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Reines Beobachten nach Nyanaponika

  • mukti
  • 9. Oktober 2015 um 09:19
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    • 15. März 2016 um 08:50
    • #176
    keks:

    Reines Beobachten bezeichne ich als Gedankenleere ohne etwas dafuer tun zu muessen, ganz ohne Achtsamkeit. Das hatte ich vor 20 Jahren einen Tag lang und dann war es wieder weg. Ich musste nichts dafuer tun, fuer Buddhismus oder anderes interessierte ich mich zu dem Zeitpunkt nicht.
    Dagegen ist bei Achtsamkeit immer eine Person die etwas macht und das ist dauerhaft mit Anstrengung verbunden, diese Anstrengung ist aber damals nicht noetig gewesen. Mit Achtsamkeitsuebungen hockt man in einer Zwickmuehle aus der man so nicht rauskommt. Selbst wenn die Einsicht da ist, dass man auch ohne Gedanken existiert und man mit dem Gewusel im Hirn nichts zu tun hat.

    Auch ich kenne diese Erfahrung, Keks, aber die ist eben nicht herstellbar, sie war ein Geschenk. Deutlich wurde darin nur, dass es nichts zu tun gibt, dass noch nicht einmal etwas getan werden kann. Aber das hat sich eben nicht manifestiert und ist somit nicht fester Bestandteil meines jetzigen Seins.

    Reines Beobachten und Achtsamkeit sind nur zu Beginn anstrengend, später sind sie Teil oder das Dach über den Sinnen ... Und wie Mukti schreibt

    mukti:

    ... Und es hilft aus so mancher Gedanken- und Gefühls- Zwickmühle heraus, oder sorgt dafür dass man sich erst gar nicht hineinbegibt.

    Und dadurch entstehen Einsichten, die unbezahlbar sind. Dafür bringe ich mich gern in die Gegenwärtigkeit - wie Accinca in einem anderen Thread schreibt - Wahrheitsgegenwart zurück.
    _()_

  • Noreply
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    • 15. März 2016 um 10:27
    • #177
    Monikadie4.:
    keks:

    Reines Beobachten bezeichne ich als Gedankenleere ohne etwas dafuer tun zu muessen, ganz ohne Achtsamkeit. Das hatte ich vor 20 Jahren einen Tag lang und dann war es wieder weg. Ich musste nichts dafuer tun, fuer Buddhismus oder anderes interessierte ich mich zu dem Zeitpunkt nicht.
    Dagegen ist bei Achtsamkeit immer eine Person die etwas macht und das ist dauerhaft mit Anstrengung verbunden, diese Anstrengung ist aber damals nicht noetig gewesen. Mit Achtsamkeitsuebungen hockt man in einer Zwickmuehle aus der man so nicht rauskommt. Selbst wenn die Einsicht da ist, dass man auch ohne Gedanken existiert und man mit dem Gewusel im Hirn nichts zu tun hat.

    Auch ich kenne diese Erfahrung, Keks, aber die ist eben nicht herstellbar, sie war ein Geschenk. Deutlich wurde darin nur, dass es nichts zu tun gibt, dass noch nicht einmal etwas getan werden kann. Aber das hat sich eben nicht manifestiert und ist somit nicht fester Bestandteil meines jetzigen Seins.

    Reines Beobachten und Achtsamkeit sind nur zu Beginn anstrengend, später sind sie Teil oder das Dach über den Sinnen ... Und wie Mukti schreibt

    mukti:

    ... Und es hilft aus so mancher Gedanken- und Gefühls- Zwickmühle heraus, oder sorgt dafür dass man sich erst gar nicht hineinbegibt.

    Und dadurch entstehen Einsichten, die unbezahlbar sind. Dafür bringe ich mich gern in die Gegenwärtigkeit - wie Accinca in einem anderen Thread schreibt - Wahrheitsgegenwart zurück.
    _()_

    Hallo Monika. Durch eine Übung kannst Du das herstellen, dir zum Geschenk machen. Sehe nicht mit den Augen sonder mache dein Sehen mit deinen Augen zu einen sehen durch einen Glasscheibe. Betrachte die Welt wie durch ein Fenster. Nicht Du siehst sonder die Augen durch ein Fenster. Höre mit dem Trommelfell, schmecke mit der Zunge rieche mit der Nase wie durch eine Folie. Verblende dein Nachdenken mit einer Folie. Nimm die Sinnesobjekte wahr nicht dein Benennen. Bewache die Sinnestore.

  • Monikamarie
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    21. November 1948 (77)
    • 15. März 2016 um 12:59
    • #178
    Ellviral:

    Hallo Monika. Durch eine Übung kannst Du das herstellen, dir zum Geschenk machen. Sehe nicht mit den Augen sonder mache dein Sehen mit deinen Augen zu einen sehen durch einen Glasscheibe. Betrachte die Welt wie durch ein Fenster. Nicht Du siehst sonder die Augen durch ein Fenster. Höre mit dem Trommelfell, schmecke mit der Zunge rieche mit der Nase wie durch eine Folie. Verblende dein Nachdenken mit einer Folie. Nimm die Sinnesobjekte wahr nicht dein Benennen. Bewache die Sinnestore.

    Danke Helmut,
    aber das mache ich natürlich. "Hört" sich das anders an als ich es meine?
    Das, worüber Keks schreibt, hat eine ganz andere Aus-Wirkung und würde bei mir dazu führen, dass ich hier nicht mehr mitschreibe. Aber trotzdem nochmal Danke für Deine Einsichten.
    _()_

  • Noreply
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    • 15. März 2016 um 13:03
    • #179
    Monikadie4.:
    Ellviral:

    Hallo Monika. Durch eine Übung kannst Du das herstellen, dir zum Geschenk machen. Sehe nicht mit den Augen sonder mache dein Sehen mit deinen Augen zu einen sehen durch einen Glasscheibe. Betrachte die Welt wie durch ein Fenster. Nicht Du siehst sonder die Augen durch ein Fenster. Höre mit dem Trommelfell, schmecke mit der Zunge rieche mit der Nase wie durch eine Folie. Verblende dein Nachdenken mit einer Folie. Nimm die Sinnesobjekte wahr nicht dein Benennen. Bewache die Sinnestore.

    Danke Helmut,
    aber das mache ich natürlich. "Hört" sich das anders an als ich es meine?
    Das, worüber Keks schreibt, hat eine ganz andere Aus-Wirkung und würde bei mir dazu führen, dass ich hier nicht mehr mitschreibe. Aber trotzdem nochmal Danke für Deine Einsichten.
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    Das "denkt" sich anders an, danke fürs abstellen meines Nachdenken. -()-

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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