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Übungen um Neid zu bekämpfen

  • Johann
  • 22. August 2015 um 12:34
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  • Monikamarie
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    • 25. August 2015 um 09:05
    • #26
    Johann:


    Ist es sinnvoll darüber zu meditieren ? Und falls ja, wie genau kann man darüber meditieren, das man das nicht mehr so ernst nimmt ?
    Genau das ist ja auch auf dem Buddhistischen Weg sinnvoll, und das ganze hat wohl auch viel mit dem Ego zu tun. Ohne Ego wäre man wohl auch nicht neidisch.

    "Ohne MICH ist das Leben ganz einfach" Ayya Khema :D

    Ja, Du kannst auf "liebende Güte" meditieren, indem Du Dich selbst so annimmst, wie Du gerade bist und alles Wollen loslässt. Dazu gehört auch das Gewinnenwollen. Denn eigentlich ist es doch schon ein großes Geschenk, dass Du sportlich gut drauf bist, oder? Aber das wissen wir meistens sowieso erst, wenn sich körperliches oder geistiges Leiden festgesetzt hat. Insofern kannst Du auch über Dankbarkeit meditieren. Ich mache das, indem ich das Wort und seine Bedeutung so lange betrachte, bis sich in mir eine Blockade löst. Das kann ganz schnell gehen, es kann aber auch auf Widerstand stoßen. Und dann mach ich das eben immer wieder, bis auch dieser Widerstand sich gelöst hat.

    Worte wie Liebe, Mitgefühl und dergleichen werden so inflationär benutzt, dass wir häufig gar nicht mehr fühlen, was damit gemeint ist. Deshalb ist es gut, darüber zu meditieren, darüber zu reflektieren und immer wieder innezuhalten. Die Großzügigkeit, dem vermeintlich Anderen den Sieg zu gönnen, öffnet das Herz und macht Dich frei.
    _()_ Monika

  • diamant
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    • 25. August 2015 um 09:10
    • #27

    Mitfreude ist auch mein Tipp. Nach dem Wettkampf zu den Siegern hingehen - den "Beneideten" - und sie umarmen, sich mitfreuen. Sie vielleicht zum Essen einladen, ihren Sieg feiern. Sich sagen: "Ich habe immer gewonnen, wenn ich mein Bestes gegeben habe." Die anderen Siege sind ja nur äußerlicher Natur, dafür gibt es Medaillen und Urkunden. Die eigenen Medaillen und Urkunden - so vorhanden - abhängen und vernichten. Keinerlei äußere Spuren des eigenen Erfolges mehr sichtbar machen. Das erste, was mich als Zennie bei "erfolgreichen" Leuten befremdet, sind ihre Pokal- und Trophäenschränke. Ich bin davon überzeugt, wenn man das selbst nicht mehr braucht, dann fehlt der Grund, anderen den größeren Erfolg zu neiden.

  • Monikamarie
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    • 25. August 2015 um 09:13
    • #28

    Übrigens: Ich habe jahrelang eine Kollegin "bekämpft", die mir mit ihrem Perfektionismus und Wissen auf den Geist ging (nicht nur mir). Sie hatte uns alle traktiert und kontrolliert. Irgendwann konnte ich plötzlich loslassen und sah, dass sie wirklich besser war als ich, dass sie wirklich besser arbeitete und sich viel intensiver hineinkniete in die Thematik. Ich habe ihr dann Anerkennung entgegenbringen können. Bei mir löste sich die Spannung, Furcht und Missgunst und bei ihr löste sich der "Griff".
    Das war eine wunderbare Erfahrung! :D Dafür war und bin ich dankbar.
    _()_

  • Nils
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    • 25. August 2015 um 09:57
    • #29

    Grundsätzlich gibt es immer zwei Möglichkeiten: Positives Denken und Meditation. Spüre genau in dein Neidgefühl hinein. Welcher Gedanke ist damit verbunden? Welcher positive Gedanke hilft dir? Mit welchem Gedanken kannst du das Neidgefühl auflösen? Manchmal findet man einen Gedanken, der die Energie negativer Gefühle zum Erlöschen bringt. Oft hilft uns das positive Denken etwas, aber nicht vollständig. Dann ist es unser Weg uns immer wieder um Gedanken der Weisheit und Wahrheit zu bemühen.

    Der zweite Weg ist es auf das Gefühl zu meditieren. Den Neid in der Meditation einfach kommen und gehen zu lassen wie er will. Irgendwann löst sich das Gefühl dann von alleine auf.

  • nibbuti
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    • 25. August 2015 um 20:51
    • #30
    Nils:

    Welcher positive Gedanke hilft dir? Mit welchem Gedanken kannst du das Neidgefühl auflösen?

    anicca

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Lapos
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    • 24. Januar 2016 um 11:24
    • #31

    Es gibt keine Übung um zu lernen weniger neidisch zu sein, nur ein Verstehen.

    Du kannst alles auch haben, du musst es dir nur nehmen. Alles ist vorhanden, bediene dich. Du kannst alles Sein, was du Sein willst.
    Sobald du dass verstanden hast, wirst du nicht mehr neidisch auf andere Leute, sondern du wirst motiviert.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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