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Scharfer Verstand

  • Onyx9
  • 16. Januar 2013 um 09:00
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 09:00
    • #1

    Nicht zuletzt wird dann die Ich-zentrierte Selbstinszenierung oder eigene narzisstische Überhöhung völlig ausgeschaltet. Gerade Menschen mit einem scharfen Verstand und einem hervorragenden Gedächtnis für die Lehren und Kommentare geraten in Gefahr, einer Selbstüberschätzung ( * ) zu erliegen. Dadurch wird der direkte Zugang zur Wirklichkeit, die jenseits von analytischer Kompetenz und ausgefeiltem Reflexionsvermögen existiert, versperrt.

    ( * ) die Vergegenwärtigung ( Sati ) zu verlieren
    als Vorbedingung für Sammlung & Versenkung ( m.M.)

    Im Augenblick der Einheit mit der Wirklichkeit ( * ) spielen gedankliche Analyse und Reflektieren ohnehin keine Rolle, da sie nur vor oder nach dem Augenblick des Geschehens wirksam werden können.

    (*) Erwachen, blitzartig oder nach und nach ( m.M.)

    http://yudoblog-b.blogspot.de/

  • Elliot
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    • 16. Januar 2013 um 09:59
    • #2
    Onyx9:

    Im Augenblick der Einheit mit der Wirklichkeit ( * )


    Was ist das denn?

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Aiko
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 10:26
    • #3
    Elliot:
    Onyx9:

    Im Augenblick der Einheit mit der Wirklichkeit ( * )


    Was ist das denn?

    Viele Grüße
    Elliot

    Eitles Gerede.

  • Onyx9
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 13:08
    • #4

    Er kommentiert eine Geschichte, andere kommentieren sogar Fragen.

  • Aiko
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 14:19
    • #5
    Onyx9:

    Er kommentiert eine Geschichte, andere kommentieren sogar Fragen.

    Ja, ich habe das gelesen. Er kommentiert eine Erleuchtung. Er malt auch Reiskuchenbilder. Ich weiß auch nicht, wieso er da Isan Reiyu als Dai-i bezeichnet, außer dass Isan eben als Großes I ( Dai -i ) bezeichnet worden ist - aber die Geschichte ist natürlich in der Kommentarliteratur sehr bekannt. Es hilft ja nun auch nichts, diese Geschichte immer wieder zu erzählen und zu kommentieren. Die Frage, was dein uranfängliches Angesicht ist bevor Vater und Mutter geboren waren, die musst du beantworten, in dem Moment, in dem dir die Frage gestellt wird. Und Kyogen Chikan (shikan - einfach so) konnte eben diese Frage nicht beantworten. Das ist nicht schlimm - aber das war dann sein Koan und das hat er dann ja auch wirken lassen.
    Ich vermute mal, Herr Seggelke kann diese Frage auch nicht beantworten - aber ihm wird sie ja gar nicht gestellt und auch Nishijima dürfte ihm diese Frage nie gestellt haben. Also schwafelt er so herum, vom Großen I ...... einfach so.

  • Onyx9
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 19:04
    • #6
    Zitat

    Er kommentiert eine Erleuchtung

    Nuja, er kommentiert hauptsächlich ein Hindernis. Das der persönlichen Meinungen und Ansichten.
    Es geht mir hier auch nicht um Werbung für eine Person, sondern einfach um die o.g. Zeilen.
    Wem es nützlich ist, bitte. Wem es unnütz ist, auch gut.

  • Elliot
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    • 16. Januar 2013 um 21:22
    • #7

    "Einheit mit der Wirklichkeit" ... hört sich nach Advaita-Vedanta an:

    Zitat

    ... Schließlich, im forgeschrittensten Zustand, Nirvikalpa Samadhi, erkenne sich die Seele mit dem Geist als eins. Das Ich-Bewusstsein, das Seelenbewusstsein sowie der Geistozean werden alle als zusammen existierend erkannt. In Nirvikalpa sei sich die Seele gleichzeitig des Geistes im Inneren und der äußeren Welt bewusst. ... (http://de.wikipedia.org/wiki/Samadhi#Stufen_des_Samadhi)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Aiko
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 21:52
    • #8
    Onyx9:
    Zitat

    Er kommentiert eine Erleuchtung

    Nuja, er kommentiert hauptsächlich ein Hindernis. Das der persönlichen Meinungen und Ansichten.
    Es geht mir hier auch nicht um Werbung für eine Person, sondern einfach um die o.g. Zeilen.
    Wem es nützlich ist, bitte. Wem es unnütz ist, auch gut.

    Er schreibt -

    Zitat

    Gerade Menschen mit einem scharfen Verstand und einem hervorragenden Gedächtnis für die Lehren und Kommentare geraten in Gefahr, einer Selbstüberschätzung ( * ) zu erliegen. Dadurch wird der direkte Zugang zur Wirklichkeit, die jenseits von analytischer Kompetenz und ausgefeiltem Reflexionsvermögen existiert, versperrt.

    Wenn das mal keine Selbstbeschreibung ist.

  • Onyx9
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 22:49
    • #9

    In Griechenland konnte ich oft Männer beobachten, die
    mit ihren Schrotflinten jedes Tier zu abzuknallen versuchten,
    das sie aufspüren konnten. Aus Fatalismus oder weil sie es gern knallen hören
    oder einfach aus Langweile.

  • Onyx9
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 22:52
    • #10
    Elliot:

    "Einheit mit der Wirklichkeit" ... hört sich nach Advaita-Vedanta an:

    Von Seele ist keine Rede.
    Das ist eine Art der Zen-Sprache.
    Und das weißt Du.

    Viele Grüße
    Onyx

  • SpringMode5708
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 23:30
    • #11

  • Onyx9
    Gast
    • 16. Januar 2013 um 23:33
    • #12

    :lol: Yupp ! Dat is it ! Manie. :grinsen:

  • Elliot
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    • 17. Januar 2013 um 08:48
    • #13
    Onyx9:

    Von Seele ist keine Rede. Das ist eine Art der Zen-Sprache. Und das weißt Du.


    Mit Zen-Sprache bin ich nicht vertraut. Und was dort als "Wirklichkeit" bezeichnet wird und wer sich wie damit vereinigt, ist mir auch nicht klar. Es erinnert mich nur ein wenig an diese "Warnung":

    Zitat

    "Der Tathāgata, ihr Bhikkhus, versteht dies so: 'Jener gute Mönch oder Brahmane betrachtet sich mit dem Loslassen von Ansichten über die Vergangenheit und die Zukunft und durch völliges Fehlen von Entschluß zu den Fesseln sinnlichen Erlebens und mit Überschreitung der Verzückung der Abgeschiedenheit, des überirdischen Glücks und weder-schmerzhaften-noch-angenehmen Gefühls folgendermaßen:

    'Ich bin im Frieden, ich habe Nibbāna erlangt, ich bin ohne Anhaften [13].'

    Gewiß macht dieser Ehrwürdige den Weg der auf Nibbāna ausgerichtet ist, geltend. Und dennoch haftet dieser gute Mönch oder Brahmane immer noch an, er haftet entweder an einer Ansicht über die Vergangenheit oder an einer Ansicht über die Zukunft oder an einer Fessel sinnlichen Erlebens oder an der Verzückung der Abgeschiedenheit oder an überirdischem Glück oder an weder-schmerzhaftem-noch-angenehmem Gefühl. Und wenn dieser Ehrwürdige sich folgendermaßen betrachtet: 'Ich bin im Frieden, ich habe Nibbāna erlangt, ich bin ohne Anhaften', dann wird auch das als Anhaften seitens dieses guten Mönches oder Brahmanen verkündet.

    Jenes [jegliche "Wirklichkeit"] ist gestaltet und grob, aber es gibt ein Aufhören der Gestaltungen. Weil der Tathāgata weiß, 'es gibt dies', und weil er sieht, wie man jenem entkommt, hat er jenes überschritten." (MN 102)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Onyx9
    Gast
    • 17. Januar 2013 um 09:17
    • #14

    Weißt Du,Elliot,
    wenn Du damit nicht vertraut bist kannst du es nicht abgleichen.
    Ich kann dir natürlich Deine Gewarntheit nicht nehmen,
    die ja bei Theravada-Leuten immer wieder schwer
    durchschlägt, zu schwer, zu vereinnahmend, zu abrenzend.
    Ganz abgesehen davon, daß diese Art Sprache immer auch als
    "weltliche " Behelfssprache gesehen werden muß,kriegt man erst mit der Zeit
    ein Gespür davon, wer Ahnung haben könnte. Es ist aber nicht klug
    Zen-Sachen abzubügeln und in eine Schublade zu stecken. Es ist
    nicht von Nutzen. Und glaub mir, es ist auch nicht notwendig ;)

  • Aiko
    Gast
    • 17. Januar 2013 um 09:27
    • #15
    Elliot:
    Onyx9:

    Von Seele ist keine Rede. Das ist eine Art der Zen-Sprache. Und das weißt Du.


    Mit Zen-Sprache bin ich nicht vertraut. Und was dort als "Wirklichkeit" bezeichnet wird und wer sich wie damit vereinigt, ist mir auch nicht klar. Es erinnert mich nur ein wenig an diese "Warnung":


    Die Zen-Sprache war chinesisch oder japanisch und ebenso wie die Übersetzungen des Pali-Kanon sind die Übertragungen ins Deutsche problematisch. Aber so etwas wie Zen-Sprache gibt es gar nicht. Es gibt Begriffe, die aus der Tradition des Zen in China und Japan sich erklären und deren Bedeutung man erst kennen lernen sollte, bevor man sie verwendet. So entsteht dann Zen-Sprech - .

    Zitat
    Zitat

    "Der Tathāgata, ihr Bhikkhus, versteht dies so: 'Jener gute Mönch oder Brahmane betrachtet sich mit dem Loslassen von Ansichten über die Vergangenheit und die Zukunft und durch völliges Fehlen von Entschluß zu den Fesseln sinnlichen Erlebens und mit Überschreitung der Verzückung der Abgeschiedenheit, des überirdischen Glücks und weder-schmerzhaften-noch-angenehmen Gefühls folgendermaßen:

    'Ich bin im Frieden, ich habe Nibbāna erlangt, ich bin ohne Anhaften [13].'

    Gewiß macht dieser Ehrwürdige den Weg der auf Nibbāna ausgerichtet ist, geltend. Und dennoch haftet dieser gute Mönch oder Brahmane immer noch an, er haftet entweder an einer Ansicht über die Vergangenheit oder an einer Ansicht über die Zukunft oder an einer Fessel sinnlichen Erlebens oder an der Verzückung der Abgeschiedenheit oder an überirdischem Glück oder an weder-schmerzhaftem-noch-angenehmem Gefühl. Und wenn dieser Ehrwürdige sich folgendermaßen betrachtet: 'Ich bin im Frieden, ich habe Nibbāna erlangt, ich bin ohne Anhaften', dann wird auch das als Anhaften seitens dieses guten Mönches oder Brahmanen verkündet.

    Jenes [jegliche "Wirklichkeit"] ist gestaltet und grob, aber es gibt ein Aufhören der Gestaltungen. Weil der Tathāgata weiß, 'es gibt dies', und weil er sieht, wie man jenem entkommt, hat er jenes überschritten." (MN 102)


    Viele Grüße
    Elliot

    Genau. Das ist es.

  • thigle
    Gast
    • 17. Januar 2013 um 10:44
    • #16
    Onyx9:


    Ganz abgesehen davon, daß diese Art Sprache immer auch als
    "weltliche " Behelfssprache gesehen werden muß,kriegt man erst mit der Zeit
    ein Gespür davon, wer Ahnung haben könnte.

    "Weiß du Onyx9",
    manchmal macht man sich auch nur vor, man hätte ein Gespür,
    manchmal macht man sich auch nur vor, man hätte Menschenkenntnis,
    und so kann man natürlich leicht auch einem Seggelke auf den Leim gehen,
    wodurch u.a. wieder klar wurde, daß da kein Gespür ist, sondern
    pure selbstbezogene Subjektivität- wie bei Seggelke. Oder voom.
    Gleich und Gleich gesellt sich gern.
    Das kommt dabei heraus, bei kaltschnäuzig-manischem Kaffee & Kuchen Dharma,
    wie er u.a. in diesem Thread seinen weiteren Ausdruck gegenüber 'erbreich' fand.

  • Onyx9
    Gast
    • 17. Januar 2013 um 17:40
    • #17

    Ich geh niemandem auf den Leim,
    ich zitiere, was ich gut ausgedrückt finde
    unabhängig vom Background.

    Für mich persönlich gibt es eine Zen-Sprache,
    da sich bestimmte Begriffe wiederholen. Ob das nun immer
    1 zu 1 übersetzt wurde, was meiner Meinung nach oft
    garnicht geht, steht auf einem anderen Blatt.
    Solange ich die Ausdrücke für mich einordnen kann,
    spielt das für mich keine Rolle.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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