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Welchen Buddhistischen Übungsweg?

  • Chris27
  • 3. Februar 2013 um 22:36
  • Zum letzten Beitrag
  • Chris27
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    1. Februar 2013
    • 5. Februar 2013 um 23:25
    • #26

    @crazy Dragon, ja hab ich schon erlebt ich weiß wei es ist wenn man aus dem Körper raus ist das ist auch nicht sonderlich schwer. Schwer ist das Bewusstsein aufzubauen das man dazu benötigt. Die meisten bekommen nichts mit in der Nacht sehen sie zusammenhanglose brocken ihrer Träume, das kommt weil sie keine Erinnerung an alles besaßen kein volles Bewusstsein. Bewusst den Körper zu verlassen ist da noch viel schwerer wenn das andere noch nichtmal klappt..

    Wenn du denkst da du in den Boden gehst dann nehme ich an das du denkst dein Köerper zu sein, ja der vergammelt sicher in der Erde oder wird verbrannt etc.

    Warum sollte man sich darum scheren? Weil man dadurch die Möglichkeiten ausnutzen kann solange man noch einen lebendigen Leib besitzt.
    Allein die Erkenntnis das es ausßerhalb des Körpers ein Leben gibt das ebenso real ist, ja fast realer reicht doch schon aus um einen ein wenig von der Weltlichkeit zu lösen.
    Außerdem ist es unglaublich aufregend weil diese Welt die man dort kennenlernt so interressant ist! Alles ist irgendwie aufregender Farbenfroher, leichter mehr Gefühl kann man garnicht richtig beschreiben :)
    man ist dem Göttlichen ein ganzes Stück näher.
    Ich bin mir sicher das man dadurch noch ungeahnte Möglichkeiten hat sich zu entwickeln.

  • Jinen
    Gast
    • 5. Februar 2013 um 23:41
    • #27
    Zorița Câmpeanu:
    Chris27:

    Was ist schlimm daran wenn man mischt?
    Muss man denn immer den Entenmarsch machen?


    mann muss garnichts und wenn du mischen willst tue es, melde dich in ein paar jaren und berichte wie es dir damit erging :)

    ach...in einem deiner beiträge schreibst du sinngemäß, "der buddhismus bietet so viel , da dachte ich ich könnte mich mal bedienen"....
    den eindruck macht dein auftritt auf mich: kurz vor feierabend rast du mit einem einkaufzettel durch den suppermarkt...da noch was...ach das will ich auch...und das brauch ich dringend....wenn es dein stil ist, bitte bediene dich :)

    _()_
    .



    Ich glaub ja, das der meiste Buddhismus synkretistisch ist. Du hast Einflüsse von Schamanismus (auch in Theravada-Ländern), von Hinduismus, vom Daoismus, vom Bön. Jetzt mischen wir das noch mit unserem Leben. Ein einziger Mischmasch.
    Das Leben. (Man erinnere sich an Zhuangzis Geschichte von Hundun, den Mischmasch-Ursuppenkloss).

  • Jinen
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 00:03
    • #28
    Chris27:

    Wieso scherst du dich darum nicht?
    Wenn du Tot bist was glaubst du wo du hinkommst?

    Wie jeder verwese auch ich.

    Chris27:

    Die wenigsten bekommen überhaupt mit was danach geschieht weil sie kein Bewusstsein entwickelt haben.

    Sie sind tot? Was sollen sie da mitbekommen? Da ist kein Bewusstsein mehr. Das vergeht mit dem Tod. Alle Skhandas lösen sich im Tod auf.


    Chris27:

    Ich finde man muss das Leben nutzen und sich entwickeln es ist viel zu kurz!

    Entwickeln? Was meinst du damit? ent-wickeln, also auswickeln, oder entwickeln wie nen Film, oder zu nem Übermenschen mutieren?

    Chris27:

    Die Tage gehen viel zu schnell um Tag ein Tag aus das gleiche man hat doch kaum Zeit um an sich zu arbeiten, da muss man jede Minute die bleibt nutzen und jeden Berreich entwickeln um all die Erfahrungen zu bekommen denke ich.

    Tag für tag ist guter Tag und lang genug. Man sollte lieber leben, als nach Erfahrungen heischen.

    Chris27:

    Und wenn man die andere Realität verächtet nur weil man diese vielleicht noch nicht kennengelernt hat dann fehlt meiner Meinung nach etwas.

    Welche andere Realität? Es gibt nur eine Wirklichkeit. Dies hier.

    Chris27:

    Das Leben ist verdammt kurz morgen schon könnte man Tot sein! Und was ist dann?

    Zitat

    Dschuang Dsï sah einst unterwegs einen leeren Totenschädel, der zwar gebleicht war, aber seine Form noch hatte. Er tippte ihn an mit seiner Reitpeitsche und begann also ihn zu fragen: »Bist du in der Gier nach Leben von dem Pfade der Vernunft abgewichen, dass du in diese Lage kamst? Oder hast du ein Reich zugrunde gebracht und bist mit Beil oder Axt hingerichtet worden, dass du in diese Lage kamst? Oder hast du einen üblen Wandel geführt und Schande gebracht über Vater und Mutter, Weib und Kind, dass du in diese Lage kamst? Oder bist du durch Kälte und Hunger zugrunde gegangen, dass du in diese Lage kamst? Oder bist du, nachdem des Lebens Lenz und Herbst sich geendet, in diese Lage gekommen?« Als er diese Worte gesprochen hatte, nahm er den Schädel zum Kissen und schlief. Um Mitternacht erschien ihm der Schädel im Traum und sprach: »Du hast da geredet wie ein Schwätzer. Alles, was du erwähnst, sind nur Sorgen der lebenden Menschen. Im Tode gibt es nichts derart. Möchtest du etwas vom Tode reden hören?« Dschuang Dsï sprach: »Ja.« Der Schädel sprach: »Im Tode gibt es weder Fürsten noch Knechte und nicht den Wechsel der Jahreszeiten. Wir lassen uns treiben, und unser Lenz und Herbst sind die Bewegungen von Himmel und Erde. Selbst das Glück eines Königs auf dem Throne kommt dem unseren nicht gleich.« Dschuang Dsï glaubte ihm nicht und sprach: »Wenn ich den Herrn des Schicksals vermöchte, dass er deinen Leib wieder zum Leben erweckt, dass er dir wieder Fleisch und Bein und Haut und Muskeln gibt, dass er dir Vater und Mutter, Weib und Kind und alle Nachbarn und Bekannten zurückgibt, wärst du damit einverstanden?« Der Schädel starrte mit weiten Augenhöhlen, runzelte die Stirn und sprach: »Wie könnte ich mein königliches Glück wegwerfen, um wieder die Mühen der Menschenwelt auf mich zu nehmen?«

    Chris27:

    aber diese tun auch nichts für sich sellbst.

    gibt es ein selbst?

    Chris27:

    Wenn man solchen erzählen würde sie müssten nie mehr zum Arzt gehen weil man auf einfache natürliche Art immer gesund sein könnte, aber dafür selber etwas tun müsste, dann würden sie das garnicht hören wollen. Die nehmen lieber Tabletten und als Rentner sind sie dann Verkrüppelte am Gehstock mit Alzheimer.

    Du kannst auch "dein" Bewusstsein "entwickeln", und gesund Leben und dann Alzheimer kriegen oder Krebs. Es gab ja auch Zenmeister mit Alzheimer. Der letzte Karmapa starb an Krebs. Buddha an verdorbenen Magen.

  • Onyx9
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 10:13
    • #29
    Zitat

    Außerdem ist es unglaublich aufregend weil diese Welt die man dort kennenlernt so interressant ist! Alles ist irgendwie aufregender Farbenfroher, leichter mehr Gefühl kann man garnicht richtig beschreiben :)
    man ist dem Göttlichen ein ganzes Stück näher.
    Ich bin mir sicher das man dadurch noch ungeahnte Möglichkeiten hat sich zu entwickeln.

    Das Ziel der Praxis ist im Buddhismus nicht: himmlische Verweilzustände, so "interessant" sie auch sein mögen.
    Und das Ziel ist auch nicht Bewusstseinserweiterung, wenn es auch dazu kommt in der Meditation. Man darf
    nie vergessen, daß solche Erfahrungen eingebettet gehören in eine gleichmütige und stabile geistige Haltung.

    Sonst kannst du auch Drogen nehmen, was ich nicht hoffen will ! Hier ist vor ein paar Wochen ein 25 jähriger aus dem
    8. Stock gesprungen nachem er Pilze probiert hat. Oder du findest dich in einem völlig desolaten Zustand in den
    wenigen Abteilungen für "spirituelle Krisen" wieder.

    Also überdenk mal Deine Konsumhaltung, auch wenn du jung bist und die Neu-Gier verlockend. :)

  • Jinen
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 12:22
    • #30

    Ich hab mal youtubevideos von Hyon Gak Sunim (einem Seon (koreanisches Zen) -Meister) über das Diamantsutra gesehen. Das was mir nach Jahren noch im Ohr geblieben ist. ist seine Betonung von "not special" - nix besonderes.
    Für mich ist gerade die Betonung des Einfachen, Alltäglichen, Unspektakulären wesentlich. Das Einfache, Schlichte hat seine eigene Schönheit.

  • Chris27
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    • 6. Februar 2013 um 12:34
    • #31

    @Jinen ich aktzeptiere deine Sichtweise, du sagst im grunde das du dich als Körper siehst und der stirbt ja das stimmt. Aber du hast offensichtlich noch nicht erkannt das in dir noch mehr ist als die Fleischeshülle, selbst Buddha sagte das es verschiedene Körper gibt.

    Und Drogen konsumieren ist genau das Gegenteil davon sich zu entwickeln, Drogen führen nur in die Irre! Mit Drogen wird das Bewusstsein verwirrt oder es verringert sich, ich will es ja eher fördern.
    Irgendwie finde ich es ein wenig traurig das man in eine Ecke mit Junckys gestellt wird bloß weil es Menschen gibt die nich über ihr Materielles Dasein hinweg blicken können oder es nichtmal in Betracht ziehen diese Dinge zu erforschen obwohl es eindeutige Realitäten sind!

    Das wirkt genauso Ignorant wie Leute die sagen Vegetarier haben Mangelerscheinungen wenn sie kein Fleisch essen, weil es sei so gesund^^
    Naja ich mag mich auch nicht rumstreiten besser man schweigt über solche Sachen.
    Schade das der Buddhismus scheinbar in diesem Punkt beschränkt ist zumindest zu heutiger Zeit. Obwohl man kann noch deutlich Hinweise finden das der Buddha die anderen Welten kannte. Heute ist es wohl so das die Leute eher so Hobbybuddhisten sind und es mit der Spiritualität nicht so ernst nehmen. Lieber mal ein Bier mit den Kumpelz trinken nach der Meditation vermute ich lol^^

    Fest steht aber wenn man etwas nicht erlebt hat darf man es auch nicht verurteilen weil man keine Ahnung davon hat!
    Das wäre ja so wie wenn einer behaupten würde Gott wäre XY und hat Gott aber garnicht verwirklicht wie kann einer dann von Gott zb sprechen wenn er diese Erfahrung nie gemacht hat??

  • thigle
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 12:58
    • #32
    Chris27:

    Wieso scherst du dich darum nicht?
    Wenn du Tot bist was glaubst du wo du hinkommst?

    Diese Frage entsteht und interessiert nur, wenn man vom Glauben an ein 'Selbst' ausgeht.

    Zitat

    Unweise denkt man:
    [..]
    Woher bin ich zu diesem Dasein gekommen?
    Wohin werde ich (nach dem Tode) gehen?
    [..]
    Wer so unweise nachdenkt, verfällt auf eine dieser sechs Theorien: Als wahr und feststehend erscheint ihm die Theorie <Mein Ich ist> oder <Mein Ich ist nicht>, oder die Theorie <Mit dem Ich erkenne ich das Ich>, oder die Theorie <Mit dem Ich erkenne ich das Nicht-Ich>, oder die Theorie <Mit dem Nicht-Ich erkenne ich das Ich>, oder es bildet sich bei ihm folgende Theorie: <Dieses mein Ich, das hier und dort die Folgen guter und böser Taten erlebt, ist unvergänglich, dauernd, immerwährend, unveränderlich, es wird immer dasselbe bleiben>.

    Dies nennt man Theorien-Gestrüpp, Theorien-Gaukelei, Theorien-Sport, Theorien-Fessel. Mit dieser Theorienfessel gefesselt kann ein unkundiger Weltling nicht frei werden von Geborenwerden, Altern und Sterben, von Sorgen, Jammer, Schmerzen, von Kummer und Verzweiflung. nicht wird er frei vom Übel, sage ich. (MN2)

  • thigle
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 13:09
    • #33
    Chris27:


    Alles was ich brauche sind eine Übung für Konzentration (Zazen [..)

    Zazen ist keine Übung für "Konzentration". Siehe auch Jijuyu-zanmai und Affengeist.

  • Maybe Buddha
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    • 6. Februar 2013 um 13:12
    • #34

    chris:
    Das der Buddha auch andere "Bewusstseinszustände" kannte ist war.
    Diese kamen während der Meditation.
    Aber es geht nicht darum diese "Zustände" anzustreben, sondern sie, ebenso wie sinnesgier, ihrer Wahrheit gemäß zu durchschauen, um zu erkennen das auch diese unbeständig, unbefriedigend und selbstlos sind.

    Was Onyx in Bezug auf Drogen meinte, war denke ich nicht böse gemeint sondern eher ein Ratschlag bzw. eine nett gemeinte Warnung.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • accinca
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    • 6. Februar 2013 um 13:14
    • #35
    thigle:
    Chris27:

    Wieso scherst du dich darum nicht?
    Wenn du Tot bist was glaubst du wo du hinkommst?


    Diese Frage entsteht und interessiert nur, wenn man vom Glauben an ein 'Selbst' ausgeht.


    Das ist wahr, einem Arahat interessiert das nicht mehr.
    Allerdings davon soll es nicht viele geben. Es ist zu bezweifeln, das es
    heute überhaupt noch einen in der Menschenwelt gibt.

  • thigle
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 13:44
    • #36
    accinca:
    thigle:


    Diese Frage entsteht und interessiert nur, wenn man vom Glauben an ein 'Selbst' ausgeht.


    Das ist wahr, einem Arahat interessiert das nicht mehr.
    Allerdings davon soll es nicht viele geben. Es ist zu bezweifeln, das es
    heute überhaupt noch einen in der Menschenwelt gibt.

    Es ging nicht einmal so sehr darum, vielmehr um die daraus entstehenden 'sechs Theorien' als 'Theorienfessel' für den Übenden.

  • Sigitta
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    • 6. Februar 2013 um 13:46
    • #37

    Was Maybe Buddha da sagt stimmt meiner Erfahrung nach. Die Versekungen sind tolle sinnliche bzw. übersinnliche Erfahrungen, aber man sucht sie um sie zu überwinden. Man prüft quasi alles was Substanz haben könnte um zu merken, dass es substanzlos ist. Irgendwie sind die Dhjanas die Pfefferkuchenhäuser der Meditation ^^

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Onyx9
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 14:55
    • #38
    thigle:

    Es ging nicht einmal so sehr darum, vielmehr um die daraus entstehenden 'sechs Theorien' als 'Theorienfessel' für den Übenden.

    Üb doch erstmal, erst dann kannst du sagen: dies ist eine Fessel.
    Soll bei Buddha auch so gewesen sein.

  • thigle
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 15:41
    • #39
    Onyx9:
    thigle:

    Es ging nicht einmal so sehr darum, vielmehr um die daraus entstehenden 'sechs Theorien' als 'Theorienfessel' für den Übenden.

    Üb doch erstmal, erst dann kannst du sagen: dies ist eine Fessel.

    Eben weil ich übe, ist da aus der Praxis heraus die Bestätigung, daß dies eine Fessel ist und solche Fragen keine Rolle spielen sollten, da sie zu einer oder mehrerer dieser sechs Theorien führen, welche den Glauben an ein "Selbst" nur untermauern und von ebendiesem Glauben an ein "Selbst" ausgehen, unabhängig davon, ob hier Wissen realisiert ist oder nicht, denn das spielt hier im Anfängerbereich keine wesentliche Rolle. Ein gutes Beispiel dafür, wie solche 'Ansichten' zur konkreten Fessel in der Praxis werden können, ist z.b. in einigen Herangehensweisen der (Neo)Advaita Szene zu ersehen, welche manche dieser Ansichten zur Grundlage der Praxis erheben und dabei nichts anderes als 'Brahman' oder 'Leerheit' oder 'göttliche Liebe' usw. herauskommt. Wenn sich Chris hier also fragt, warum sich jemand - zurecht - um dieses und jenes nichts schert, sei hiermit der Verweis auf MN2 gegeben, mit Hauptaugenmerk auf die 'sechs Theorien'. Anstatt eines 'Advaita' ist hier im Kontext zu Chris analog zum Inhalt 'seiner Fessel' die Beschäftigung mit 'außerkörperlichen Erfahrungen' und diverser ergreifender Praxis dahingehend.

  • Chris27
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    • 6. Februar 2013 um 18:26
    • #40

    Nochmal zur Frage vom Selbst zurückkommen..
    Jemand fragte mich ob ich glaube das es ein Selbst gibt.. Dazu müsste man mal genau definieren was damit gemeint ist!?
    Ich bin davon überzeugt das es ein Bewusstsein gibt, das wahrnehmen kann! Das Ich ist nicht das was man selbst ist. Ich habe durch nachforschen folgendes herausgefunden:
    Mein Körper bin ich nicht, meine Gefühle auch nicht, nicht die Gedanken(Bilder), nicht der innere kommentator(Dialog), das gehört alles zur Identifikation der person (Ego) das was dahinter ist ist das eigentliche Wesen nähmlich das Bewusstsein, also das was alles wahrnimmt. Also der Teil der Checkt Atem lang atem kurz ihr wisst schon.
    Und dieser Teil meine ich vergeht nicht nach dem Tod.
    Denn würde dieser Teil vergehn wäre da Bewusstlosigkeit! Die Erfahrung einer Außerkörperlichen Erfahrung befreit einen von dem denken man sei der Körper. Niemand muss diese Erfahrung machen.

    Was glaubt man denn als Buddhist nun genau? Man hat kein Selbst? Also kein Bewusstsein doer wie? Oder meint er die falsche Identifikation mit dem Ego/Person?

    Im Yoga Zb kennt man 4 Bewusstseinsbereiche: Waches Bewusstsein, Traumbewusstsein, Tiefschlaf( Ohne Bewusstsein) und das Überbewusstsein
    Während der Klartraum wiederum waches Bewusstsein enthällt ebenso die Außerkörperliche Erfahrung. Den überbewussten Zustand kenne ich (noch) nicht.

    Ich bin in erster Linie einer der dem Yoga folgt ich ordne mich keinen Religionsregeln unter!
    Ich erforsche die Grenzen des menschlichen Bewusstseins das ist es was ich interressant finde.
    Der Buddha war auch ein Yogi er hat Yoga geübt zumindest zu Anfang. Ich mag die Individualität der Kreative Ausdruck von Leben finde es schade wenn alle nur gleich sein wollen. Wäre der Buddha nicht zum Außenseiter geworden un wäre er nicht seinen Weg gegangen sondern wäre den Weg eines der Lehrer die er hatte gegangen dann gäbe es den Buddhismus heute so garnicht.

  • Jinen
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 18:46
    • #41

    Genau das meint Selbst - Atman. Nachdem das Ich als Illusion durchschaut ist, bleibt noch etwas übrig. Und genau das leugnet Buddha.
    Freilich leugnet er nicht Bewusstsein. Aber Körper und Bewusstsein bedingen sich gegenseitig. Und vergehen beide im Tod.

    Aber da du dem Weg des Yoga folgst ist das doch in Ordnung. Da glaubt man doch an ein Selbst.

    Aus meiner Sicht sollte man mehr dem Körper vertrauen als dem Bewusstsein. Der Körper ist meist viel klüger und reagiert intelligenter. Also ich halte eine Rückkehr zu innerkörperlichen Sein für wichtig.

    Zitat

    Satori vollzieht sich nicht in deinem Kopf. Satori wird mit dem Körper ausgeübt.


    Sawaki Kôdô Rôshi

    So ist das auch mit dem nembutsu. Nembutsu ist die Verkörperung des grenzenlosen im begrenzten als nichtgetrennt.

  • accinca
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    • 6. Februar 2013 um 18:49
    • #42
    Jinen:

    Aber Körper und Bewusstsein bedingen sich gegenseitig. Und vergehen beide im Tod.


    Die vergehen dauernd im Leben und entstehen wieder neu.

  • Onyx9
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 18:56
    • #43
    Zitat

    Was glaubt man denn als Buddhist nun genau? Man hat kein Selbst? Also kein Bewusstsein doer wie? Oder meint er die falsche Identifikation mit dem Ego/Person?

    Du wirst nicht darum herum kommen Dir mal einen Basistext oder ein Einführungsbuch zur buddh. Lehre anzuschauen,
    ham ja alle hier irgendwann mal gemacht, außer vielleicht ein paar die generell ihre eigenen Theorien aufstellen müssen.

  • Chris27
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    • 6. Februar 2013 um 18:57
    • #44

    Was genau leugnet der Buddha? Was gibt es denn da noch?
    Oder meint der Buddha das es kein Individuelles Selbst gibt?
    Letztenendes spricht Yoga davon das es kein Individuelles Selbst gibt, sondern das die einzelseele (Bewusstsein) nur glaubt sie wäre ein einzelnens Bewusstsein.
    Im Überbewusstsein (Samadhi) erlebt dann dieses einzele Bewusstsein die Erkenntnis das sie garnicht so einzeln ist sondern das es nur die eine große Seele gibt und das sie es immer gewesen ist. Die Welle erkennt sich als Meer.
    Vielleicht meint Buddha das..
    Es gibt meiner Meinung nach keine weiteren Teile mehr neben dem Ego und dem Bewusstsein. Denn das Bewusstsein kann nur auf die es umgebenden Teile schauen. Das Bewusstsein kann sich nciht selber erblicken!
    Stelle dir mal ein Auge vor das versucht sich selbst anzublicken..es geht nicht.
    Aber auf irgendeine Weise ist es möglich die Erfahrung zu machen das das begrenztes sein das ganze ist und immer war.. Nur wie das geht weiß ich nicht sonst würd ich meine Zeit nicht mit diversen Übungen verschwenden^^
    Ich hoffe sehr das ich diese Erfahrung irgendwann erleben darf. Dann weiß ich sicher ob es einen Gott gibt, was der Hintergrund aller Religionen ist und was nach dem Tot passiert und ob der Buddha nun recht hat oder jemand anderes oder was auch immer.

  • Sigitta
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    • 6. Februar 2013 um 18:59
    • #45

    Denk ich auch was Onyx gesagt hat. Foren sind ja eigentlich zum diskutieren und dafür braucht man erstmal eine Basis. Worüber will man sonst reden ?
    Es ist ja kein virtuelles Klassenzimmer. Du kannst fragen welche Bücher es gibt, aber du solltest sie dann auch lesen wenn du die Inhalte diskutieren willst.

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Onyx9
    Gast
    • 6. Februar 2013 um 19:04
    • #46

    @ thigle:

    Zitat

    Eben weil ich übe, ist da aus der Praxis heraus die Bestätigung, daß dies eine Fessel ist und solche Fragen keine Rolle spielen sollten, da sie zu einer oder mehrerer dieser sechs Theorien führen

    Das sind keine Theorien, daß ist "echte" Erfahrung und Wahrnehmung und Fessel.

  • Chris27
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    • 6. Februar 2013 um 19:04
    • #47

    Ok es wurde gesagt, nach dem Tod würde das Bewusstsein erlöschen und so weiter..
    Aber wie kommt es dann, das es viele Menschen gab die erinnerungen an den Tod bzw an frühere Leben hatten?
    Es ist natürlich jetzt nur eine Teorie von mir aber kann es nicht sein, das die meisten Leute nen Black out bekommen beim sterben, weil sie einfach ein zu schwaches bewusstsein entwickelt haben?
    Das Bewusstsein kann man leicht trainieren durch ne einfach Übung. Dadurch erlebt man Nachts alles ganz klar.
    Und so wird es dann auch mit dem Tod sein. Alles eine Frage des Bewusstseins.

  • Sigitta
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    • 6. Februar 2013 um 19:12
    • #48

    Auch dafür gibt es eine App ! Nein, aber ein Buch. Die Frage ist ob du es lesen würdest. Über Bardos, Nah- und Nachtoderfahrungen unterhälst du dich am besten mit den Dzogchen-Leuten. Die sind da sehr belesen denke ich, allerdings solltest du dich auch da vorher mit den Grundlagen beschäftigen, da die Grundlagen wie der name schon sagt, dem weiteren Verstehen zu Grunde liegen.
    Immerhin fragst du noch was Buddhismus eigentlich ist, was wir glauben und wie wir meditieren und gleichzeitig bist du jetzt praktisch schon bei den 6 Yogas von Naropa.

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • thigle
    Gast
    • 7. Februar 2013 um 08:31
    • #49
    Chris27:

    Ich habe durch nachforschen folgendes herausgefunden:
    Mein Körper bin ich nicht, meine Gefühle auch nicht, nicht die Gedanken(Bilder), nicht der innere kommentator(Dialog), das gehört alles zur Identifikation der person (Ego) das was dahinter ist ist das eigentliche Wesen nähmlich das Bewusstsein, also das was alles wahrnimmt. Also der Teil der Checkt Atem lang atem kurz ihr wisst schon.
    Und dieser Teil meine ich vergeht nicht nach dem Tod.


    Das ist Neti-Neti und keine buddhistische Praxis - aus gutem Grunde.

  • Cynderio
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    • 27. März 2013 um 17:29
    • #50

    Chris27
    Nachdem ich nun diesen Thread durchgelesen habe, entsteht bei mir der Eindruck, du möchtest Buddhismus mit allem Zipp und Zapp und zwar auf der Überholspur.
    Hhhmmm. Ich bin Anfänger und habe dich vielleicht auch nicht richtig verstanden.

    Ich halte mich an Zazen (was wirklich überhaupt nichts mit Konzentration zu tun hat) und lese gerne Kodo Sawaki oder andere Zen-Meister-Schriften. Obwohl es zu Zen nicht viel zu schreiben gibt. Wie Herr Sawaki schrieb, ist Zen (mein Weg des Buddhismus') eine Erfahrung, die man ein ganzes Leben lang macht. Wie lang das ist, ist eigentlich völlig egal. Ich versuche jeden Tag Achtsam zu sein und zu genießen und zwar in Maßen. Und wenn ich eines Tages sterbe, dann ist das eben so. Da ich mich von meinem Körper löse und auch keine Erinnerungen in das nächste Leben mitnehmen kann, ist es absolut egal, wieviel ich in diesem Leben erreicht oder getan habe. Alles beginnt von vorn bis zur Erleuchtung. Ich kann mir also Zeit lassen und mich um meine Familie und Mitmenschen kümmern. So habe ich Herrn Sawaki jedenfalls verstanden.
    Und Zazen ist für mich auch eine körperliche Angelegenheit. Ich sitze eben. Punkt. Das Hirn hat da ziemlich wenig zu tun, es plätschert vor sich hin.

    Ich wünsche dir Glück bei der Suche nach der richtigen Buddhismus-Schule. Vielleicht ist weniger manchmal mehr. Denk mal drüber nach. Das ist nur meine laienhafte Meinung.

    Grüße, Cynderio

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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