1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhistische Schulen/Strömungen
  3. Theravada-Buddhismus

Brahmavihara

  • vimokkha
  • 15. Juni 2013 um 20:15
  • Zum letzten Beitrag
  • vimokkha
    Gast
    • 15. Juni 2013 um 20:15
    • #1

    Weil ja die Idee aufkam, daß man es mit Metta mal nicht übertreiben solle und sogar zu mehr Wiedergeburten führt ...

    uiuiui ...


    Zitat

    A.X.208 Die vier unermeßlichen Gebiete - 9. Karajakāya Sutta

    »Nicht, sage ich, ihr Mönche, gelangen die gewollten, gewirkten, aufgeschichteten Taten zur Versiegung, bevor man ihre Wirkung erfahren hat, sei es in diesem, dem nächsten oder einem späteren Leben. Und nicht, sage ich, kann man dem Leiden ein Ende machen, bevor nicht die gewollten, gewirkten, aufgeschichteten Taten versiegt sind.

    Der edle Jünger aber, ihr Mönche, von Begierde und Übelwollen frei, unverirrt, wissensklar und achtsam, durchdringt mit einem von Güte erfüllten Geiste die eine Himmelsrichtung, ebenso die zweite, ebenso die dritte, ebenso die vierte. So durchdringt er oben, unten, quer inmitten, überall, allerwärts, die ganze Welt mit einem von Güte erfüllten Geiste, einem weiten, umfassenden, unermeßlichen, frei von Gehässigkeit und Übelwollen. Und er weiß: 'Früher war mein Geist beschränkt und unentfaltet. Nunmehr aber ist mein Geist unbeschränkt und wohl entfaltet; und keinerlei beschränkte Tat (*1) wird darin zurückbleiben, darin verharren.'

    Was meint ihr, o Mönche: wenn da ein Knabe schon von frühester Kindheit an die gemütserlösende Güte entfalten würde, möchte er dann wohl noch böse Taten verüben?«

    »Gewiß nicht, o Herr.«

    »Wenn er aber keine bösen Taten mehr verübt, wird ihn da wohl noch Leiden treffen?«

    »Gewiß nicht, o Herr. Wie sollte wohl einen, der keine bösen Taten verübt, noch Leiden treffen?«

    »Die Güte, ihr Mönche, die gemüterlösende, soll man entfalten, ob Mann oder Weib. Nicht vermag, ihr Mönche, ein Mann oder ein Weib beim Abscheiden diesen Körper mit sich zu nehmen; der Sterbliche, ihr Mönche, hat den Geist als Zwischenglied (*2). Jener aber weiß: 'Was immer ich da früher mit diesem stofflichen Körper an bösen Taten verübt habe, das alles wird sich hier noch auswirken (*3) und nichts davon wird nachfolgen' (*4). Auf diese Weise entfaltet, ihr Mönche, führt die gemüterlösende Güte zur Nichtwiederkehr, es sei denn, daß ein weiser Mönch sich schon hier zu einer höheren Befreiung durchdringt.

    Der edle Jünger, ihr Mönche, von Begierde und Übelwollen frei, unverwirrt, wissensklar und achtsam, durchdringt mit einem von Mitleid - von Mitfreude - von Gleichmut erfülltem Geiste die eine Himmelsrichtung, ebenso die zweite, ebenso die dritte, ebenso die vierte. So durchdringt er oben, unten, quer inmitten, überall, allerwärts, die ganze Welt mit einem von Mitleid - Mitfreude - Gleichmut erfüllten Geiste, einem weiten, umfassenden, unermeßlichen, frei von Gehässigkeit und Übelwollen. Und er weiß: 'Früher war mein Geist beschränkt und unentfaltet. Nunmehr aber ist mein Geist unbeschränkt und wohl entfaltet; und keinerlei beschränkte Tat wird darin zurückbleiben, darin verharren.'

    Was meint ihr, o Mönche, wenn da ein Knabe schon von frühester Kindheit an das gemüterlösende Mitleid - die gemüterlösende Mitfreude - den gemüterlösenden Gleichmut entfalten würde, möchte er dann wohl noch böse Taten verüben?«

    »Gewiß nicht, o Herr.«

    »Wenn er aber keine bösen Taten mehr verübt, wird ihn dann wohl noch Leiden treffen?«

    »Gewiß nicht, o Herr. Wie sollte wohl einen, der keine bösen Taten verübt, noch Leiden treffen?«

    »Das gemüterlösende Mitleid - die gemüterlösende Mitfreude - den gemüterlösenden Gleichmut, ihr Mönche, soll man entfalten, ob Mann oder Weib. Nicht vermag, ihr Mönche, ein Mann oder Weib beim Abscheiden diesen Körper mit sich zu nehmen; der Sterbliche, ihr Mönche, hat den Geist als Zwischenglied. Jener aber weiß: 'Was immer ich da früher mit diesem stofflichen Körper an bösen Taten verübt habe, das alles wird sich hier noch auswirken und nichts davon wird nachfolgen.' Auf diese Weise entfaltet, ihr Mönche, führt das gemüterlösende Mitleid - die gemüterlösende Mitfreude - der gemüterlösende Gleichmut zur Nichtwiederkehr, es sei denn, daß ein weiser Mönch sich schon hier zu einer höheren Befreiung durchringt.«

    Alles anzeigen
  • Mirco
    Reaktionen
    44
    Punkte
    19.357
    Beiträge
    3.799
    Mitglied seit
    5. September 2011
    • 15. Juni 2013 um 20:51
    • #2
    vimokkha:

    Weil ja die Idee aufkam, daß man es mit Metta mal nicht übertreiben solle und sogar zu mehr Wiedergeburten führt ... uiuiui ...


    Ich weiß nicht, was bei der Absicht herauskommen soll.

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 15. Juni 2013 um 21:34
    • #3

    Immer mehr mehr metta.
    Eine Neugeburt.
    Bodhicitta und weiterhin helfen,
    Menschen zur Erleuchtung zu bringen.
    Als neugeborener Bodhisattva/in.

    metta .. tausendfach

  • accinca
    Reaktionen
    706
    Punkte
    57.021
    Beiträge
    11.216
    Mitglied seit
    31. Dezember 2007
    • 16. Juni 2013 um 00:25
    • #4
    Peeter:

    Immer mehr mehr metta.
    Eine Neugeburt. Bodhicitta und weiterhin helfen,
    Menschen zur Erleuchtung zu bringen.
    Als neugeborener Bodhisattva/in.
    metta .. tausendfach

    Und - wieviele hast du schon zur Erleuchtung gebracht?
    Hat es denn wenigstens bei dir selber geklappt mit der Erleuchtung?

  • Joram
    Punkte
    4.560
    Beiträge
    899
    Mitglied seit
    26. April 2012
    • 16. Juni 2013 um 08:17
    • #5
    vimokkha:

    A.X.208 Die vier unermeßlichen Gebiete - 9. Karajakāya Sutta
    ... ...
    »Wenn er aber keine bösen Taten mehr verübt, wird ihn da wohl noch Leiden treffen?«

    »Gewiß nicht, o Herr. Wie sollte wohl einen, der keine bösen Taten verübt, noch Leiden treffen?«


    Ach, wenn das nur wahr wäre...

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • vimokkha
    Gast
    • 16. Juni 2013 um 14:26
    • #6

    Der Text ist in mehrfacher Hinsicht äußerst interessant


    Worte ... :D

  • vimokkha
    Gast
    • 16. Juni 2013 um 14:57
    • #7
    Joram:
    vimokkha:

    A.X.208 Die vier unermeßlichen Gebiete - 9. Karajakāya Sutta
    ... ...
    »Wenn er aber keine bösen Taten mehr verübt, wird ihn da wohl noch Leiden treffen?«

    »Gewiß nicht, o Herr. Wie sollte wohl einen, der keine bösen Taten verübt, noch Leiden treffen?«


    Ach, wenn das nur wahr wäre...

    _()_

    Es ist wahr . Und Joram wird es verwirklichen .

  • Joram
    Punkte
    4.560
    Beiträge
    899
    Mitglied seit
    26. April 2012
    • 16. Juni 2013 um 15:52
    • #8
    vimokkha:
    Joram:


    Ach, wenn das nur wahr wäre...

    _()_

    Es ist wahr . Und Joram wird es verwirklichen .


    Solange "Joram" es verwirklicht, ist nichts "verwirklicht"... :( ;)

    _()_

    Meinst Du immer noch nicht frei zu sein? – da irrst Du dich :)

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 16. Juni 2013 um 19:27
    • #9

    Nicht, sage ich, ihr Mönche, gelangen die gewollten, gewirkten, aufgeschichteten Taten zur Versiegung, bevor man ihre Wirkung erfahren hat, sei es in diesem, dem nächsten oder einem späteren Leben. Und nicht, sage ich, kann man dem Leiden ein Ende machen, bevor nicht die gewollten, gewirkten, aufgeschichteten Taten versiegt sind.

    und dann :

    Und er weiß: 'Früher war mein Geist beschränkt und unentfaltet. Nunmehr aber ist mein Geist unbeschränkt und wohl entfaltet; und keinerlei beschränkte Tat (*1) wird darin zurückbleiben, darin verharren.'

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download