gbg:
Und wenn man sagt: "Nehme bei mir Zuflucht!". Was ist das dann?
Dann sollte dein Haus oder Wohnung gross genug sein.
gbg:
Und wenn man sagt: "Nehme bei mir Zuflucht!". Was ist das dann?
Dann sollte dein Haus oder Wohnung gross genug sein.
Manwë97:Guten Tag,
ich bin mitten dabei mich mit dem Buddhismus intensiver auseinander zu setzen, daher habe ich einige Fragen:
3. Was ratet ihr mir für Literatur, die mir einen Einstieg erleichtern könnte?
Gute Anfängertexte:
Metta - http://www.buddhaland.de/download/file.php?id=1088
Atem und allgemeine Praxis - http://www.buddhaland.de/download/file.php?id=992
Mirco:Manwë97:Guten Tag,
ich bin mitten dabei mich mit dem Buddhismus intensiver auseinander zu setzen, daher habe ich einige Fragen:
3. Was ratet ihr mir für Literatur, die mir einen Einstieg erleichtern könnte?
Gute Anfängertexte:Metta - http://www.buddhaland.de/download/file.php?id=1088
Atem und allgemeine Praxis - http://www.buddhaland.de/download/file.php?id=992
Was ist beim Atmen am wichtigsten? Das Einatmen, das Ausatmen oder die Zeit dazwischen? Gibt es da etwas zu verstehen? Worauf sich konzentrieren?
Herzlichen dank für eure zahlreiche Anteilnahme.. Laut einer Lehrerin gilt folgendes, wenn es darum geht, ab wann man sich als "buddhist" bezeichnen darf.. Was haltet ihr davon?
"Buddhisten sind diejenigen, die sich aufrichtig bemühen Zuflucht zu nehmen zu Buddha, Dharma und Sangha. Wir treten durch die Praxis der Zufluchtnahme in den Buddhismus ein.
Qualifiziert wird unsere Praxis der Zuflucht, wenn wir im Raume vor uns Buddha visualisieren und sprachlich oder geistig ein Versprechen ablegen, unser ganzes Leben lang Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha zu nehmen. Dieses ist unser Zufluchtsversprechen.
Solange wir dieses Versprechen halten sind wir Buddhisten und befinden uns innerhalb des Buddhismus. Brechen wir unsere Zufluchtsverpflichtung sind wir keine Buddhisten und sind außerhalb des Buddhismus. Die Praxis der Zuflucht hat viele Ebenen. Zuflucht nehmen zu Buddha, Dharma und Sangha bedeutet, dass wir uns bemühen die inspirierenden Segnungen Buddhas zu empfangen, Dharma (Buddhas Lehren) in die Praxis umzusetzen und Hilfe durch den Sangha zu erhalten.
"Um unser Versprechen zu wahren, Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha zu nehmen, und damit wir und alle Lebewesen Buddhas Segnungen und seinen Schutz erhalten", empfhielt mein Lehrer Geshe Kelsang Gyatso "das folgende Zufluchtsgebete jeden Tag mit starkem Vertrauen" zu rezitieren:
"Bis wir Erleuchtung erlangen, nehmen ich und alle fühlenden Wesen Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha."
Ich hoffe das hilft weiter."
Ich denke die wichtigste Frage ist doch erst mal welche buddhistische Richtung du praktizierst und ob du sie monastisch praktizierst oder nicht. Denn die Anforderungen hängen SEHR STARK von diesen zwei Punkten ab.
Falls du dich diesbezüglich noch nicht entschieden hast, solltest du dies zuerst tun, denn sonst kann man solche Fragen eigentlich nicht WIRKLICH anständig beantworten, da die Unterschiede sonst einfach zu groß sein können.
Das heißt also du solltest dich zuerst für eine Richtung und für die Art und Weise wie du sie praktizierst (monastisch oder nicht) entscheiden. Dies solltest du machen BEVOR du anfängst (bzw. bevor du wirklich anfangen KANNST). Natürlich sind manche Richtungen auch mehr oder weniger ausschließlich monastisch.
Vielleicht fängst du am besten damit an dass du einfach mal verschiedene Tempel/Klöster der verschiedenen Richtungen besuchst, dann hast du auch einen Vergleich was die Unterschiede/Gemeinsamkeiten und die verschiedenen Anforderungen angeht. Die jeweilige "Literatur" (bzw. besser gesagt die jeweiligen Sutren, da die ja wohl das wichtigste sind) hängen ebenfalls sehr stark von der jeweiligen Richtung ab.
Hallo Manwä97,
Zur1.Frage: Du brauchst einen Ort, wo du du lange, ohne Störung, dich vertiefen kannst.
Das kann zu Hause sein, im Freien usw..
Nach der Längeren Sammlung des Pali-Kanons, setzt man sich nieder und kreuzt die Beine.
Das muss nicht Lotus oder Halblotus sein. Der Schneidersitz genügt auch. Falls der nicht mehr geht, streckst
halt kurzfristig die Beine aus. Mit Schmerzen kann man nicht metditieren.
2. Die Regel lautet: Falls du keinen perfekten Meister als Lehrer gefunden hast, dann lese den Pali-Kanon für die Theorie und die Meditation für die Praxis. Wie ich oben schon erwähnte, sollte man alleine sich vertiefen.
Du solltest lediglich den Achtfachen Pfad meditieren, mehr ist nicht nötig. Zusätzlich zum Achtfachen Pfad, solltest du die 8 Freiungen oder Jhans kennen. Sie zeigen dir, inwieweit sich dein Bewußtsein verändert hat.
3. Die Literatur oder Bibel für Buddhisten, ist der Pali-Kanon. Es sind drei Bände: Mittlere Sammlung, Längere
Sammlung und Bruchstücke der Lieder der Mönche und Nonnen.
In der Längeren Sammlung ist alles enthalten, was man als Buddhist an Kenntnissen braucht.
Neumann, Karl-Eugen: Die Reden Gotamo Buddhos, Wien-Zürich, 1957. Es gibt auch Neuerscheinungen davon im Steinschulte Verlag. Nur für die Mittlere Sammlung gibt es zwei Übersetzungen: Zumwinkel und Neumann.
Neumann ist Dr. der Indologie und besuchte zu Forschugszwecken Sri Lanca und Londen.
Gerne sagen die Leute, die nur ein Deutsch-Pali Lexikon haben, Neumann hätte falsch übersetzt, weisen es aber nie nach wo das sein soll. Die sollen zuerst mal promovieren und dann kann man wieder darüber reden.
4. Ja ich habe diese Erfahrungen. Ich bin den ganzen Achtfachen Pfad gegangen und die inklusiven Bewußtseinsveränderungen und das was nachher noch kommt. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich in diese Literatur hineinszustürzen.
sakko
OK! Danke danke..
So, wie es momentan aussieht, werde ich in die Richtung des Zen-Buddhismus (koreanisch) gehen. Das hat mir bisher am ehesten zugesagt..
Ja, aber das Problem ist, dass die längere Sammlung sehr teuer ist und ich nicht viel Geld als Abiturient zur Verfügung habe...
Eine Frage bleibt mir dennoch.. Theoretisch muss ich mich gar keiner Schule anschließen, sondern mich einfach an den Pali-Kanon halten und danach leben...
Wobei da der Aspekt Sangha fehlen würde oder bezieht sich das nicht nur auf die "Meditationsgruppe"?
Hallo Manwe97,
falls du noch Interesse an deinen Fragen hast (ist ja schon was her):
Manwë97:Alles anzeigenGuten Tag,
ich bin mitten dabei mich mit dem Buddhismus intensiver auseinander zu setzen, daher habe ich einige Fragen:
1. Wo und wie sollte ich am besten meditieren?
2. Sollte ich erst mit dem Meditieren beginnen, wenn ich einer Gruppe beigetreten bin, damit ich nichts "falsch" mache?
3. Was ratet ihr mir für Literatur, die mir einen Einstieg erleichtern könnte?
4. Habt ihr Erfahrungen, die mir vielleicht helfen könnten?
MfG Manwe
Ich kann zwar nur von mir schreiben, aber vielleicht kannst du damit was anfangen.
1. Wo und wie? Ich habe einfach da angefangen, wo ich am leichtesten Zugang hatte. Da bin ich zum ersten Mal mit dem Meditieren in Berührung gekommen. Bei mir war es der Diamantenweg.
2. Was willst du schon falschmachen? Jeder "Anfänger" ist nicht perfekt. Ich habe erst alleine angefangen und jetzt gehe ich in ein Einführung.
3. Für Dich gute Empfehlungen.
4. Auf sein Herz zu hören, ist meine Erfahrung. Vielleicht hilft es Dir.
Gruß cinnamon
Hallo,
ich bin in keiner buddh. Vereinigung und habe mich selbst mit dem Pali-Kanon abgegeben und damit auch Gotamo Buddho als
Leher gehabt.
Der Pali-Kanon, den ich habe, ist von Dr.ind. Neumann, Karl-Eugen: Die Reden Gotamo Buddhos, Wien-Zürich, 1957, noch im
Antiquariat erhältlich.
sakko