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  1. Buddhaland Forum
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„im Hier & Jetzt“ Leben?

  • Joram
  • 4. März 2014 um 12:33
  • Zum letzten Beitrag
  • Doris
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    • 5. März 2014 um 12:18
    • #76
    Zitat

    Gedanken sind eben oft Lügner. Sie können einem sogar vormachen, man erlebe Vergangenheit oder Zukunft.


    Das überzeugt mich nicht sehr.
    Wenn ich an das leckere Abendessen von gestern denke, dann ist das sehr real: Mir läuft das Wasser im Munde zusammen und ich freue mich darauf, es mal wieder zu kochen. :D

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Joram
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    • 5. März 2014 um 12:26
    • #77
    Ellviral:

    Es geht auch nicht anders als Mensch. Doch ich kann lernen zu wissen das mein Körperliches nie außerhalb des hier und jetzt leben kann und das der Mensch/Person die dieser Körper verkörpert in allen Zeiten sein kann. Ich muß das lernen das Wissen das ich mit meinen Gedanken die Zeiten gestalte und das diese Zeiten nie im Hier und jetzt sind.
    Darum ist es wichtig dahin zurück zu kommen, der beste Weg ist rechte Versenkung.


    Das der Körper immer hier ist, ist klar, darüber muss man nicht mal sprechen.
    Die Gedanken und Gefühle sind das worum es geht. Bei mir mindestens, wenn ich sage „zurück ins Hier & Jetzt“, entsteht eine schneller Prozess vom Loslassen. Gedanken und Gefühle werden „geerdet“ und weg vom phantasieren. Ängste, Sorgen oder auch Überschwänglichkeit verlieren ihre „Energie“ und etwas mehr Stille entsteht.

    Ich spüre ganz deutlich, dass es mir gut tut loszulassen und zu dem was sich gerade vor meinen Augen entfaltet zurück zu kommen.

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Mab
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    • 5. März 2014 um 12:27
    • #78
    Doris Rasevic-Benz:
    Zitat

    Gedanken sind eben oft Lügner. Sie können einem sogar vormachen, man erlebe Vergangenheit oder Zukunft.


    Das überzeugt mich nicht sehr.
    Wenn ich an das leckere Abendessen von gestern denke, dann ist das sehr real: Mir läuft das Wasser im Munde zusammen und ich freue mich darauf, es mal wieder zu kochen. :D

    Liebe Grüße
    Doris

    So etwas flüchtiges wie ein Gedanke hat sogar Auswirkungen auf deine Körperfunktionen. Das ist doch echt irre! (Nicht das es bei mir nicht so wäre, besonders bei leckerem Essen ;) ).
    Du hast aber trotzdem weder Vergangenheit, noch Zukunft erlebt. Nur einen Gedanken, und der fand in der Gegenwart statt.

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • Doris
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    • 5. März 2014 um 12:29
    • #79

    Deshalb gibt es die drei Zeiten auch nicht. Das ist ein Konstrukt.
    Sehe ich so.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 5. März 2014 um 12:35
    • #80
    Mab:

    Du hast aber trotzdem weder Vergangenheit, noch Zukunft erlebt. Nur einen Gedanken, und der fand in der Gegenwart statt.


    und woher kam er?
    _()_
    .

  • Mab
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    • 5. März 2014 um 12:36
    • #81
    Doris Rasevic-Benz:

    Deshalb gibt es die drei Zeiten auch nicht. Das ist ein Konstrukt.
    Sehe ich so.

    Liebe Grüße
    Doris

    Kannst du das näher erläutern?

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • Mab
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    • 5. März 2014 um 12:38
    • #82
    Zorița Câmpeanu:
    Mab:

    Du hast aber trotzdem weder Vergangenheit, noch Zukunft erlebt. Nur einen Gedanken, und der fand in der Gegenwart statt.


    und woher kam er?
    _()_
    .

    Willst du auf Zeitreise hinaus? :)
    Ich hab keine Ahnung woher Gedanken kommen. Aber mMn wird jeder Gedanke im "hier und jetzt" gedacht.

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 5. März 2014 um 12:44
    • #83
    Mab:

    Willst du auf Zeitreise hinaus? :)


    nein, sicher nicht
    aber gedanken haben einen ursprung und den können sie so wie ich es verstehe nur aus dem vergangenen erleben haben.
    der gedanke von jetzt trägt die erfahrung der vergangenheit in sich...sonst gäbe das denken keinen sinn....ob das allerdings sinnvoll ist, ist eine andere frage... :)

    _()_
    .

  • Matthias65
    Gast
    • 5. März 2014 um 12:47
    • #84
    Mab:

    Ich hab keine Ahnung woher Gedanken kommen. Aber mMn wird jeder Gedanke im "hier und jetzt" gedacht.

    Jeder Gedanke hat mindestens eine Ursache.
    Diese Ursache kann viele verschiedene Gründe haben.
    Manche davon liegen in der Vergangenheit.

  • Doris
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    • 5. März 2014 um 12:48
    • #85

    Leider nicht wirklich.
    Ich habe es zum ersten Mal bei der Lektüre eines Buches von Chögyam Trungpa erkannt. Es war ein kleines Büchlein. Ich weiß es nicht mehr in welchem – für solche Details ist mein Gedächtnis nicht gemacht. Aber ich suche es gerne mal raus. Kann dauern bei mir (meine Familie sagt mir "orientalisches Zeitgefühl" nach :D )
    Es ist erst mal ein Erfahrungsding.
    Noch ein paar Stichworte: Manifestation, Bedingungen, Ungetrenntheit

    Ja, mager, ich weiß … Ich kann es wirklich nicht erklären. Das entzieht sich mir der Worte.

    Liebe Grüße
    Doris

    Sumi? Kannst Du das erklären?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Matthias65
    Gast
    • 5. März 2014 um 12:51
    • #86
    Mab:

    Wobei ich manchmal den Kompromiss mache und die Augen einen Schlitz weit offen lassen, so dass die Pupille noch hinter dem Lid ist.

    Uff - das würde bei mir nicht funktionieren, da würde ich total verkrampfen.

  • Noreply
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    • 5. März 2014 um 13:11
    • #87
    Joram:
    Ellviral:

    Es geht auch nicht anders als Mensch. Doch ich kann lernen zu wissen das mein Körperliches nie außerhalb des hier und jetzt leben kann und das der Mensch/Person die dieser Körper verkörpert in allen Zeiten sein kann. Ich muß das lernen das Wissen das ich mit meinen Gedanken die Zeiten gestalte und das diese Zeiten nie im Hier und jetzt sind.
    Darum ist es wichtig dahin zurück zu kommen, der beste Weg ist rechte Versenkung.


    Das der Körper immer hier ist, ist klar, darüber muss man nicht mal sprechen.
    Die Gedanken und Gefühle sind das worum es geht. Bei mir mindestens, wenn ich sage „zurück ins Hier & Jetzt“, entsteht eine schneller Prozess vom Loslassen. Gedanken und Gefühle werden „geerdet“ und weg vom phantasieren. Ängste, Sorgen oder auch Überschwänglichkeit verlieren ihre „Energie“ und etwas mehr Stille entsteht.

    Ich spüre ganz deutlich, dass es mir gut tut loszulassen und zu dem was sich gerade vor meinen Augen entfaltet zurück zu kommen.

    _()_


    So ist auch mein Vorgehen.

  • Aiko
    Gast
    • 5. März 2014 um 13:24
    • #88
    Mab:


    So etwas flüchtiges wie ein Gedanke hat sogar Auswirkungen auf deine Körperfunktionen. Das ist doch echt irre! (Nicht das es bei mir nicht so wäre, besonders bei leckerem Essen ;) ).
    Du hast aber trotzdem weder Vergangenheit, noch Zukunft erlebt. Nur einen Gedanken, und der fand in der Gegenwart statt.

    Was dir als Gedanke erscheint hat seinen physiologische Part im Körper - jedes Erleben hinterlässt eine Spur im Gehirn. Und Erinnerung, Gedächtnis entsteht dann so - über die Proteine, die die Bahnen bilden und Vernetzungen, Synapsen etc.
    Du erlebst überhaupt nicht so etwas wie Zeit. Zeit ist bereits ein sehr komplexes Gedankengebäude.

  • Mab
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    • 5. März 2014 um 14:24
    • #89

    Hui, da habt ihr mir ja spannenden Stoff zum Nachdenken geliefert :)!
    Vielen Dank!

    @ Zorița:

    Zorița Câmpeanu:

    aber gedanken haben einen ursprung und den können sie so wie ich es verstehe nur aus dem vergangenen erleben haben.


    Hm, ich wollte ja auch nicht sagen, dass die Vergangenheit nie stattgefunden hat. Zu dem Zeitpunkt, wo sie stattfand hieß sie aber 'Gegenwart'. Zum Beispiel das leckere Abendessen. Wenn ich mich jetzt ans Abendessen von gestern erinnere, dann lag die Ursache vermutlich auch in der Gegenwart. Z.B. ein knurrender Magen. Oder dass ich Doris' Post gelesen habe, und deswegen an Abendessen denken musste.
    Ich bin mir aber nicht sicher ob das immer zutrifft, dass die Ursache/der Anlass in der Gegenwart liegt. Aber bisher kommt es mir so vor.

    Zorița Câmpeanu:

    der gedanke von jetzt trägt die erfahrung der vergangenheit in sich..


    Da bin ich mir auch nicht sicher. Ein Gedanke ist ja nur ein Abbild. Wie ein Foto, dass ich mir vom gestrigen Abendessen anschaue. Das Foto könnte ich zwar auch essen, aber es schmeckt bestimmt nicht so toll :).
    ___________________

    Matthias:

    Matthias65:

    Jeder Gedanke hat mindestens eine Ursache.
    Diese Ursache kann viele verschiedene Gründe haben.
    Manche davon liegen in der Vergangenheit.

    Kannst du ein Beispiel nennen, wo die Ursache für einen Gedanken in der Vergangenheit liegt?

    Matthias65:
    Mab:

    Wobei ich manchmal den Kompromiss mache und die Augen einen Schlitz weit offen lassen, so dass die Pupille noch hinter dem Lid ist.

    Uff - das würde bei mir nicht funktionieren, da würde ich total verkrampfen.


    Deswegen ist es ja auch gut, dass augenscheinlich mehrere Varianten möglich sind.
    __________________

    Doris:

    Doris Rasevic-Benz:

    Leider nicht wirklich.
    Ich habe es zum ersten Mal bei der Lektüre eines Buches von Chögyam Trungpa erkannt. Es war ein kleines Büchlein. Ich weiß es nicht mehr in welchem – für solche Details ist mein Gedächtnis nicht gemacht. Aber ich suche es gerne mal raus. Kann dauern bei mir (meine Familie sagt mir "orientalisches Zeitgefühl" nach :D )
    Es ist erst mal ein Erfahrungsding.
    Noch ein paar Stichworte: Manifestation, Bedingungen, Ungetrenntheit

    Ja, mager, ich weiß … Ich kann es wirklich nicht erklären. Das entzieht sich mir der Worte.

    Liebe Grüße
    Doris

    Sumi? Kannst Du das erklären?

    Klingt auf jeden Fall spannend. Ich bin immer offen für andere Ansätze :).
    _____________________

    @Aiko:

    Aiko:


    Was dir als Gedanke erscheint hat seinen physiologische Part im Körper - jedes Erleben hinterlässt eine Spur im Gehirn. Und Erinnerung, Gedächtnis entsteht dann so - über die Proteine, die die Bahnen bilden und Vernetzungen, Synapsen etc.
    Du erlebst überhaupt nicht so etwas wie Zeit. Zeit ist bereits ein sehr komplexes Gedankengebäude.

    Meinst du das so, dass ich nur Veränderung wahrnehmen kann, aber immer nur einen momentan Eindruck davon und sozusagen keine übergeordnete Wahrnehmung habe, die den ganzen Prozess auf einmal wahrnimmt?

    Euch allen Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 5. März 2014 um 14:27
    • #90
    Mab:


    Zorița Câmpeanu hat geschrieben:der gedanke von jetzt trägt die erfahrung der vergangenheit in sich..


    Da bin ich mir auch nicht sicher. Ein Gedanke ist ja nur ein Abbild. Wie ein Foto, dass ich mir vom gestrigen Abendessen anschaue. Das Foto könnte ich zwar auch essen, aber es schmeckt bestimmt nicht so toll :).


    ich hab nicht geschrieben das der gedanke die vergangenheit - also dein lecker essen in sich trägt, sondern die erfahrung das das essen lecker war.... oder auch nicht....
    aber langsam wirds chaotisch...

    liebe grüße

    _()_
    .

  • Mab
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    • 5. März 2014 um 14:46
    • #91

    Liebe Zorita,

    Ich meine ja nur, dass der Gedanke (im Jetzt) und die Erfahrung (in der Vergangenheit) nicht viel miteinander zu tun haben. Sondern dass Erinnerungen nur schale Abbilder des echten Erlebens sein können. Und selbst wenn sie sich thematisch um etwas Vergangenes drehen, es dennoch gegenwärtige Erlebnisse sind und den vergangen Moment in keiner Weise zurückholen können. Es ist immer wieder etwas Anderes.

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • Matthias65
    Gast
    • 5. März 2014 um 14:48
    • #92
    Mab:

    Kannst du ein Beispiel nennen, wo die Ursache für einen Gedanken in der Vergangenheit liegt?

    Eigentlich überall dann wenn eine Person an ein bestimmtes Ereignis in der Vergangenheit anhaftet.
    Ein Freund beendet eine Beziehung: Die Freundin kommt nicht über den Verlust hinweg und denkt ständig an ihren Freund.
    Oder aber jemand stirbt: Der Trauernde denkt permanent an den Vertorbenen.
    Oder jemand gewinnt im Lotto: Das Ereignis ist schon längst vorbei aber die Gedanken kreisen sich um dieses Ereignis.

  • Mab
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    • 5. März 2014 um 14:58
    • #93
    Matthias65:
    Mab:

    Kannst du ein Beispiel nennen, wo die Ursache für einen Gedanken in der Vergangenheit liegt?

    Eigentlich überall dann wenn eine Person an ein bestimmtes Ereignis in der Vergangenheit anhaftet.
    Ein Freund beendet eine Beziehung: Die Freundin kommt nicht über den Verlust hinweg und denkt ständig an ihren Freund.
    Oder aber jemand stirbt: Der Trauernde denkt permanent an den Vertorbenen.
    Oder jemand gewinnt im Lotto: Das Ereignis ist schon längst vorbei aber die Gedanken kreisen sich um dieses Ereignis.

    Du nennst das Anhaften als Ursache, aber das Anhaften findet doch in der Gegenwart statt.
    Wäre es nicht so, wäre ja weder Verlust, noch Trauer, noch Heititei da ;).

    Liebe Grüße
    Mab

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 5. März 2014 um 15:13
    • #94
    Mab:

    Liebe Zorita,

    Ich meine ja nur, dass der Gedanke (im Jetzt) und die Erfahrung (in der Vergangenheit) nicht viel miteinander zu tun haben. Sondern dass Erinnerungen nur schale Abbilder des echten Erlebens sein können. Und selbst wenn sie sich thematisch um etwas Vergangenes drehen, es dennoch gegenwärtige Erlebnisse sind und den vergangen Moment in keiner Weise zurückholen können. Es ist immer wieder etwas Anderes.

    Liebe Grüße
    Mab


    aber diese erinnerungen "prägen" den gedanken den ich jetzt erlebe, wenn ich überhaupt sagen kann das ich gedanken erlebe....
    ich meine erinnerung hier im sinne von konditionierungen....
    wenn ich jetzt elefant denke, tantzt der nicht in meinem hirn rum aber ich habe jetzt das bild des elefanten den ich irgendwann gesehen habe.....

    eigentlich denke ich über diese dinge nicht mehr nach und werde mich jetzt auch hier verabschieden um nicht noch mehr verwirrung zu stiften :D
    ich hatte ein document über gegenwärtig sein eingestellt, vieleicht kannst du damit was anfangen :)

    LG
    _()_

    .

  • Doris
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    • 5. März 2014 um 15:27
    • #95
    Zitat

    Sondern dass Erinnerungen nur schale Abbilder des echten Erlebens sein können.

    Aber nein! Denke doch mal an den Geschmack der Madleines in der "Suche nach der verlorenen Zeit".
    Oder wie süß in der Erinnerung die erste Liebe wird? Oder wie sehr das Herz klopft und die Fantasie sich Geschichten ausdenkt, wenn der Liebste nicht da ist? Den total verträumten Blick bekommt man erst in der Abwesenheit des Liebsten. :D
    Nostalgie lebt davon, sogar noch intensivere Erlebnisse zu schaffen, als sie es zu der Zeit waren, als sie stattfanden.
    So ist auch der Traum kein schales Abbild, sondern kann äußerst intensiv sein. Ich leide unter Alpträumen und kann ein Liedchen davon singen.

    Und ja, es ist immer etwas Neues. Obwohl es sich ähnlich anfühlt.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Matthias65
    Gast
    • 5. März 2014 um 15:36
    • #96
    Mab:

    Du nennst das Anhaften als Ursache, aber das Anhaften findet doch in der Gegenwart statt.

    Aber die Ursachen für das Anhaften lagen in der Vergangenheit.

    Matthias65:
    Mab:

    Ich hab keine Ahnung woher Gedanken kommen. Aber mMn wird jeder Gedanke im "hier und jetzt" gedacht.

    Jeder Gedanke hat mindestens eine Ursache.
    Diese Ursache kann viele verschiedene Gründe haben.
    Manche davon liegen in der Vergangenheit.

    Das Anhaften selbst findet in der Tat in der Gegenwart statt.

  • hedin
    Gast
    • 5. März 2014 um 15:39
    • #97
    Zorița Câmpeanu:


    aber diese erinnerungen "prägen" den gedanken den ich jetzt erlebe, wenn ich überhaupt sagen kann das ich gedanken erlebe....
    ich meine erinnerung hier im sinne von konditionierungen....
    wenn ich jetzt elefant denke, tantzt der nicht in meinem hirn rum aber ich habe jetzt das bild des elefanten den ich irgendwann gesehen habe.....

    Vielleicht hilft hier Abhidhamma etwas weiter ?

    Dort heißt es, dass die Funktion an den 5 Sinnenpforten von einem Objekt abhängig ist, d.h. durch ein Objekt bedingt ist der Kontakt usw.……
    Ohne diesen Kontakt zwischen rupa und dem jeweiligen der 5 Sinnenbewusstseine gibt es z. B. kein leckeres Essen in der Gegenwart.
    Die rupa`s sind gegenwärtig, die Gefühle sind zwar auch gegenwärtig, haben ihren Ursprung aber in der Vergangenheit.

    Am sechsten Sinnenbewusstsein jedoch, der Geistpforte, ist die unmittelbare Anwesenheit eines rupa`s nicht erforderlich, hier genügt schon der Gedanke an das gestrige Essen, um den Geistfaktor „Aufmerken“ zu aktivieren und den diesbezüglichen Bewusstseinsprozess in Gang zu bringen;
    Dabei wird an der Geistpforte nicht nur das gestrige Essen nachvollzogen, sondern es entstehen daraus auch die entsprechende Gefühle.

    Ich hoffe, dass das „Chaos“ noch nicht größer geworden ist.

    hedin

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (5. März 2014 um 15:42)

  • Doris
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    • 5. März 2014 um 15:42
    • #98

    Die Welt soll auch aus dem Chaos entstanden sein … :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 5. März 2014 um 15:56
    • #99
    hedin:
    Zorița Câmpeanu:


    aber diese erinnerungen "prägen" den gedanken den ich jetzt erlebe, wenn ich überhaupt sagen kann das ich gedanken erlebe....
    ich meine erinnerung hier im sinne von konditionierungen....
    wenn ich jetzt elefant denke, tantzt der nicht in meinem hirn rum aber ich habe jetzt das bild des elefanten den ich irgendwann gesehen habe.....

    Vielleicht hilft hier Abhidhamma etwas weiter ?

    Dort heißt es, dass die Funktion an den 5 Sinnenpforten von einem Objekt abhängig ist, d.h. durch ein Objekt bedingt ist der Kontakt usw.……
    Ohne diesen Kontakt zwischen rupa und dem jeweiligen der 5 Sinnenbewusstseine gibt es z. B. kein leckeres Essen in der Gegenwart.
    Die rupa`s sind gegenwärtig, die Gefühle sind zwar auch gegenwärtig, haben ihren Ursprung aber in der Vergangenheit.

    Am sechsten Sinnenbewusstsein jedoch, der Geistpforte, ist die unmittelbare Anwesenheit eines rupa`s nicht erforderlich, hier genügt schon der Gedanke an das gestrige Essen, um den Geistfaktor „Aufmerken“ zu aktivieren und den diesbezüglichen Bewusstseinsprozess in Gang zu bringen;
    Dabei wird an der Geistpforte nicht nur das gestrige Essen nachvollzogen, sondern es entstehen daraus auch die entsprechende Gefühle.

    Ich hoffe, dass das „Chaos“ noch nicht größer geworden ist.

    hedin

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    hallo hedin,

    danke für deinen beitrag, aber : theorien helfen mir nicht, grund warum ich ja aufgehört habe über solches nachzudenken :)
    _()_
    .

  • Aiko
    Gast
    • 5. März 2014 um 16:26
    • #100
    Mab:


    @Aiko:

    Aiko:


    Was dir als Gedanke erscheint hat seinen physiologische Part im Körper - jedes Erleben hinterlässt eine Spur im Gehirn. Und Erinnerung, Gedächtnis entsteht dann so - über die Proteine, die die Bahnen bilden und Vernetzungen, Synapsen etc.
    Du erlebst überhaupt nicht so etwas wie Zeit. Zeit ist bereits ein sehr komplexes Gedankengebäude.

    Meinst du das so, dass ich nur Veränderung wahrnehmen kann, aber immer nur einen momentan Eindruck davon und sozusagen keine übergeordnete Wahrnehmung habe, die den ganzen Prozess auf einmal wahrnimmt?

    Du nimmst auch keine Veränderungen wahr - du erzählst dir eine Geschichte, die das gegenwärtige Erleben mit der Erinnerung, also dem, was sich dir im Hirn eingeprägt hat, verbindet. Deine Erinnerung modifizierst du dabei, so dass das passt.
    Das gegenwärtige Erleben läuft ja in bestimmten Bahnen oder baut ein neues Stück einer Bahn - und da bleibt es dann "hängen" - wenn es nur sehr kurz und einmalig ist und nicht sehr beeindruckend, dann bildet sich noch nicht mal was Auffallendes im Gedächtnis.
    Dieses Anknüpfen an das Vorhandene, also an die vorhandene Struktur im Körper-Geist "macht" dich jetzt hier.

    Wir kommunizieren nun darüber mittels Sprache - und das ist ein Schatten gegenüber dem, was wirklich ist.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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