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Schöpfungsgeschichte und Wiedergeburt (wer und wie)?

  • dorn
  • 26. März 2014 um 06:15
  • Zum letzten Beitrag
  • dorn
    Gast
    • 26. März 2014 um 06:15
    • #1

    Mich interessieren zwei Fragen, zu denen in diesem Fall ausdrücklich Zitate aus dem Palikanon (und Kommentare) zusammengetragen werden könnten.

    1) Wie sehen Theravadins oder Anhänger des Palikanon den Anfang der Menschheit?
    Wie ging es mit der Menschheit los, ist eine Entwicklung im Darwinschen Sinne mit dem Palikanon vereinbar, also Evolution?

    (Ich habe Schöpfungmythos u.ä. gesucht, denke aber, die Frage wurde vielleicht noch nicht erschöpfend :?: hier beantwortet).

    2) Wer kann auf welche Weise in den sechs Daseinsbereichen wiedergeboren werden (also z.B. Mensch überall, Tier als Mensch, aber auch: Deva als Mensch, Hungergeist als Mensch?).

    (Ich kenne etliche Stellen, möchte aber angesichts der Fülle des Materials wissen, ob ich Entscheidendes übersehen habe.)

  • mukti
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    • 26. März 2014 um 08:36
    • #2

    Über die sogenannte Schöpfung:

    27. Aggañña Sutta, Voranfang

    http://www.palikanon.com/digha/d27.htm

    Gruß,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Kusala
    Gast
    • 26. März 2014 um 10:46
    • #3

    Ich denke, da sollte man zwischen "Volksbuddhismus" und dem "monastischen Teil", wo der Buddha sein Hauptaugenmerk drauf richtete unterscheiden.

    Zitat

    1) Wie sehen Theravadins oder Anhänger des Palikanon den Anfang der Menschheit?

    Dem Buddha ging es ja hauptsächlich um die entgültige Befreiung vom Daseinskreislauf (samsara) und daraus resultierend die dukkhafreiheit. Da spielt aber die Vergangenheit keine so große Rolle. Man kann nur mit dem "arbeiten", was man gerade bei sich vorfindet und da ist es egal, wann der erste Mensch entstand oder ob Willy mir mit 5 Jahren einen Lolli geklaut hat.

    Zitat

    Wie ging es mit der Menschheit los, ist eine Entwicklung im Darwinschen Sinne mit dem Palikanon vereinbar, also Evolution?


    Durchaus. Aber wie gesagt, für die "Geistesschulung" nicht von Relevanz.

    Majjhima Nikāya 79 - Die kürzere Lehrrede an Sakuludāyin

    Milindapañha 2.3.1. und 2.3.2 und 2.3.3

    dorn:

    2) Wer kann auf welche Weise in den sechs Daseinsbereichen wiedergeboren werden (also z.B. Mensch überall, Tier als Mensch, aber auch: Deva als Mensch, Hungergeist als Mensch?).

    Majjhima Nikāya 135 - Die kürzere Darlegung zu den Handlungen
    Majjhima Nikāya 136 - Die längere Darlegung zu den Handlungen

    Die Daseinsformen der Wesen

    ()

  • dorn
    Gast
    • 29. März 2014 um 18:14
    • #4

    Dann dröseln wir das mal auf. Zunächst 27. Aggañña Sutta, Voranfang. Hier wird behauptet:

    - es gibt eine Zeit, wo die Welt "sich zusammenballt", wie auch die Wesen "als Leuchtende" und geistförmig;
    - es gibt eine Zeit, wo die Welt "sich auseinanderballt" und die Wesen "hienieden zu Dasein gelangen", wobei sie "noch geistförmig" sind;
    - dann ist Finsternis zu Wasser geworden, es gibt keine Planeten usf.;
    - es entsteht Land/Erde, wovon ein Wesen "lüstern kostet";
    - Mond und Sonne, dann Sterne und Planeten, dann Tag und Nacht tauchen hintereinander auf;
    - die Wesen werden gröber und unschöner und vergleichen sich herablassend mit anderen;
    - die Wesen fangen dann an, Pflanzen (wie die "Erdbodensprosse" oder die "Rankenbeere") zu genießen;
    - danach sei unbehülster, weißer Reis erschienen;

    usf.

    Ich denke, ich kann hier abbrechen. Diese Art der Schöpfungsgeschichte lässt sich nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbaren.
    Daraus folgt, dass im Palikanon Dinge behauptet werden, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand als widerlegt gelten können.

    Wer spricht hier zu wem? Der Erhabene zu Vāsettho und Bhāradvājo, die Mönche werden wollen.

  • fotost
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    • 29. März 2014 um 18:49
    • #5
    dorn:

    Dann dröseln wir das mal auf. Zunächst 27. Aggañña Sutta, Voranfang. Hier wird behauptet:

    - es gibt eine Zeit, wo die Welt "sich zusammenballt", wie auch die Wesen "als Leuchtende" und geistförmig;
    - es gibt eine Zeit, wo die Welt "sich auseinanderballt" und die Wesen "hienieden zu Dasein gelangen", wobei sie "noch geistförmig" sind;
    - dann ist Finsternis zu Wasser geworden, es gibt keine Planeten usf.;
    - es entsteht Land/Erde, wovon ein Wesen "lüstern kostet";
    - Mond und Sonne, dann Sterne und Planeten, dann Tag und Nacht tauchen hintereinander auf;
    - die Wesen werden gröber und unschöner und vergleichen sich herablassend mit anderen;
    - die Wesen fangen dann an, Pflanzen (wie die "Erdbodensprosse" oder die "Rankenbeere") zu genießen;
    - danach sei unbehülster, weißer Reis erschienen;

    usf.

    Ich denke, ich kann hier abbrechen. Diese Art der Schöpfungsgeschichte lässt sich nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbaren.
    Daraus folgt, dass im Palikanon Dinge behauptet werden, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand als widerlegt gelten können.

    Wer spricht hier zu wem? Der Erhabene zu Vāsettho und Bhāradvājo, die Mönche werden wollen.

    Alles anzeigen

    Ich denke der buddhistische Schöpfungsmythos ist ein Versuch Buddhas auf dem Hintergrund hinduistischer Vorstellungen auf Fragen seiner Zeit zu reagieren. Wir heute sollten uns ganz klar machen, daß dies in der Bronzezeit erfolgt ist. Bronzezeit! Es gab keine Computer! Die Ideen der Elektrizität waren noch nicht bekannt, keine Bakterien, keine Viren geschweige Teleskope. Bronzezeit!!

    dorn, Du hast hier völlig Recht mit dem Gedanken. daß im PK Texte stehen, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand als widerlegt gelten können. Nur besteht diese Widerlegung in der Widerlegung eines naturwissenschaftlich interpretierten Textes. Ich denke, diese Art einer Textinterpretation ist nicht angemessen.

    Wie würde Buddha heute antworten? Würde Buddha heute die Anforderungen der Zeit aus naturwissenschaftlichen Sicht überhaupt verstehen?

  • dorn
    Gast
    • 29. März 2014 um 18:56
    • #6

    fotost, mir geht es doch um Folgendes: Wer meint, mit Verweisen auf Textzitate eine immergültige Wahrheit im Palikanon zu finden, dem kann gezeigt werden, dass die dort zu findenden Wahrheit relativ sind - und dementsprechend mit dem GANZEN Text eine solch kritische Arbeit vonnöten ist. Es ist von daher völlig in Ordnung, wenn man für sich Wesentliches extrahiert, und wenn man sich nicht auf die Spielchen einlässt, es gäbe da etwas, was für alle Buddhisten verbindlich zu gelten habe. Insofern sind auch vier edle Wahrheiten, achtfacher Pfad usf. mit der gleichen kritischen Haltung anzugehen wie Geschichten über "Vorzeiten".

  • fotost
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    • 29. März 2014 um 19:07
    • #7
    dorn:

    ....
    Insofern sind auch vier edle Wahrheiten, achtfacher Pfad usf. mit der gleichen kritischen Haltung anzugehen wie Geschichten über "Vorzeiten".

    Ja!
    Ok, kein Problem bezüglich der kritischen Haltung. Hast Du ein Problem mit den vier edlen Wahrheiten?

    Zitat


    Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.
    Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.
    Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.
    Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

  • dorn
    Gast
    • 29. März 2014 um 20:00
    • #8

    Weiter Majjhima Nikāya 79 - Die kürzere Lehrrede an Sakuludāyin. Hier wird behauptet:

    - wenn jemand sich an zig Leben in vergangenen Äonen erinnere (bis hin zu Details der aufgenommen Nahrung), in denen sich die Welt zusammen- und auseinanderballte (!), dann könne er und der Buddha sich gegenseitig Fragen dazu stellen, die sie zu beidseitiger Zufriedenheit beantworten könnten;
    - dass "die Wesen ihren Handlungen gemäß weiterwandern";

    Weder die Existenz der Wesen zu Zeiten nach dem "Urknall" (oder ähnlicher Entstehungsmodelle) noch das Wandern der Wesen durch verschiedene Existenzen ist mit der modernen Evolutionstheorie vereinbar.

    Der Rest scheint mir wenig zu meinen Fragen beizutragen. Wichtiger sind folgende Stellen, von denen die zweite das oben Gesagte im Grunde als unwichtig deklariert:

    Mit dem Überwinden von Glück und Schmerz und dem schon früheren Verschwinden von Freude und Trauer, tritt da ein Bhikkhu in die vierte Vertiefung ein, die aufgrund von Gleichmut Weder-Schmerzhaftes-noch-Angenehmes und Reinheit der Achtsamkeit in sich hat, und verweilt darin. (27)
    Diesen Satz kann man immer mal wieder den Glücksaposteln des Buddhismus, zu denen zuweilen selbst der Dalai Lama gehört, zitieren.

    Aber laß die Vergangenheit sein, Udāyin, laß die Zukunft sein. Ich werde dich das Dhamma lehren: Wenn dies existiert, ist jenes; mit der Entstehung von diesem, entsteht jenes. Wenn dies nicht existiert, ist jenes nicht; mit dem Aufhören von diesem, hört jenes auf. (7) Hier sagt der Buddha im Grunde über sich selbst, dass er Dinge von sich gibt, die wesentlich sind, und solche, die es nicht sind.

    Wer sprach hier zu wem? Der Erhaben zu einem Wanderasketen.
    ----------

    Milindapañha 2.3.1. und 2.3.2 und 2.3.3 . (Anm.: Die Zuordnung dieses Textes zum Palikanon ist umstritten.) Hier wird behauptet:

    - ein Anfang des Zeitenlaufs sei undenkbar, nicht auffindbar, es gäbe ihn nicht (vgl. etwa Martin Bojowalds Thesen http://www.handelsblatt.com/technologie/fo…/3201444-3.html )
    - die Vorstellung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie Kamma wurzeln im Nichtwissen (!!!)

    Dies sind sicher interessante Thesen, wobei letztere jedoch darauf hinweist, dass im Wissen sich die Vorstellung getrennter Zeiten auflöst und somit eine Wiedergeburt bzw. ein Wiederwerden (wegen des "wieder") logisch unmöglich ist.

    Wer spricht hier mit wem? Der indo-griechische König Milinda mit einem buddhistischen Mönch namens Nagasena.
    --------------

    Zur Wiedergeburt, dem Wiederwerden Majjhima Nikāya 135 und 136. Hier wird behauptet:

    - jemand vergeht sich gegen die sila und wird an einem "unglücklichen" Ort (auch der Hölle) wiedergeboren;
    - jemand vergeht sich gegen die sila und wird an einem "glücklichen" Ort (auch dem Himmel) wiedergeboren (!);
    - jemand hält sich an die sila und wird an einem unglücklichen Ort wiedergeboren (!);
    - jemand hält sich an die sila und wird an einem glücklichen Ort wiedergeboren.

    Dies ist möglich, weil sich - mit Ausnahme besonders schwerer Vergehen (wie dem Töten von Mönchen) - die Folgen der eigenen Taten verzögert verwirklichen.

    Wer erklärt das wem? Der Erhabene dem Ananda.

    Üblich ist jedoch (135) Folgendes:

    - wer nicht zur Hölle fährt, hat ein kurzes oder kränkliches Leben, ist hässlich, zornig usw.;
    - wer nicht in den Himmel kommt, lebt lange, ist freundlich, empathisch usw..

    Wer erklärt das wem? Der Erhabene einem brahmanischen Studenten.

    Fazit: Da Menschen auch in die Hölle und den Himmel wiedergeboren werden, müsste es logischerweise immer weniger Menschen auf der Welt geben.
    Diese Lehre ist also widerlegt.

    Die Erklärung zur Kosmologie auf der Satinandha-Seite stützt diese These. Demnach können fortgeschrittene Übende in die Götterwelten (5 sila einhalten/spenden), Brahmawelt (8 sila einhalten/spenden) oder sogar in die reinen Gefilde (4. Versenkungsstufe/jhâna) wiedergeboren werden, wo sie besonders lange verweilen. Hingegen ist es für Tiere schwer, in die Menschenwelt zu kommen. Es ist von daher nicht einseitig, warum sich die Menschheit vermehrt.

    3 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (29. März 2014 um 20:20)

  • dorn
    Gast
    • 29. März 2014 um 20:07
    • #9
    Zitat

    Hast Du ein Problem mit den vier edlen Wahrheiten?

    Das hängt auch von der Übersetzung ab. In deiner würde ich sagen, ja, Punkt 3 behauptet, fallen die Ursachen weg, ist das Leiden weg, Punkt 4 jedoch, dass bedürfe eines bestimmten Pfades. In Punkt 2 wird jedoch gesagt, was die Ursachen sind (Gier, Hass und Verblendung), deren Beseitigung nicht zwingend achtfaches Handeln erfordert.

  • fotost
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    • 29. März 2014 um 20:34
    • #10
    dorn:
    Zitat

    Hast Du ein Problem mit den vier edlen Wahrheiten?

    Das hängt auch von der Übersetzung ab. In deiner würde ich sagen, ja, Punkt 3 behauptet, fallen die Ursachen weg, ist das Leiden weg, Punkt 4 jedoch, dass bedürfe eines bestimmten Pfades. In Punkt 2 wird jedoch gesagt, was die Ursachen sind (Gier, Hass und Verblendung), deren Beseitigung nicht zwingend achtfaches Handeln erfordert.

    ich beherrsche leider keine der Sprachen der Ursprungstexte und habe die Wiki Interpretation genommen :D

    Es ist deshalb nicht meine Übersetzung sondern nur eine von mir akzeptierte. Wieder - wo sind Deine Probleme?

    Zitat

    Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

    wo steht da, daß nur und aussschließlich und für immer und ewig nur der edle achtfache Pfad führt? Ich kann aus der Tür des Hauses in dem ich wohne gehen und 50 Meter nach links oder etwa 40.000 Kilometer nach rechts und kann am gleichen Punkt ankommen.

    Buddha war kein religiöser Fanatiker. Verschiedene Wege führen zu den Ergebnissen seiner Lehre. Ich begrüße es, wenn Du einen anderen Zugang gefunden haben solltest..
    Wichtig ist nur, daß ich Dich am Ziel finde :D
    Ich lade Dich auf einen Kaffee ein :lol:

  • accinca
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    • 30. März 2014 um 15:21
    • #11
    fotost:

    . Verschiedene Wege führen zu den Ergebnissen seiner Lehre. Ich begrüße es, wenn Du einen anderen Zugang gefunden haben solltest..Wichtig ist nur, daß ich Dich am Ziel finde :D


    Das ist aber selber ausgedacht und nicht vom Buddha. ;)

  • dorn
    Gast
    • 30. März 2014 um 15:48
    • #12
    Zitat

    Das ist aber selber ausgedacht und nicht vom Buddha.

    Wieder nur nach der zirkelschließenden Meinung der Theravadin. Nach dem Zen gibt es noch andere Buddhas, und auch fotost kann einer sein.

  • accinca
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    • 30. März 2014 um 16:00
    • #13
    dorn:

    Wieder nur nach der zirkelschließenden Meinung der Theravadin.
    Nach dem Zen gibt es noch andere Buddhas, und auch fotost kann einer sein.


    Ne, dann lieber Wladimir (Putin) oder wie wäre es mit Merkel?

  • SpringMode5708
    Gast
    • 30. März 2014 um 17:12
    • #14
    dorn:

    Digha Nikaya 27, Aggañña Sutta. Hier wird behauptet:

    - es gibt eine Zeit, wo die Welt 'sich zusammenballt', wie auch die Wesen 'als Leuchtende' und geistförmig;
    - es gibt eine Zeit, wo die Welt 'sich auseinanderballt' und die Wesen 'hienieden zu Dasein gelangen', wobei sie 'noch geistförmig' sind;

    Diese Art der Schöpfungsgeschichte lässt sich nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbaren.
    Daraus folgt, dass im Palikanon Dinge behauptet werden, die nach gegenwärtigem Kenntnisstand als widerlegt gelten können.


    Und wieso sollte der gegenwärtige Kenntnisstand der Wissenschaft das Maß der Dinge sein?
    'Die Wissenschaft' kennt zudem kein sich zusammenziehendes Universum.

    Gruß

  • dorn
    Gast
    • 30. März 2014 um 17:23
    • #15

    Weil die Wissenschaft dem Menschen Fortschritte bringt, z.B. würde sie nicht als Extras ausgerechnet Butter und Zucker erlauben/empfehlen, wie im Vinaya.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 30. März 2014 um 18:37
    • #16
    dorn:

    Weil die Wissenschaft dem Menschen Fortschritte bringt,
    z.B. würde sie nicht als Extras ausgerechnet Butter und Zucker erlauben/empfehlen, wie im Vinaya.


    Ist das Deine Antwort zum Thema Kosmologie in D27?

  • dorn
    Gast
    • 30. März 2014 um 18:49
    • #17

    Meine Antwort ist: Wenn man an einigen Stellen solche Unwahrheiten und logische Ungereimtheiten findet, sollte man alle mit Vorsicht und Kritikfähigkeit genießen. Unabhängig davon, ob man sich, wie so gerne geschehen, auf die Kalamer Sutta oder andere Textstellen beruft, die dazu aufrufen könnten, das Gesagte zu überprüfen.

  • Jikjisa
    Gast
    • 30. März 2014 um 18:53
    • #18
    Mirco:


    Und wieso sollte der gegenwärtige Kenntnisstand der Wissenschaft das Maß der Dinge sein?
    'Die Wissenschaft' kennt zudem kein sich zusammenziehendes Universum.

    Gruß

    doch. die big crunch theorie. moslems sehen entsprechungen in koran-suren.

    Zitat

    An jenem Tage werden Wir den Himmel zusammenrollen wie eine Schriftrolle. Wie Wir die erste Schöpfung hervorbrachten, werden Wir sie wieder hervorbringen. Dies ist für Uns ein bindendes Versprechen; Wir werden es gewiss erfüllen. (Sure 21:104 - al-Anbiya)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (30. März 2014 um 18:55)

  • fotost
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    • 30. März 2014 um 18:54
    • #19
    dorn:

    Weil die Wissenschaft dem Menschen Fortschritte bringt, z.B. würde sie nicht als Extras ausgerechnet Butter und Zucker erlauben/empfehlen, wie im Vinaya.

    Butter und Zucker (Honig) waren zur Zeit Buddhas von der Erfahrungswissenschaft anerkannte Heilmittel und als solche wurden sie empfohlen. Du hast Kuhurin vergessen. Das war garantiert ungefährlicher als die meisten anderen Hausmittelchen, die damals im Umlauf waren.

    Das war die damalige Wissenschaft. Ganz nebenbei, wenn man diese Mittel mit medizinischen Ratschlägen der Bibel vergleicht wird deutlich wo die Erleuchtung stattgefunden hat :lol:

  • SpringMode5708
    Gast
    • 30. März 2014 um 18:55
    • #20
    Jikjisa:
    Mirco:

    Und wieso sollte der gegenwärtige Kenntnisstand der Wissenschaft das Maß der Dinge sein?
    'Die Wissenschaft' kennt zudem kein sich zusammenziehendes Universum.


    Die Big-Crunch-Theorie.


    Rischtisch. Theorie. Kein Wissen.

  • gbg
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    • 30. März 2014 um 18:57
    • #21
    Jikjisa:
    Mirco:


    Und wieso sollte der gegenwärtige Kenntnisstand der Wissenschaft das Maß der Dinge sein?
    'Die Wissenschaft' kennt zudem kein sich zusammenziehendes Universum.

    Gruß

    doch. die big crunch theorie. moslems sehen entsprechungen in koran-suren.

    Nur eine kurze Anmerkung:
    Weil Du die Moslems erwähnst, Jikjisa. Im Koran steht Gott habe die Welt aus dem Nichts erschaffen. In Bezug auf den big crunch bei ihnen, weißt Du mehr als ich...

  • fotost
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    • 30. März 2014 um 18:59
    • #22
    accinca:
    fotost:

    . Verschiedene Wege führen zu den Ergebnissen seiner Lehre. Ich begrüße es, wenn Du einen anderen Zugang gefunden haben solltest..Wichtig ist nur, daß ich Dich am Ziel finde :D


    Das ist aber selber ausgedacht und nicht vom Buddha. ;)

    Jetzt musst Du aber mit einem guten Beispiel kommen mit einem Ergebnis der Buddha-Lehre, das absolut nirgendwo sonst als Ziel oder Ergebnis existiert...

  • Jikjisa
    Gast
    • 30. März 2014 um 18:59
    • #23
    Mirco:
    Jikjisa:


    Die Big-Crunch-Theorie.


    Rischtisch. Theorie. Kein Wissen.

    Big Bounce ist auch nur Theorie, aber Big Bang natürlich auch immer noch. Obwohl sie jetzt was gehört haben wollen vom ersten Bumm .

  • dorn
    Gast
    • 30. März 2014 um 19:00
    • #24
    Zitat

    Das war die damalige Wissenschaft.

    Genau. Und der Palikanon war halt alles, was die Religionswissenschaft hergab.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 30. März 2014 um 19:00
    • #25
    dorn:

    Ich kenne etliche Stellen, möchte aber angesichts der Fülle des Materials wissen, ob ich Entscheidendes übersehen habe.


    Ich fänd's klasse, wenn Du Deine Kenntnisse mit uns teilen würdest (Liste).

    Schöne Grüße,
    Mirco

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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