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Gibt es im Buddhismus Taufe und Konfirmation?

  • Inspirdialog
  • 12. April 2014 um 16:13
  • Zum letzten Beitrag
  • Inspirdialog
    Themenautor
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    12. April 2014
    • 12. April 2014 um 16:13
    • #1

    Hallo liebe Community,

    mich interessiert es, ob es im Buddhismus eigentlich auch so eine Art Konfirmation/Kommunion als Glaubensbekenntnis oder Glaubensfestigung für junge Menschen gibt, wodurch er den Status als volles Mitglied einer buddhistischen Gemeinschaft erlangt?

    Gibt es dort eine Art Taufe oder ein vergleichbares Ritual für Neugeborene?


    Danke schon mal im voraus!

    Meine Worte spiegeln meine persönlichen, temporären Empfindungen wieder und sind nicht zwingend richtig.

    Versucht niemals, jemanden zu bekehren!

    Lasst den Menschen die Freiheit, aus eigenem Willen und eigener Überzeugung ihren Weg zu wählen!

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 12. April 2014 um 18:23
    • #2
    Inspirdialog:

    Hallo liebe Community,

    mich interessiert es, ob es im Buddhismus eigentlich auch so eine Art Konfirmation/Kommunion als Glaubensbekenntnis oder Glaubensfestigung für junge Menschen gibt, wodurch er den Status als volles Mitglied einer buddhistischen Gemeinschaft erlangt? .......


    Davon ist mir nichts bekannt.
    Volles Mitglied einer buddhistischen Gemeinschaft kannst du werden, falls diese als Verein organisiert ist, in dem du einen Mitgliedsantrag ausfüllst und dem Verein beitrittst.

    Inspirdialog:

    ....Gibt es dort eine Art Taufe oder ein vergleichbares Ritual für Neugeborene?


    Auch davon ist mir nichts bekannt.

    Wahrscheinlich wirst du deine Überlegungen am ehesten hier http://de.wikipedia.org/wiki/Zuflucht_(Buddhismus) wiederfinden.
    Ansonsten einfach die Thematik Zuflucht und Buddhismus googeln.
    Oder geh mal auf erweiterte Suche, dann gib als zu suchendes Wort "Zuflucht" ein und dann scrollst du etwas nach unten und klickst "nur im Betreff der Themen" an.

    Wir hatten diese Frage schon öfter hier im Forum. Evtl ist ein interessanter Beitrag für dich dabei.

  • fotost
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    • 12. April 2014 um 20:09
    • #3
    Inspirdialog:

    ...
    mich interessiert es, ob es im Buddhismus eigentlich auch so eine Art Konfirmation/Kommunion als Glaubensbekenntnis oder Glaubensfestigung für junge Menschen gibt, wodurch er den Status als volles Mitglied einer buddhistischen Gemeinschaft erlangt?

    Gibt es dort eine Art Taufe oder ein vergleichbares Ritual für Neugeborene?

    Hallo Inspirdialog,

    ein freundliches Willkommen im Forum.

    von Konfirmation/Kommunion im Buddhismus weiß ich nichts. Es war aber früher in Ländern mit überwiegend buddhistischer Bevölkerung normal, daß wenigstens die Jungen eine Zeit als Novizen im örtlichen Kloster lebten. Das hatte allerdings neben einer Einführung in die Grundlagen der Lehre auch ganz praktische Hintergründe, weil es oft die einzige Möglichkeit für eine elementare Bildung (Lesen/Schreiben/Rechnen) war.

    Taufe oder ähnliches für Neugeborene widerspricht der Lehre, die auf einem klaren Erkennen von Zusammenhängen und einer bewussten Entscheidung beruhen.

  • Inspirdialog
    Themenautor
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    12. April 2014
    • 12. April 2014 um 21:25
    • #4

    Danke schon mal!

    Ja, letzteres habe ich mir auch schon fast so gedacht.

    Denn die eigene Willenserklärung ist ja schon eine wesentliche Voraussetzung, die man für den Buddhismus benötigt. Diese kann logischerweise ja noch nicht von einem Neugeborenen abgelegt werden.

    Von daher ist ein Neugeborenes in einer christlichen Familie durch die Taufe ohnehin automatisch mit drin.
    Zumindest besteht hierzulande ja die Möglichkeit, den Glauben wieder zu verlassen ohne dass man dadurch deutliche Nachteile in Kauf nehmen muss oder ne Strafverfolgung droht.


    Ich war ja auch christlich-evangelisch getauft und konfirmiert worden, habe vor 2 Jahren auch eine kirchliche Patenschaft für meinen Neffen angenommen, möchte nun aber demnächst austreten, da ich mit der Bibellehre auf Kriegsfuß stehe, seitdem ich mir mal die Mühe gemacht habe, mich dort einzulesen.

    Meine Worte spiegeln meine persönlichen, temporären Empfindungen wieder und sind nicht zwingend richtig.

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  • Yoni
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    • 12. April 2014 um 23:03
    • #5

    Willkommen im Forum, Inspiredialog! :D

    Genausowenig wie es eine Taufe gibt, gibts im Buddhismus sowas wie Gebote. Die sogenannten 5 Silas hattest du in deinem Vorstellungsthread ja erwähnt ... und ich kann der Versuchung nicht widerstehen dir mitzuteilen dass das im B. anders formuliert ist. nämlich nicht als Gebote, sondern als Übung! 8)

    Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
    Einsam, ohne einen andern, bis verhaucht die letzte Kraft.
    Sterbend möcht den Blick ich lenken auf das Schneeland himmelhoch,
    Sterbend noch des Lehrers denken und der Lehre, die nie trog.

  • fotost
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    • 12. April 2014 um 23:08
    • #6

    Soweit ich weiß, gibt es in der Bibel keine Taufe von Unmündigen und die Erklärungen der großen christlichen Kirchen in Deutschland dazu sind etwas gestelzt...

    Da die Taufe gleichzeitig die offizielle Aufnahme in eine der Kirchen ist, woraus sich später Rechtsfolgen ergeben (Steuerpflicht) ist die ganze Sache bedenklich. In politische Parteien zB. kann man erst mit 16 eintreten.

  • Yoni
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    • 12. April 2014 um 23:17
    • #7
    Zitat

    Volles Mitglied einer buddhistischen Gemeinschaft kannst du werden, falls diese als Verein organisiert ist, in dem du einen Mitgliedsantrag ausfüllst und dem Verein beitrittst.

    Muss man denn, um sich als Buddhist eintragen zu lassen (Amt) einem buddh. Verein angehören, oder geht das auch ohne?

    Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
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  • Ji'un Ken
    Gast
    • 12. April 2014 um 23:32
    • #8

    Das geht mit Sicherheit auch ohne. :lol::lol:

    Wobei ich gar nicht weiß, ob du das bei einem Amt überhaupt eintragen lassen kannst, da Buddhismus hier ja nicht als Religion, im Sinne einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, anerkannt ist.
    Aber da gibt es sicher welche, die sich besser damit auskennen.

  • Thubten Gawa
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    • 13. April 2014 um 12:18
    • #9

    Ich glaube nicht - und warum sollte man auch? 8)

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • fluid
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    • 13. April 2014 um 14:50
    • #10

    In Östereich ist Buddhismus als Religion staatlich anerkannt und man darf offiziell maximal einer Religion angehören.
    In Deutschland hat es keine rechtlichen Konsequenzen, ob jemand Buddhist ist. Deshalb ist es in Deutschland auch kein Problem, weiterhin Christ zu bleiben und sich trotzdem als 'vollwertiger' Buddhist zu betrachten/bezeichnen.

  • Yoni
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    • 14. April 2014 um 02:58
    • #11
    Thubten Gawa:

    Ich glaube nicht - und warum sollte man auch? 8)

    mhm, für die Statistik z.b :D ...na, es interessiert mich einfach so.

    Einmal nur noch möcht ich wandern, in der großen Wanderschaft,
    Einsam, ohne einen andern, bis verhaucht die letzte Kraft.
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  • JazzOderNie
    Gast
    • 14. April 2014 um 08:14
    • #12

    hi yoni,

    du kannst dich als "buddhist" bezeichnen, wenn du zuflucht in der buddhistischen lehre suchst.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (14. April 2014 um 08:17)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 14. April 2014 um 09:02
    • #13

    Bleibt bitte bei der Ausgangsfrage. Sollten sich für euch neue Themen entwickeln, macht bitte einen neuen Thread auf.
    Bei einigen Themen wäre es sicherlich schade, wenn sie hier unter gehen.

    Die anderen Postings findet ihr hier: http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=55&t=13283

    Kritik an diesem Vorgehen bitte per PN an mich oder unter Anregungen und Kritik einen Thread eröffnen.

  • Inspirdialog
    Themenautor
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    • 25. April 2014 um 18:32
    • #14

    Also erst einmal danke für die vielen Antworten!

    So wird es wahrscheinlich auch keine Taufpaten geben.

    Aber gibt es im Buddhismus denn eine andere Art von Patenschaft, die man für ein Kind organisieren oder übernehmen kann?

    Sicher wird das nicht mit einer christlichen Patenschaft zu vergleichen sein.

    Im Buddhismus würde ich eher von einer Mentorenschaft ausgehen und der Wegbegleiter auch als Mentor bezeichnet wird.

    Bestimmt weiß einer von Euch dazu genaueres.

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  • Ji'un Ken
    Gast
    • 25. April 2014 um 23:43
    • #15

    Willst du das theoretisch wissen oder hat das für dich einen praktischen Hintergrund?

  • Inspirdialog
    Themenautor
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    • 27. April 2014 um 10:26
    • #16

    Nur theoretisch!

    Da ich ja eine Patenschaft besitze (allerdings kirchlich) hat mich das jetzt nur mal interessiert.

    Meine Worte spiegeln meine persönlichen, temporären Empfindungen wieder und sind nicht zwingend richtig.

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  • Tashili
    Gast
    • 27. April 2014 um 11:22
    • #17

    Hallo du,

    mir ist nur bekannt, dass viele nicht Christen - Atheisten etc.- vielfach eigene Zeremonien zu Hochzeit, Geburt / Patenschaft und Beerdigung machen. Dafür gibt es schon überall Leute, die sowas anbieten.

    Ich möchte auch irgendwann mit meinem Partner in einer Zeremonie verbunden werden. :D

  • Hugin
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    • 16. Juni 2014 um 11:57
    • #18
    Zitat

    mich interessiert es, ob es im Buddhismus eigentlich auch so eine Art Konfirmation/Kommunion als Glaubensbekenntnis oder Glaubensfestigung für junge Menschen gibt, wodurch er den Status als volles Mitglied einer buddhistischen Gemeinschaft erlangt?

    Also in Thailand.. und ich denke generell in Süd-Ost-Asien.. ist es tradition das kinder/jugendliche als sogenannter "neen", also novize für einen bestimmten Zeitraum im Tempel leben nach vereinfachten Mönchsregeln. Während dieser Zeit tragen die Novizen auch ein Mönchsgewand, haben alle Haare (kopfhaare, augenbrauen) rasiert und leben im prinzip wie richtige Mönche.

    Dann sollte jeder Mann vor dem 21Lebensjahr mindestens für eine weile als richtiger Mönch (nach allen Regeln) ins Kloster.Einige bleiben für immer, andere gehen vorzeitig.


    Ich war früher auch als Novize für 6 Wochen in einem Kloster und muss sagen das es das beste ist was mir passieren konnte.
    Es hat mich wirklich geprägt, auch meine heutigen Handlungen sind noch von dem Aufenthalt beeinflusst.


    Aber um deine Frage richtig zu beantworten :
    Nein es gibt keine Taufe und keine Konfirmation an sich. Wozu auch ? :)


    Lg

  • Inspirdialog
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    • 23. Juni 2014 um 19:14
    • #19

    Klar.

    Rituale findet man ja so ziemlich in allen Religionen. So ist die Taufe auch nur ein Ritual.

    Es mag ja sein, dass gewisse buddhistische Klassifizierungen, Schulen, Klöster und/oder Gemeinschaften gewisse Aufnahmerituale bzw. Aufnahmeregeln pflegen.

    So zum Beispiel wird auch nicht überall jeder als Mitglied einer buddhistischen Bruderschaft aufgenommen, nur weil er danach fragt.

    Meine Worte spiegeln meine persönlichen, temporären Empfindungen wieder und sind nicht zwingend richtig.

    Versucht niemals, jemanden zu bekehren!

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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