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Was genau wird wiedergeboren ?

  • Chris Urban
  • 27. August 2014 um 15:56
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    • 2. September 2014 um 12:22
    • #51
    Ellviral:
    Frank1:

    Deine Erfahrungen/Karma werden wiedergeboren. Man kann es auch Geist und Seele oder Ich oder wie auch immer nennen.
    Der Geist und die Seele suchen sich als feinstoffliche Energie einen Körper.


    Warum regt mich das so auf?
    ....

    Mich regt es auf, weil so unkommentiert nichts in einem buddhistischen Forum verloren hat und weil es einfach albern ist :roll:

  • Karma Pema
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    • 2. September 2014 um 13:28
    • #52

    Namaste :)

    Zitat von Punk :
    Die Ursache weshalb die meisten Menschen solche Mühe mit dem Thema Wiedergeburt haben liegt in der Persönlichkeitsansicht. Wenn da auch nur ein kleiner Rest Persönlichkeitsansicht haftet kann das Wesen der Wiedergeburt nicht begriffen werden.

    Die Menschen hier sind es nicht gewohnt. Es ist neu für sie.
    Der Gedanke, das wir wieder geboren werden ist eine elementarer in Ländern, in denen der Buddhismus schon lange gelehrt wird.
    Der Glaube an Wiedergeburt beendet nicht die Persönlichkeitsansicht.
    Die Persönlichkeitsansicht verändert sich mit dem Verständnis vom abhängigen Entstehen.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Karma Pema
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    • 2. September 2014 um 13:49
    • #53

    Namaste

    Zitat :
    Deine Erfahrungen/Karma werden wiedergeboren. Man kann es auch Geist und Seele oder Ich oder wie auch immer nennen.
    Der Geist und die Seele suchen sich als feinstoffliche Energie einen Körper.

    Würden deine Erfahrungen wiedergeboren, wären es auch passive Eindrücke an denen du nicht tatkräftig beteiligt warst. Demnach wär deine Wiedergeburt nicht von dir lenkbar, da du ständig Eindrücken ausgesetzt bist, gegen die du dich nicht erwehren kannst.
    Aber Karma (kamma) bedeutet Tat.
    Dies sind Handlungen an denen du selbst beteiligt bist.
    Karma ist nicht der Geist der denkt. Und eine Seele ist gebunden an Emotionen. Ein Buddhist glaubt nicht daran, dass wir an unseren Emotionen gebunden sind, sondern das wir unsere Emotionen, störende, leid bringende, wie auch das Anhaften an Schönem, beobachten können und nicht einer Seele unterlegen sind, die wie ein Kind sagt : das will ich aber, so bin ich, hier geh ich mit.
    Ein Buddhist glaubt nicht an eine Seele.
    Das Ich ist eine Projektion an die wir gewöhnt sind. Wir mögen, wir mögen nicht, wir wollen, wir wollen nicht, wir haben Schmerzen, wir haben Freude, das läßt uns glauben wir sind ein Ich.
    Buddhisten glauben nicht an ein Ich.
    Karma sucht sich auch keinen Körper der irgendwo zur Verfügung steht. Karma wird Körper.

    Aber das wird nun alles zuviel.

    Gute Wünsche,
    Karma Pema

  • Karma Pema
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    • 2. September 2014 um 14:02
    • #54

    Namaste Keks

    Zitat :
    Meditieren - ist da etwas das unveränderlich ist seit wir Kinder waren ? Fein, das bist du. Die Essenz aus dem alles besteht die nicht altert, die selbst mit 90 Jahren noch die selbe ist. Unveränderbar, zeitlos. Dann ist die logische Konsequenz - kein Tot weil es keine Geburt gab und somit keine Wiedergeburt.

    Wenn wir alle nur dieses eine Leben haben, ist es dann kostbar ?

  • Syia
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    • 2. September 2014 um 14:13
    • #55

    MOD:

    Bitte Zitate als solche deutlich kenntlich machen. Es sollte bitte auch ersichtlich sein, wen man zitiert.

  • OlliP
    Gast
    • 6. September 2014 um 17:53
    • #56

    Zitat von Frank1:

    Zitat

    Solange wir nicht Geist, also Buddha sind, sind wir wie ein Kind: das will ich aber, so bin ich, hier geh ich mit, wie wir es hier auch tun.

    Frank, you made my day :-). Ich glaube ich habe durch diesen Satz oben erst Buddhismus verstanden.

    Vor einigen Tagen holte ich mir von einer Imbissbude was zu essen und setzte mich auf die Bank bei einem Kinderspielplatz. Ein Kind turnte auf den Seilen und der Holzburg im Spielplatz rum. Es wollte immer wieder eine neue Herausforderung meistern. Dann blieb es stecken, großes Geschrei, Mama musste kommen und helfen. Damit das Kind ständig seinen "Stoff" bekommt musste die Mutter ständig was tun. Da dachte ich mir: Das ist genau wie bei dir. Genau das gleiche wie bei diesem Kind. Ich bin zwar erwachsen und halte eine ganz andere Belastung aus, die ein Kind nicht aushalten kann. Aber im Prinzip ist es genau gleich.

    Dann habe ich den oben zitierten Satz von Frank gelesehen und ich dachte: Bingo! Genau so ist es. Das ganze Theater ist weil du immer deinen "Stoff" haben willst damit dein Geist beschäftigt ist oder meint, dass was laufen würde. Du willst immer was neues anreißen ohne zu überlegen wozu du das eigentlich brauchst. Es muss einfach immer was laufen. Dadurch verlierst du deine ganze Achtsamkeit und merkst nicht, dass dein "Stoff" schon da ist. Du schmeisst ihn nur ständig weg, weil deine Gedanken immer irgendwas hinterherjagen und nicht da sind.

    Seit Dezember 2013 interessiere ich mich für Buddhismus. Habe alles was ich oben geschrieben habe in der Zeit intellektuell verstanden, wenn ich es irgendwo gelesen habe. Aber ich habe es erst jetzt emotional begriffen. Mir scheint, dass es ohne diese emotionale Komponente gar nicht richtig in den Kopf reingeht.

  • keks
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    • 6. September 2014 um 18:46
    • #57
    Karma Pema:


    Wenn wir alle nur dieses eine Leben haben, ist es dann kostbar ?

    http://www.youtube.com/watch?v=at-FRGfpIbg

    Bubu :clown::oops:

  • stiller_raum
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    • 6. September 2014 um 22:03
    • #58
    Chris Urban:

    Hallo liebes Forum,

    mich beschäftigt schon länger eine Frage bezüglich der Wiedergeburt.
    Ich habe jetzt öfters gehört die Seele wird wiedergeboren, andere behaupten es sei eine Art Lebensenergie.
    Das verwirrt mich etwas, und ich kann das alles noch nicht ganz nachvollziehen.
    Was genau lehrt der Buddha? Was von "uns" wird wiedergeboren ? (bzw weitergeboren)

    Freue mich auf eure Antworten.

    Um dies in der tiefe zu verstehen werden Dir weitere Informationen und Wissen wahrscheinlich nicht wirklich weiter helfen.
    Viel direkter kann man es aber erfahren, wenn man im Alltag versucht, bewusst seine Gedanken und Gefühle zu beobachten. Nach einer Weile stellt man fest,
    dass vieles davon täglich wiedergeboren wird. Der Beobachter selbst, der dies erfährt ist hingegen immer da. Er kann nicht wiedergeboren werden sondern einfach nur erfahren was da wiedergeboren wird.
    Man kann auch sagen, dass das jetzt immer da ist und somit weder geboren wird noch stirbt. Die Gedanken und Gefühle hingegen sind dem Kreislauf unterworfen.
    Ich hoffe ich konnte Dir einen kleinen Hinweis dazu geben.

  • keks
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    • 7. September 2014 um 09:33
    • #59
    stiller_raum:

    Der Beobachter selbst, der dies erfährt ist hingegen immer da.

    Meditation. Da sieht man den Unterschied zwischen Beobachter und dem das man ich nennt. Das eine denkt, das andere schaut zu.
    Hinter den beiden steckt nochmal was anderes, das was beide beobachtet. Um Geburt wahrzunehmen müssen beide schon davor anwesend sein, wenn sie davor da sind, dann sind sie auch danach da. Nach dem schlafen - kleiner Tod, sterben - grosser Tod. Wenn man sein möchte (Anhaftung) erscheint wieder alles. Gott oder irgendein anderer Name der sich selbst sieht. Im grundegenommen nichts mystisches oder etwas das man erst nach 50 Jahren Meditation rausfinden kann sondern eine logische Schlussfolgerung die durch ständiges beobachten (nicht durch denken) klar auf der Hand liegt.

    Zitat

    Um dies in der tiefe zu verstehen werden Dir weitere Informationen und Wissen wahrscheinlich nicht wirklich weiter helfen.

    Da liegt das Grundproblem. Gehirn muss weg da es für sowas nicht gemacht wurde und im Weg steht.

    Bubu :clown::oops:

  • stiller_raum
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    • 7. September 2014 um 13:05
    • #60
    Zitat

    Im grundegenommen nichts mystisches oder etwas das man erst nach 50 Jahren Meditation rausfinden kann sondern eine logische Schlussfolgerung die durch ständiges beobachten (nicht durch denken) klar auf der Hand liegt.

    sehr schön gesagt

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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