1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhistische Schulen/Strömungen
  3. Theravada-Buddhismus

Sinneskontrolle

  • vimokkha
  • 14. Mai 2013 um 13:25
  • Zum letzten Beitrag
  • vimokkha
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 13:25
    • #1

    ...ist destruktiv
    ...schürt die Gegenimpulse der Tīṇi akusalamūlāni

    es heißt immer "nur" Bewachen, ja Hüten.
    im Chan auch: Abschneiden .

    Ganz klar ist dieser "Akt" aber ein Ringen und Kampf gegen die gewohnheitsmäßigen Tendenzen.

    Was ist die Haltung ?
    Nur die:


    Zitat

    Wie hält der Mönch die Sinnestore bewacht?

    Also sprach der Erhabene:
    Erblickt da der Mönch mit dem Auge eine Form, so haftet er weder am Ganzen noch an den Einzelheiten. Und weil bei unbewachtem Auge Begehren und Missstimmung, üble, unheilsame Einflüsse in ihn einströmen möchten, daher bemüht er sich, dem zu wehren; er bewacht das Auge und zügelt es. Vernimmt er mit dem Ohre einen Ton - riecht er mit der Nase einen Duft - schmeckt er mit der Zunge einen Saft - fühlt er mit dem Körper etwas Tastbares - ist er sich im Geiste eines Gedankens bewusst, so haftet er weder am Ganzen noch an den Einzelheiten. Und weil bei unbe-wachtem Geist Begehren und Missstimmung, üble, unheilsame Einflüsse in ihn einströmen möchten, daher bemüht er sich, dem zu wehren; er be-wacht den Geist und zügelt ihn. So hält der Mönch die Sinnestore bewacht.

    [Anguttara Nikâya III.16.]

    Chan macht es nun ganz schlicht (für die Dummies wie mir ) : hüte die Sinne, halte dich jenseits von zuneigung ( ergötzen ) und abneigung ( aversion ), halte maß

    stöhn.
    :|

    und tschüßi !

  • SpringMode5708
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 16:39
    • #2

    Hallo vimokkha,

    vimokkha:

    ...ist destruktiv
    ...schürt die Gegenimpulse der Tīṇi akusalamūlāni. Es heißt immer "nur" Bewachen, ja Hüten. Im Chan auch: Abschneiden.
    Ganz klar ist dieser "Akt" aber ein Ringen und Kampf gegen die gewohnheitsmäßigen Tendenzen.


    ach, wieder dieser Kampf. Zum Loslassen braucht es weder Ringen noch Kampf. Nur sich zu erinnern los zu lassen.
    Und den zappelnden Geist geduldig abzuwarten. Kommt mir vor wie tausend kleine Entzüge.

    Zitat

    Wie hält der Mönch die Sinnestore bewacht?

    Also sprach der Erhabene:
    Erblickt da der Mönch mit dem Auge eine Form, so haftet er weder am Ganzen noch an den Einzelheiten.
    Und weil bei unbewachtem Auge Begehren und Missstimmung, üble, unheilsame Einflüsse in ihn einströmen möchten, daher bemüht er sich, dem zu wehren;
    er bewacht das Auge und zügelt es. Vernimmt er mit dem Ohre einen Ton - riecht er mit der Nase einen Duft - schmeckt er mit der Zunge einen Saft - fühlt er mit dem Körper etwas Tastbares - ist er sich im Geiste eines Gedankens bewusst,
    so haftet er weder am Ganzen noch an den Einzelheiten.
    Und weil bei unbewachtem Geist Begehren und Missstimmung, üble, unheilsame Einflüsse in ihn einströmen möchten,
    daher bemüht er sich, dem zu wehren; er bewacht den Geist und zügelt ihn. So hält der Mönch die Sinnestore bewacht.
    [Anguttara Nikâya III.16.]

    Alles anzeigen


    Wie aber, oh vimokkha, geht dieses bewachen, wie geht dieses sich bemühen dem zu wehren, wie geht das zügeln?

    Da bemerkt der Übende, dass seine geistige Aufmerksamkeit bereits am Ganzen oder an den Einzelheiten eines Sinnen-Kontaktes haftet. Er lässt dieses Objekt der Anhaftung los, löst die eventuell entstandene Spannung in Körper und Geist und kehrt mit der geistigen Aufmerksamkeit zu dem zurück, was er gerade tut. :)

    Herzlich Grüße,
    Mirco

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 14. Mai 2013 um 16:47
    • #3

    Sinneskontrolle

    vimokkha:

    ...ist destruktiv
    ...schürt die Gegenimpulse der Tīṇi akusalamūlāni

    es heißt immer "nur" Bewachen, ja Hüten.
    im Chan auch: Abschneiden .

    Ganz klar ist dieser "Akt" aber ein Ringen und Kampf gegen die gewohnheitsmäßigen Tendenzen.

    Ok....versteh ich
    Denn Kontrolle ist was hemmendes, da viel zu sehr bewusst vollzogen und "gemacht".
    Denn ein Schäfer hütet und bewacht bedachtsam und achtsam seine Herde voller Schafe. In diesem Falle unsere Sinne.
    Und ab und an müssen auch wohl mal Sinne abgetrennt werden vom Rest der Herde, das die reinen Sinne sonst noch infiziert werden.
    Also trennen und abschneiden.
    Und die rechte Anspannung und Spannung des Bogens. Sonst geht der Pfeil entweder nicht weit genug oder rast am Ziel vorbei.

    Aber was ist denn bloss Tini akusalamulani ?
    Dies fand ich dazu =
    lobha(Gier, Begierde) .. dosa(Hass) ... moha(Verblendung) .
    Die 3 Hauptwurzeln der ungeschickten, unheilsamen (unskilful) Handlungen.

    grüsse

    Einmal editiert, zuletzt von Peeter (14. Mai 2013 um 16:52)

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 14. Mai 2013 um 16:50
    • #4
    Mirco:

    Kommt mir vor wie tausend kleine Entzüge.

    Vllt. sogar weit mehr als tausend kleine Entzüge bei all den Anhaftungen, denen der Mensch so unterliegt.

    Sati

  • SpringMode5708
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 16:56
    • #5
    peeter:
    Mirco:

    Kommt mir vor wie tausend kleine Entzüge.

    Vllt. sogar weit mehr als tausend kleine Entzüge bei all den Anhaftungen, denen der Mensch so unterliegt.


    das war keine Konkrete Mengenangabe sondern sollte nur Sinnbildlich für sehr, sehr viele stehen

    Gruß

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 14. Mai 2013 um 18:41
    • #6

    schon klar :!:
    *schnipp-schnipp*
    Verfl....ist das Sati schon wieder ausser Haus ?

  • Sukha
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 19:32
    • #7
    peeter:

    Verfl....ist das Sati schon wieder ausser Haus ?

    Sieht so aus, denn sonst hättest Du geschrieben "die sati" sprich "die Achtsamkeit" :grinsen:

  • vimokkha
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 19:46
    • #8
    Zitat

    Wie aber, oh vimokkha...

    sehr schön. weiter so. :grinsen:

  • SpringMode5708
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 19:48
    • #9

    Hallo,

    Sukha:
    peeter:

    Verfl....ist das Sati schon wieder ausser Haus ?


    Sieht so aus, denn sonst hättest Du geschrieben "die sati" sprich "die Achtsamkeit" :grinsen:


    da lag er schon ganz richtig.

    "das" sati, nämlich "das Erinnern".

    ;)

    Herzlichen Gruß

  • Sukha
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 20:01
    • #10

    anubujjhati <vgl skr avabudhyate> sich erinnern

    anussarati <ved anusmárati> (mit Akk) sich erinnern (an), jmds gedenken

    paṭisarati <skr pratismarati> sich erinnern (an), zurückdenken

    samanussarati <skr samanusmarati> ins Gedächtnis zurückrufen, sich erinnern

    sarati <ved smárati> sich erinnern


    sati f <skr smṛti> 1. Erinnerung, Gedächtnis; 2. Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Bewusstsein, Besonnenheit; Psych
    Wachheit

    Mirco:

    "das" sati, nämlich "das Erinnern".

    War denn in diesem Zusammenhang tatsächlich "Erinnerung" gemeint?
    Was sagt peeter?

    ()

  • SpringMode5708
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 20:15
    • #11
    Sukha:

    anubujjhati <vgl skr avabudhyate> sich erinnern
    anussarati <ved anusmárati> sich erinnern (an), jmds gedenken
    paṭisarati <skr pratismarati> sich erinnern (an), zurückdenken
    samanussarati <skr samanusmarati> ins Gedächtnis zurückrufen, sich erinnern
    sarati <ved smárati> sich erinnern

    sati f <skr smṛti> 1. Erinnerung, Gedächtnis; 2. Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Bewusstsein, Besonnenheit; Psych. Wachheit

    Mirco:

    "das" sati, nämlich "das Erinnern".


    War denn in diesem Zusammenhang tatsächlich "Erinnerung" gemeint?


    Sehr gut :)
    Achtsamkeit ist ja auch 'fast' richtig, geht es doch darum, sich zu erinnern, wieder zum Meditationsobjekt oder die Tätigkeit in der Gegenwart zurück zu kehren. Sich ins Bewusstsein kommen lassen, es zu tun.

    Herzlichen Gruß

  • vimokkha
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 20:26
    • #12
    Zitat

    Psych. Wachheit

    Na wenn das nicht auch ein Ringen&Anstrengung&Kampf wäre ihr Überflieger 8)
    Wohl die Nivarana vergessen, hä ?

    Sitzt doch mal ein paar Jahre in ner Höhle !!! :)

    wie war das nochmal mit Heldenmut im PK ? *schmunzel*

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 14. Mai 2013 um 21:54
    • #13

    Das Bild kenn ich .. hatte es mal als Bildscirmschoner :)
    Aber der darauf hangt noch zu sehr an seinem Ego .. intuitiv gesehen.

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 14. Mai 2013 um 22:06
    • #14
    Sukha:

    War denn in diesem Zusammenhang tatsächlich "Erinnerung" gemeint?
    Was sagt peeter?

    ()

    nischts
    bzw. Ich habe Hunger

    Allet OFF TOPIC :roll:

    *pieps*
    Hat mit der/die/das Sati nix zu tun, da ich es nicht anders wusste.
    Und was ist schon ein Artikel, n,est pas ?
    DAS ist neutraler.

    Sati ist übrigens Beides und noch mehr.
    Mal ein gefundenes Schmankerl dazu
    Sati hingegen ist, für sich allein betrachtet, ein breit gefächertes Aufnehmen des Erlebten. In der Welt der Fotografie würde sati einem Weitwinkelobjektiv entsprechen, während samādhi einem Teleobjektiv gleichzusetzen wäre.
    oder
    sati als Schutzfunktion
    Wer im gegenwärtigen Moment wach und aufmerksam ist, der wird auch nicht so leicht von unheilsamen Dingen überwältigt. Diese Schutzfunktion von sati ist besonders relevant in Bezug auf indriya saṃvara, die Zügelung der Sinne.
    und so fort ..
    http://www.theravadanetz.de/frameset.html?…e/txt_sati.html
    lohnt sich

    Aber back to the Top
    Klar ist es ein "Kampf" und ein "Ringen", denn du als Mensch gehst mit dir selber in den Ring.
    Oder ist es möglich mit "lobha(Gier, Begierde) .. dosa(Hass) ... moha(Verblendung)" einfach mal eben so fertig zu werden?
    Sozusagen im schnellen Vorbeilaufen und so nebenbei ? Wohl kaum !


    grüsse
    metta

  • SpringMode5708
    Gast
    • 14. Mai 2013 um 23:41
    • #15

    Hallo Peter,

    peeter:


    http://www.theravadanetz.de/frameset.html?…e/txt_sati.html
    lohnt sich


    finde ich nur bedingt.

    Gruß,
    Mirco

  • vimokkha
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 00:50
    • #16
    peeter:

    Das Bild kenn ich .. hatte es mal als Bildscirmschoner :)
    Aber der darauf hangt noch zu sehr an seinem Ego .. intuitiv gesehen.

    Das soll Bodhidharma sein !!!

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 15. Mai 2013 um 00:56
    • #17
    vimokkha:
    peeter:

    Das Bild kenn ich .. hatte es mal als Bildscirmschoner :)
    Aber der darauf hangt noch zu sehr an seinem Ego .. intuitiv gesehen.

    Das soll Bodhidharma sein !!!

    Uuups
    Icke wieda
    Der, der nach China ging ..

  • Sukha
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 08:02
    • #18
    peeter:

    Allet OFF TOPIC

    Eben nicht. Dies ...

    vimokkha:


    es heißt immer "nur" Bewachen, ja Hüten.

    .. wäre ohne sati/Achtsamkeit (wie es der ehrw. Analayo hier definiert) nicht möglich.

    Und oftmals ist es ein Kampf die Achtsamkeit hoch zu halten und immer wieder gegen den trägen "inneren Schweinehund" (Mara) anzukämpfen, der uns davon abhält die Dinge so zu sehen wie sie denn wirklich sind. Mara, der uns in der trügerischen Sinnenwelt gefangen hält.

    Erkennen wir nämlich die Wirklichkeit, verliert so manches sofort seine "augenscheinliche" Attraktivität und man kann es sein lassen .... dann ganz ohne K(r)ampf.


    Liebe Grüße
    Sukha

    Zitat

    Rechte Anstrengung bedeutet: Mit aller Kraft seinen Geist konditionieren, um in sich den Willen zu erzeugen, keine bösen, unheilsamen Gedanken mehr aufkommen zu lassen, vorhandene böse, unheilsame Gedanken zu vertreiben, rechte Gedanken zu erwecken und, wenn sie da sind, zu stärken und zu mehren.

    Rechte Anstrengung beinhaltet Die Vier Rechten Anstrengungen (sammā-padhāna), die auch ein Teil der 37 erforderlichen Dinge zur Erleuchtung sind.
    Die Vier Rechten Anstrengungen sind:

    - Die Anstrengung zwecks Zügelung (saṃvāra-padhāna).

    Diese Anstrengung dient der Zügelung oder Vermeidung aller unheilsamen Dinge wie zum Beispiel böse Gesinnung, üble Nachrede, lügen usw.

    - Die Anstrengung zwecks Überwindung (pahāna-padhāna).

    Diese Anstrengung dient der Überwindung aller unheilsamen Dinge.

    - Die Anstrengung zwecks Entfaltung (bhāvanā-padhāna).

    Sie dient der Entfaltung aller heilsamen Dinge, der Entfaltung der 7 Erleuchtungsglieder. (bojjhaṅga).

    - Die Anstrengung zwecks Erhaltung (anurakkhana-padhāna).

    Diese Anstrengung dient der Erhaltung aller heilsamen Dinge.


    Diese Anstrengungen setzen Willenskraft und Energie (viriya) voraus. Wie viel Anstrengung und Willenskraft auf dem edlen achtfachen Pfad vonnöten ist wird in dem Buch "Buddhistische Evangelien" von Karl Seidenstücker, wo er aus dem Pālikanon zitiert deutlich:
    "Kämpfer, Kämpfer, so nennt man uns, o Herr. Inwiefern denn sind wir Kämpfer? Wir kämpfen um hohe Tugend, um hohe Erkenntnis, um hohe Geisteszucht - deshalb heißen wir Kämpfer. Die welche den Pfad beschreiten, sind Kriegern gleich, die mit zahlreichen Feinden hart kämpfen. Wohl gehen alle aus der Festung in voller Bewaffnung, aber unter ihnen sind einige zaghaft, einige treten auf halbem Wege den Rückzug an, einige werden in dem Handgemenge überwältigt, einige kehren heim als Sieger. Wenn ihr Erleuchtung erlangen wollt. müsst ihr standhaft eures Weges ziehen, entschlossenen Herzens, mutig, ohne Furcht, in welcher Umgebung ihr euch auch immer befindet und jeden üblen Einfluss, der euch begegnet müsst ihr (in euch) zerstören, denn nur so werdet ihr das Ziel erreichen."

    Dieses Zitat sagt eigentlich alles aus und zeigt mit welcher Energie, Willenskraft, Mut und Tapferkeit rechte Anstrengung einhergeht. Willenskraft benötigt man auch für das nächste Glied des achtfachen Pfades, Rechte Achtsamkeit.
    ...

    Alles anzeigen
  • vimokkha
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 08:18
    • #19

    Gier, Hass -
    Unwissenheit "vergess" ich oft in der Benennung;
    ist aber normal, weil der übliche weltliche Modus
    die Sinnestätigkeit unterstützt- nein, umgekehrt
    Trennung Subjekt-Objekt ( Ich-Empfinden)

    Kann nur im Medi-Modus durch den Rückzug
    des Bewusstseins von den äußeren Sinnen
    transzendent werden. Prajna . Paramita .

    Der Ich-Wahn scheint mir auch das Hemmnis der Anstrengung,
    echtes Viriya setzt generell erst mit einer gewissen Sammlungsfähigkeit ein - wie alle Kräfte .

    Einen friedvollen gesunden Tag !

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (15. Mai 2013 um 08:46)

  • vimokkha
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 08:35
    • #20
    Zitat

    .. wäre ohne sati/Achtsamkeit (wie es der ehrw. Analayo hier definiert) nicht möglich.

    ♥

  • Peeter
    Punkte
    7.930
    Beiträge
    1.537
    Mitglied seit
    14. Juni 2010
    • 15. Mai 2013 um 09:41
    • #21

    Vīrya (Sanskrit; Pāli: viriya; Tibetan Wylie: brtson 'grus) is a Buddhist term commonly translated as "energy", "diligence", "enthusiasm", or "effort". It can be defined as an attitude of gladly engaging in wholesome activities, and it functions to cause one to accomplish wholesome or virtuous actions.

    Virya ist eine buddhistischer Bergriff der als Energie, Fleiss, Enthusiasmus oder Bemühung übersetzt werden kann.
    Es kann definert werden als eine Gesinnung von freudvollem Engagieren in heilsame Aktivitäten und es geht darauf hinaus, Eine/n dahin vorzubereiten, heilsame und rechtschaffen Handlungen zu erreichen.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 10:04
    • #22

    Dhamma zum Gruße,

    Sukha:


    .. wäre ohne sati/Achtsamkeit (wie es der ehrw. Analayo ... definiert nicht möglich.


    Guter Artikel, bis auf Punkt 5. Unabhängig von meiner persönlichen etwaigen Kritik fehlt mir die Einfachheit zur Handhabung im Alltag.
    Diese Definition des Ehrw. Vimalaramsi ist für mich praktikabler:

    Zitat

    Es sollte eine Definition werden, die so wenig Worte wie möglich braucht und auf die meisten Situationen anwendbar ist. So enstand sie nach einigen Jahren der Übung und des Verfeinerns. Sie funktioniert, wo und in welcher Meditation/Situation auch immer man sie anwendet.


    Achtsamkeit (sati) ist der Vorgang, jede Ablenkung,
    welche die Aufmerksamkeit vom Meditationsobjekt wegzieht,
    zu erkennen und loszulassen.

    Der Trick hierbei ist, die Achtsamkeit ständig aufrecht zu erhalten. Wenn jemand fragt: "Bist Du achtsam?" so bedeutet dies "beobachtest Du wo die geistige Aufmerksamkeit gerade ist und was sie macht?". Man hört auf und überprüft, was auch immer entsteht, entspannt und kehrt zum Objekt der Meditation, oder dem was man gerade macht, zurück.

    Herzlich,
    Mirco

  • Sukha
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 10:25
    • #23
    vimokkha:

    echtes Viriya setzt generell erst mit einer gewissen Sammlungsfähigkeit ein - wie alle Kräfte

    Viriya braucht es schon um sich diszipliniert überhaupt jeden Tag hinzusetzen.
    Viriya braucht es um die Achtsamkeit im Alltag aufrecht zu erhalten.
    Viriya braucht es für`s Studium.

    Im Samadhi ist Viriya kontraproduktiv.

    (Denk an die Waage liebe sister)

    ()

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (15. Mai 2013 um 11:08)

  • Sukha
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 10:27
    • #24
    Mirco:

    Diese Definition des Ehrw. Vimalaramsi ist für mich praktikabler:

    So gibt es (zum Glück) unterschiedliche Ausdrucksweisen, sodass für jeden was verständlich passendes dabei ist.
    So wie es karmisch passt :)

    ()

  • vimokkha
    Gast
    • 15. Mai 2013 um 13:02
    • #25
    Sukha:
    vimokkha:

    echtes Viriya setzt generell erst mit einer gewissen Sammlungsfähigkeit ein - wie alle Kräfte

    Viriya braucht es schon um sich diszipliniert überhaupt jeden Tag hinzusetzen.
    Viriya braucht es um die Achtsamkeit im Alltag aufrecht zu erhalten.
    Viriya braucht es für`s Studium.

    Im Samadhi ist Viriya kontraproduktiv.

    (Denk an die Waage liebe sister)

    ()

    Das ist viriya - schen
    Frohsinn ist piti-schen
    Gelassenheit ist upekkha-schen
    Entspannung ist passadhi-schen
    Denken ist vicaya-schen
    Liebe ist metta-schen

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.2.5
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download