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Dukkha

  • Navee
  • 25. Juni 2013 um 11:08
  • Zum letzten Beitrag
  • Navee
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    • 25. Juni 2013 um 11:08
    • #1

    Hier gibt es eine sehr klare und gründliche Darstellung der traditionellen Theravadaposition zum Thema dukkha von Samaneri Agganyani: http://www.theravadanetz.de/txt_Dukkha_Natur.pdf
    Wenn aus unterschiedlichen Schulrichtungen auch dergleichen käme würde sich vielleicht auch die offensichtliche Verwirrung von Manchen in Verständnis auflösen.

  • vimokkha
    Gast
    • 25. Juni 2013 um 12:22
    • #2

    ich glaube, gerade beim thema dukkha gibt es keine missverständnisse
    die pflegen nur laien und ordinierte mit weltgeist
    mahayana betont die erleuchtungsfähigkeit .
    theravada das verlöschen . alle betonungen bergen die gefahr der einseitigkeit .

  • Noreply
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    • 25. Juni 2013 um 12:50
    • #3
    vimokkha:

    ich glaube, gerade beim thema dukkha gibt es keine missverständnisse
    die pflegen nur laien und ordinierte mit weltgeist
    mahayana betont die erleuchtungsfähigkeit .
    theravada das verlöschen . alle betonungen bergen die gefahr der einseitigkeit .


    Vieleicht keine Missverständnisse aber Missverstehen ohne Ende.
    Dukkha ist zu brutal erklärt, da muss es doch Auswege geben um das auf keinen Fall so zu verstehen wie Buddha es erklärt und bewiesen hat.

  • vimokkha
    Gast
    • 25. Juni 2013 um 22:37
    • #4

    es ist nutzlos und gesundheitsgefährdend sich in dukkha-definitionen zu vergraben ...
    oder im nihilismus -geht leicht auf vernichtungswunsch hinaus ...
    oder auf ein anhaften an leistungslistenkonzepten ...
    man kommt ja auch nicht in die medi rein ...meiner erfahrung nach ...da muss man das
    auch loslassen ...
    und die härte steht oben noch nichtmal : die absurde sinnlosigkeit des prozesses ...
    immer schick der reihe nach - ruhiges verweilen-samadhi-vertiefung-rechte erkenntnis... :)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (25. Juni 2013 um 22:42)

  • vimokkha
    Gast
    • 25. Juni 2013 um 22:40
    • #5
    Zitat

    Wenn aus unterschiedlichen Schulrichtungen auch dergleichen käme würde sich vielleicht auch die offensichtliche Verwirrung von Manchen in Verständnis auflösen.

    Die Erfahrung in Butterland sagt, wer sein Missverständnis behalten will, behält es ;)

  • Peeter
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    • 25. Juni 2013 um 23:28
    • #6

    Ich überleg grad.
    Und zwar ist leider viel dukkha vorhanden und ja, es zu definieren ist nicht heilsam.
    Es ist da.
    Aus dem Leiden der Geburt (eher schmerzhaft für die Gebärende) hinein in
    eine unbekannte Welt, die da mit ihren Reizen auf das Neugeborene einstürmt.
    Und scheinbar wird dukkha prozentual wesentlich mehr wahrgenommen als Glücksgefühle oder sukkha.
    Von piti der überweltlichen Freude mal ganz zu schweigen. Ausser in ekstatischen Rauschzuständen als eine Ahnung davon.
    Warum .. warum sieht mensch ständig dukkhagemässe Zustände und Situationen ?
    Wegen der Unwissenheit. Und wegen dem Verlangen aus Unwissenheit.
    Das wisst ihr alle aufgrund eures Studiums der Lehre.

    Heutzutage ist es Angst und Unsicherheit wegen des Morgen. Hab ich noch Arbeit ?
    Läuft die Versicherung noch nicht ab ? Kann ich dies und das noch bezahlen ?


    - "Ist es dann angebracht das Unbeständige, Leidvolle, Veränderliche anzusehen als: 'Dies ist mein, das bin ich,
    das ist mein Selbst'?" - "Natürlich nicht."
    http://www.theravadanetz.de/txt_Dukkha_Natur.pdf
    diesen satz mal von hinten aufzudröseln, könnt ganz interessant sein ;)
    aber ich lass es lieber

    grüsse

  • vimokkha
    Gast
    • 26. Juni 2013 um 03:14
    • #7
    Zitat

    "Ist es dann angebracht das Unbeständige, Leidvolle, Veränderliche anzusehen als: 'Dies ist mein, das bin ich,
    das ist mein Selbst'?" - "Natürlich nicht."

    Da steht traditionelles Theravada , was heißt konservatives Theravada, was ziemlich viel mit Verdinglichung zutun hat .
    Da geht das schonmal unter: dies ist nicht mein, das bin nicht ich und auch: und an nichts in der welt hangt er an ;)

    Zitat

    "Sind Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewußtsein unvergänglich oder vergänglich?" - "Vergänglich, o Bruder." - "Was aber vergänglich ist, ist das leidig oder freudig?" - "Leidig, o Bruder." - "Was nun vergänglich, leidig, wandelbar ist, kann man dies mit Recht so ansehen: 'Dies ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst'?" - "Gewiß nicht, o Bruder."

    19. "Daher, Bruder Yamaka: was es irgend an Körperlichkeit gibt, was es an Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewußtsein gibt, sei es vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe - von jeder Körperlichkeit, jedem Gefühl, jeder Wahrnehmung, von allen Gestaltungen und jedem Bewußtsein gilt: 'Das ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.' So hat man dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu betrachten.

    Und das ist natürlich schlicht die meditative Haltung . Shamatha und Zazen . Weiter nichts . :)

    Mit freundlichen Grüßen !

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 26. Juni 2013 um 16:35
    • #8

    Schöner Text, der ebenfalls eine Antwort auf Manfred Folkers Aufsatz „Leiden ist kein Grundmerkmal des Daseins“ ist (http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=8&t=11855).

    Peeter:


    Und zwar ist leider viel dukkha vorhanden und ja, es zu definieren ist nicht heilsam.


    Hat nicht auch der Buddha dukkha definiert? Ich denke schon, und nicht nur einmal, sondern vielmals. War dies dann wirklich unheilsam vom Buddha?

    Gruß
    Florian

  • Peeter
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    • 26. Juni 2013 um 16:52
    • #9

    es ist nutzlos und gesundheitsgefährdend sich in dukkha-definitionen zu vergraben ...
    @buddhagosa
    sicherlich war/ist es für die Menschen heilsam, dass buddha die Lehre verbreitet hat,
    aber es ist mitnichten heilsam, es ständig, ständig, ständig sich zu definieren.
    Und dann noch aufgrund der Schriften.
    Ein Jede/r schleppt dukkha mit sich herum, aber eben nicht das ganze Quantum !

    Der Buddha erklärte immer wieder klar und unmissverständlich, dass es dazu des festen Willens eines Menschen bedarf. Nur wenn der Mensch intuitiv - in der Meditation - die Vergänglichkeit am eigenen Körper erfährt, gewinnt er Abstand zu seinen Gefühlen. Er erkennt die Gefühle, wie sie wirklich sind. So gehört die Betrachtung der Gefühle - vedanânupassanâ - zu den vier Grundlagen der Achtsamkeit.
    http://www.panyasara.de/sukha.htm

    Nicht DIE Gefühle und Sinnesanwandlungen, sondern die EIGENEN .

  • Mirco
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    • 26. Juni 2013 um 17:41
    • #10

    Wer über die Definition von Dukkha grübeln muss, scheint es nicht zu kennen.
    Oder benutzen übermässige Verstandesaktivität dazu, es zu ignorieren.
    Alle anderen kennen Dukkha und wenden sich aus Leidensdruck der vermeintlichen Lösung zu.

  • Peeter
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    • 26. Juni 2013 um 17:49
    • #11
    Zitat


    Alle anderen kennen Dukkha und wenden sich aus Leidensdruck der vermeintlichen Lösung zu.

    hoffe ich doch.
    und besser noch, wenn garkein Leidensdruck da ist,
    sondern nur das Streben nach Erlöschen von dukkha.

    Alle anderen :D .. schön

    metta

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 26. Juni 2013 um 18:15
    • #12
    Peeter:


    Nicht DIE Gefühle und Sinnesanwandlungen, sondern die EIGENEN .


    Das ist gar nicht so einfach. Im Satipatthana Sutta steht klar die Anweisung "verweilt er, indem er Gefühle innerlich als Gefühle betrachtet, oder er verweilt, indem er Gefühle äußerlich als Gefühle betrachtet". Wie nicht anders zu erwarten, werden die Begriffe ajjhatta (innerlich) und bahiddha (äußerlich) im lebendigen Theravada unterschiedlich interpretiert. Eine Interpretation ist, dass die äußeren Gefühle, die Gefühle einer dritten Person sind.

    Gruß
    Florian

  • Mirco
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    • 26. Juni 2013 um 19:59
    • #13
    Peeter:


    und besser noch, wenn gar kein Leidensdruck da ist,
    sondern nur das Streben nach Erlöschen von Dukkha.


    Wo ist der Unterschied?

    :|

  • Peeter
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    • 26. Juni 2013 um 20:49
    • #14
    Buddhaghosa:
    Peeter:


    Nicht DIE Gefühle und Sinnesanwandlungen, sondern die EIGENEN .


    Das ist gar nicht so einfach. Im Satipatthana Sutta steht klar die Anweisung "verweilt er, indem er Gefühle innerlich als Gefühle betrachtet, oder er verweilt, indem er Gefühle äußerlich als Gefühle betrachtet". Wie nicht anders zu erwarten, werden die Begriffe ajjhatta (innerlich) und bahiddha (äußerlich) im lebendigen Theravada unterschiedlich interpretiert. Eine Interpretation ist, dass die äußeren Gefühle, die Gefühle einer dritten Person sind.

    Gruß
    Florian


    [i]19. "Daher, Bruder Yamaka: was es irgend an Körperlichkeit gibt, was es an Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewußtsein gibt, sei es vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe - von jeder Körperlichkeit, jedem Gefühl, jeder Wahrnehmung, von allen Gestaltungen und jedem Bewußtsein gilt: .....

    Es ist also durchaus möglich und nicht nur durchaus, wie wir bei unserem
    interaktiven Miteinander immer wieder merken, dass Gefühle von aussen auch
    das Ursächliche von aufkommenden Gefühlen, Regungen, Empfindungen, Eindrücken
    sein kann. Und laut der einen Interpretation der Anweisung
    würd sich in der Medi eben mit dem hereinkommenden Gefühl einer dritten Person
    befasst werden.
    Gefühle einer dritten Person in der Medi zuzulassen und zu betrachen
    bedarf der Empathie.
    Allerdings werden die äusseren Gefühle/Einflüsse mitunter schnell zu den als eigenen benannten.

    Kann Anweisung nicht auch einfach als Hinweis gesehen werden ?
    aber an und für sich sollte da doch "äusserliche Gefühle" stehen (also von aussen kommend). Dann wärs ganz klar.

    Mirco
    Der Grund ist ein anderer
    und damit die Intention.
    Ich selber lern lieber ohne Leidenszustände als Druck zu haben.
    Druck kann zu Zwängen führen.
    Einfach nur Streben nach Erlösung, ohne immer dukkha
    als Begriff im Nacken zu haben, aber immer gewahr,
    dass es nun mal massive dukkhamäßige Hemnisse gibt.

    Anhaftend an Leiden hat wohl noch Niemand die Abkehr davon gemeistert.

    grüsse.

  • Mirco
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    • 26. Juni 2013 um 22:24
    • #15

    Moin Peter,

    Peeter:


    und besser noch, wenn gar kein Leidensdruck da ist,
    sondern nur das Streben nach Erlöschen von Dukkha.

    Der Grund ist ein anderer und damit die Intention.
    Ich selber lerne lieber ohne Leidenszustände als Druck zu haben.
    Druck kann zu Zwängen führen.

    Einfach nur Streben nach Erlösung, ohne immer dukkha
    als Begriff im Nacken zu haben, aber immer gewahr,

    dass es nun mal massive dukkhamäßige Hemnisse gibt.

    Anhaftend an Leiden hat wohl noch Niemand die Abkehr davon gemeistert.


    Süsser, es ist kein Begriff. Es ist ein Gefühl.
    Denke es weder herbei noch kann ich es wegdenken.
    Das suche ich mir nicht aus.

    Herzlich,
    Mirco

  • Peeter
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    • 26. Juni 2013 um 22:27
    • #16

    naja

    danke für die Bejahung ...

    aber klitzekleines wegdenken geht doch .. hmm ? ;)

    Einfach nur Streben nach Erlösung, ohne immer dukkha
    als Begrifflichkeit/Gefühl etc ........ im Nacken zu haben, aber immer gewahr

  • Mirco
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    • 26. Juni 2013 um 22:34
    • #17
    Peeter:

    natürlich ist dukkha selber kein Begriff.
    Und ein Gefühl.. na ich weiss nicht.
    Es ist ein Spüren von dukkha.
    und aussuchen !!! kann ich mir schon, was ich draus mache ;)


    Wie darauf antworte, klar, liegt bei mir. Reagiere ich, wird's nicht besser.

    Es gibt Gefühle und Gedanken. Mehr ist da nicht.

  • Peeter
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    • 26. Juni 2013 um 22:36
    • #18
    Mirco:
    Peeter:

    natürlich ist dukkha selber kein Begriff.
    Und ein Gefühl.. na ich weiss nicht.
    Es ist ein Spüren von dukkha.
    und aussuchen !!! kann ich mir schon, was ich draus mache ;)


    Wie darauf antworte, klar, liegt bei mir. Reagiere ich, wird's nicht besser.

    Es gibt Gefühle und Gedanken. Mehr ist da nicht.

    es ist dein dukkha tucker .. nicht meiner :!:

    Es gibt weder Gedanken noch Gefühle.
    Aber im dukkha dasein gibts davon wohl mengenweise.

    aber ......... um es mal zu "relativieren" .. "Gefühle" bleiben .. Denken aus der Tiefe :)
    "Gefühle" im Sinne von Menschsein bleiben auf allen Ebenen.
    Nur ist dann die "Qualität" anders. Die "Qualität" der Wahrnehmung.
    In der Meditation.


    grüsse

    7 Mal editiert, zuletzt von Peeter (26. Juni 2013 um 23:20)

  • Mirco
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    • 26. Juni 2013 um 22:41
    • #19
    Peeter:

    Es gibt weder Gedanken noch Gefühle.
    da = im dukkha dasein gibts davon wohl mengenweise.


    O.k., hier hört die Sachlichkeit auf.

    Schönen Abend noch.
    _()_

  • Peeter
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    • 26. Juni 2013 um 23:05
    • #20
    Mirco:
    Peeter:

    Es gibt weder Gedanken noch Gefühle.
    da = im dukkha dasein gibts davon wohl mengenweise.


    O.k., hier hört die Sachlichkeit auf.

    Schönen Abend noch.
    _()_

    mirco

    du musst nicht nur das rauskopieren, was Dir passt.
    Da steht noch ein bissel mehr .. aber egal.


    ebenso eine schöne nacht

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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