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Wie entsteht das Ego ?

  • Matthias65
  • 6. März 2014 um 09:11
  • Zum letzten Beitrag
  • hedin
    Gast
    • 9. März 2014 um 08:59
    • #201

    Es ist außerordentlich Bemerkenswert, wie dynamisch sich das "Ego" in so banalen Dingen wie "nama und rupa", auszubreiten vermag.

    Simo:

    Darüber hinaus gibt es keine Stelle, die viññana als zu nama-rupa gehörig erklärt (und z.b. die Aufzählung in M9 wäre eine prima Gelegenheit gewesen)

    Alle bedingt entstandenen nama und rupa können als die fünf khandha klassifiziert werden:

    Rupa-kkhandha: das sind alle physischen Phänomene, die 5 Sinnenorgane und deren Sinnenobjekte.

    Nama-kkhandha:
    Die 52 Arten von cetasikas (Geistfaktoren), die in einem citta/Bewusstsein auftreten, werden in drei khandha eingeteilt:
    1.Cetasika, das Gefühl (vedana) ist, wird als vedana-kkhanda klassifiziert.
    2.Cetasika, das Wahrnehmung (sanna) ist, wird als sanna-kkhanda klassifiziert.
    3.Die verbleibenden 50 cetasikas (Geistfaktoren) werden als sankhara-kkhandha zusammengefasst.

    4.Betrachtet man citta/Bewusstsein, so bilden alle citta/Bewusstsein ein khandha: vinnana-kkhandha
    Die Palibegriffe "vinnana", "mano" und "citta" sind drei Begriffe für dieselbe Wirklichkeit/Bewusstsein: das, was die Eigenschaft hat, etwas zu erkennen oder zu erleben.
    Wenn citta/Bewusstsein als khandha klassifiziert wird, wird das Wort "vinnana" gebraucht.
    Somit ist nur eine khandha "rupa-kkhandha und die anderen vier sind "nama-kkhandha".

    Drei "nama-kkhandha" umfassen cetasika (Geistfktoren) und ein "nama-kkhadha" schließt alle citta/Bewusstsein in sich ein.

    hedin

  • Tso Wang
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    • 10. März 2014 um 07:30
    • #202
    Tso Wang:
    Zorița Câmpeanu:

    also... jedes mal wenn ich den arm bewege hab ich auch harndrang ...oder wie soll ich es verstehen?
    _()_
    .


    .

    Woher soll ich wissen, was Du mit Deinem Arm machst, wenn Du Harndrang hast ?

    ()

    Zorița Câmpeanu:

    sehr geistreich :D

    _()_
    .


    .

    Mir ging es nur darum, daß es im ZNS kein physiologisches Abgrenzungskrierium zwischen somatischem und vegetativem Nervensystem gibt. Daß einige Prozesse vermeintlich bewußt gesteuert, andere wiederum unbewußt ablaufen, ist dann wiederum eher eine Frage der Psychologie. ;)

    ()

    坐忘

  • accinca
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    • 10. März 2014 um 08:45
    • #203
    Tso Wang:

    "Mir ging es nur darum, daß es im ZNS kein physiologisches Abgrenzungskrierium zwischen somatischem und vegetativem Nervensystem gibt. Daß einige Prozesse vermeintlich bewußt gesteuert, andere wiederum unbewußt ablaufen, ist dann wiederum eher eine Frage der Psychologie. ;) ()


    Was immer "ZNS" bedeuten soll. Jedenfalls solche Unterscheidungen
    zwischen bewußt gesteuerten und unbewußt gesteuerten sind immer fließend.
    Bei der Atmung wird das auch allgemein sichtbar. Wir werden ja zur Atmung
    gezwungen, erpresst und ständig mit dem Tode bedroht bzw. mit dem Zusammenbruch
    des Körpersystems, auch wenn man sich dessen nicht immer bewußt ist.

  • Tso Wang
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    • 10. März 2014 um 09:43
    • #204
    accinca:
    Tso Wang:

    "Mir ging es nur darum, daß es im ZNS kein physiologisches Abgrenzungskrierium zwischen somatischem und vegetativem Nervensystem gibt. Daß einige Prozesse vermeintlich bewußt gesteuert, andere wiederum unbewußt ablaufen, ist dann wiederum eher eine Frage der Psychologie. ;) ()


    Was immer "ZNS" bedeuten soll.

    .

    Diese Abkürzung deutet auf auf das Zentralnervensystem.

    Zitat

    Jedenfalls solche Unterscheidungen
    zwischen bewußt gesteuerten und unbewußt gesteuerten sind immer fließend.

    und deshalb gibt es auch kein physiologisches Abgrenzungskriterium (s.o.)

    Zitat


    Bei der Atmung wird das auch allgemein sichtbar. Wir werden ja zur Atmung
    gezwungen, erpresst und ständig mit dem Tode bedroht bzw. mit dem Zusammenbruch
    des Körpersystems, auch wenn man sich dessen nicht immer bewußt ist.

    Deshalb kann man auch normalerweise durch "Luftanhalten" keinen Selbstmord begehen. Wenn das sog. Bewußtsein weg ist, übernimmt das sog. Unbewußte.

    ()

    坐忘

    Einmal editiert, zuletzt von Tso Wang (10. März 2014 um 09:44)

  • Simo
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    • 10. März 2014 um 09:43
    • #205
    hedin:

    Es ist außerordentlich Bemerkenswert, wie dynamisch sich das "Ego" in so banalen Dingen wie "nama und rupa", auszubreiten vermag.

    Simo:

    Darüber hinaus gibt es keine Stelle, die viññana als zu nama-rupa gehörig erklärt (und z.b. die Aufzählung in M9 wäre eine prima Gelegenheit gewesen)

    Alle bedingt entstandenen nama und rupa können als die fünf khandha klassifiziert werden:

    Rupa-kkhandha: das sind alle physischen Phänomene, die 5 Sinnenorgane und deren Sinnenobjekte.

    Nama-kkhandha:
    Die 52 Arten von cetasikas (Geistfaktoren), die in einem citta/Bewusstsein auftreten, werden in drei khandha eingeteilt:
    1.Cetasika, das Gefühl (vedana) ist, wird als vedana-kkhanda klassifiziert.
    2.Cetasika, das Wahrnehmung (sanna) ist, wird als sanna-kkhanda klassifiziert.
    3.Die verbleibenden 50 cetasikas (Geistfaktoren) werden als sankhara-kkhandha zusammengefasst.

    4.Betrachtet man citta/Bewusstsein, so bilden alle citta/Bewusstsein ein khandha: vinnana-kkhandha
    Die Palibegriffe "vinnana", "mano" und "citta" sind drei Begriffe für dieselbe Wirklichkeit/Bewusstsein: das, was die Eigenschaft hat, etwas zu erkennen oder zu erleben.
    Wenn citta/Bewusstsein als khandha klassifiziert wird, wird das Wort "vinnana" gebraucht.
    Somit ist nur eine khandha "rupa-kkhandha und die anderen vier sind "nama-kkhandha".

    Drei "nama-kkhandha" umfassen cetasika (Geistfktoren) und ein "nama-kkhadha" schließt alle citta/Bewusstsein in sich ein.

    hedin

    Alles anzeigen

    Hedin,

    dass du hier Abhidhamma-Scholastik wiedergibst ändert nichts an der Tatsache, dass in den Lehrreden nirgendwo viññana zu namarupa gezählt wird, oder namarupa mit den vier letzten Khandhas gleichgesetzt wird. (Man könnte namarupa vielleicht mit den ersten drei Khandhas gleichsetzten, welche nur zusammen mit viññana ein Erleben ergeben).
    Davon abgesehen sind die Begriffe viññana, mano und citta nicht derart austauschbar, wie du es nahelegst. Man könnte noch sehr viel mehr dazu sagen, aber nicht kurz.

    hedin:

    Es ist außerordentlich Bemerkenswert, wie dynamisch sich das "Ego" in so banalen Dingen wie "nama und rupa", auszubreiten vermag.


    Nach sammaditthi zu streben ist keine Sache des Egos, genauso wie namarupa ganz und gar kein "banales Ding" ist:

    Zitat

    53. "Freunde, wenn ein edler Schüler Name-und-Form versteht, den Ursprung von Name-und-Form, das Aufhören von Name-und-Form, und den Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt, dann ist er auf jene Weise einer mit Richtiger Ansicht, dessen Ansicht geradlinig ist, der vollkommene Zuversicht in Bezug auf das Dhamma hat und bei diesem wahren Dhamma angelangt ist."

    54. "Und was ist Name-und-Form, was ist der Ursprung von Name-und-Form, was ist das Aufhören von Name-und-Form, was ist der Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt? Gefühl, Wahrnehmung, Wille, Kontakt und Aufmerken - diese werden Name genannt. Die vier großen Elemente und die materielle Form, die von den vier großen Elementen abstammt - diese werden Form genannt. Dieser Name und diese Form also werden Name-und-Form genannt. Mit dem Ursprung von Bewußtsein ist der Ursprung von Name-und-Form. Mit dem Aufhören von Bewußtsein ist das Aufhören von Name-und-Form. Der Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration."

    55. "Wenn ein edler Schüler so Name-und-Form verstanden hat, den Ursprung von Name-und-Form, das Aufhören von Name-und-Form, und den Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt, dann gibt er die Neigung zur Begierde vollständig auf, er vernichtet die Neigung zur Abneigung, er rottet die Neigung zur Ansicht und zum Dünkel 'Ich bin' aus, und indem er Unwissenheit aufgibt und wahres Wissen erweckt, macht er Dukkha hier und jetzt ein Ende. Auch auf jene Weise ist ein edler Schüler einer mit Richtiger Ansicht, dessen Ansicht geradlinig ist, der vollkommene Zuversicht in Bezug auf das Dhamma hat und bei diesem wahren Dhamma angelangt ist."

    -M9

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • keks
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    • 10. März 2014 um 09:58
    • #206

    WIe kann sich das Ego lösen wenn jeder unendlich oft in unendlich vielen Welten existiert und in einigen Welten noch gar nicht die Erleuchtung erlangt hat ?

    Bubu :clown::oops:

  • Matthias65
    Gast
    • 10. März 2014 um 10:17
    • #207
    keks:

    WIe kann sich das Ego lösen wenn jeder unendlich oft in unendlich vielen Welten existiert und in einigen Welten noch gar nicht die Erleuchtung erlangt hat ?


    Hallo Keks,

    die Frage war hier "wie entsteht das Ego". Nicht - wie kann es sich "lösen" :)
    "Lösen" kann es sich (einfach formuliert) wer nach der buddhistischen Lehre Weisheit erlangt hat.
    Wie man Weisheit erlangen kann ? Neuen Thread aufmachen :)

  • accinca
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    • 10. März 2014 um 11:45
    • #208
    keks:

    WIe kann sich das Ego lösen wenn jeder unendlich oft in unendlich vielen Welten existiert und in einigen Welten noch gar nicht die Erleuchtung erlangt hat ?


    Ein Ego kann sich nicht lösen.
    Ein sog. Ego kann nur durchschaut werden.
    Dann löst es sich in "Rauch" auf.

  • Verrückter
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    • 10. März 2014 um 11:55
    • #209
    accinca:
    keks:

    WIe kann sich das Ego lösen wenn jeder unendlich oft in unendlich vielen Welten existiert und in einigen Welten noch gar nicht die Erleuchtung erlangt hat ?


    Ein Ego kann sich nicht lösen.
    Ein sog. Ego kann nur durchschaut werden.
    Dann löst es sich in "Rauch" auf.

    Hallo accinca, Was meinst du mit Rauch?

  • accinca
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    • 10. März 2014 um 15:46
    • #210
    Verrückter:
    accinca:


    Ein Ego kann sich nicht lösen.
    Ein sog. Ego kann nur durchschaut werden.
    Dann löst es sich in "Rauch" auf.


    Hallo accinca, Was meinst du mit Rauch?


    Auf diese Frage habe ich noch gewartet.....
    "Rauch" ist steht hier symbolisch für Täuschung/Illusion.

  • Geronimo
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    • 10. März 2014 um 19:54
    • #211

    Das ist ja alles sehr beeindruckend, was wo wie über den Atem im 4ten Jhana steht.

    Aber wie genau hilft uns das jetzt bei der Praxis?

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 13. März 2014 um 12:38
    • #212
    Geronimo:


    Aber wie genau hilft uns das jetzt bei der Praxis?


    Ich vermute, das hilft so wie ein Reiseführer in Taschenbuchformat. Falls man mal das 4. Jhana erreicht, braucht man sich nicht zu wundern oder Sorgen zu machen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Noreply
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    • 13. März 2014 um 12:43
    • #213

    Interessant wäre auch was das für Wirkungen auf die Entstehung oder Erkennen des Ego hat.

  • Aiko
    Gast
    • 13. März 2014 um 12:45
    • #214
    Geronimo:

    Das ist ja alles sehr beeindruckend, was wo wie über den Atem im 4ten Jhana steht.

    Aber wie genau hilft uns das jetzt bei der Praxis?

    Dass du nicht vor Schreck umfällst, wenn du im 4. Jhana ohne Atem sitzt und dich hinterher wie die Kluge Else aus dem Grimm'schen Märchen fragst, hab' ich jetzt geatmet oder hab' ich nicht geatmet.

  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 12:45
    • #215
    Losang Lamo:
    Geronimo:


    Aber wie genau hilft uns das jetzt bei der Praxis?


    Ich vermute, das hilft so wie ein Reiseführer in Taschenbuchformat. Falls man mal das 4. Jhana erreicht, braucht man sich nicht zu wundern oder Sorgen zu machen.

    Ja, das verstehe ich schon. Aber ich glaube in den Jhanas selbst ist eh Autopilot angesagt. Man tritt ein, erlebt und tritt wieder aus. Währenddessen ist da nicht viel Einfluss möglich.

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  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 12:47
    • #216
    Aiko:
    Geronimo:

    Das ist ja alles sehr beeindruckend, was wo wie über den Atem im 4ten Jhana steht.

    Aber wie genau hilft uns das jetzt bei der Praxis?

    Dass du nicht vor Schreck umfällst, wenn du im 4. Jhana ohne Atem sitzt und dich hinterher wie die Kluge Else aus dem Grimm'schen Märchen fragst, hab' ich jetzt geatmet oder hab' ich nicht geatmet.

    Ich glaube da hat man währenddessen ganz andere "Sorgen" :lol:

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  • Aiko
    Gast
    • 13. März 2014 um 12:49
    • #217
    Geronimo:
    Aiko:

    Dass du nicht vor Schreck umfällst, wenn du im 4. Jhana ohne Atem sitzt und dich hinterher wie die Kluge Else aus dem Grimm'schen Märchen fragst, hab' ich jetzt geatmet oder hab' ich nicht geatmet.

    Ich glaube da hat man währenddessen ganz andere "Sorgen" :lol:

    Und die wären?

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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 13. März 2014 um 12:53
    • #218
    Geronimo:
    Losang Lamo:


    Ich vermute, das hilft so wie ein Reiseführer in Taschenbuchformat. Falls man mal das 4. Jhana erreicht, braucht man sich nicht zu wundern oder Sorgen zu machen.

    Ja, das verstehe ich schon. Aber ich glaube in den Jhanas selbst ist eh Autopilot angesagt. Man tritt ein, erlebt und tritt wieder aus. Währenddessen ist da nicht viel Einfluss möglich.


    Naja, ich meinte ja auch nicht unbedingt "während dessen" sondern "überhaupt".
    Die ganze Lehre dreht sich doch irgendwie darum zu erfassen, was passiert, warum und wie man damit klarkommt und wie man da überhaupt hinkommt.
    Oder was meinst Du? Lieber gar nicht drüber reden, ist eh nutzlos jetzt? :D

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 13:14
    • #219
    Aiko:


    Und die wären?

    Wie gesagt, ich glaube im 4.Jhana kümmert es einen nicht mehr sonderlich wie überhaupt der Atem noch beschaffen ist. Von daher weiß ich nicht wie relevant die theoretischen Ausführungen hier dazu sind. Aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

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  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 13:23
    • #220
    Losang Lamo:


    Naja, ich meinte ja auch nicht unbedingt "während dessen" sondern "überhaupt".
    Die ganze Lehre dreht sich doch irgendwie darum zu erfassen, was passiert, warum und wie man damit klarkommt und wie man da überhaupt hinkommt.
    Oder was meinst Du? Lieber gar nicht drüber reden, ist eh nutzlos jetzt? :D

    Man kann ja gerne darüber reden, aber ich persönlich mag direkt praxisorientierte Herangehensweise noch ein bisschen mehr. Wenn es wem hilft diesen speziellen Aspekt der Meditation erst mal rein gedanklich zu ergründen, okay. Aber ob das dann später, "auf der Matte", auch tatsächlich einen Unterschied macht, da bin ich mir nicht so sicher. :)

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    • 13. März 2014 um 13:24
    • #221
    Ellviral:

    Interessant wäre auch was das für Wirkungen auf die Entstehung oder Erkennen des Ego hat.

    Selbst das Glück der tiefsten Versenkungen sollte ja danach als vergänglich erkannt werden, denn nur so wäre die vollkommene Befreiung möglich.

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  • Noreply
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    • 13. März 2014 um 14:24
    • #222
    Geronimo:
    Ellviral:

    Interessant wäre auch was das für Wirkungen auf die Entstehung oder Erkennen des Ego hat.

    Selbst das Glück der tiefsten Versenkungen sollte ja danach als vergänglich erkannt werden, denn nur so wäre die vollkommene Befreiung möglich.


    Damit beendest Du aber jede mögliche Spekulation. Schade ich glaubte fast einen Weg neben Buddha gesichtet zu haben. :):D:)

  • Aiko
    Gast
    • 13. März 2014 um 14:49
    • #223
    Geronimo:
    Aiko:


    Und die wären?

    Wie gesagt, ich glaube im 4.Jhana kümmert es einen nicht mehr sonderlich wie überhaupt der Atem noch beschaffen ist. Von daher weiß ich nicht wie relevant die theoretischen Ausführungen hier dazu sind. Aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich hab' davon keine Ahnung. Weder wie der Atem beschaffen ist, noch was einen in den Jhanas kümmert - ich mache Zazen, weil alles andere mir viel zu kompliziert wäre. Wenn ich das mal vergleiche mit meiner Querflöte - dann ist Zazen nichts anderes als die Übung mit dem Ton und dieses ganze Jhana-Kram ist dann Übung mit irgendwelchen Musik-Stückchen.

  • Samten
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    • 13. März 2014 um 14:56
    • #224

    ...eben....wie sagt man so schön..."keiner weiß besser Bescheid als'n Anfänger"...und , je länger ich sitze, desto weniger mach ich mir n' Kopp um sowas...

  • Geronimo
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    • 13. März 2014 um 16:09
    • #225
    Aiko:


    Ich hab' davon keine Ahnung. Weder wie der Atem beschaffen ist, noch was einen in den Jhanas kümmert - ich mache Zazen, weil alles andere mir viel zu kompliziert wäre. Wenn ich das mal vergleiche mit meiner Querflöte - dann ist Zazen nichts anderes als die Übung mit dem Ton und dieses ganze Jhana-Kram ist dann Übung mit irgendwelchen Musik-Stückchen.

    Ganz genau, deswegen macht es auch nicht sonderlich viel Sinn darüber zu reden, ohne eigene Erfahrung.

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Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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