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  1. Buddhaland Forum
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Zur Bedeutung der Gefühle im Buddhismus

  • Zorița Câmpeanu
  • 25. Februar 2014 um 14:19
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 28. Februar 2014 um 14:17
    • #76
    bel:
    accinca:

    Hier nochmal meine sinngemäße Übersetzung von A.1.11

    Das steht da einfach nicht, das ist vollkommen ausgedacht.

    Jetzt übertreibe aber mal nicht und sei nicht so kleinlich.
    Lauter/Rein/Strahlend nenne es wie du willst. Und natürlich
    erkennt der Verständige die Dinge als bedingt, weswegen
    er sie ja auch zur Erlöschung bringen kann.

  • bel
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 14:52
    • #77
    accinca:
    bel:


    Das steht da einfach nicht, das ist vollkommen ausgedacht.


    Jetzt übertreibe aber mal nicht und sei nicht so kleinlich.
    Lauter/Rein/Strahlend nenne es wie du willst. Und natürlich
    erkennt der Verständige die Dinge als bedingt, weswegen
    er sie ja auch zur Erlöschung bringen kann.


    Dir muß das ja auch kleinlich erscheinen, weil du aus zweimal "strahlend" einmal "unlauter" und einmal "lauter" machst.
    Das ist vollkommen ausgedacht.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 15:03
    • #78
    bel:


    Dir muß das ja auch kleinlich erscheinen, weil du aus zweimal "strahlend" einmal "unlauter" und einmal "lauter" machst.
    Das ist vollkommen ausgedacht.

    Lieber bel,
    das hat accinca ja auch weiter oben extra so gewollt, um seine Perspektive zu erklären.

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…tart=30#p253566

    Ich vermute mal, Du bist erst vor "drei" Beiträgen eingestiegen, ohne den Zusammenhang zu lesen. :lol:
    _()_ Monika

  • bel
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 15:39
    • #79
    MonikaMarie1:

    ch vermute mal, Du bist erst vor "drei" Beiträgen eingestiegen, ohne den Zusammenhang zu lesen. :lol: Monika

    Das hab ich wohl zur Kenntnis genommen, in meinem Beitrag hab ich aber begründet, warum die Annahme accincas ohne jede Begründung ist.

  • Jikjisa
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 15:44
    • #80
    Simo:

    "Erwerben" war vielleicht nicht so geschickt gewählt. Erlangen trifft´s glaub ich besser.

    Liebe Grüße.

    sorry, " Erlangen" ist ebenso keks. Liebe Grüße

    bel:

    Zitat

    Es ist viel mehr so, daß der Geist - Strahlend - ist, dies sieht der "Weltling" nicht, und deshalb hält er die Befleckungen (und den Geist natürlich selbst) für "atta" was zur Folgerung führt: Kann eh nix machen.
    Der "Kundige" sieht es aber und deshalb entfaltet er den Geist.

    genau. "er" hat dann eine natürliche neigung dazu. ist ja wohl logisch.

    Zitat

    „Vor sieben Tagen stellte ich fest, dass ich euch verlassen würde. Es ist Sitte, ein Abschiedsgedicht zu schreiben. Aber ich bin kein Dichter. Einer von euch, der die Schreibkunst beherrscht, möge meine letzten Worte aufzeichnen.“ Alle dachten, er scherze. Aber einer machte sich doch bereit zu schreiben. Und Hosshin diktierte:
    Ich komme aus dem Glanz Und kehre in den Glanz zurück. Was ist das?
    Das Gedicht war um eine Zeile zu kurz, da es der Tradition nach vier Zeilen haben musste. Also sagte der Schüler: „Meister, uns fehlt eine Zeile.“ Hosshin schrie mit dem Gebrüll eines siegreichen Löwen „ Kaa“ und verschied.


    aus: “Das letzte Gedicht des Hosshin“ ( Quelle: Stick )

    accinca:

    Zitat

    Und natürlich
    erkennt der Verständige die Dinge als bedingt, weswegen
    er sie ja auch zur Erlöschung bringen kann.

    ick schmeiß mir gleich weg. erst ein sutta modifizieren und dann " kann dinge zur erlöschung bringen".

    *

  • accinca
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    • 28. Februar 2014 um 19:03
    • #81
    bel:

    Dir muß das ja auch kleinlich erscheinen, weil du aus zweimal
    "strahlend" einmal "unlauter" und einmal "lauter" machst.
    Das ist vollkommen ausgedacht.

    Ja natürlich, das war ja auch meine Ansicht vom
    ursprünglichen Text und so macht er Sinn und
    bleibt bei der Gegenüberstellung von unheilsamen
    und heilsamen wie in anderen Texten auch.

    Einmal editiert, zuletzt von accinca (28. Februar 2014 um 19:11)

  • accinca
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    • 28. Februar 2014 um 19:07
    • #82
    Jikjisa:

    ick schmeiß mir gleich weg. erst ein sutta modifizieren und dann " kann dinge zur erlöschung bringen".

    Aber dann beruhigen wir uns wieder ja?
    Wenn die Dinge nicht bedingt wären könnte
    man sie ja auch gar nicht zu Ende bringen.

  • bel
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 19:36
    • #83
    accinca:
    bel:

    Dir muß das ja auch kleinlich erscheinen, weil du aus zweimal
    "strahlend" einmal "unlauter" und einmal "lauter" machst.
    Das ist vollkommen ausgedacht.

    Ja natürlich, das war ja auch meine Ansicht vom
    ursprünglichen Text und so macht er Sinn und
    bleibt bei der Gegenüberstellung von heilsamen
    und unheilsamen wie in anderen Texten auch.

    Wenn Du meinst der Text der da steht, ist verdorben, dann mußt du das auch bei allen anderen Texten voraussetzen.
    Dein "Argument" ist aber mehr als geschmäcklerisch, überhaupt nicht begründet, es ist einfach so, daß Du beim bestehenden Text auf keinen Sinn kommst und deshalb den Text (entsprechend deines Verständnisses) im Wortlaut veränderst. :lol:
    Dass es keine Gegenüberstellung von "heilsam/unheilsam" gäbe, ist ja auch glatt gelogen, natürlich gibt es die da - nämlich in "Geistesentfaltung/keine Geistesentfaltung"

    Und der Sinn des Textes wird auch vollkommen klar, wenn man einfach nix verändert, z.B. auch pabhassara nicht als "lauter" (quasi unberührt, aus der Welt herausgehoben), sondernd richtig als "strahlend, scheinend" (verbindend/bedingt & bedingend) übersetzt.
    Letzteres ist der Geist nämlich immer unter allen Bedingungen, weil er nichts weiter Produkt der Bedingungen und selbst Bedingung ist (D15).
    Die Verblendung besteht darin, ihn nicht als bedingt und bedingend, sondern als separiert zu sehen (genau das sind die Trübungen), und wenn er aber so separiert gesehen wird, sind die Trübungen nicht zu überwinden.
    Wenn man dagegen sieht, daß er nichts weiter als bedingt und bedingend ist, macht auch Geistesentfaltung Sinn.

    Es gibt also kein Problem mit dem Text genau so, wie er da steht.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (28. Februar 2014 um 19:58)

  • accinca
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    • 28. Februar 2014 um 19:48
    • #84
    bel:
    accinca:


    Ja natürlich, das war ja auch meine Ansicht vom
    ursprünglichen Text und so macht er Sinn und
    bleibt bei der Gegenüberstellung von heilsamen
    und unheilsamen wie in anderen Texten auch.

    Wenn Du meinst der Text der da steht, ist verdorben,
    dann mußt du das auch bei allen anderen Texten voraussetzen.

    Nein, muß ich ganz und gar nicht.
    Ich verstehe aber, das du mich nicht verstehst.

  • bel
    Gast
    • 28. Februar 2014 um 19:56
    • #85
    accinca:
    bel:


    Wenn Du meinst der Text der da steht, ist verdorben,
    dann mußt du das auch bei allen anderen Texten voraussetzen.


    Nein, muß ich ganz und gar nicht.


    Klar, Du entscheidest das nach Belieben :lol:

    accinca:

    Ich verstehe aber, das du mich nicht verstehst.


    Ich versteh Dich schon, auch wenn Du Dir was aus den Fingern saugst.

  • accinca
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    • 28. Februar 2014 um 19:59
    • #86
    bel:
    accinca:

    Ich verstehe aber, das du mich nicht verstehst.


    Ich versteh Dich schon, auch wenn Du Dir was aus den Fingern saugst.


    :roll:

  • Simo
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    • 28. Februar 2014 um 21:21
    • #87
    bel:

    Und der Sinn des Textes wird auch vollkommen klar, wenn man einfach nix verändert, z.B. auch pabhassara nicht als "lauter" (quasi unberührt, aus der Welt herausgehoben), sondernd richtig als "strahlend, scheinend" (verbindend/bedingt & bedingend) übersetzt.
    Letzteres ist der Geist nämlich immer unter allen Bedingungen, weil er nichts weiter Produkt der Bedingungen und selbst Bedingung ist (D15).
    Die Verblendung besteht darin, ihn nicht als bedingt und bedingend, sondern als separiert zu sehen (genau das sind die Trübungen), und wenn er aber so separiert gesehen wird, sind die Trübungen nicht zu überwinden.
    Wenn man dagegen sieht, daß er nichts weiter als bedingt und bedingend ist, macht auch Geistesentfaltung Sinn.

    "Emaho", sagen die Tibeter - "Wie wunderbar" :D


    (viññanapaccaya namarupam, namarupapaccaya viññanam ist leicht gesagt, aber schwer zu sehen)

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Jikjisa
    Gast
    • 1. März 2014 um 01:42
    • #88

    ich hab da doch direkt noch was für die spezis :

    Zitat

    11. "Wiederum, Ānanda, achtet ein Bhikkhu - indem er nicht auf die Wahrnehmung des Gebiets der Nichtsheit achtet, nicht auf die Wahrnehmung des Gebiets von Weder-Wahrnehmung-noch-Nichtwahrnehmung achtet - so achtet er auf die Singularität, die von der merkmallosen Konzentration des Herzens abhängt. Sein Geist dringt in jene merkmallose Konzentration des Herzens ein und erlangt Zuversicht, Beständigkeit und Entschlossenheit. Er versteht so: 'Diese merkmallose Konzentration des Herzens ist produziert und willentlich herbeigeführt. Aber was auch immer produziert und willentlich herbeigeführt ist, ist vergänglich, dem Aufhören unterworfen [8].' Wenn er so weiß und sieht, ist sein Geist vom Sinnestrieb befreit, vom Werdenstrieb und vom Unwissenheitstrieb. Wenn er so befreit ist, kommt das Wissen: 'Er ist befreit.' Er versteht: 'Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan, was getan werden mußte, darüber hinaus gibt es nichts mehr.'"
    :arrow::arrow:
    12. "Er versteht so: 'Was immer es an Störungen geben mag, die vom Sinnestrieb abhängen, jene sind hier nicht gegenwärtig; was immer es an Störungen geben mag, die vom Werdensstrieb abhängen, jene sind hier nicht gegenwärtig; was immer es an Störungen geben mag, die vom Unwissenheitstrieb abhängen, jene sind hier nicht gegenwärtig. Es ist nur dieses Ausmaß an Störung gegenwärtig, nämlich das mit den sechs Sinnesgrundlagen verbundene, die von diesem Körper abhängen und durch das Leben bedingt sind.' Er versteht: 'Dieses Feld der Wahrnehmung ist leer vom Sinnestrieb; dieses Feld der Wahrnehmung ist leer vom Werdenstrieb; dieses Feld der Wahrnehmung ist leer vom Unwissenheitstrieb. Es ist nur diese Nicht-Leerheit gegenwärtig, nämlich die mit den sechs Sinnesgrundlagen verbundene, die von diesem Körper abhängen und durch das Leben bedingt sind.' Somit betrachtet er es als leer von dem, was nicht vorhanden ist, was aber das Restliche anbelangt, so versteht er das, was gegenwärtig ist, folgendermaßen: 'Dies ist gegenwärtig.' Somit, Ānanda, ist auch dies sein echtes, unverzerrtes, reines Hinabsteigen in die Leerheit, vollendet und unübertrefflich [9]."

    13. " Ānanda, welche Mönche und Brahmanen auch immer in der Vergangenheit in die reine, vollendete, unübertreffliche Leerheit eintraten und darin verweilten, sie alle traten in eben diese reine, vollendete, unübertreffliche Leerheit ein und verweilten darin. Welche Mönche und Brahmanen auch immer in der Zukunft in die reine, vollendete, unübertreffliche Leerheit eintreten und darin verweilen werden, sie alle werden in eben diese reine, vollendete, unübertreffliche Leerheit eintreten und darin verweilen. Welche Mönche und Brahmanen auch immer jetzt in die reine, vollendete, unübertreffliche Leerheit eintreten und darin verweilen, sie alle treten in eben diese reine, vollendete, unübertreffliche Leerheit ein und verweilen darin. Daher, Ānanda, solltest du dich so üben: 'Wir wollen in reine, vollendete, unübertreffliche Leerheit eintreten und darin verweilen.'"

    Das ist es, was der Erhabene sagte. Der ehrwürdige Ānanda war zufrieden und entzückt über die Worte des Erhabenen.

    MN 121

    mfg alles gute !

  • Nils
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    24. Februar 2014
    • 1. März 2014 um 15:46
    • #89

    Ich finde es wichtig Gefühle wie Gelassenheit, innerer Frieden, umfassende Liebe und auch Heiterkeit zu pflegen. Gefühle von Wut, Angst und Trauer können uns helfen das Leben positiv zu bewältigen. Sie können uns aber auch zerstören. Es kommt darauf an sie angemessen (auf die richtige Weise) zu leben. Vor einigen Tagen befand ich mich in einem glücklichen Gleichmut. Ich erkannte, dass es eine Falle war. Ich hatte meine Gefühle von Wut und Angst unterdrückt. Meine spirituelle Energie war dadurch blockiert. Ich spürte in die Gefühle hinein und fand so einen Weg sie zu lösen und auszuleben. Ich besinne mich jeden Tag auf das Leid in der Welt, um dadurch mein Mitgefühl zu entwickeln und Kraft für meinen Weg als Bodhisattva zu bekommen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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