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Erleuchtung

  • Siduchna
  • 13. Januar 2013 um 07:31
  • Zum letzten Beitrag
  • Siduchna
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    • 13. Januar 2013 um 07:31
    • #1

    Wie lässt sich ein erleuchteter Zustand mit dem dualistischen Sein vereinbaren?

  • accinca
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    • 13. Januar 2013 um 11:48
    • #2
    Siduchna:

    Wie lässt sich ein erleuchteter Zustand mit dem dualistischen Sein vereinbaren?


    "Wie lässt sich das Erlöschen des Begehrens mit dem Da-Sein vereinbaren?"
    Warum sollte es das - ein Begehren nach Dasein oder Nichtsein besteht ja dann nicht mehr.

  • Geronimo
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    • 13. Januar 2013 um 15:18
    • #3

    Früher war ich auch wirklich Fan von allem was mit Erleuchtung zu tun hat, aber heute sehe ich das doch wesentlich gelassener.

    Man kann das Feld nur so gut bestellen wie möglich, den Rest erledigt das Wetter.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • SpringMode5708
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    • 13. Januar 2013 um 15:38
    • #4

    Ein Erwachter ist wie jeder Sterbliche an die Bedingtheit (des dualistischen Daseins) gebunden.
    'Lediglich' der Geist ist und bleibt frei von leiderzeugendem Verlangen.

    Einmal editiert, zuletzt von SpringMode5708 (13. Januar 2013 um 16:09)

  • nibbuti
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    • 13. Januar 2013 um 15:56
    • #5
    Siduchna:

    Wie lässt sich ein erleuchteter Zustand mit dem dualistischen Sein vereinbaren?


    Hi & willkommen Siduchna

    Was genau meinst du denn mit "erleuchteter Zustand" und "dualistischem Sein"? Kennst du beides aus eigener Erfahrung?

    Oder meinst du eher wie sich die Vorstellungen davon vereinbaren ließen? ;)

    Folgende zwei Bücher sind empfehlenswert bzw. werden einige Fragen solcher Art beantworten:

    Dhamma-Prinzipien für kluge Leute

    Zwei Arten der Sprache

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Siduchna
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    • 13. Januar 2013 um 16:56
    • #6

    Danke nibbuti

    Nach dem Nirvana hatte ich gesucht...

  • Matthias65
    Gast
    • 13. Januar 2013 um 18:34
    • #7

    Hallo nibbuti, habe eben "zwei Arten der Sprache" angelesen, ich fand es genial wie der Autor hier unterschieden hat zwischen Umgangssprache und Dharmasprache. Es war mir selbst gar nicht klar, dass ich manchmal beide Sprachen unbewußt vermische. Vielen Dank für den Link ! Es lohnt sich, den Beitrag zu lesen.

    LG
    Matthias

  • SpringMode5708
    Gast
    • 13. Januar 2013 um 20:04
    • #8

    Elliot zum Thema:
    "Ich kann dieses Zitat bzw. seine Übersetzung nicht nachvollziehen und halte daher die Idee einer speziellen "Dhamma-Sprache" für seine Privaterfindung."

  • nibbuti
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    • 13. Januar 2013 um 20:27
    • #9
    Mirco:

    Elliot zum Thema:
    "Ich kann dieses Zitat bzw. seine Übersetzung nicht nachvollziehen und halte dar die Idee einer speziellen "Dhamma-Sprache" für seine Privaterfindung."

    Dann müsst ihr noch daran arbeiten. :)

    Die konventionelle Gesetzmäßigkeit (loka dhamma) wie Ethik, die zwar gültig ist, aber nicht zur Befreiung führt, sollte ein Schüler des Buddha vom transzendierenden (lokuttara) bwz edlen Dhamma unterscheiden können.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • nibbuti
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    • 13. Januar 2013 um 20:28
    • #10
    Siduchna:

    Danke nibbuti

    Nach dem Nirvana hatte ich gesucht...


    Bitte. Viel Erfolg auf der Suche.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • nibbuti
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    • 13. Januar 2013 um 20:33
    • #11
    Matthias65:

    Hallo nibbuti, habe eben "zwei Arten der Sprache" angelesen, ich fand es genial wie der Autor hier unterschieden hat zwischen Umgangssprache und Dharmasprache. Es war mir selbst gar nicht klar, dass ich manchmal beide Sprachen unbewußt vermische. Vielen Dank für den Link ! Es lohnt sich, den Beitrag zu lesen.


    Bitte Matthias. Empfehlenswert für die, die den großen Sprung wagen wollen ist auch Das Buddhistische ABC.

    _()_

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  • SpringMode5708
    Gast
    • 13. Januar 2013 um 22:39
    • #12
    nibbuti:

    Daß jemand die Buddhalehre kennt heißt nicht dass er es auch verstanden hat. Die Konventionen (loka dhamma) sind gültig für das Zusammenleben in der Welt (loka), führen aber nicht zur Befreiung. Ein Schüler des Buddha sollte das vom transzendierenden (lokuttara) bzw. edlen (ariya) Dhamma unterscheiden können


    Ich muß eingestehen, ich habe nur aus Langeweile eingeworfen.
    Das Thema hat gerade garnichts mit mir zu tun. Wollte bloß, das was los ist.
    Verzeihung.

    Gruß (:

  • Onyx9
    Gast
    • 14. Januar 2013 um 01:06
    • #13
    nibbuti:
    Mirco:

    Elliot zum Thema:
    "Ich kann dieses Zitat bzw. seine Übersetzung nicht nachvollziehen und halte dar die Idee einer speziellen "Dhamma-Sprache" für seine Privaterfindung."

    Dann müsst ihr noch daran arbeiten. :)

    Die konventionelle Gesetzmäßigkeit (loka dhamma) wie Ethik, die zwar gültig ist, aber nicht zur Befreiung führt, sollte ein Schüler des Buddha vom transzendierenden (lokuttara) bwz edlen Dhamma unterscheiden können.

    Was nicht heißt, das er diese Gesetzmäßigkeit der Ethik ausklammern könnte.
    Moral dagegen kann man guten Gewissens ad absurdum schreiben.

  • nibbuti
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    • 14. Januar 2013 um 01:30
    • #14
    Onyx9:

    Was nicht heißt, das er diese Gesetzmäßigkeit der Ethik ausklammern könnte.
    Moral dagegen kann man guten Gewissens ad absurdum schreiben.


    Das heißt es nicht.

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Onyx9
    Gast
    • 14. Januar 2013 um 08:01
    • #15

    Nicht, daß ich unmoralisch wäre , aber moralische Handlungen ohne Ethik
    kann man vergessen. Deswegen kann man auch gleich sagen, daß nur Ethik wichtig ist.
    Im Iran hängen sie Homosexuelle auf, bei den Russen schicken sie Kirchenkritiker ins Gulag
    und nicht wenige tun in der Öffentlichkeit obermoralisch, privat oder heimlich lassen sie die Sau raus.
    Moral allein trägt nicht.

  • brigittefoe
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    • 14. Januar 2013 um 09:31
    • #16
    Onyx9:

    Nicht, daß ich unmoralisch wäre , aber moralische Handlungen ohne Ethik
    kann man vergessen. Deswegen kann man auch gleich sagen, daß nur Ethik wichtig ist.
    Im Iran hängen sie Homosexuelle auf, bei den Russen schicken sie Kirchenkritiker ins Gulag
    und nicht wenige tun in der Öffentlichkeit obermoralisch, privat oder heimlich lassen sie die Sau raus.
    Moral allein trägt nicht.

    8)
    :lol:

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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