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Was ist das Koan?

  • Zenbo
  • 2. Januar 2014 um 14:26
  • Zum letzten Beitrag
  • Zenbo
    Gast
    • 2. Januar 2014 um 14:26
    • #1

    werte forumsgemeinde

    für osho war das jedenfalls keine grosse frage: bohr weiter! wenn man sich genug lange auf das koan konzentriert, dann kommen die inneren dilemma ganz automatisch hoch, und werden einem klar.

    man sollte meinen das das nicht so schwer zu durchschauen ist, man kann einfach nicht glücklich werden wenn da noch sachen im innern sind die nicht geklärt sind! man nennt das auch spirituelle suche, ich versteh nicht das man das jetzt so verpacken muss, nur mit grünem stern orginal!

    grüsse, zenbo

  • Jikjisa
    Gast
    • 2. Januar 2014 um 19:40
    • #2

    osho hatte nicht mal zugang - die gründe habe ich vergessen - zu diesem seinem guru und dessen unterweisungen im tempel;
    er war eine art gehilfe, ist abgehauen und hat sich mit einem yogaverschnitt selbstständig gemacht. es gibt einen langen dokufilm
    darüber, wo leute zur sprache kommen, die seine organisation mit millionen unterstützt haben und frauen, die ihm `nahe`waren
    und eben dieser guru auch. nicht, daß er nicht gute sachen gesagt hätte, aber in indien galt er nicht mal als bhagwan oder als abkömmling seines tempels. ich seh das nicht wo er was zu koan gesagt hat.

  • Samten
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    • 3. Januar 2014 um 10:38
    • #3

    ....er war eine art gehilfe, ist abgehauen und hat sich mit einem yogaverschnitt selbstständig gemacht. es gibt einen langen dokufilm....

    Jikjisa, war das nicht eher Maharishi mit seinem Tranzendentalen Yoga, der seinen Leuten das levitieren beibringen wollte....?

  • Sumedhâ
    Gast
    • 3. Januar 2014 um 11:20
    • #4

    ein Präzedenzfall
    ...............................................................................

  • Samten
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    • 3. Januar 2014 um 12:04
    • #5

    ......Tranzendentalen Yoga.....

    ein "s" hinterherwerfe...

  • Couchkissenbikkhu
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    • 4. Januar 2014 um 10:47
    • #6

    osho war Bhagwan, eine SEHR umstrittene Gestalt... Osho bedeuted übersetzt einfach "Meister", den Namen hat er sich selbst verliehen. Was man von Leuten halten soll, die sich selbst Meister nennen, naja... für mich ist und bleibt Bescheidenheit eine Tugend. :roll:

    Ein Koan jedenfalls Ist ein scheinbar sinnfreies Textlein, das mehrere Aufgaben erfüllt: ein Koan soll sowohl dem Schüler was zu denken geben als auch dem Meister einen kleinen Einblick in den Zustand / die Fortschritte des Schülers verleihen, bzw diesem etwas beibringen.

    "Meister, hat ein Hund Buddhanatur? - Mu (Leere)!"

    erst denken, dann Antworten bitte

    wenn du es nicht verstanden hast
    habe ich es nicht richtig erklärt
    Verzeihung _()_

  • Tso Wang
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    • 1. Februar 2014 um 15:27
    • #7

    .


    Im Zen geht es u.a. darum, Reflektionen über die Wirklichkeit nicht mit der Wirklichkeit selbst zu verwechseln ("der Mond ist nicht der Finger"). Eine Reflektion über die Wirklichkeit entspricht in etwa einem Gemälde in einem verschlossenen Raum, das die Landschaft "da draußen" widerspiegelt. Eine Koan ist soetwas wie ein offenes Fenster in diesem Raum, das die Landschaft "da draußen" nicht wie auf einem Gemälde darstellt, sondern unmittelbar präsentiert. Albert Low hat diese Analogie mal benutzt. Find ich nicht schlecht, obwohl man das m.E. auch noch tiefer beleuchten könnte.


    ()

    坐忘

  • Tso Wang
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    21. Januar 2014
    • 1. Februar 2014 um 15:31
    • #8
    Couchkissenbikkhu:

    osho war Bhagwan, eine SEHR umstrittene Gestalt... Osho bedeuted übersetzt einfach "Meister", den Namen hat er sich selbst verliehen. Was man von Leuten halten soll, die sich selbst Meister nennen, naja... für mich ist und bleibt Bescheidenheit eine Tugend. :roll:

    Ein Koan jedenfalls Ist ein scheinbar sinnfreies Textlein, das mehrere Aufgaben erfüllt: ein Koan soll sowohl dem Schüler was zu denken geben als auch dem Meister einen kleinen Einblick in den Zustand / die Fortschritte des Schülers verleihen, bzw diesem etwas beibringen.

    "Meister, hat ein Hund Buddhanatur? - Mu (Leere)!"

    erst denken, dann Antworten bitte


    .


    Diese Frage wurde einer Katze auch schon mal gestellt. Sie gab folgende Antwort:


    http://www.youtube.com/watch?v=gNMZgpYKjjI

    :|

    ()

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  • Buddhaghosa
    Gast
    • 1. Februar 2014 um 17:13
    • #9

    Hallo,

    Tso Wang:

    Im Zen geht es u.a. darum, Reflektionen über die Wirklichkeit nicht mit der Wirklichkeit selbst zu verwechseln ("der Mond ist nicht der Finger")... Eine Koan ist soetwas wie ein offenes Fenster in diesem Raum, das die Landschaft "da draußen" nicht wie auf einem Gemälde darstellt, sondern unmittelbar präsentiert.

    und wie hilft ein Koan bzw. Koanarbeit genau dabei?

    Gruß
    Florian

  • Tso Wang
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    21. Januar 2014
    • 1. Februar 2014 um 18:32
    • #10

    .


    Indem Du durch die Koans (wie durch ein Fenster) hindurchgehst. Unter der Voraussetzung, daß Du die Konzepte "Einssein", "Nichtzweiheit" und "gegenseitige Durchdringung" als für Dich "akzeptabel" betrachtest.


    ()

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  • Buddhaghosa
    Gast
    • 1. Februar 2014 um 18:44
    • #11

    Hallo,

    Tso Wang:

    .Indem Du durch die Koans (wie durch ein Fenster) hindurchgehst. Unter der Voraussetzung, daß Du die Konzepte "Einssein", "Nichtzweiheit" und "gegenseitige Durchdringung" als für Dich "akzeptabel" betrachtest.

    ein Koan ist ja nicht wirkliches, oder? Also soll ich durch Nicht-Wirklichkeit die Reflexion über die Wirklichkeit überwinden und so zur Wirklichkeit kommen?

    Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

    Gruß
    Florian

  • Jikjisa
    Gast
    • 1. Februar 2014 um 21:50
    • #12

    Wieso ist ein Koan nichts wirkliches ? Klar ist es ein wirkliches mündliches oder schriftliches Paradox, denn es besteht aus lauter Wörtern und Fragen. Das Koan hilft das Begehren zu ersticken, mithin die Eigen ( Atta ) Annahme des Bewusstseins. Außerdem und deswegen ist es ein Mittel zur Geisteskontrolle, ergo- Bemühen vorausgesetzt- unterstützt es Sati. Ist das hoch genug gestochen für "Denker" ? ;)

  • Tso Wang
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    21. Januar 2014
    • 2. Februar 2014 um 15:37
    • #13
    Tso Wang:

    ...

    Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

    Gruß
    Tso Wang

    Buddhagosa:

    "Schau unter Deine Füsse !"

    坐忘

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 2. Februar 2014 um 16:18
    • #14

    Hi Tso Wang,

    schaust du dir noch einmal deine Zitate an. Du wirfst da wohl einiges durcheinander.

    Gruß
    Florian

    Tso Wang:
    Tso Wang:

    ...

    Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

    Gruß
    Tso Wang

    Buddhagosa:

    "Schau unter Deine Füsse !"

  • Tso Wang
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    • 2. Februar 2014 um 20:05
    • #15

    .


    Hast Du Deine Frage vergessen ?


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  • Jikjisa
    Gast
    • 7. Februar 2014 um 12:44
    • #16
    Tso Wang:
    Tso Wang:

    ...

    Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

    Gruß
    Tso Wang

    Buddhagosa:

    "Schau unter Deine Füsse !"

    danke tso wang. hilft mir sehr ;)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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