem!
    Irgendwer leidet immer und manchmal muss man sich und andere auch leiden lassen können.
    Aber wenn du es nicht versuchst kannst du es auch nicht herausfinden ;)


    LG * : )

  • cinnamon
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    • 1. April 2016 um 11:21
    • #25

    Was ist wenn ich der Dritte bin der also durch was jetzt leidet. Wo genau ist denn jetzt das Problem? Weil mich selber betrifft diese Situation nicht mehr. Ich habe nur damals, da (die Ersten) leiden. Wegen den zweiten. mitbekommen. Aber vermutlich täusche ich mich mal wieder. Ich stecke zur Zeit eh in Täuschungen, die ich für wahr nehme fest. oh lol

    Also was ich meine ist, dass mich vergangene Eindrücke auch zum mitleiden bringen.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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