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Persönliches?

  • Axel
  • 25. Januar 2016 um 20:21
  • Zum letzten Beitrag
  • Morpho
    Gast
    • 8. März 2016 um 15:49
    • #51

    stero:

    Zitat

    Entweder du übernimmst meinen sprachlichen Ausdruck oder ich deinen.

    Ein Dialog bedarf ja ein Mindestmaß an einfühlend-gegenseitigem Einlassen. Dazu bist du weder Willens noch in der Lage. Von daher kann ein Dialog mit "Stero" nur ausgeschlossen werden- im Moment. BeNutzungsorientierung ist 'an sich' auch so gar nicht 'Buddha-Dharma', allerdings als Charaktermerkmal, leider, auch "unter Kollegen", nicht so selten, wie es wünschenswert wäre.

  • Monday
    Gast
    • 8. März 2016 um 16:43
    • #52
    Morpho:

    stero:

    Zitat

    Entweder du übernimmst meinen sprachlichen Ausdruck oder ich deinen.

    Ein Dialog bedarf ja ein Mindestmaß an einfühlend-gegenseitigem Einlassen. Dazu bist du weder Willens noch in der Lage. Von daher kann ein Dialog mit "Stero" nur ausgeschlossen werden- im Moment. BeNutzungsorientierung ist 'an sich' auch so gar nicht 'Buddha-Dharma', allerdings als Charaktermerkmal, leider, auch "unter Kollegen", nicht so selten, wie es wünschenswert wäre.

    Wie kommst du darauf?

    Ich finde Stero hat da recht.
    Er hatte nur eine Doppelbindung angeboten - und die schneidet man einfach ab.
    Um sich zu verständigen braucht es nur die Bereitschaft EINES Teils - also ich verstehe ihn. Voll und ganz. Er möchte es konventionell - ich habe es lieber ganz unkonventionell - aber wenn wir uns auf Tage einigen, Monday z.B. UNKO - Tuesday - KO etc. dann kommt das doch hin, oder Morphy?

  • void
    Globale Moderation
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 8. März 2016 um 17:03
    • Offizieller Beitrag
    • #53

    Menschen können ja auf ganz unterschielichen Frequenzen senden und deswegen auch auf unterscheidlichen Ebenen Dialog führen:

    • Eine Ebene ist da bestimmt so ein "einfühlend-gegenseitigem Einlassen". Das ist ja eine Ebene auf der kleinere Kinder kommunizieren. Da muss man neben dem was man sagt, Freundlichkeit und Zuwendung ausstrahlen. Es gibt Leute die das überhaupt nicht können, und wo dann die kleinen Kinder gleich zum heulen anfangen.


    • Eine andere Ebene ist so ne kollektive Ebene: Gerade bei Sitzungen meines Sportvereins ist mir aufgefallen, dass die Reden keinerlei erstzunehmenden Inhalt haben. Das was gesagt wird, entspricht eher so dem Rückenkraueln der Schimpansen. Man zeigt, das man einander wichtig ist und sich gegenseitig "liked" und kräftigt so den sozialen Zusammenhalt zwischen den Abteilungen. Oder aber man verwickelt sich in Revierkämpfe und Imponiergehabe. Wobei man immer aufpassen muss, das , mit Inhalt anzureichern damit man nicht merkt, dass das nur Säugetier-Kommunikation ist.


    • Und man kann man natürlich sachlich mitinander reden. Geht es um die Sache, dann sollte es egal sein, wie unsere Stellung im Rudel oder unsere emotionale Befindlichkeit ist. So wie ja bei Methaufgaben auch an regenerischen tagen das gleiche Ergebnis rauskommt wie auf sonnigen.

    Ich verstehe Stero jetzt so, dass er seine Kommunikation bewusst auf die letztere Ebene beschränkt und es für ihn gerade das irrationale Verahlten der ersten beiden Ebenen ist, das Probleme verursacht. Habe ich das richtig verstanden oder interpretiere ich da was falsches hineien?

    Bei Morpho klingt an, dass sich Buddhismus nicht auf der sachlcihen Ebene abspielt sondern auf der Ebene eines "einfühlend-gegenseitigem Einlassen"? Habe ich das richtig verstanden?

  • Morpho
    Gast
    • 8. März 2016 um 18:15
    • #54

    @ Void:
    Bei Void klingt an, dass der wo gern "abholt" und dabei Reibungspunkte zu vermeiden sucht, so wie man halt seinem Kind, wenn es partout auf dem Spielplatz bleiben will, wat schmackhaft macht ( aber wir wollten doch Plätzchen backen, hast du das vergessen ? - aber im Tanzkurs, da ist doch der Emil, den magst du doch so gern ! ) So eben total sachlich, äh: "rational" :) Hab ich das richtig verstanden ?

  • Stero
    Punkte
    14.655
    Beiträge
    2.889
    Mitglied seit
    18. Oktober 2015
    • 8. März 2016 um 18:54
    • #55
    void:

    Menschen können ja auf ganz unterschielichen Frequenzen senden und deswegen auch auf unterscheidlichen Ebenen Dialog führen:

    • Eine Ebene ist da bestimmt so ein "einfühlend-gegenseitigem Einlassen". Das ist ja eine Ebene auf der kleinere Kinder kommunizieren. Da muss man neben dem was man sagt, Freundlichkeit und Zuwendung ausstrahlen. Es gibt Leute die das überhaupt nicht können, und wo dann die kleinen Kinder gleich zum heulen anfangen.


    • Eine andere Ebene ist so ne kollektive Ebene: Gerade bei Sitzungen meines Sportvereins ist mir aufgefallen, dass die Reden keinerlei erstzunehmenden Inhalt haben. Das was gesagt wird, entspricht eher so dem Rückenkraueln der Schimpansen. Man zeigt, das man einander wichtig ist und sich gegenseitig "liked" und kräftigt so den sozialen Zusammenhalt zwischen den Abteilungen. Oder aber man verwickelt sich in Revierkämpfe und Imponiergehabe. Wobei man immer aufpassen muss, das , mit Inhalt anzureichern damit man nicht merkt, dass das nur Säugetier-Kommunikation ist.


    • Und man kann man natürlich sachlich mitinander reden. Geht es um die Sache, dann sollte es egal sein, wie unsere Stellung im Rudel oder unsere emotionale Befindlichkeit ist. So wie ja bei Methaufgaben auch an regenerischen tagen das gleiche Ergebnis rauskommt wie auf sonnigen.

    Ich verstehe Stero jetzt so, dass er seine Kommunikation bewusst auf die letztere Ebene beschränkt und es für ihn gerade das irrationale Verahlten der ersten beiden Ebenen ist, das Probleme verursacht. Habe ich das richtig verstanden oder interpretiere ich da was falsches hineien?


    Interessant, diese Ebenen. Das hat was.
    In diesem Falle eben - wie auch in vielen anderen - tue ich mir schwer meine Kommunikation als "sachliche Ebene" zu kategorisieren. Sie ist ja Ausdruck von Inspiration und damit was ganz Eigenes. Anlass sind zwar die Worte anderer, aber was mir in den Sinn kommt, ist dennoch Meines. Wenn da dann jemand einhakt wie Monday und wiederum was ganz Eigenes (von Monday) einwirft, dann kann das sehr lustig und/oder spannend werden, weil sich das Geäußerte ja nicht auf etwas bezieht, was wir beide gleichermaßen mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen könnten, sondern eher Ausdruck einer Art "Kopfkino" ist.

    Was mich inspirierte hatte wohl am ehesten mit deiner Kategorie Sportvereinskommunikation zu tun. Wobei mir die Ebenen die du nennst natürlich gar nicht bewußt waren. Aber das passt irgendwie ganz gut. Bei Buddhisten wird das, was gesagt wird und wie es gesagt wird, vielleicht noch wichtiger als im Sportverein, weil es ja soviel mit Idealen zu tun hat, den Idealen zu denen das Kollektiv sich bekennt und die man ja auch irgendwie selbst verkörpern muss, den anderen gegenüber.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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