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Birgt Zen ein Geheimnis ?

  • nescio
  • 4. Januar 2014 um 09:03
  • Zum letzten Beitrag
  • nescio
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    • 4. Januar 2014 um 09:03
    • #1

    eine vorsichtige Frage an die Eingeweihten unter euch


    Liegt das Geheimnis der De - konstruktion ...
    seit Jahrhunderten in den Tiefen fernöstlicher Meditationspraxis verborgen ?

    Ist die westlich orientierte, eher auf theoretischer Sichtweise beruhende Philosphie
    (einschließlich ihres Vertreters Jacques Derrida, der in dem Zusammenhang immerhin
    den passenden Begriff prägte) im Vergleich hierzu niemals in der Lage gewesen,
    die Erfahrung des behutsamen 'loslassens' annähernd wiederzugeben ?

    Doch ganz gleich wo der Ursprung zu suchen ist ...
    könnte solch eine Aufklärungsmethode, die neben individuellen Konstrukten
    schließlich auch konstruierten Weltanschauungen jeglicher Art auf den Grund zu gehen vermag,
    in diesen Tagen nicht einen wesentlichen Beitrag zur interkulturellen Verständigung leisten ?

    Näheres unter www. mondo Zen. Ego deconstruction

  • Bettler
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    • 4. Januar 2014 um 16:09
    • #2

    1. nein.
    2. nein.
    3. ein Mißverständnis: Zen klärt nichts auf, sondern bringt das Aufzuklärende zum Verschwinden.

  • Couchkissenbikkhu
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    • 4. Januar 2014 um 17:35
    • #3

    hab ich mich auch mal gefragt. Aber es IST so einfach: einfach sein. Nicht aufgeben, du wirst schon noch verstehen.

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
    Verzeihung _()_

  • nescio
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    • 11. Januar 2014 um 08:46
    • #4

    In gewisser Weise kann ich die Zurückhaltung des Zen - Establishments
    bei dieser Art der Offenbarung verstehen. Welcher Magier gibt schon gerne seine Geheimnisse preis ?

    Im anderen Teil der Welt scheint die Verschmelzung des traditionellen Zen mit Elementen westlicher Philosophie
    allerdings schon begonnen zu haben, wie das Beispiel von Jun Po Roshi und Ken Wilber zeigt.

    Amerika eben ...

  • dorn
    Gast
    • 11. Januar 2014 um 12:12
    • #5

    Die Dekonstruktion ist nicht das Geheimnisvolle. Eher wird der Moment des Erwachens ins Mystische verwiesen.
    Die Dekonstruktion lässt sich nachher materiell fassen, beim Philosophen wie beim Buddhisten. Was tut er, wie lebt er? Hat man Materie dekonstruiert, kann man abgeben. Wie viel meint der Philosoph zum Leben zu brauchen, wie viel der Buddhist? Wie geht er mit seinen Bindungen zu anderen Menschen um, wie mit menschlichen Verlusten? Da entscheidet sich, ob es graue Theorie oder umsetzbar ist, also ob die Theorie nur Gedankenwichse ist oder vorne echt was rauskommt.

  • Noreply
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    • 11. Januar 2014 um 14:39
    • #6

    ?Das Geheimnis des Zen?
    Kein Zen Buddhist ist in der Lage Dir das Geheimnis des Zen zu enthüllen.
    Und wenn er das Geheimnis des Zen erkannt hat ist er kein Zen-Buddhist mehr.
    Wie bei Scientology, wenn da einer "Clear" geworden ist verlässt er schallend Lachend die Organisation.
    Ein Zen erkennender braucht nichts mehr das an seine Zen Zugehörigkeit erinnert.
    Er hat sich emanzipiert!

  • Couchkissenbikkhu
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    • 16. Januar 2014 um 19:06
    • #7
    Ellviral:

    ?Das Geheimnis des Zen?
    Kein Zen Buddhist ist in der Lage Dir das Geheimnis des Zen zu enthüllen.
    Und wenn er das Geheimnis des Zen erkannt hat ist er kein Zen-Buddhist mehr.
    Wie bei Scientology, wenn da einer "Clear" geworden ist verlässt er schallend Lachend die Organisation.
    Ein Zen erkennender braucht nichts mehr das an seine Zen Zugehörigkeit erinnert.
    Er hat sich emanzipiert!

    Teils nicht schlecht, Teils Quatsch mit Sauce. :doubt:

    Das Geheimnis des Zen kann man nicht mit Worten erklären. Man muß es spüren.
    Und eigentlich ist es auch kein Geheimnis, es ist ganz einfach und liegt direkt vor deiner Nase. Ja, ich musste laut lachen :lol: :D
    Das ein Zen erkennender Zen nicht mehr braucht... Emanzipation jein.
    Ich vergleiche das lieber mit dem Fahrradfahren lernen, wenn du sturzfrei geradeaus fahren kannst, kommen die Stützräder ab.

    Oder wie Buddha sagte: ’Bhikkhus, ihr müsst wissen, dass alle Lehren, die ich euch gebe, ein Floß sind.’ Alle Lehren müssen aufgegeben werden, ganz zu schweigen von den Nicht-Lehren."

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
    Verzeihung _()_

  • Sumedhâ
    Gast
    • 16. Januar 2014 um 19:17
    • #8

    @ nescio,

    Nein!
    aber man kann eins daraus machen :)

    Couchkissenbikkhu:

    hab ich mich auch mal gefragt. Aber es IST so einfach: einfach sein. Nicht aufgeben, du wirst schon noch verstehen.


    ich erlebe ziemlich deutlich wie schwer "einfach sein" sein kann :)

    Couchkissenbikkhu:

    Ich vergleiche das lieber mit dem Fahrradfahren lernen, wenn du sturzfrei geradeaus fahren kannst, kommen die Stützräder ab.


    und dannach nie wieder vom rad geflogen? :D
    _()_
    .

  • Couchkissenbikkhu
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    • 16. Januar 2014 um 19:37
    • #9

    hehe, Helme sind was tolles^^
    Aber ist man wirklich fertig mit Buddhismus wenn man erleuchtet ist...?
    Irrt man sich nie wieder sobald man einen Doktortitel hat?
    Das ist auch nicht der Punkt um den es geht.
    Es geht darum, keinem Dharma anzuhaften und hinterherzulaufen, sondern sich selbst zu finden und zu sehen -
    und damit auch Buddha.

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
    Verzeihung _()_

  • nescio
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    • 18. Januar 2014 um 08:32
    • #10

    ja,
    man kann es spüren


    Auf meinem Weg bin ich auch mit Benjamin Radcliffs "Zen denken" in Berührung gekommen.
    Der Titel ist etwas unglücklich gewählt, doch dieses ansonsten außergewöhnliche Werk geht ganz behutsam
    auf die Konstruktion des persönlichen EGOs ein, mit all seinen Facetten und Winkelzügen. Dann ist es nur noch
    ein kleiner Schritt ... bis zum loslassen der Konstrukte und Begrifflichkeiten

    Und die Literatur kann man wieder getrost beiseite legen

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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