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das Floß (Buddhas Lehre) - suche Textstelle

  • B. Zimmermann
  • 29. Januar 2016 um 19:57
  • Zum letzten Beitrag
  • B. Zimmermann
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    29. Januar 2016
    • 29. Januar 2016 um 19:57
    • #1

    Ich weiß nicht, wo ich meine Frage unterbringen soll.

    weiß jemand von Euch, wo ich die Stelle finde, wo Buddha sagt, wenn Ihr ans andere Ufer wollt, nützt es nichts, am Fluß entlang zu gehen, zu beten, zu opfern etc.,so kommt ihr nie hinüber, sondern ihr müßt das Floß( Buddhas Lehre) nehmen, um hinüber zu kommen.
    Bitte sucht mit mir!
    danke,
    Sophie

  • mukti
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    • 29. Januar 2016 um 20:51
    • #2

    Vielleicht meinst du das hier:

    Zitat

    Das Gleichnis vom Floß

    "Als Floß, ihr Mönche, will ich euch die Lehre weisen, zum Entrinnen tauglich, nicht zum Festhalten. Das höret und achtet wohl auf meine Rede."

    "Ja, o Herr!" antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:

    "Gleichwie, ihr Mönche, wenn ein Mann, auf der Reise, an ein ungeheueres Wasser käme, das diesseitige Ufer voller Gefahren und Schrecken, das jenseitige Ufer sicher, frei von Schrecken, und es wäre kein Schiff da zur Überfuhr, keine Brücke diesseits um das jenseitige Ufer zu erreichen. Da würde dieser Mann denken: 'Das ist ja ein ungeheueres Wasser, das diesseitige Ufer voller Gefahren und Schrecken, das jenseitige Ufer sicher, frei von Schrecken, und kein Schiff ist da zur Überfuhr, keine Brücke diesseits um jenseits hinüberzugelangen. Wie, wenn ich nun Röhricht und Stämme, Reisig und Blätter sammelte, ein Floß zusammenfügte und mittels dieses Floßes, mit Händen und Füßen arbeitend, heil zum jenseitigen Ufer hinübersetzte?!' Und der Mann, ihr Mönche, sammelte nun Röhricht und Stämme, Reisig und Blätter, fügte ein Floß zusammen und setzte mittels dieses Floßes, mit Händen und Füßen arbeitend, heil ans jenseitige Ufer hinüber. Und, gerettet, hinübergelangt, würde er also denken: 'Hochteuer ist mir wahrlich dieses Floß, mittels dieses Floßes bin ich, mit Händen und Füßen arbeitend, heil ans jenseitige Ufer gelangt: Wie, wenn ich nun dieses Floß auf den Kopf heben oder auf die Schultern laden würde und hinginge, wohin ich will ?' Was haltet ihr davon, Mönche? Würde wohl dieser Mann durch solches Tun das Floß richtig behandeln?"

    "Gewiß nicht, o Herr!"

    "Was hätte also, ihr Mönche, der Mann zu tun, damit er das Floß richtig behandelte ? Da würde, ihr Mönche, dieser Mann, gerettet, hinübergelangt, also erwägen: 'Hochteuer ist mir wahrlich dieses Floß, mittels dieses Floßes bin ich, mit Händen und Füßen arbeitend, heil an das jenseitige Ufer hinübergelangt. Wie, wenn ich nun dieses Floß ans Ufer legte oder in die Flut senkte und hinginge, wohin ich will?' Durch solches Tun, wahrlich, ihr Mönche, würde dieser Mann das Floß richtig behandeln. Ebenso nun auch, ihr Mönche, habe ich die Lehre als Floß dargestellt, zum Entrinnen tauglich, nicht zum Festhalten.

    "Die ihr das Gleichnis vom Floße, ihr Mönche, verstehet,

    Ihr habt auch das Rechte zu lassen, geschweige das Unrecht.
    http://www.palikanon.com/majjhima/m022n.htm

    Alles anzeigen

    Mit Metta, mukti.


  • B. Zimmermann
    Themenautor
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    2
    Mitglied seit
    29. Januar 2016
    • 30. Januar 2016 um 00:18
    • #3

    Vielen Dank für Eure raschen Antworten, bin ganz überrascht.
    Ich suche noch eine andere Stelle: Thich Nhat Hanh schreibt in seinem Buch: "old Path, white clouds" im Zusammenhang mit der "Bekehrung" der Kassapa-Brüder: daß es doch töricht wäre, an das andere Ufer eines Stromes kommen zu wollen und lediglich betend auf und ab zu gehen, wo zur Befreiung (das andere Ufer) doch nur die Bekämpfung von UNwissenheit und mental Obstructions führen könnte: even if one spends one's whole life praying". Gibt es dafür irgendwo in den Sutren einen Beleg?? Sonst hält sich Hanh ziemlich eng an authentische Quellen.

    danke schon mal,
    Sophie

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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