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für RaterZ über Träume

  • Turmalin 1
  • 21. März 2013 um 19:51
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    • 21. März 2013 um 19:51
    • #1

    Die Frage ist: zu welchem Thema will man eigentlich träumen? Mir ist das Wichtigste, geführt zu werden, was Entscheidungen betrifft. Wenn ich also in einer Angelegenheit nicht weiss, was ich tun soll.
    Das Auftreten solcher Träume hängt bei mir zusammen mit dem Tag- Traum, also der Intuition. Da bemerke ich oft, dass mein Ego etwas bestimmtes will, dass das aber ein falscher Weg ist. Ich muss das Ego weglassen, rausfiltrieren welche Gedanken aus dem Ego kommen und welche aus der Wahrheit oder inneren Führung.
    Das hatte ich grade, eine Angelegenheit betreffend gemacht und es trat nun der Klar- Licht Traum ein, als Bestätigung. Diese Art Träume sind immer sehr angenehm, sie beinhalten die Lösungen von Problemen, also nicht die bedruckenden Gefühle, die durch die Probleme kommen.
    Ich denke schon, dass das, womit ich arbeite, der Art ähnlich ist, wie z. B. in einem Stamm ein Schamane arbeitete und immer wusste, was der Stamm zu tun hatte. Die Götter haben es ihm gesagt....
    Ich praktiziere aber tibetischen Buddhismus, ich weiß nichts über Schamanismus.Obwohl, mich hat 10 Jahre eine Frau unterrichtet, eine Deutsche, ich glaube, sie weiß etwas. Hat es mir vielleicht in eigenen Worten übertragen.

  • raterZ
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    • 22. März 2013 um 09:42
    • #2

    Schamanismus, so wie Magie ist höchst Individuell. Da gibt es kein richtig oder falsch, wenn etwas für einen funktioniert. Man könnte deine Vorhersage-technik natürlich als Magie oder sowas betrachten. Der Unterschied zwischen Magie und Schamanismus ist in meinen Augen, dass man im Schamanismus direkter mit anderen Wesen arbeitet, also Geistern, Pflanzen, Tieren & Göttern. Trotzdem ist jeder Schamane auch Magier, also Manipulator seiner eigenen Wirklichkeit. Problemlösungen über solche mystischen Kanäle zu bekommen, ist tatsächlich schon immer die Arbeit von Schamanen gewesen.
    Traumarbeit ist allerdings auch etwas, was es in nativen Völkern tatsächlich gibt. Kenne so Berichte, wie Leute im Urwald ihre Tagesaktivitäten in der Nacht erträumen - bspw. wo sie jagen gehen sollen, und das dann am nächsten Tag auch erfolgreich machen.
    Die eigentliche Frage ist, woher die Informationen kommen, die man da "abruft". Das kann ich auch nicht sagen. Aber wir haben die Möglichkeit vieeeel mehr zu wissen, als wir es uns vorstellen können.
    Und tibetischer Buddhismus hat in seiner Entwicklung rituelle Magie & Schamanismus nicht ausgeschlossen. Noch immer werden große Opferungen für Götter gemacht, sowie rituelle Trance-arbeit.

  • Turmalin 1
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    • 22. März 2013 um 10:55
    • #3

    Es ist individuell und ich denke, die Antworten kommen aus dem Individuum. Aus der " Gesamtperson" der Person, die träumt, Visionen hat usw. Ich mache ja auch nichts anderes als " Nahrung jagen" wenn es um Verkaufskontakte für meinen Job geht. :D:D:D ... Bin eigentlich eine Schamanin aus dem Urwald :lol: jetzt eben Großstadt-Indianerin.

  • raterZ
    Gast
    • 22. März 2013 um 11:27
    • #4

    Oh, man kommt aber an alle möglichen Informationen, vor allem auch an Informationen, die man eigtl. nicht wissen kann. Nach meinem Paradigma ist es eher so, dass wir uns wie Computer an verschiedene Netzwerke anschließen können. Normalerweise schließen wir uns nur im Schlaf an größere Netzwerke an, aber das geht auch ohne Schlaf. Das geht auch in Trance, bishin im Wachbewusstsein, Stichwort Intuition.
    Man kann natürlich auch sagen: wir sind nur ein Teil eines viel größeren Netwerkes, und es gibt niemals so etwas wie eine Trennung. Deswegen ist in uns auch alles enthalten - sprich der Makrokosmo im Mikrokosmo Mensch. Dieses Prinzip ist auch die Vorstellung der westlichen hermetischen Magier.
    Diese Fertigkeit des Informationen Empfangen kann man ausbauen, so wie jede Fertigkeit. Gibt allerdings auch persönliche Talente, die mit einer großen Begabung dafür schon geboren wurden (oder es in anderen Leben gelernt haben).

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    • 22. März 2013 um 13:11
    • #5

    ja, man kommt an Informationen, die man als klein- Ego nicht wissen könnte.
    Daher ist eben die Grundlage das loslassen des klein-Egos. :D Also man muss identifiziert sein mit der eigenen größeren Person, die eins ist mit dem Kosmos. Es gibt eben niemanden, der abgetrennt von irgendetwas in der Welt existiert.
    Aber Formulierungen, die du benutzt hast, sind wohl auch richtig. Das stromlinienförmige Denken muss man ja eh auch hinter sich lassen. Es geht um Dimensionen, die mit dem Normal- Denken nicht erfassbar sind. Das Denken in der Weise: wenn eine Ansicht richtig ist, dann ist eine andere falsch, ist nicht förderlich zum Erlangen höhere Fähigkeiten.

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    • 22. März 2013 um 14:03
    • #6
    raterZ:

    Oh, man kommt aber an alle möglichen Informationen, vor allem auch an Informationen, die man eigtl. nicht wissen kann. Nach meinem Paradigma ist es eher so, dass wir uns wie Computer an verschiedene Netzwerke anschließen können. Normalerweise schließen wir uns nur im Schlaf an größere Netzwerke an, aber das geht auch ohne Schlaf. Das geht auch in Trance, bishin im Wachbewusstsein, Stichwort Intuition.
    Man kann natürlich auch sagen: wir sind nur ein Teil eines viel größeren Netwerkes, und es gibt niemals so etwas wie eine Trennung. Deswegen ist in uns auch alles enthalten - sprich der Makrokosmo im Mikrokosmo Mensch. Dieses Prinzip ist auch die Vorstellung der westlichen hermetischen Magier.
    Diese Fertigkeit des Informationen Empfangen kann man ausbauen, so wie jede Fertigkeit. Gibt allerdings auch persönliche Talente, die mit einer großen Begabung dafür schon geboren wurden (oder es in anderen Leben gelernt haben).

    da muss man zeitlich und kulturell nicht weit gehn: Jung nannte es das Kollektive Unbewusste.

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    • 22. März 2013 um 14:10
    • #7
    Turmalin:

    ja, man kommt an Informationen, die man als klein- Ego nicht wissen könnte.
    Daher ist eben die Grundlage das loslassen des klein-Egos. :D Also man muss identifiziert sein mit der eigenen größeren Person, die eins ist mit dem Kosmos. Es gibt eben niemanden, der abgetrennt von irgendetwas in der Welt existiert.
    Aber Formulierungen, die du benutzt hast, sind wohl auch richtig. Das stromlinienförmige Denken muss man ja eh auch hinter sich lassen. Es geht um Dimensionen, die mit dem Normal- Denken nicht erfassbar sind. Das Denken in der Weise: wenn eine Ansicht richtig ist, dann ist eine andere falsch, ist nicht förderlich zum Erlangen höhere Fähigkeiten.

    das seh ich aus eigener Erfahrung etwas anders: die Träume "kommen zu dir, ob du willst oder nicht und du kannst nur: verdrängen oder annehmen , und es sind nicht nur "angenehme Träume".....!
    wir sind erstmal nur "Nußschalen aufm Ozean" das müsste doch klarsein...:-)

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    • 22. März 2013 um 17:40
    • #8
    Samten:
    Turmalin:

    ja, man kommt an Informationen, die man als klein- Ego nicht wissen könnte.
    Daher ist eben die Grundlage das loslassen des klein-Egos. :D Also man muss identifiziert sein mit der eigenen größeren Person, die eins ist mit dem Kosmos. Es gibt eben niemanden, der abgetrennt von irgendetwas in der Welt existiert.
    Aber Formulierungen, die du benutzt hast, sind wohl auch richtig. Das stromlinienförmige Denken muss man ja eh auch hinter sich lassen. Es geht um Dimensionen, die mit dem Normal- Denken nicht erfassbar sind. Das Denken in der Weise: wenn eine Ansicht richtig ist, dann ist eine andere falsch, ist nicht förderlich zum Erlangen höhere Fähigkeiten.

    das seh ich aus eigener Erfahrung etwas anders: die Träume "kommen zu dir, ob du willst oder nicht und du kannst nur: verdrängen oder annehmen , und es sind nicht nur "angenehme Träume".....!
    wir sind erstmal nur "Nußschalen aufm Ozean" das müsste doch klarsein...:-)


    Wer sind " wir"?
    Wir Menschen? Wir Deutschen?
    Was heisst erst mal? Wann darf man nach deiner Ansicht aufhören, eine Nusschale zu sein?
    Wer darf damit überhaupt aufhören? Nur Tibeter? Oder auch die, die Indianer als Vorfahren haben? oder hawaiianische Karhunas? ( Schamanen auf Hawaii) Oder dürfen auch Deutsche mit urdeutschen Wurzeln ( genetisch betrachtet) damit aufhören?

  • void
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    • 22. März 2013 um 17:57
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    • #9
    Turmalin:


    Wer sind " wir"?
    Wir Menschen? Wir Deutschen?
    Was heisst erst mal? Wann darf man nach deiner Ansicht aufhören, eine Nusschale zu sein?
    Wer darf damit überhaupt aufhören? Nur Tibeter? Oder auch die, die Indianer als Vorfahren haben? oder hawaiianische Karhunas? ( Schamanen auf Hawaii) Oder dürfen auch Deutsche mit urdeutschen Wurzeln ( genetisch betrachtet) damit aufhören?

    Ich glaub mit der Nußschale im Ozean ist gemeint, dass der Traum eine Situation ist, in dem das rationale Bewusstsein selber nur ganz schwach ist, aber mächtigen unterbewussten Kräften gegenübersteht. Wenn man die Pforten der Wahnehmung öffnet, stösst man nicht nur zu sonst unterdrückten Wahrheiten vor, sondern ebenso zu unterdrückten Ängsten, Horrorvorstellungen und mächtigen Trieben. Deswegen müssen ja Schamanen so eine lange Ausbildung machen und sich komischen Inititationen unterziehen, wo seine Nußschale untergeht und er sich all den unterbewussten Kräften stellt.

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  • Turmalin 1
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    • 22. März 2013 um 19:06
    • #10
    void:
    Turmalin:


    Wer sind " wir"?
    Wir Menschen? Wir Deutschen?
    Was heisst erst mal? Wann darf man nach deiner Ansicht aufhören, eine Nusschale zu sein?
    Wer darf damit überhaupt aufhören? Nur Tibeter? Oder auch die, die Indianer als Vorfahren haben? oder hawaiianische Karhunas? ( Schamanen auf Hawaii) Oder dürfen auch Deutsche mit urdeutschen Wurzeln ( genetisch betrachtet) damit aufhören?

    Ich glaub mit der Nußschale im Ozean ist gemeint, dass der Traum eine Situation ist, in dem das rationale Bewusstsein selber nur ganz schwach ist, aber mächtigen unterbewussten Kräften gegenübersteht. Wenn man die Pforten der Wahnehmung öffnet, stösst man nicht nur zu sonst unterdrückten Wahrheiten vor, sondern ebenso zu unterdrückten Ängsten, Horrorvorstellungen und mächtigen Trieben. Deswegen müssen ja Schamanen so eine lange Ausbildung machen und sich komischen Inititationen unterziehen, wo seine Nußschale untergeht und er sich all den unterbewussten Kräften stellt.


    ja, stimmt. Bloss, interessant ist doch, was man tun kann, wenn Horrorvorstellungen, oder Alpträume auftreten.

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    • 22. März 2013 um 20:50
    • #11
    Turmalin:
    void:

    Ich glaub mit der Nußschale im Ozean ist gemeint, dass der Traum eine Situation ist, in dem das rationale Bewusstsein selber nur ganz schwach ist, aber mächtigen unterbewussten Kräften gegenübersteht. Wenn man die Pforten der Wahnehmung öffnet, stösst man nicht nur zu sonst unterdrückten Wahrheiten vor, sondern ebenso zu unterdrückten Ängsten, Horrorvorstellungen und mächtigen Trieben. Deswegen müssen ja Schamanen so eine lange Ausbildung machen und sich komischen Inititationen unterziehen, wo seine Nußschale untergeht und er sich all den unterbewussten Kräften stellt.


    ja, stimmt. Bloss, interessant ist doch, was man tun kann, wenn Horrorvorstellungen, oder Alpträume auftreten.
    Das Problem ist: Wenn man nicht ein Bewusstsein hat, durch Träume geführt zu werden, kann man auch in Zustände kommen, die einem Horror- mässig vorkommen. Weil man dann Situationen kommen können, wo man überhaupt nicht mehr weiter weiss. Der Schamane träumt ja, wo er Nahrung finden kann. Wenn man jetzt irgendwo wiedergeboren ist, und ein Riesenproblem hat: Was nützt es einem dann, zu denken: ich kann die Kräfte in mir nicht erwecken, weil ich dazu Ausbildung X brauche, die Lehrer, die mir direkt vor der Nase sind, sind nicht die richtigen für soetwas usw....ich werde Horrorvorstllungen bekommen, mit denen ich nicht fertigwerden werde, weil ich ja Ausbildung X nicht habe.....
    Also, man muss so oder so lernen, wie man mit ganz ganz üblen Gefühlen umgehen kann. Die einem überwältigend vorkommen usw.

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    • 25. März 2013 um 16:31
    • #12
    Turmalin:
    Samten:

    das seh ich aus eigener Erfahrung etwas anders: die Träume "kommen zu dir, ob du willst oder nicht und du kannst nur: verdrängen oder annehmen , und es sind nicht nur "angenehme Träume".....!
    wir sind erstmal nur "Nußschalen aufm Ozean" das müsste doch klarsein...:-)


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    Wir Menschen, egal welcher Ethnie wir entstammen
    Mit erstmal meine ich: von dem Bewusstseins- Standpunkt auf dem jeder einzelne sich grade „befindet“, die Nussschale als unser Bewusstsein und der Ozean als das was uns umgibt und dem wir mehr oder weniger „ausgeliefert sind „ jehnachdem wie wir uns dagegen sträuben oder annehmen können und unsere Gegenwärtige Situation als So-Sein akzeptieren wollen und dann können wir bestimmt aufhören, uns als „Fremdkörper“ zu empfinden und etwas „ verändern“ meinen zu müssen (abgesehn von den vielen bestehenden Missständen und Ungerechtigkeiten die weltweit vorhanden sind und gegen die dringendst angegangen werden Muß)

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    • 25. März 2013 um 17:49
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    • #13
    Turmalin:

    Das Problem ist: Wenn man nicht ein Bewusstsein hat, durch Träume geführt zu werden, kann man auch in Zustände kommen, die einem Horror- mässig vorkommen. Weil man dann Situationen kommen können, wo man überhaupt nicht mehr weiter weiss. Der Schamane träumt ja, wo er Nahrung finden kann. Wenn man jetzt irgendwo wiedergeboren ist, und ein Riesenproblem hat: Was nützt es einem dann, zu denken: ich kann die Kräfte in mir nicht erwecken, weil ich dazu Ausbildung X brauche, die Lehrer, die mir direkt vor der Nase sind, sind nicht die richtigen für soetwas usw....ich werde Horrorvorstllungen bekommen, mit denen ich nicht fertigwerden werde, weil ich ja Ausbildung X nicht habe.....
    Also, man muss so oder so lernen, wie man mit ganz ganz üblen Gefühlen umgehen kann. Die einem überwältigend vorkommen usw.

    Der Sozoiloge Harald Welzer hat ja in seinem Buch "Tötungarbeit" untersucht, wie im Nationalsozialisus aus ganz normalen Männern Massenmörder wurden. Dazu hat er sich gerde nicht auf SS und SA bezogen sondern auf Polizeieinheiten mit einer nicht speziell Nazi-mässigen Zusammenstellung. Am leichtesten kann man Menschen wohl zu Mördern machen, indem man sie um 3 Uhr in der Nacht aus dem Schlaf reisst. Während man, wenn man wach ist vieles reflktiert, ist man da wohl noch genügend "Zombie" um alles Mögliche zu tun.

    Während es tagsüber eigentlich nicht so schwer ist, als netter und vernünftiger Mensch zu erscheinen, ist dies in solchen Zuständen des Halbschlafs, der Erschöpfung, Verletzung oder auch der Trance sehr schwierig. Deswegen sehe ich das auch als eine fortgeschrittene Praxis an. Wenn man es schafft den ganzen Tag freundlich und konzentriert zu sein, dann macht es Sinn dies auch unter derartig widrigen Umständen zu trainieren, wo man seinen Dämonen mal ein wenig ungeschminkt zu begegnen.

    Dabei geht es jetzt nicht so abstarkt um Lehrer Y und Ausbildung X sondern darum, wieweweit man das konkret aushält oder inweiweit man sich verwirren und beirren lässt.

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    • 25. März 2013 um 19:25
    • #14

    ich denke, das wäre Aufgabe der Eltern(unsrer) gewesen , uns den Kindern zu vermitteln, dass was noch was anderes ist als nur Gute Schulzeugnisse und anständiges Benehmen, dass es sowas wie Psyche und erfahrbares "geistiges Leben" gibt.....Psyche, das war früher das wenn eine/r "Probleme inner Birne" hatte und ins PLK kam....aber vom Umgang mit Träumen, dass die was sagen können, sowas gab es nicht..deswegen auch die Unsicherheit mit deren Umgang...auch heutzutage , wie mir scheint.
    Man braucht kein Angst vor Alpträumen zu haben..es sind zwar im Moment des Erlebens sehr Reale Empfindungen, aber es sind "nur" Träume, die unser Wachbewusstsein nicht belegen sollen, oder zuviel Macht auf unser Tagesbewusstsein ausüben dürfen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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