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Achtsamkeits-WG

  • Linija
  • 30. Juni 2013 um 14:51
  • Zum letzten Beitrag
  • Linija
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    • 30. Juni 2013 um 14:51
    • #1

    Soweit ich sehe, wurde hier noch nichts zum Thema gemeinsam wohnen und praktizieren geschrieben.

    Ich bin an einem Punkt in meiner Praxis, wo ich Achtsamkeit nicht nur in meinem Alltag mehr verankern, sondern mir auch ein entsprechendes Umfeld schaffen will. Gerne hätte ich Menschen um mich, die ebenfalls praktizieren. Daher die Idee eine Achtsamkeits-WG (in München, siehe Link, Eintrag vom 03.06.) zu gründen. Ich bin sozusagen in der Brainstorm-Phase und überlege, wie das konkret aussehen könnte. Diese Beschreibung entspricht meiner Vorstellung ganz gut: http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in--gesucht.3294086.html

    Was sind Eure Gedanken dazu, hat jemand Erfahrung damit?

    Oder hat gar wer an einer Münchner Achtsamkeits-WG Interesse?

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. Juni 2013 um 18:58
    • #2

    Ich wohne schon in einer "WG" :D (Familie) und möchte auch wirklich nie nach München.
    Aber ein spirituelles Zusammenleben würde ich theoretisch schon irgendwie attraktiv finden. Nur, meine Erfahrung sagt mir, dass die theoretischen Idealvorstellungen, die man so hat, gar nicht fruchten müssen. Viel wichtiger für eine WG ist, was für versteckte Macken die Einzelpersonen haben und ob man mit denen klarkommt, als wie ihre spirituelle Ausrichtung ist.
    Leider. Die praktisch-menschliche Ausrichtung ist im Zusammenleben wichtiger als die Konfession.
    (Nur meine 2ct.)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • crazy-dragon
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    • 30. Juni 2013 um 19:14
    • #3

    Bevor Du da was unternimmst, solltest Du mal erst einen Monat Buddhaland aushalten... :D Also aktiv mitmischen, dann hast Du einen Vorgeschmack von Deiner glorreichen Idee.
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 30. Juni 2013 um 19:22
    • #4
    crazy-dragon:

    Bevor Du da was unternimmst, solltest Du mal erst einen Monat Buddhaland aushalten... :D Also aktiv mitmischen, dann hast Du einen Vorgeschmack von Deiner glorreichen Idee.
    _()_ c.d.


    :lol:
    Nein, so schlimme Mitbewohner gibt es selten.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Peeter
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    • 30. Juni 2013 um 20:08
    • #5
    Losang Lamo:

    Die praktisch-menschliche Ausrichtung ist im Zusammenleben wichtiger als die Konfession.

    Das war auch einer meiner ersten Gedanken dazu.
    Einer der anderen Gedanken davor fand die Idee echt toll, dass sich Menschen
    in einer Gemeinschaft zusammentun mit eben dem erwähnten
    Hintergrund.
    Das könnte funktionieren auf aufgebauter Vertrauensbasis und nachdem
    ein fundamentiertes Verstehen und Kennen der anderen
    Personen erreicht ist.
    Und Ziel und damit Ausrichtung sollten schon bei Allen gleich sein.

  • Sukha
    Gast
    • 30. Juni 2013 um 20:40
    • #6
    crazy-dragon:

    evor Du da was unternimmst, solltest Du mal erst einen Monat Buddhaland aushalten... :D Also aktiv mitmischen, dann hast Du einen Vorgeschmack von Deiner glorreichen Idee.

    Klasse lieber Drache.

    Der Buddha riet nicht umsonst solche Dinge wie:

    "Und wie, ihr Bhikkhus, verweilt ein Bhikkhu (oder als Synonym "weiser Mensch") ....... nachdem er in den Wald oder zum Fuße eines Baumes oder in eine leere Hütte gegangen ist ....achtsam und klar ........."
    (MN 10)

    By the way liebe Linija ....... mit mir willst Du nicht zusammenziehen :D glaube mir :lol:

    Viel Erfolg bei Deinem Vorhaben!

    Liebe Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (30. Juni 2013 um 21:30)

  • Elliot
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    • 30. Juni 2013 um 21:10
    • #7

    Auch in einer Achtsamkeits-WG muss ja jemand den Müll hinausbringen:

    Zitat

    "Ich hoffe, Anuruddha, daß ihr alle in Eintracht lebt, mit gegenseitigem Verständnis, ohne Streit, wobei ihr euch wie Milch und Wasser mischt, euch gegenseitig mit gütigen Augen betrachtet."

    "Gewiß, ehrwürdiger Herr, wir alle leben in Eintracht, mit gegenseitigem Verständnis, ohne Streit, wobei wir uns wie Milch und Wasser mischen, uns gegenseitig mit gütigen Augen betrachten."

    "Aber, Anuruddha, auf welche Weise lebt ihr so?"

    "Ehrwürdiger Herr, was das betrifft, denke ich so: 'Es ist ein Gewinn für mich, es ist ein großer Gewinn für mich, daß ich mit solchen Gefährten im heiligen Leben zusammenlebe.' Ich halte körperliche Handlungen der Liebenden Güte gegenüber diesen Ehrwürdigen ein, sowohl öffentlich, wie auch im Privaten; ich halte sprachliche Handlungen der Liebenden Güte ihnen gegenüber ein, sowohl öffentlich, wie auch im Privaten; ich halte geistige Handlungen der Liebenden Güte ihnen gegenüber ein, sowohl öffentlich, wie auch im Privaten. Ich erwäge: ' Warum stelle ich nicht zurück, was ich zu tun wünsche, und tue, was diese Ehrwürdigen zu tun wünschen?' Dann stelle ich zurück, was ich zu tun wünsche, und tue, was diese Ehrwürdigen zu tun wünschen. Wir sind im Körper unterschiedlich, ehrwürdiger Herr, aber im Geiste eins."

    Der ehrwürdige Nandiya und der ehrwürdige Kimbila sprachen jeweils auf gleiche Weise und fügten hinzu: "Auf jene Weise, ehrwürdiger Herr, leben wir in Eintracht, mit gegenseitigem Verständnis, ohne Streit, wobei wir uns wie Milch und Wasser mischen, uns gegenseitig mit gütigen Augen betrachten."

    "Gut, gut, Anuruddha. Ich hoffe, daß ihr alle umsichtig, eifrig und entschlossen weilt."

    "Gewiß, ehrwürdiger Herr, wir weilen umsichtig, eifrig und entschlossen."

    "Aber, Anuruddha, auf welche Weise weilt ihr so?"

    "Ehrwürdiger Herr, was das betrifft, wer von uns auch immer zuerst vom Dorf mit Almosenspeise zurückkehrt, bereitet die Sitze vor, stellt Wasser zum Trinken und Waschen bereit, und stellt den Abfalleimer auf seinen Platz. Wer von uns auch immer zuletzt zurückkehrt, ißt, was an Essen übrigblieb, falls er das wünscht; ansonsten wirft er es dort weg, wo nichts Grünes wächst, oder wirft es dort ins Wasser, wo nichts lebt. Er räumt die Sitze und das Wasser zum Trinken und Waschen weg. Er räumt den Abfalleimer weg, nachdem er ihn ausgewaschen hat, und er fegt den Speisesaal. Wer auch immer feststellt, daß die Behälter für das Trinkwasser oder das Waschwasser oder das Wasser für die Latrine fast oder ganz leer sind, kümmert sich darum. Wenn sie zu schwer für ihn sind, ruft er jemanden mit einem Handzeichen herbei, und mit vereinten Kräften bewegen sie diese, aber deswegen fangen wir nicht zu sprechen an. Aber alle fünf Tage sitzen wir die ganze Nacht hindurch zusammen und erörtern das Dhamma. Auf jene Weise weilen wir umsichtig, eifrig und entschlossen."

    (MN 31)

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    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • eloni
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    Mitglied seit
    25. Mai 2015
    • 25. Mai 2015 um 22:28
    • #8
    Linija:

    Soweit ich sehe, wurde hier noch nichts zum Thema gemeinsam wohnen und praktizieren geschrieben.

    Ich bin an einem Punkt in meiner Praxis, wo ich Achtsamkeit nicht nur in meinem Alltag mehr verankern, sondern mir auch ein entsprechendes Umfeld schaffen will. Gerne hätte ich Menschen um mich, die ebenfalls praktizieren. Daher die Idee eine Achtsamkeits-WG (in München, siehe Link, Eintrag vom 03.06.) zu gründen. Ich bin sozusagen in der Brainstorm-Phase und überlege, wie das konkret aussehen könnte. Diese Beschreibung entspricht meiner Vorstellung ganz gut: http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in--gesucht.3294086.html

    Was sind Eure Gedanken dazu, hat jemand Erfahrung damit?

    Oder hat gar wer an einer Münchner Achtsamkeits-WG Interesse?

    Hallo!
    Bin beim Durchstöbern des Forums auf dieses Thema gestoßen und wollte mal nachfragen, welche Erfahrungen du in den 2 Jahren gemacht hast und ob du sie vielleicht hier erläutern könntest.

  • Tashili
    Gast
    • 26. Mai 2015 um 06:50
    • #9

    Schade, dass es hier nur distanzierte und auch etwas spöttische Antworten gab.
    Für wen es eben noch so ist, der sucht menschliche Nähe und Beziehungen. Wohnen ist da ein wichtiges Thema!
    Mir steht gerade ein Umzug bevor. Es geht in ein Haus, in dem bereits ein buddhistisch orientiertes paar lebt.
    Ein bisschen Angst habe ich schon vor dem 'mehr' an Nachbarschaft (insgesamt 4 Parteien im Haus) und sozialer Kontrolle, da ich die letzten Jahre sehr einsam gewohnt habe. Aber ich trau mir auch zu, ggf. entstehende Probleme zu klären.
    Die Unterstützung durch meine neuen Nachbarn ist jetzt bereits ein großer Gewinn!

  • OddTooth11007
    Gast
    • 26. Mai 2015 um 11:13
    • #10
    Tashili:

    Schade, dass es hier nur distanzierte und auch etwas spöttische Antworten gab.
    Für wen es eben noch so ist, der sucht menschliche Nähe und Beziehungen. Wohnen ist da ein wichtiges Thema!
    Mir steht gerade ein Umzug bevor. Es geht in ein Haus, in dem bereits ein buddhistisch orientiertes paar lebt.
    Ein bisschen Angst habe ich schon vor dem 'mehr' an Nachbarschaft (insgesamt 4 Parteien im Haus) und sozialer Kontrolle, da ich die letzten Jahre sehr einsam gewohnt habe. Aber ich trau mir auch zu, ggf. entstehende Probleme zu klären.
    Die Unterstützung durch meine neuen Nachbarn ist jetzt bereits ein großer Gewinn!

    Ich wünsche dir alles Gute für den Umzug, Tashili! Es ist ein gewichtiger Einschnitt, wenn man in eine neue Umgebung zieht und sich ein neues Zuhause schafft.
    Durch den guten Draht zu den Nachbarn hast du schon mal gute Voraussetzungen, dich dort wohl zu fühlen und schnell einzuleben.

    Vielleicht berichtest du uns mal, wie es dir dabei ergangen ist.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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