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Geist nur beobachten oder umformen?

  • vegetarier
  • 3. November 2015 um 12:30
  • Zum letzten Beitrag
  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. April 2016 um 03:58
    • #76

    Hallo,

    is ja nett, wie sich jetzt hier wieder die Quellen und Zitate um die Ohren gewedelt werden
    Soll es dabei bleiben, das angebliche Wissen Dritter weiter zu geben?

    Was habt ihr denn selbst erlebt? Was hat bei euch wie funktioniert?
    Was sind eure eigenen tatsächlichen Erfahrungen?

    Gruß

  • Yofi
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    • 25. April 2016 um 13:49
    • #77

    Man kann die Sache auch umdrehen und nicht den PK samt der Kommentarliteratur, sondern die Erfahrungen anderer für das "Wissen Dritter" halten. Klar ist Buddha in einer gewissen Weise auch ein "Dritter" gewesen, doch die Lehre wurde nicht aus der Sicht einer Ich-Persönlichkeit verfasst, und das ist das Einzigartige und Unvergleichbare daran.

    Gruß, Yofi

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. April 2016 um 15:54
    • #78

    Hallo Yofi

    Yofi:

    ... die Lehre wurde nicht aus der Sicht einer Ich-Persönlichkeit verfasst, ...


    das ist eine Frage des Glaubens oder Vertrauens. Beweise dafür gibt es nicht.

    Gruß

  • accinca
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    • 25. April 2016 um 16:20
    • #79

    Mich interessieren eigentlich nur die Erfahrungen des Buddha.
    Was andere Leute für Erfahrungen über was weiß ich nicht alles machen,
    und was sie alles meinen, finde ich normalerweise wenig bedeutsam.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. April 2016 um 17:37
    • #80

    Hallo atschinka,

    accinca:

    Mich interessieren eigentlich nur die Erfahrungen des Buddha.
    Was andere Leute für Erfahrungen über was weiß ich nicht alles machen,
    und was sie alles meinen, finde ich normalerweise wenig bedeutsam.


    was ist mit Deinen Erfahrungen? Interessieren Dich die?

    Gruß

  • Yofi
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    • 25. April 2016 um 17:50
    • #81
    Mirco:
    Yofi:

    ... die Lehre wurde nicht aus der Sicht einer Ich-Persönlichkeit verfasst, ...


    das ist eine Frage des Glaubens oder Vertrauens. Beweise dafür gibt es nicht.

    Hallo Mirco,
    manche können das erkennen, und sicher alle, die hier schreiben, ahnen zumindest, denn sonst wären sie ja nicht hier.

    Eines ist mir noch zum Thema eingefallen: Das Beobachten ist eine Methode, das Umformen das Ziel.

    Man beginnt an der Oberfläche, im Alltagsbewusstsein mithilfe der Achtsamkeit. Und das bedeutet viel Lesen, viel Praktizieren. Studium der Theorie, Ausführen der Praxis. Wenn man die Theorie nicht kennt, wird die Praxis in wirre Bereiche abdriften. Praktiziert man nicht, wird die Theorie leicht zu einer Ideologie.

    Grüße, Yofi

  • Noreply
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    • 25. April 2016 um 18:36
    • #82
    Mirco:

    Hallo Yofi

    Yofi:

    ... die Lehre wurde nicht aus der Sicht einer Ich-Persönlichkeit verfasst, ...


    das ist eine Frage des Glaubens oder Vertrauens. Beweise dafür gibt es nicht.

    Gruß

    Doch gibt es! Durch dein Ich wenn es weg ist. Vertrauen ist ein Wort in das man sich vertiefen sollte, damit Vertrauen ist Einheit, Einheit ist Vertrauen erfahren werden kann. Diese ist ohne Worte denn Worte erfordern ein Ich, also Zweiheit.

  • Noreply
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    • 25. April 2016 um 18:40
    • #83
    Yofi:
    Mirco:


    das ist eine Frage des Glaubens oder Vertrauens. Beweise dafür gibt es nicht.

    Hallo Mirco,
    manche können das erkennen, und sicher alle, die hier schreiben, ahnen zumindest, denn sonst wären sie ja nicht hier.

    Eines ist mir noch zum Thema eingefallen: Das Beobachten ist eine Methode, das Umformen das Ziel.

    Man beginnt an der Oberfläche, im Alltagsbewusstsein mithilfe der Achtsamkeit. Und das bedeutet viel Lesen, viel Praktizieren. Studium der Theorie, Ausführen der Praxis. Wenn man die Theorie nicht kennt, wird die Praxis in wirre Bereiche abdriften. Praktiziert man nicht, wird die Theorie leicht zu einer Ideologie.

    Grüße, Yofi

    Studium der Schriften und Theorien braucht man zu Abgleich der im praktizieren gemachten Eindrücke. Das praktizieren der Theorien ist immer mit dem Wollenden Erreichen von Zielen verbunden und führt immer in die Irre.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. April 2016 um 19:25
    • #84

    Hallo Yofi,

    Yofi:

    und sicher alle, die hier schreiben, ahnen zumindest, denn sonst wären sie ja nicht hier.


    Dieses Fixieren auf einen Aspekt der Lehre (anatta in diesem Fall) ist aus meiner Sicht bedenklich,weil es viel Potential für Umwege birgt..


    Zitat

    Eines ist mir noch zum Thema eingefallen: Das Beobachten ist eine Methode, das Umformen das Ziel.
    Man beginnt an der Oberfläche, im Alltagsbewusstsein mithilfe der Achtsamkeit. Und das bedeutet viel Lesen, viel Praktizieren. Studium der Theorie, Ausführen der Praxis.
    Wenn man die Theorie nicht kennt, wird die Praxis in wirre Bereiche abdriften. Praktiziert man nicht, wird die Theorie leicht zu einer Ideologie.


    'Tschuldigung die vielleicht blöde Frage, aber was gibt es denn da viel zu Lesen?

    Dana, fünf Tugenden, Meditation. Fertig ist der Tag?

    Gruß

  • accinca
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    • 25. April 2016 um 21:57
    • #85
    Mirco:

    was ist mit Deinen Erfahrungen? Interessieren Dich die?


    Kommt drauf an.

  • Morpho
    Gast
    • 25. April 2016 um 22:35
    • #86

    mirco

    Zitat

    fünf Tugenden,

    warum nicht 8 ? und 10 zumindest zum uposatha ? ist doch ein klacks. so auf der rein praktischen zielgeraden ;) und metta ? :|

  • Yofi
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    • 25. April 2016 um 23:46
    • #87
    Ellviral:

    Vertrauen ist ein Wort in das man sich vertiefen sollte, damit Vertrauen ist Einheit, Einheit ist Vertrauen erfahren werden kann. Diese ist ohne Worte denn Worte erfordern ein Ich, also Zweiheit.

    Und doch gibt es klare Worte, heilende Worte, Worte, die ermutigen und hilfreich sind für andere, die nach der Wahrheit suchen.

    Mirco:

    'Tschuldigung die vielleicht blöde Frage, aber was gibt es denn da viel zu Lesen?

    Ja eben das! 8)

  • Yofi
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    • 25. April 2016 um 23:54
    • #88
    Ellviral:

    Das praktizieren der Theorien ist immer mit dem Wollenden Erreichen von Zielen verbunden und führt immer in die Irre.

    Genau, und dieser falsche Wille ist wandelbar. Die Willenswendung, die in der Praxis anhand des Leidensbewusstseins erworben wird, bestätigt den Sinn der Vier Edlen Wahrheiten vom Leiden. Wie man es nimmt, es passt alles zusammen und ergibt einen Sinn.

    Yofi

  • SpringMode5708
    Gast
    • 26. April 2016 um 05:43
    • #89
    Morpho:

    mirco

    Zitat

    fünf Tugenden,

    warum nicht 8 ? und 10 zumindest zum uposatha ? ist doch ein klacks. so auf der rein praktischen zielgeraden ;) und metta ? :|


    Von mir aus auch 8 und 10, zumindest zum Uposatha. Das war nicht der Punkt.
    Und ich schrob "Meditation". Die kann auch mit 'metta' gemacht werden.

    Gruß

  • SpringMode5708
    Gast
    • 26. April 2016 um 05:48
    • #90
    Yofi:

    Eines ist mir noch zum Thema eingefallen: Das Beobachten ist eine Methode, das Umformen das Ziel. Man beginnt an der Oberfläche, im Alltagsbewusstsein mithilfe der Achtsamkeit.
    Und das bedeutet viel Lesen, viel Praktizieren. Studium der Theorie, Ausführen der Praxis.

    Yofi:
    Mirco:

    'Tschuldigung die vielleicht blöde Frage, aber was gibt es denn da viel zu Lesen?


    Ja eben das! 8)


    Was jetzt? Wie man die Tugenden nun tatsächlich auslebt und wie man Dana und Meditation ausführt?
    Ist das viel? Was meinst Du? Ich bin verwirrt.

    Gruß

  • Morpho
    Gast
    • 26. April 2016 um 08:19
    • #91

    @ Mirco : Hast du doch auch, gelesen und gelernt und gepostet, eigenes, Zitate und links, seit 2011, einäugig.

    Zitat

    Und ich schrob "Meditation".

    Was du grade schrobst ist 'Hochfahren'.

  • Noreply
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    • 26. April 2016 um 10:50
    • #92
    Yofi:
    Ellviral:

    Vertrauen ist ein Wort in das man sich vertiefen sollte, damit Vertrauen ist Einheit, Einheit ist Vertrauen erfahren werden kann. Diese ist ohne Worte denn Worte erfordern ein Ich, also Zweiheit.

    Und doch gibt es klare Worte, heilende Worte, Worte, die ermutigen und hilfreich sind für andere, die nach der Wahrheit suchen.

    Sowas vielleicht: Das ist Wahrheit was Du da sagst nicht Wirklichkeit.

    Wenn jemand Angst hat mir einen Fehler zu gestehen und ich spüre die Angst und vielleicht auch den Respekt, dann kommt: Wenn Du keine Fehler machst, wie willst Du lernen, wie willst Du erkennen wenn Du es so machst wie Du das Ergebnis haben willst, ohne Fehler?
    Ich schmeiß auch mit Buddha-Worten um mich doch das merkt keiner und die sind immer heilsam. Selbstverständlich kann ich nicht die Palistellen nennen, ich lebe diesen Kram. Wenn ich eine Anweisung finde benutze ich diese und lerne sie nicht auswendig.
    Die Lehre ist von einem verfasst worden der ein Ich war doch wusste das er kein Ich ist.
    Es ist wie bei meinen Vorfahren wenn sie mir was erzählten, ich habe das mit dem Leben geprüft und unzählbar viele Fehler gemacht, welch eine Freude.
    Selbstverständlich den Geist umformen, er ist von dem erscheinenden Ich geformt dem Ich das immer wieder erscheint.
    Dieses Ich kann den Geist nicht nur beobachten es muss lernen ihn zu betrachten, es muss lernen ihn, den selbst Geschaffenen, als nicht fest und stabil zu sehen um zu erkennen das ich auch nicht stabil ist, bis es weder Ich noch Geist gibt die behaupten können: Ich bin Dies. Es geht soweit das Gedankengebäude aus Legosteinen bestehen die immer wieder Abgerissen werden, die leere Weite ist angefüllt mit Legosteinen.
    Eine Ich Person glaubt das sein Geist aus dem Felsen gemeißelt ist. Der Sand aus dem Felsen schafft die Wüste des Lebens.
    Vertrauen ist Einheit, Einheit ist Vertrauen. Wenn dieses Urgrund-Vertrauen nicht wäre könnte ich keinen Schritt machen denn der Glaube die Welt ist nicht existent würde das verhindern. -()- -)(-

  • Yofi
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    • 28. April 2016 um 00:59
    • #93

    Ein Fehler ist, wenn man sich für das Falsche entscheidet. Wissentlich oder unwissentlich. In der Unpersönlichkeit bedeutet das, sich um das Wissen zu bemühen, das Falsche vom Richtigen zu unterscheiden, wozu man auch die Art der Absicht zählen darf. Das Falsch und Richtig ist individuell bedingt, hat aber bei allen eine Gemeinsamkeit: das eine verursacht Leid, das andere nicht.

    Yofi

  • Noreply
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    • 28. April 2016 um 01:06
    • #94
    Yofi:

    Ein Fehler ist, wenn man sich für das Falsche entscheidet. Wissentlich oder unwissentlich. In der Unpersönlichkeit bedeutet das, sich um das Wissen zu bemühen, das Falsche vom Richtigen zu unterscheiden, wozu man auch die Art der Absicht zählen darf. Das Falsch und Richtig ist individuell bedingt, hat aber bei allen eine Gemeinsamkeit: das eine verursacht Leid, das andere nicht.

    Yofi

    Jede Handlung erzeugt Leid und sei es auch Freude.

  • Yofi
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    • 28. April 2016 um 09:22
    • #95

    Wenn man nicht daran glaubt, dass das Denken und Handeln im Sinne der 2., 3., und 4. Wahrheit das Gegenteil von Leid erzeugt, warum sollte man an die erste Wahrheit glauben, dass alles nur Leid ist?

    Yofi

  • mukti
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    • 28. April 2016 um 10:26
    • #96
    Yofi:

    Wenn man nicht daran glaubt, dass das Denken und Handeln im Sinne der 2., 3., und 4. Wahrheit das Gegenteil von Leid erzeugt, warum sollte man an die erste Wahrheit glauben, dass alles nur Leid ist?

    Yofi

    Sehe ich nicht so dass diese drei Wahrheiten das Gegenteil von Leid erzeugen, sondern dass sie Leid vermindern oder ganz beenden können. Glück und Leid sind untrennbare Gegensätze, wo das eine Gefühl ist, erfolgt auch das andere.

    Zitat

    »Ein Glück, ihr Brüder, ist das Nibbāna! Ein Glück, o Brüder, ist das Nibbāna!«
    Auf diese Worte sprach der ehrwürdige Udāyi zum ehrwürdigen Sāriputta:
    »Wie kann denn, o Bruder, ein Glück dort bestehen, wo es keine Gefühle mehr gibt?«
    »Darin, o Bruder, besteht ja gerade das Glück, daß es dort keine Gefühle mehr gibt.«

    A.IX.34

    Mit Metta, mukti.


  • SpringMode5708
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    • 28. April 2016 um 13:20
    • #97
    Yofi:

    Wenn man nicht daran glaubt, dass das Denken und Handeln im Sinne der 2., 3., und 4. Wahrheit das Gegenteil von Leid erzeugt, warum sollte man an die erste Wahrheit glauben, dass alles nur Leid ist?


    erzeugen würd' ich nicht sagen, mehr hinführen. Erzeugen klingt so, als hätte man da nen direkten Steuerknüppel. :)

    Wer über die 1.EW nachdenken oder daran glauben muss, braucht die Lehre nicht.
    Leid erfährt man, oder nicht. Wer es nicht erfährt, sucht kein Abkommen davon.

    Gruß

  • Yofi
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    • 28. April 2016 um 13:47
    • #98
    Mirco:

    Wer über die 1.EW nachdenken oder daran glauben muss, braucht die Lehre nicht.
    Leid erfährt man, oder nicht. Wer es nicht erfährt, sucht kein Abkommen davon.

    Die Isolierung der ersten Wahrheit kann als Bestandteil der personenbezogenen Ideologien ein Anlass dazu werden, eben nichts zu tun. Das Leidensbewusstsein entsteht aus der Erkenntnis der Disharmonie heraus. Wer relativ ausgeglichenes Schicksal hat, wird nicht viel davon wissen. Dann versteht er aber auch kaum, wie sehr andere leiden bzw. nimmt das nur im Kontext eigener Unsicherheit sein glückliches Leben mal verlieren zu können wahr. Dadurch sieht man, dass auch er nicht restlos glücklich sein kann. Die Karmalehre zeigt, dass das zeitweilige gute Gefühl, das aus früheren guten Handlungen rührt, nicht von Dauer ist. Hinsichtlich der schier unendlichen Anzahl von Daseinkreisläufen im jeweiligen Kontinuum wird es mit einem kurzen Urlaub innerhalb von Jahrtausenden harter Arbeit verglichen.

  • Yofi
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    6. Februar 2016
    • 28. April 2016 um 14:15
    • #99
    mukti:
    Yofi:

    Wenn man nicht daran glaubt, dass das Denken und Handeln im Sinne der 2., 3., und 4. Wahrheit das Gegenteil von Leid erzeugt, warum sollte man an die erste Wahrheit glauben, dass alles nur Leid ist?

    Sehe ich nicht so dass diese drei Wahrheiten das Gegenteil von Leid erzeugen, sondern dass sie Leid vermindern oder ganz beenden können. Glück und Leid sind untrennbare Gegensätze, wo das eine Gefühl ist, erfolgt auch das andere.

    Zitat

    »Ein Glück, ihr Brüder, ist das Nibbāna! Ein Glück, o Brüder, ist das Nibbāna!«
    Auf diese Worte sprach der ehrwürdige Udāyi zum ehrwürdigen Sāriputta:
    »Wie kann denn, o Bruder, ein Glück dort bestehen, wo es keine Gefühle mehr gibt?«
    »Darin, o Bruder, besteht ja gerade das Glück, daß es dort keine Gefühle mehr gibt.«

    A.IX.34

    Mit den vielen Sachen, Gegenständen und Menschen, die man als seinem Leben zugehörig versteht, sind viele Gefühle verbunden, und der Prozess der Befreiung ist mit einer Willenswendung verknüpft. Das vollzubringen ist eine Art Verdienst. Also in diesem Sinne.

    Gruß

  • SpringMode5708
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    • 28. April 2016 um 14:49
    • #100
    Yofi:
    Mirco:

    Wer über die 1.EW nachdenken oder daran glauben muss, braucht die Lehre nicht.
    Leid erfährt man, oder nicht. Wer es nicht erfährt, sucht kein Abkommen davon.


    Die Isolierung der ersten Wahrheit kann als Bestandteil der personenbezogenen Ideologien ein Anlass dazu werden, eben nichts zu tun.


    Versteh ich nicht. Kannst Du mir ein Beispiel geben?


    Yofi:

    Das Leidensbewusstsein entsteht aus der Erkenntnis der Disharmonie heraus. Wer relativ ausgeglichenes Schicksal hat, wird nicht viel davon wissen. Dann versteht er aber auch kaum, wie sehr andere leiden bzw. nimmt das nur im Kontext eigener Unsicherheit sein glückliches Leben mal verlieren zu können wahr. Dadurch sieht man, dass auch er nicht restlos glücklich sein kann.


    Auch der braucht nicht daran glauben oder darüber nachdenken, weil er es erfährt.


    Yofi:

    Die Karmalehre zeigt, dass das zeitweilige gute Gefühl, das aus früheren guten Handlungen rührt, nicht von Dauer ist. Hinsichtlich der schier unendlichen Anzahl von Daseinkreisläufen im jeweiligen Kontinuum wird es mit einem kurzen Urlaub innerhalb von Jahrtausenden harter Arbeit verglichen.


    Hast Du das selbst geschaut/erkannt/gesehen?
    Also, dass das "zeitweilige gute Gefühl ... aus früheren guten Handlungen rührt" und
    dass es eine "schier unendliche Anzahl von Daseinkreisläufen" gibt?
    Oder glaubst Du das nur und gibst ungesehen Aussagen Dritter wieder?


    Gruß

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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