1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Anfängerbereich

Einige Allgemeine Fragen

  • Ich
  • 22. Juli 2013 um 19:15
  • Zum letzten Beitrag
  • Ich
    Themenautor
    Punkte
    20
    Beiträge
    3
    Mitglied seit
    22. Juli 2013
    • 22. Juli 2013 um 19:15
    • #1

    Hallo,

    ich habe einige Fragen, ich wäre sehr dankbar, wenn ihr Antworten geben könntet.

    1. Was ist, wenn man nach buddhistischen Regeln meditiert, aber nicht an Buddha glaubt? Ist ein Glaube an Budda wirklich nötig?
    (Ich bin und war mein ganzes bisheriges Leben Atheist...)
    Kann man auch Erleutung usw. erlangen, wenn man nicht gläubig ist?

    2. http://buddhismus.de/03_die_wege.php
    Hier findet man die Hauptwege des Buddhismus aufgelistet, trotzdem weiß ich nicht, welcher Weg zu mir passt.
    Mein Ziel wäre, Lebensglück zu finden (das ist aber wahrscheinlich das Ziel von allen Wegen), genauer gesagt, ich wollte Fragen, ob es einen Weg gibt, der sich viel mit Unglück/Leid/Traurigkeit/Depression usw. auseinandersetzt und Lösungsvorschläge liefert (auf welchen dieser Wege passt dieses Profil?).

    Ich danke im voraus für Antworten.

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 22. Juli 2013 um 19:46
    • #2
    Ich:


    1. Was ist, wenn man nach buddhistischen Regeln meditiert, aber nicht an Buddha glaubt? Ist ein Glaube an Budda wirklich nötig?
    (Ich bin und war mein ganzes bisheriges Leben Atheist...)
    Kann man auch Erleutung usw. erlangen, wenn man nicht gläubig ist?

    Wenn du kein Vertrauen in Buddha hast, kannst du dann Vertrauen in seine Meditationspraxis haben? Wenn du kein Vertrauen hast, dass die vom Buddha gelehrte Meditationspraxis zur Erleuchtung führt, dann wird sie für dich auch nicht diese Frucht haben. Aber wenn du Vertrauen in die Meditationspraxis hast, warum dann nicht auch Vertrauen in denjenigen, der sie gelehrt hat?

    Gruß
    Florian

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 22. Juli 2013 um 20:12
    • #3

    Alles schön und gut.
    Aber Vertrauen ist keine Vorschussache!
    Vertrauen wird aufgebaut durch Erkennen und Erfahren.
    Also warum nicht einfach beginnen zu meditieren, nachdem (?) auch einige Kenntnisse
    in den Grundlagen der Lehre Gautamas da sind.
    Buddha schon sagte !, dass die Lehre von jeder Person überprüft werden solle
    in bezug auf die Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Person.
    Allerdings das bitte ohne Skepsis und un-angebrachte Zweifelei.

    Mal den Zeh ins Wasser tauchen
    und schauen, ob die Temperatur gut ist,
    oder ob doch gewartet werden sollte,
    bis das Wasser passender
    geworden ist.

    Es macht doch nichts, erstmal vor dem Eingang der Lehre
    sich achtsam und sittlich in die meditative Versenkung zu
    begeben.
    Und dann geht dem/der Erstaunten ein Licht
    auf.
    Eine Tür öffnet sich und sieh, es ist
    Vertrauen da.

    Es gibt da sogar einen 8fachen Pfad und 4 der edlen Wahrheiten.
    Allerdings ist dieser Pfad keine Autobahn !
    Und der Mensch kein rasender Autofahrer !

    grüsse

  • Ich
    Themenautor
    Punkte
    20
    Beiträge
    3
    Mitglied seit
    22. Juli 2013
    • 22. Juli 2013 um 20:16
    • #4

    Ja, ich würde das mit der Meditation gern mal ausprobieren.

    Aber ich weiß immernoch nicht, welchen Weg ich da gehen soll. Und ich verstehe nicht, worin sich die Wege generell unterscheiden. In den Schriften? In der Meditationsweise?

  • Sukha
    Gast
    • 22. Juli 2013 um 20:41
    • #5

    Erst einmal ist es vollkommen wurscht woran Du glaubst.
    Die Werkzeuge die der Buddha zur Leidbefreihung (dukkha) gelehrt hat, sind keine Geheimsache und können von jedem erlernt und angewendet werden.
    Einsichten entstehen auf dem Weg und irgendwann erkennt man vielleicht ...... Mensch, dieser Buddha hatte ja recht und es funktioniert und dann kann man auch den Buddha, neben dem Dhamma (die Lehre) und dem (Ariya) -Sangha als seine Zuflucht ansehen.

    Übrigens den skeptischen Zweifel verliert man erst ganz beim Stromeintritt und man ist gesichert (ist sich sicher).
    So ist es also, dass viele zwar (vielleicht) in Feierlichkeiten Zuflucht genommen haben, aber noch nicht frei von Zweifeln sind.
    Du bist also nicht alleine. ;)

    Liebe Grüße
    Sukha

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 22. Juli 2013 um 22:09
    • #6
    Ich:

    Ja, ich würde das mit der Meditation gern mal ausprobieren.

    Aber ich weiß immernoch nicht, welchen Weg ich da gehen soll. Und ich verstehe nicht, worin sich die Wege generell unterscheiden. In den Schriften? In der Meditationsweise?

    ICH, dann denk erstmal drüber nach, was Du mit der Meditation erreichen willst.
    Welchen Sinn und Zweck diese Praxis/Übung für dein Leben haben soll.
    "Lebensglück" ? Dann definier das mal für Dich !

    Das Wichtigste in Shakyamunis Lehre sind die 4 Wahrheiten
    und darauf an-bauend der 8fache Pfad.
    Wobei das (8.) Glied eben die Versenkung, sprich Meditation ist.

    Willst du Wege kennenlernen, dann studier und lies.
    Willst du meditieren, dann sitz und sei erstmal ruhig im Geist.
    Dann informier dich weiter und sitz weiterhin.

    Es gibt auch Unterschiede bei den Meditationspraktiken. Etliche.
    Müssen Dir aber Andere beantworten .

    gruss

  • Turmalin 1
    Reaktionen
    722
    Punkte
    16.647
    Beiträge
    3.135
    Mitglied seit
    22. Dezember 2012
    • 22. Juli 2013 um 22:18
    • #7

    ich habe glaube ich noch nie was geglaubt. Ich mache Experimente mit meinem Geist.
    Zur Zufluchtnahme hat mich dann jemand überredet.Zunächst versuchte meine damals 7 jährige Tochter, mich nach vorne zu schleifen.( Bei der Zufluchts- Zeremonie. Man nimmt Zuflucht zum Buddha, seiner Lehre und zur buddhistischen Gemeinschaft. Und natürlich zu dem Meister, der die Zeremonie durchführt) Ich wollte aber nicht. Erst mal gucken, was da passier usw... Ein halbes Jahr später hatten dann die Überredungskünste der anderen Person Erfolg. Ich habe also Zuflucht genommen zum Buddha. Auf einmal hatte die Meditation dann so eine Energie. :D
    :D:D:D Experiment geglückt.

  • fotost
    Reaktionen
    388
    Punkte
    20.812
    Beiträge
    3.849
    Einträge
    126
    Mitglied seit
    10. Januar 2010
    • 22. Juli 2013 um 23:03
    • #8

    Liebe Grüße Ich und willkommen im Forum,

    niemand sollte an Buddha glauben - er selbst hat dies nicht gewünscht. Eine der berühmtesten Reden des Buddha ist A.III. 66 Die Rede an die Kālāmer - 5. Kesamutti Sutta http://www.palikanon.com/angutt/a03_062-066.html#a_iii65. Nicht ganz einfach zu lesen, aber wichtig für das Grundverständnis. Ganz wichtig - übernehme nur das, was Du selbst verstehst und als richtig erkennst!! :)

    Es gibt in der buddhistischen Lehre viele Bezüge mit den Begriffen Gott/Götter, aber die haben eine vollkommen andere Bedeutung als in den Religionen, die auf Abraham und Moses zurückgehen. Buddhismus und Atheismus vertragen sich hervorragend.

    Meditation ist als Mittel der Geisteserziehung erheblich älter als der Buddhismus und wurde als sinnvoll übernommen. Meditation hat also nicht ausschließlich etwas mit Buddhismus zu tun, viele der Meditationsformen aus buddhistischen Schulen sind unabhängig vom Buddhismus zu gebrauchen.

    Der zentrale Kern aller buddhistischen Schulen ist Verständnis der Ursachen des Leidens und die Überwindung des Leidens. Bei allen äußerlichen Unterschieden sind die zentralen Gedanken aller Schulen gleich. Mitglieder anderer Richtungen sind in allen Tempeln willkommen, die zentralen Texte sind gleich. Es hat in 2600 Jahren keine Kriege zwischen Anhängern unterschiedlicher Schulen gegeben. Die Entscheidung für eine Richtung sollte mE. erst erfolgen, nachdem man die grundlegenden Ideen verstanden hat.

    Du nennst selbst den Begriff Depression. Ich selbst kenne diesen Zustand ziemlich gut. Beschäftigung mit einer Weltanschauung und leichte Meditationen sind für die allermeisten Menschen positiv. Wenn es zu einer Verschleppung einer nötigen Therapie führt, kann es sowohl für die Gesundheit wie für die Beschäftigung mit dem Buddhismus ungünstig sein. Wenn es nicht zu persönlich ist, würde ich vorschlagen, durch einen Arztbesuch wenigstens körperliche Ursachen einer Depression auszuschließen.

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 22. Juli 2013 um 23:37
    • #9
    fotost:


    Der zentrale Kern aller buddhistischen Schulen ist Verständnis der Ursachen des Leidens und die Überwindung des Leidens.


    Und die Überwindung des "Leidens", dieser Pfad sollte mit Freuden gegangen werden.
    Und nicht inTrübsal.
    Denn Trübsal und Trauer zieht hinab in Sümpfe und Wirrungen, wobei lichte Freude
    eine wahre Begleitung sein wird.

    Geht, Kālāmer, nicht nach Hörensagen, nicht nach Überlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorität heiliger Schriften, nicht nach bloßen Vernunftgründen und logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge, nicht nach der Autorität eines Meisters! Wenn ihr aber, Kālāmer, selber erkennt: 'Diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von den Verständigen gepriesen, und, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Segen und Wohl', dann, o Kālāmer, möget ihr sie euch zu eigen machen.
    gleiche Quelle
    Verständige sind die mit den entsprechenden Erfahrungen. Nicht unbedingt Jene mit Kenntnissen von Schriften.

    gruss

  • Ich
    Themenautor
    Punkte
    20
    Beiträge
    3
    Mitglied seit
    22. Juli 2013
    • 23. Juli 2013 um 16:49
    • #10

    Könnt ihr mir mal bitte ein Buch oder, was noch besser wäre, einen Link sagen, wo das mit den Meditationen erklärt wird?

    Tja, welchen Weg jetzt?... Das ist wohl die erste Frage. Dann werde ich mich über Buddhismus/diesen bestimmten Weg genauer informieren.

  • Benkei
    Reaktionen
    80
    Punkte
    4.725
    Beiträge
    907
    Mitglied seit
    8. Mai 2008
    • 23. Juli 2013 um 20:00
    • #11

    Namaste!

    Ich:

    Könnt ihr mir mal bitte ein Buch oder, was noch besser wäre, einen Link sagen, wo das mit den Meditationen erklärt wird?


    Hier mal ein Link zum Zen nach der japanischen Sôtô-Tradition: Sotozen-net

    Die Haltung findet sich auch in den anderen Traditionen, wird dort aber teilweise weniger forciert (manche Zennies würden auch sagen vernachlässigt). Auch die Konzentration auf dem Atem ist bei allen grundlegenden Praktiken ähnlich.

    Zitat

    Tja, welchen Weg jetzt?... Das ist wohl die erste Frage. Dann werde ich mich über Buddhismus/diesen bestimmten Weg genauer informieren.


    Die simple Einteilung in Theravada, Mahayana, Vajrayana und Zen ist leider viel zu simpel und sie deckt längst nicht alles ab.

    Was allerdings stimmt ist wohl, das in Deutschland Theravada, Zen und tibetischer Buddhismus am weitesten verbreitet sind. (Warum man oben dann noch den tibetischen Buddhismus in "Mahayana" [siehe Dalai Lama!?] und "Diamantweg" unterteilt ist mir schleierhaft, es sei denn, dass ist von den Diamantweglern eingespielt worden, dann macht das (für die) Sinn.)

    Ich würde mich an Deiner Stelle erst mal informieren, was für Gruppen es in Deiner unmittelbaren (oder mittelbaren) Umgebung gibt, wo Du mal reinschauen könntest.

    Es bringt erstmal wenig, sich für eine Gruppe, Tradition oder Schule zu begeistern, wenn diese hierzulande gar nicht Präsent ist. Das kann auf Dauer zu Frustration führen.

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • bel
    Gast
    • 23. Juli 2013 um 21:09
    • #12
    Ich:

    Könnt ihr mir mal bitte ein Buch oder, was noch besser wäre, einen Link sagen, wo das mit den Meditationen erklärt wird


    https://www.youtube.com/watch?feature=…d&v=dlsGagaWHpA

  • Thubten Gawa
    Reaktionen
    2
    Punkte
    1.362
    Beiträge
    268
    Mitglied seit
    26. Juni 2013
    • 24. Juli 2013 um 08:23
    • #13
    Ich:

    Könnt ihr mir mal bitte ein Buch oder, was noch besser wäre, einen Link sagen, wo das mit den Meditationen erklärt wird?

    Da gibt es sooooo viele Bücher und soooo viele Links ;) Google hilft ;) Aber hier mal ein Beispiel: "Rebell Buddha: Aufbruch in die Freiheit" Kann ich deswegen empfehlen, weil es nicht zu sehr dogmatisch ist, sondern für Anfänger bestens geeignet ist.

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • demian
    Punkte
    165
    Beiträge
    33
    Mitglied seit
    27. Juni 2013
    • 25. Juli 2013 um 23:13
    • #14
    Zitat

    1. Was ist, wenn man nach buddhistischen Regeln meditiert, aber nicht an Buddha glaubt? Ist ein Glaube an Budda wirklich nötig?

    Du musst nicht an irgendwas oder -wen glauben. Man kann selbst rausfinden, ob an Buddhas Aussagen etwas dran ist.

    Zitat

    2. http://buddhismus.de/03_die_wege.php
    Hier findet man die Hauptwege des Buddhismus aufgelistet, trotzdem weiß ich nicht, welcher Weg zu mir passt.

    Buddhismus.de ist eine Werbeseite für den Diamantweg e.V. Die Darstellung der Wege ist entsprechend eingefärbt und fehlerhaft. Halte Dich lieber an Wikipedia oder frag hier im Forum.

    Zitat

    Mein Ziel wäre, Lebensglück zu finden (das ist aber wahrscheinlich das Ziel von allen Wegen), genauer gesagt, ich wollte Fragen, ob es einen Weg gibt, der sich viel mit Unglück/Leid/Traurigkeit/Depression usw. auseinandersetzt und Lösungsvorschläge liefert

    Das tun sie alle. Besuche doch mal verschiedene Gruppen in Deiner Umgebung und finde heraus, welche Tradition Dich am ehesten anspricht

  • SpringMode5708
    Gast
    • 26. Juli 2013 um 01:18
    • #15
    Ich:

    Könnt ihr mir mal bitte ein Buch oder, was noch besser wäre, einen Link sagen, wo das mit den Meditationen erklärt wird?



    (Hurra, ich darf Werbung machen :D;).)


    Herzlich,
    Mirco

    Dateien

    Anleitung zur Metta-Meditation.pdf 525,4 kB – 127 Downloads
  • Thubten Gawa
    Reaktionen
    2
    Punkte
    1.362
    Beiträge
    268
    Mitglied seit
    26. Juni 2013
    • 26. Juli 2013 um 11:25
    • #16

    Ich hab das PDF gelesen. Gefällt mir sehr gut und entspricht genau meinen Vorstellungen der Meditation. :D

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.21
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download