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Der "innere Dialog"....

  • Renata
  • 27. Februar 2014 um 09:21
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Renata
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 09:21
    • #1

    das "bla, bla, bla" im Kopf...wie geht Ihr damit um?

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 09:45
    • #2

    So wie mit Musik im Kaufhaus. Wahrnehmen, dass da was ist. Manchmal höre ich genauer hin, manchmal nicht. Manchmal lasse ich mich darauf ein, Tagträume können so schön entspannend sein und manchmal nicht.

    Und manchmal ist das Radio aus. Auch das kann ich genießen.

  • Aiko
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 09:52
    • #3

    Was innen ist, das ist auch außen. Die innere Stimme, oder der innere Monolog, Dialog, blablabla - sind nichts anderes als der Bewusstseinsstrom, der sich in Gedanken manifestieren kann. Die Gedanken haben ihre Wirkung und man sollte sich dieser Wirkung - ob placebo oder nocebo - bewusst sein. Von innen kommt es als Gefühle und Gedanken, von außen als Worte und Berührungen.
    Es ist wie ein Netz und deshalb sollte man sich darin auch nicht verfangen.
    Es ist Kommunikation.

  • Renata
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 10:13
    • #4
    Ji'un Ken:

    So wie mit Musik im Kaufhaus. Wahrnehmen, dass da was ist. Manchmal höre ich genauer hin, manchmal nicht. Manchmal lasse ich mich darauf ein, Tagträume können so schön entspannend sein und manchmal nicht.

    Und manchmal ist das Radio aus. Auch das kann ich genießen.

    Und wie schaltet Du das Radio aus?

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 10:19
    • #5
    Renata:

    ...Und wie schaltet Du das Radio aus?

    Gar nicht. Warum auch. :D

  • Renata
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 10:23
    • #6
    Ji'un Ken:
    Renata:

    ...Und wie schaltet Du das Radio aus?

    Gar nicht. Warum auch. :D

    Danach kommt dann wohl ein Koan. ;)

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 11:04
    • #7

    Wie schalte ich das Radio ab? Indem ich mir dessen bewusst werde. Den Fokus darauf zu richten, dass ich mich in einem blablablakarussell befinde, hilft schon. Manchmal ist es eben so, und dann lasse ich es auch laufen, wie es will.
    Es kann ja auch zur Klärung beitragen. Was ich loswerden will, wird immer fester. 8)
    _()_ Monika

  • Renata
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 11:49
    • #8

    Ich beschäftige mich derzeit auch mit der Neuroplastizität "Neustart im Kopf", auch sehr interessant...wenn man z.B. sich den Gedanken einfach so hingibt, bilden sich die Synapsen genau an dieser Stelle, werden bestimmte Gehirnregionen ständig stimuliert und andere verkümmern- ähnlich, wie bei einem Schlaganfall, einer körperichen Erkrankung, einer seelischen Erkrankung. Erst wenn ich das Muster erkannt habe, dort eingreife- sei es durch Übungen, Meditation etc. kann man neue Synapsen aufbauen, Gehirnregionen wieder aufbauen, bzw. bei einem Schlaganfall übernehmen die "untypischen" Gehirnregionen diese Arbeit. So gab es einen Fall von einem Menschen, wo die Hälfte des Gehirns nicht mehr "vorhanden" war, durch Übungen und Zeit, komplett die andere Gehirnregion alle Aufgaben übernommen hat.

    Deshalb finde ich es spannend, auch wenn augenscheinlich die Gedanken nicht direkt wahrnehmbar sind, wie z.B. eine körperliche Beeinträchtigung, aber man kennt ja selber sein Gedanken- eben daran "arbeitet" um sozusagen neue Synapsen, neue Gehirnregionen zu aktivieren... :)

  • Aiko
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 12:07
    • #9
    Renata:


    Deshalb finde ich es spannend, auch wenn augenscheinlich die Gedanken nicht direkt wahrnehmbar sind, wie z.B. eine körperliche Beeinträchtigung, aber man kennt ja selber sein Gedanken- eben daran "arbeitet" um sozusagen neue Synapsen, neue Gehirnregionen zu aktivieren... :)


    Neue Hoffnungen?

    Das Radio lässt sich nicht abstellen und es läuft immer die genau passende Sendung. Deshalb lassen ja manche Leute den ganzen Tag Radio oder Fernseher laufen, weil sie ihr eigenes Programm nicht wollen. Deshalb gibt es ja Musik in Läden, damit man "eingestimmt" wird und nur bestimmtes Publikum kommt.
    Die Meditation verändert natürlich. Aber das tut JEDE Erfahrung. Wir können uns aber nicht nach Wunsch zurecht basteln. Zum einen, weil wir nicht über Erfahrungen bestimmen können und zum anderen weil wir auch nicht über den Körper - also das Gehirn - verfügen. Der Körper - das Gehirn - das bin nicht "ich". Und deshalb spricht man eben vom "bottom up" und "top down" - das ist eine Wechselwirkung zwischen innen und außen.
    Hier ein anspruchsvoller Buchtipp:
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=41355

  • Renata
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 12:11
    • #10
    Aiko:
    Renata:


    Deshalb finde ich es spannend, auch wenn augenscheinlich die Gedanken nicht direkt wahrnehmbar sind, wie z.B. eine körperliche Beeinträchtigung, aber man kennt ja selber sein Gedanken- eben daran "arbeitet" um sozusagen neue Synapsen, neue Gehirnregionen zu aktivieren... :)


    Neue Hoffnungen?

    Das Radio lässt sich nicht abstellen und es läuft immer die genau passende Sendung. Deshalb lassen ja manche Leute den ganzen Tag Radio oder Fernseher laufen, weil sie ihr eigenes Programm nicht wollen. Deshalb gibt es ja Musik in Läden, damit man "eingestimmt" wird und nur bestimmtes Publikum kommt.
    Die Meditation verändert natürlich. Aber das tut JEDE Erfahrung. Wir können uns aber nicht nach Wunsch zurecht basteln. Zum einen, weil wir nicht über Erfahrungen bestimmen können und zum anderen weil wir auch nicht über den Körper - also das Gehirn - verfügen. Der Körper - das Gehirn - das bin nicht "ich". Und deshalb spricht man eben vom "bottom up" und "top down" - das ist eine Wechselwirkung zwischen innen und außen.
    Hier ein anspruchsvoller Buchtipp:
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=41355


    Danke für den Tipp.
    Hier das Buch, was ich drezeit lese. http://www.amazon.de/Neustart-Kopf-…t/dp/3593385341

  • void
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    • 27. Februar 2014 um 15:07
    • Offizieller Beitrag
    • #11
    Aiko:

    Das Radio lässt sich nicht abstellen und es läuft immer die genau passende Sendung. Deshalb lassen ja manche Leute den ganzen Tag Radio oder Fernseher laufen, weil sie ihr eigenes Programm nicht wollen. Deshalb gibt es ja Musik in Läden, damit man "eingestimmt" wird und nur bestimmtes Publikum kommt.
    Die Meditation verändert natürlich. Aber das tut JEDE Erfahrung. Wir können uns aber nicht nach Wunsch zurecht basteln. Zum einen, weil wir nicht über Erfahrungen bestimmen können und zum anderen weil wir auch nicht über den Körper - also das Gehirn - verfügen. Der Körper - das Gehirn - das bin nicht "ich". Und deshalb spricht man eben vom "bottom up" und "top down" - das ist eine Wechselwirkung zwischen innen und außen.

    Der innere Dialog ist ja oftmals ein "Probleme wälzen" und dabei oft ein Jammern. Schaltet man den inneren Dialog aus, dann ist das erstmal ein seltsam taubes Gefühl. So als spührt man sich selbst nicht, wenn man nicht mit dem Kopf gegen irgendeine Wand rennt und sei es eine geistige.

    Um das zu umgehen hilft der neue und verbesserte "spirituelle innere Dialog". Wie auch beim herkömmlichen inneren Dialog kann man dabei Problem wälzen und sich spühren. Aber man wälzt dabei spirituelle Probleme. Zum Beispiel wie man den inneren Dialog besser kontrolliert, wie man seine Gefühle besser kontrolliert, und noch verbissener daran arbeiten kann, ein ausgeglichener Mensch zu werden. Weil es ja kaum möglich scheint, den jetzigen Körper und den jetzigen Geist mit all seinen Macken und üblen Gedanken anzunehmen.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 15:58
    • #12
    void:

    ... und noch verbissener daran arbeiten kann, ein ausgeglichener Mensch zu werden. Weil es ja kaum möglich scheint, den jetzigen Körper und den jetzigen Geist mit all seinen Macken und üblen Gedanken anzunehmen.

    :lol: möglichst mit zusammengebissenen Zähnen, da tun mir jetzt schon die Kiefer weh, wenn ich nur dran denke. :lol:
    Aber die Lösung hast du ja geschrieben: Ich nehme mich jetzt so an wie ich jetzt gerade bin.
    _()_ Monika

  • odysseus05
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    • 27. Februar 2014 um 19:38
    • #13

    Hallo,

    man kann die Gedanken registrieren, sie u. U. auch untersuchen
    und sich dann auf das konzentrieren,
    was im Moment wichtig ist, z. Bsp. Auto fahren, bügeln, abwaschen usw.,
    d. h. ich nehme wieder Kontakt zum Hier und Jetzt auf,
    ähnlich wie in einer Meditation.

    Liebe Grüße

    Stefan

    Egal wie Dein Weg auch sein mag.
    Laß Dich stets von Achtsamkeit, Liebe und Mitgefühl führen.
    Denn ohne diese 3 Weisen, wird kein Weg von Erfolg sein.

  • crazy-dragon
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    • 27. Februar 2014 um 21:07
    • #14
    Renata:

    das "bla, bla, bla" im Kopf...wie geht Ihr damit um?

    Je nach dem...Heute regnet es, morgen scheint die Sonne. Heißt also: Anschauen, zuhören, annehmen, loslassen. Zurückkehren zu der derzeitigen Tätigkeit. Das Bla bla hat sich damit langsam abgefunden. :P Oder wenn ein Entschluss fällig ist, den auch rasch und zielstrebig umsetzen.
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 27. Februar 2014 um 22:18
    • #15
    Renata:

    das "bla, bla, bla" im Kopf...wie geht Ihr damit um?


    ich lasse das bla bla, bla bla sein...irgendwann wird es dem bla bla zu blöd und es verstummt!

    _()_
    .

  • Jojo
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    25. November 2013
    • 28. Februar 2014 um 09:42
    • #16
    Zorița Câmpeanu:
    Renata:

    das "bla, bla, bla" im Kopf...wie geht Ihr damit um?


    ich lasse das bla bla, bla bla sein...irgendwann wird es dem bla bla zu blöd und es verstummt!


    aaach, ich hoffe, dass das wirklich so kommt.
    mein bla-bla geht immer weiter.
    und ich finde es immer noch interessant :(

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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