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  1. Buddhaland Forum
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Säkularer Buddhismus - Was ist das?

  • Kusala
  • 18. Dezember 2013 um 07:52
  • Zum letzten Beitrag
  • Geronimo
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    • 22. Dezember 2013 um 14:50
    • #576
    Merkur-Uranus:


    "Ich werde den Begriff «säkular» in drei sich überlappenden Bedeutungen verwenden:

    (1) Im gewöhnlichen Sinne, so wie das Wort in den zeitgenössischen Medien gebraucht wird: «säkular» bezeichnet das, was im Kontrast oder Gegensatz zu dem steht, was auch immer als «religiös» bezeichnet wird. Wenn während einer Podiumsdiskussion über irgendein Thema, zB die Existenz Gottes, der Moderator eingreift: «Und jetzt möchte ich X einladen, zu dieser Frage eine säkulare Perspektive zu bieten», dann wissen wir, was gemeint ist, ohne vorher «säkular» oder «religiös» genauer definieren zu müssen.

    (2) Ich werde den Begriff auch im vollen Bewusstsein seiner etymologischen Wurzel im lateinischen «saeculum» gebrauchen, welches das «jetzige Zeitalter», das «gegenwärtige Jahrhundert», die «jetzige Generation» bedeutet. Ich verwende also «säkular», um Bezug zu unseren Anliegen in dieser jetzigen Welt zu nehmen, da heisst, auf alles, was die Qualität unserer persönlichen, sozialen und umweltbedingten Lebenserfahrung auf diesem Planeten betrifft.

    (3) Zugleich verstehe ich den Begriff in seinem westlichen, historisch-politischen Sinne, indem ich (in Don Cupitt’s Definition) auf «die Verlagerung der Herrschaft über einen gewissen Lebensbereich von der Kirche zur ‹diesseitigen Macht› des Staates» Bezug nehme. Cupitt weist darauf hin, wie über die letzten zwei-, dreihundert Jahre ein «umfangreicher und langfristiger Säkularisierungsprozess schrittweise unsere ganze Kultur transformiert, während der religiöse Bereich allmählich schrumpft, bis letztendlich die Mehrheit der Bevölkerung beinahe ihr ganzes Leben verbringen kann, und es auch tut, ohne an Religion auch nur einen Gedanken zu verschwenden,» (Cupitt 2011, 100).

    Meine Absicht ist es aufzuzeigen, was passieren könnte, wenn «Buddhismus» oder «dharma» rigoros durch diese drei Bedeutungen des Begriffs «säkular» bestimmt werden. In anderen Worten, wie würde wohl ein nicht-religiöser, diesseitiger, säkularisierter Buddhismus aussehen? In welchem Ausmaß können wir diesen Säkularisierungsprozess bereits beobachten? Kann der Buddhismus – so wie er traditionell verstanden wird – diesen Prozess unversehrt überleben? Oder erleben wir das Ende des Buddhismus, zumindest so wie wir ihn kennen, und den Beginn von irgendetwas anderem?" S. Batchelor

    Ich muss sagen, das sind schon echt viele Worte. Aber ändern sie wirklich etwas an dem das den Buddhismus in letzter Konsequenz ausmacht?

    Zitat

    Dem recht Erkennenden entsteht rechte Gesinnung,
    dem recht Gesinnten rechte Rede,
    dem recht Redenden rechte Handlungsweise,
    dem recht Handelnden rechter Lebensunterhalt,
    dem rechten Lebensunterhalt Erwerbenden rechtes Streben,
    dem recht Strebenden rechte Achtsamkeit,
    dem in rechter Weise Achtsamen rechte Sammlung,
    dem recht Gesammelten rechtes Wissen,
    dem recht Wissenden entsteht rechte Befreiung.

    Alles anzeigen

    http://www.palikanon.com/angutt/a10_100_112.html

    Das ist letztlich alles worauf es im Buddhismus ankommt. Man muss dazu nicht an Engel, an die Hölle, an den Berg Meru, an fliegende Buddhas,
    oder irgendwelche anderen übersinnlichen Dinge glaube. Dieser Weg funktioniert wunderbar sogar ohne das man an irgendetwas glaubt.
    Nur Vertrauen muss man in ihn haben.

    Wenn wir erkennen was es mit der Lehre wirklich auf sich hat, dann ergibt sich alles andere irgendwann daraus. Dazu muss man nicht jedes
    Jahr eine neue Richtung aufmachen. Aber wem es natürlich hilft seine Hausaufgaben besser zu machen, wie eine rote Federtasche manchem auch
    mehr hilft als eine blaue, der soll alles zur Hilfe nehmen was er kriegen kann...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • fotost
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    • 22. Dezember 2013 um 15:09
    • #577

    Das Thema entwickelt sich so schnell und vielfältig, daß es besser in 10 Threads in einem Unterforum untergebracht gewesen wäre.
    (Wenigstens ich komme mit dem Lesen nicht mehr nach.)


    Einfach mal als Gedankenanstoß und um diesen Tread einzuordnen:

    Stellt euch vor das Internet und dieses Forum hätte es schon um 400/450 B.E. gegeben - wie hätten die Theravada Anhänger damals auf die ersten aufkommenden Strömungen, Bestrebungen von Mahayana reagiert?

    Wer spricht heute Mahayana wirklich ab, 'echter' Buddhismus zu sein? Wer hat etwas dagegen, daß Theravada/Mahayana/Zen/...... bunte, lebendige Gemeinden sind mit vielen Unterströmungen?

  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 15:25
    • #578

    gero:

    Zitat

    Letztlich ist diese Klarheit ja auch erzeugt, aber sie verhält sich ganz offensichtlich anders
    als alles andere das wir bis dahin gewohnt waren zu tun...

    LOL

    thera und der kern --- offensichtlich haben sie da ihre schwierigkeiten mit wenn der kern sichtbar wird
    und nicht in worten auf papier steht. nur zwischen den zeilen. die geste buddhas an makakashō. die ganze welt ist eine einzige blume. das offene geheimniss ;)

    wie kann klarheit erzeugt werden ?

    "verhält" sich "anders" ...
    schmunzel, na sowas aber auch :)

    vorsicht ! wenn das nicht im PK steht - das `nicht-tun` -, dann kriegst du hier probleme mit den genossen :D
    ich hau dich nicht raus. ;)

    an deiner stelle würde ich sofort was tun, erzeugen, hinzufügen, damit das wie eine harmlose abweichung vom pfad aussieht
    und mich dann sofort vom acker machen. :D

  • Geronimo
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    • 22. Dezember 2013 um 15:42
    • #579
    Jikjisa:

    gero:

    Zitat

    Letztlich ist diese Klarheit ja auch erzeugt, aber sie verhält sich ganz offensichtlich anders
    als alles andere das wir bis dahin gewohnt waren zu tun...

    LOL

    thera und der kern --- offensichtlich haben sie da ihre schwierigkeiten mit wenn der kern sichtbar wird
    und nicht in worten auf papier steht. nur zwischen den zeilen. die geste buddhas an makakashō. die ganze welt ist eine einzige blume. das offene geheimniss ;)

    wie kann klarheit erzeugt werden ?

    "verhält" sich "anders" ...
    schmunzel, na sowas aber auch :)

    vorsicht ! wenn das nicht im PK steht - das `nicht-tun` -, dann kriegst du hier probleme mit den genossen :D
    ich hau dich nicht raus. ;)

    an deiner stelle würde ich sofort was tun, erzeugen, hinzufügen, damit das wie eine harmlose abweichung vom pfad aussieht
    und mich dann sofort vom acker machen. :D

    Alles anzeigen

    Was Theravadins über meine Praxis denken ist für mich ersteinmal nicht so relevant. Mit erzeugt meine ich hier das man etwas
    dafür tun muss, damit es zum Vorschein kommt. Tut man es nicht, bleibt der Meeresgrund aufgewühlt.

    Das ist so eine Sache mit der Sprache, viele Leute sagen ganz verschiedene Sachen und meinen manchmal doch das gleiche...

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 16:12
    • #580

    ah, ja : spiegel putzen
    denkt man müsste man machen...

    naja, du machst das schon, da hab ich gar keine zweifel --- saugute intuition der gero---
    wird noch ein berliner buddha (-bär) :D

    wo ist das relief abgeblieben ?

    bis denne . frohe weihnachten ! _()_

  • Geronimo
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    • 22. Dezember 2013 um 16:20
    • #581
    Jikjisa:

    ah, ja : spiegel putzen
    denkt man müsste man machen...

    naja, du machst das schon, da hab ich gar keine zweifel --- saugute intuition der gero---
    wird noch ein berliner buddha (-bär) :D

    wo ist das relief abgeblieben ?

    bis denne . frohe weihnachten ! _()_

    Relief steht noch hier, kann jeder haben dem es irgendwie nutzen könnte.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 17:04
    • #582

    Menno ! ich komm schon wieder wie immer voll naseweis rüber :doubt: . und lässig. lazy jikjisa. :| ODER ?
    verflucht sei die lust am schreiben. wenn ich nur halb soviel reden würde und dann auch noch so naseweis, man möge mich aus dem land jagen! nein, jagd mich jetzt schon weg ! :)

    das relief, stell das doch als "verschenken" hier rein oder brings zu triratna, die stehn auf so was. säkulare deko und so.( joke ! ;) )

  • accinca
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    • 22. Dezember 2013 um 18:00
    • #583

    Für den, der die Lehre des Buddha noch nie so recht
    verstanden hat ändert sich doch sowieso nichts. Trotzdem
    hat der Buddha auch für solche immer noch ein paar nützliche
    Tipps übrig gehabt von denen sie dann zehren können.
    Das eigentlich "buddhistische" an der Lehre wird ihnen allerdings
    unzugänglich bleiben.

  • Jazzica
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 18:09
    • #584
    accinca:

    Für den, der die Lehre des Buddha noch nie so recht verstanden hat ändert sich doch sowieso nichts. Trotzdem hat der Buddha auch für solche immer noch ein paar nützliche Tipps übrig gehabt von denen sie dann zehren können. Das eigentlich "buddhistische" an der Lehre wird ihnen allerdings unzugänglich bleiben.


    vor der lehre des buddhas, gab es auch andere buddhas, die "es" verstanden. es wäre höflich, wenn du sagen könntest, was sich demjenigen (wenauchimmer du ansprechen magst) entzieht. da du es genau zu wissen scheinst.

  • Mab
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    • 22. Dezember 2013 um 19:06
    • #585

    Ich würde mich zwar nicht als säkulären Buddhisten bezeichnen, aber ich sehe nichts Schädliches daran, sich von der modernen Wissenschaft inspirieren zu lassen. Das Video von Jazzika war sehr interessant für mich. Danke für den Link!

    Ich persönlich habe gleich großes Vertrauen in die moderne Wissenschaft und in den Buddha-Dhamma. Beide haben m.A.n. das Ziel zur Wahrheitsergründung.
    Ich unterstelle dem Buddha nur, dass er das Ziel bereits erreicht hat, im Gegensatz zur Wissenschaft, die mit ihren Methoden wohl leider nie in der Lage sein wird das Geheimnis des Lebens vollständig zu ergründen.
    Das ist mein Glaube wenn man so will.
    Darüber hinaus existiert nur sehr großes Vertrauen in das was der Buddha gesagt haben soll und ich versuche es zu untersuchen um den Wahrheitsgehalt erfahrbar zu machen.

    In der Wissenschaft sind die Erkenntnisse nur theoretischer Natur. (nicht erfahrbar zumeist)
    Das ist auch der Grund weshalb ich mich seinerzeit dem Buddhismus zugewendet habe, weil er praktisch orientiert ist und statt die Dinge außen zu erforschen, das Untersuchungsinstrument ansich erforscht.
    Das scheint mir die einzige Möglichkeit zu sein, den Dingen selber (vollständig) auf den Grund gehen zu können.

    Da ich atheistisch erzogen bin, kann ich an einer säkulären Herangehensweise nichts Schlechtes finden. Konzepte wie Karma und Wiedergeburt von vornherein zu verwerfen finde ich allerdings nicht so weise, da man sich da vielleicht eine mögliche Erkenntnis von vornherein verbaut. Aber der SB ist ja vielgestaltig und scheint Raum für viele Ansichten zu haben.

    Obwohl ich anscheindend recht gut zum SB zu passen scheine, habe ich kein großes Bedürfnis danach meine "Schule" zu wechseln. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich ohnehin allein praktiziere und mir somit auch keine religiöse Verkrustung von Außen aufgestülpt werden kann.

    Das Geschriebene entspricht meinem derzeitigen Verständnis. Bitte weist mich barmherzig darauf hin, wenn Etwas unangemessen ist.

  • mukti
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    • 22. Dezember 2013 um 19:21
    • #586

    Liebe Doris,

    Doris Rasevic-Benz:


    gib es auf. Geh in den Wald. Mach einen Spaziergang. Schmücke den Weihnachtsbaum … Was immer Du willst.
    Aber hör auf Dir was hinzubiegen, nur damit es in Dein Schema passt. Guck Dir lieber einmal, besser zwei oder gar dreimal den wirklich guten Link an, den Jazzi uns gestern geschenkt hat. Das erklärt alles, auch warum Du noch nicht verstehen kannst – wir auch nicht, wenn wir uns verbohren. Du tust Dir keinen Gefallen herumzustochern. Es ist das falsche Loch, das falsche Instrument, die falsche Motivation.

    Ich habe mir jetzt den Film angesehen. Er hat mich an nichts erinnert, das ich mir bei der Auseinandersetzung mit dem Threadthema nicht selber vergegenwärtigen würde. Gut, ich mache es nicht perfekt, insofern ist er hilfreich, man kann nicht genug an Gelassenheit und Verbohrtheit erinnert werden.

    Aber das ist hier nicht das Problem, das mich am Verstehen hindert. Vielleicht ist es mir nicht bewusst, vielleicht hast du dich angegriffen gefühlt oder ich habe zu aggressiv geschrieben. Ich befasse mich mit dem Thema weil mich die Buddhalehre interessiert.

    Schöne Grüße,
    mukti

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 22. Dezember 2013 um 19:32
    • #587
    Jazzica:
    accinca:

    Für den, der die Lehre des Buddha noch nie so recht verstanden hat ändert sich doch sowieso nichts. Trotzdem hat der Buddha auch für solche immer noch ein paar nützliche Tipps übrig gehabt von denen sie dann zehren können. Das eigentlich "buddhistische" an der Lehre wird ihnen allerdings unzugänglich bleiben.


    vor der lehre des buddhas, gab es auch andere buddhas, die "es" verstanden.


    Ob es nun vor dem Buddha Gotamo noch andere Buddhas gab oder nicht,
    ist insofern unerheblich, da alle die gleiche Lehre lehrten, andernfalls sie ja
    auch gar keine Buddhas gewesen wären. Insofern gibt es da keine Unterscheide.

    Jazzica:

    es wäre höflich, wenn du sagen könntest, was sich demjenigen (wenauchimmer du ansprechen magst) entzieht. da du es genau zu wissen scheinst.


    Hierbei sprach ich von Menschen welche die Lehre des Buddha z.b. glauben
    einen eigenen Sinn geben zu müssen oder nur vom Wort her verstehen oder
    sich manche Dinge gar nicht vorstellen können usw. Was das im Einzelfall auch
    immer sein mag. Solche denken natürlich ihren Vorstellungen gemäß, egal wie
    sie glauben ihren "Buddhismus" benennen zu müssen. Was ich sagen wollte war
    lediglich, das es niemanden verwundern dürfte und sich durch eine solche
    Bezeichnung bei ihnen ja sich sowieso nichts verändert. Das gleiche gilt natürlich
    auch für diejenigen welche die Lehre des Buddha, ohne Abstriche, so verstehen
    wie sie überliefert ist. Ich hoffe das war jetzt ausführlich genug um zu verstehen
    was ich sagen wollte.

  • Jazzica
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 19:34
    • #588

    hallo mukti,

    dabei geht es um die einen teil der lehre und dessen praktische anwendung, weil wir zb auch soziale wesen sind und manche prägungen die in unserer kultur besonders stark vertreten sind. das wird dort erklärt und tipps gegeben, wie wir damit besser umgehen können, um zb gleichmut, soziales verhalten, selbstverantwortung, mitgefühl, usw. zu entwickeln und es erklärt auch, wieso das wichtig ist. dieser teil ist auch ein teil des 8fachen pfades und ich halte ihn für wichtig.

    liebe grüße, jazz

  • mukti
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    • 22. Dezember 2013 um 19:48
    • #589
    Jazzica:

    hallo mukti,

    dabei geht es um die einen teil der lehre und dessen praktische anwendung, weil wir zb auch soziale wesen sind und manche prägungen die in unserer kultur besonders stark vertreten sind. das wird dort erklärt und tipps gegeben, wie wir damit besser umgehen können, um zb gleichmut, soziales verhalten, selbstverantwortung, mitgefühl, usw. zu entwickeln und es erklärt auch, wieso das wichtig ist. dieser teil ist auch ein teil des 8fachen pfades und ich halte ihn für wichtig.

    liebe grüße, jazz

    Ja, natürlich ist das wichtig. Allerdings ist der Umgang mit anderen Lebewesen auch wichtig, sollte auch noch einbezogen werden, und wenn es nur Küchenschaben sind.

    Liebe Grüße

    Mit Metta, mukti.


  • Elliot
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    • 22. Dezember 2013 um 19:50
    • #590
    Mab:

    Konzepte wie Karma und Wiedergeburt von vornherein zu verwerfen finde ich allerdings nicht so weise, da man sich da vielleicht eine mögliche Erkenntnis von vornherein verbaut.


    Eine vernüftige Herangehensweise.

    Zitat

    „Ihr Bhikkhus, wenn die Achtsamkeit auf den Körper immer wieder gepflegt, entfaltet, geübt, als Fahrzeug verwendet, als Grundlage benutzt, verankert, gefestigt und gut ausgeübt worden ist, können diese zehn Vorteile davon erwartet werden. Welche zehn?“

    ... (IX) „Man sieht mit dem Himmlischen Auge, das geläutert und dem menschlichen überlegen ist, die Wesen sterben und wiedererscheinen, niedrige und hohe, schöne und häßliche, in Glück und Elend, und man versteht, wie die Wesen ihren Handlungen gemäß weiterwandern.“

    (MN 119)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Jazzica
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 19:51
    • #591
    mukti:


    Ja, natürlich ist das wichtig. Allerdings ist der Umgang mit anderen Lebewesen auch wichtig, sollte auch noch einbezogen werden, und wenn es nur Küchenschaben sind.

    Liebe Grüße


    da bin ich ganz deiner meinung. kannst du das vllt mal accinca erklären?

  • mukti
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    • 22. Dezember 2013 um 19:57
    • #592
    Jazzica:


    da bin ich ganz deiner meinung. kannst du das vllt mal accinca erklären?

    Ich weiß nicht ob ich accinca etwas erklären kann das er nicht selber schon weiß. Und falls schon, dann mache ich das nicht ungefragt. Ich habe mit accinca nie ein Problem gehabt.

    Mit Metta, mukti.


  • Jazzica
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 20:06
    • #593

    mal abgesehen davon, dass einige aussagen nicht stimmen (laut pali-kanon und meiner erfahrung, sowie menschenkenntnis), stört mich der entmutigende und hochmütige ton, der sich da rausliest, sowas wie "du hast die lehre nicht verstanden und du wirst sie nicht verstehen." und der zweite post macht es noch schlimmer. hätte der buddha das gelehrt, dann gäbe es vermutlich weniger als ne hand voll anhänger.

  • mukti
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    • 22. Dezember 2013 um 20:22
    • #594
    Jazzica:

    mal abgesehen davon, dass einige aussagen nicht stimmen (laut pali-kanon und meiner erfahrung, sowie menschenkenntnis), stört mich der entmutigende und hochmütige ton, der sich da rausliest, sowas wie "du hast die lehre nicht verstanden und du wirst sie nicht verstehen." und der zweite post macht es noch schlimmer. hätte der buddha das gelehrt, dann gäbe es vermutlich weniger als ne hand voll anhänger.

    Ich empfinde diesen Ton nicht hochmütig, nur etwas streng, und das schadet nicht dem Inhalt finde ich, es drückt eher Geradlienigkeit aus. Wenn man sicher weiß dass etwas nicht stimmt kann man denjenigen ja darauf aufmerksam machen, das mache ich höchstens während einer Diskussion mit jemandem, weil ich ja nicht unbegrenzt Zeit habe.

    Mit Metta, mukti.


  • accinca
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    • 22. Dezember 2013 um 20:31
    • #595
    Jazzica:

    mal abgesehen davon, dass einige aussagen nicht stimmen (laut pali-kanon und meiner erfahrung, sowie menschenkenntnis)


    Welche Aussagen stimmen denn nicht?

  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 20:47
    • #596

    mukti:

    Zitat

    Und falls schon, dann mache ich das nicht ungefragt.

    er aber schon , also darfst du auch :D

    ansonsten hat accinca fast immer recht. also fast.
    also in thera-sprech- da ist er fast unschlagbar. und sehr exakt.
    bewundernswert möcht ich sagen.

    man kann auch viel von ihm lernen. wirklich.
    ich versteh die jungen leute von heute einfach nicht mehr.
    also jazz, wen du noch was lernen willst, dann bedeck deine kalte schulter.

    jetzt hast du die gelegenheit. wer weiß wann sie wieder kommt 8):)
    sieh es als herausforderung. das macht ihm spass. und dir auch. nur mut.

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (22. Dezember 2013 um 20:51)

  • Jazzica
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 20:48
    • #597
    accinca:
    Jazzica:


    vor der lehre des buddhas, gab es auch andere buddhas, die "es" verstanden.


    Ob es nun vor dem Buddha Gotamo noch andere Buddhas gab oder nicht,
    ist insofern unerheblich, da alle die gleiche Lehre lehrten, andernfalls sie ja
    auch gar keine Buddhas gewesen wären. Insofern gibt es da keine Unterscheide.


    es gab auch schweigende buddhas, nicht gelehrt haben. er gehörte vermutlich eher zu den ausnahmen.
    genau genommen müssten sie laut dieser aussage keine echten buddhas sein.

    accinca:
    Jazzica:

    es wäre höflich, wenn du sagen könntest, was sich demjenigen (wenauchimmer du ansprechen magst) entzieht. da du es genau zu wissen scheinst.


    Hierbei sprach ich von Menschen welche die Lehre des Buddha z.b. glauben
    einen eigenen Sinn geben zu müssen
    oder nur vom Wort her verstehen oder
    sich manche Dinge gar nicht vorstellen können usw. Was das im Einzelfall auch
    immer sein mag. Solche denken natürlich ihren Vorstellungen gemäß, egal wie
    sie glauben ihren "Buddhismus" benennen zu müssen
    . Was ich sagen wollte war
    lediglich, das es niemanden verwundern dürfte und sich durch eine solche
    Bezeichnung bei ihnen ja sich sowieso nichts verändert. Das gleiche gilt natürlich
    auch für diejenigen welche die Lehre des Buddha, ohne Abstriche, so verstehen
    wie sie überliefert ist. Ich hoffe das war jetzt ausführlich genug um zu verstehen
    was ich sagen wollte.

    Alles anzeigen


    ich glaube nicht, dass es möglich ist den worten keinen eigenen (subjektiven) sinn zu geben. abgesehen davon ist es ein prozess zu dem auch das diskursive denken (studieren der lehren oder worte) dazugehört. die wege sind unterschiedlich, darum gibt es auch so viele verschiedene richtungen, usw.
    innerhalb der lehre wird von einer kultivierung gesprochen. es ist ein prozess und was zu diesem prozess gehört wird in diesem post (in meinen augen) abgewertet. vllt wird das jetzt als kleinlich gesehen, was ich sage, aber das sehe ich anders, weil dieser beitrag nichts äußert, als eine ablehnende haltung und das verfechten eines einzig "wahren dharmas".

    accinca:

    Für den, der die Lehre des Buddha noch nie so recht
    verstanden hat ändert sich doch sowieso nichts. Trotzdem
    hat der Buddha auch für solche immer noch ein paar nützliche
    Tipps übrig gehabt von denen sie dann zehren können.
    Das eigentlich "buddhistische" an der Lehre wird ihnen allerdings
    unzugänglich bleiben.


    laut diesen posts wäre alles für dich ein paar tipps für die wegzehrung, es sei denn du bist erleuchtet. sollte dem nicht so sein, so gehe ich davon aus, dass du die lehre nicht ganz recht verstanden hast und du sie eh nicht verstehen wirst, da "buddhistisch gesehen", das wissen mit der erfahrung gekoppelt ist. ich wiederhole nur das, was ich aus deinem beitrag lese. sollte ich es falsch verstehen, dann korrigiere mich bitte.

  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 20:53
    • #598

    ah ja, ich fürchte, da ist keine hinwendung und interessierte achtung bezüglich der lehre.
    das ist karmisch noch nicht gegeben. kann man nix machen.

  • Jikjisa
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 21:16
    • #599

    accinca: harte schale-weicher kern.
    hoffe ich zumindest. :)
    die theras sind alle ein bischen unterkühlt und schnippig. nur mukti nicht und die blüte.
    elliot ist ein liebes neutrum.
    muss vererbt sein. 8)

    aber er diskutiert nur um lehrinhalte. alles andere langweilt ihn. glaub ich. ist ja auch verständlich. :)

    grüße nach H.
    ganz schön wat los- 2000 hochgerüstete bullen gegen ein haus. tsss.
    immer dat selbe. _()_

  • Jazzica
    Gast
    • 22. Dezember 2013 um 21:38
    • #600

    ein "weicher kern" zeigt sich auch in einem mindestmaß an offenheit.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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