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Buddhismus und Meditation

  • Tian Tan
  • 4. Januar 2013 um 11:54
  • Zum letzten Beitrag
  • Tian Tan
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    • 4. Januar 2013 um 11:54
    • #1

    Hallo!

    Sagt mal, wie steht Ihr eigentlich zum Thema Meditation bezüglich des Buddhismus?
    Ich meine, für mich als Neuling gilt es erst mal mich mit der Religion auseinanderzusetzen um sozusagen zu mir selbst zu finden.
    Seit nun mehr einem halben Jahr besitze ich auch ein Meditationskissen und mache 3 mal pro Woche Meditationsübungen.
    Wie seht Ihr das? Meditiert Ihr auch?

    天壇大佛

  • Matthias65
    Gast
    • 4. Januar 2013 um 12:17
    • #2

    Hallo Tian Tan, manche meinen Buddhismus sei keine Religion sondern eine Philosophie. Ja - ich meditiere auch auf einem Meditationskissen, darüber hinaus im Alltag oder ich mache Gehmeditation. Am schönsten finde ich das Meditieren in einer (buddhistischen) Gemeinschaft.
    LG
    Matthias

  • Turmalin 1
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    • 4. Januar 2013 um 12:28
    • #3

    zu Meditieren finde ich das Wichtigste. Weil man das selbst machen kann. Wenn du über Religion nachdenkst, dann machst du das mit dem normalen untrainierten Geist. Der hat dann eine Neigung, eben viel zu denken, auch zu urteilen, zu Grübeln...in der Gedankenruhe zeigt sich die Wahrheit. Und die Gedankenruhe muss man trainieren.

  • Tian Tan
    Themenautor
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    • 4. Januar 2013 um 14:36
    • #4

    Genau aus diesem Grund meditiere ich auch. Es geht mir darum die Gedanken frei zu bekommen so dass ich "Platz" für etwas neues habe, bzw. mich auf neues einlassen zu können.

    天壇大佛

  • dhammacakkhu
    Gast
    • 6. Januar 2013 um 22:45
    • #5

    Meditation finde ich wichtig, um zu sehen, wie begrenzt der normale Alltagsblick ist. Normalerweise funtioniere ich einfach, mehr oder wenig automatisch wie ein Roboter nach abgespeicherten Programmen. Das ist für den Alltag ja auch effizient, aber zur Selbsterkenntnis führt das nicht. Meditation öffnet ungeahnte geistige Räume und lässt die Welt in neuem Licht erscheinen. Die Aufmekrsamkeit ist nicht mehr auf die Banane oben auf dem Baum gerichtet und auf die Frage wie ich alter Menschenaffe diese ergattern kann (Arbeitsalltag z.B.), sondern der Geist selbst und dessen Gesetzmäßigkeit werden erforscht. Der Blick wendet sich um 180 Grad.
    Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Meditation allein schon weit besser ist als ein Leben ohne Meditation, aber als ich dann noch angefangen habe die sila (Tugenden, ethische Fähigkeiten) zu kultivieren ging es mit der Medition in ungeahnte Tiefen. Somit denke ich, dass nur Meditation allein zu wenig ist. Noch schlimmer finde ich allerdings die Lehre als Philosophie aufzufassen, da es nicht um Gedankenarbeit geht, sondern um Befreiung, höheres Wohl, mehr Zufriedenheit usw.

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 7. Januar 2013 um 14:27
    • #6
    dhammacakkhu:

    Meditation finde ich wichtig, um zu sehen, wie begrenzt der normale Alltagsblick ist. Normalerweise funtioniere ich einfach, mehr oder wenig automatisch wie ein Roboter nach abgespeicherten Programmen. Das ist für den Alltag ja auch effizient, aber zur Selbsterkenntnis führt das nicht. Meditation öffnet ungeahnte geistige Räume und lässt die Welt in neuem Licht erscheinen. Die Aufmekrsamkeit ist nicht mehr auf die Banane oben auf dem Baum gerichtet und auf die Frage wie ich alter Menschenaffe diese ergattern kann (Arbeitsalltag z.B.), sondern der Geist selbst und dessen Gesetzmäßigkeit werden erforscht. Der Blick wendet sich um 180 Grad.
    Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Meditation allein schon weit besser ist als ein Leben ohne Meditation, aber als ich dann noch angefangen habe die sila (Tugenden, ethische Fähigkeiten) zu kultivieren ging es mit der Medition in ungeahnte Tiefen. Somit denke ich, dass nur Meditation allein zu wenig ist. Noch schlimmer finde ich allerdings die Lehre als Philosophie aufzufassen, da es nicht um Gedankenarbeit geht, sondern um Befreiung, höheres Wohl, mehr Zufriedenheit usw.


    Philosophie ist sehr weitreichend, aber viele Philosophen hatten auch diese Dinge als Ziel und hatten auch ihre Wege dorthin. Und bei einigen ähnelt vieles dem Buddhismus.
    Philosophie ist die Suche nach Wahrheit. Genau das tat Buddha auch (bis er sie entdeckte). Die Dinge so sehen wie sind (also in Wahrheit sind).

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • dhammacakkhu
    Gast
    • 7. Januar 2013 um 18:40
    • #7

    @ Maybe Buddha
    Danke für deine Erklärung. Da gebe ich dir Recht. Philosphie im eigentlichen Sinne als Liebe (Liebe !!!) zur Weisheit ist etwas sehr hohes und schönes und möchte und will auch gelebt werden (Sokrates als Beispiel). Ich meinte also eher das trockene, rein intellektuelle Gedankenspiel nach dem Motto: Womit kann ich gedanklich jonglieren, spielen, beeindrucken. Dafür kann die Philosophie natürlich nichts.Also: Ein Hoch auf die Liebe zur Weisheit, zur Suche nach der Befreiung.

  • Max Schenzle
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    • 20. Januar 2013 um 18:33
    • #8

    Hallo,
    dieSache mit der Mediation ist durcaus festgelegt, mit dem 8fachen Pfad, oder die Vier Pfeilern der Einsicht.
    Die Lehre des Erhabenen ist eine Religion, da sie ein Diesseits, Jenseits und Brahma enthält. Es gibt sogar einen Teufel.
    Natürlich würden die Theravadas bestreiten. ein Blick in den Dighanikayo könnte Ihnen ja die Augen öffnen.
    die Anweisunen für die Umgebung bei Meditationen sind vor allem nicht auf Massenmeditationen ausgelegt sondern jeder für sich allein und bitte ja keine Störung durch was auch immer.

    anando

  • crazy-dragon
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    • 20. Januar 2013 um 19:23
    • #9
    Tian Tan:


    Seit nun mehr einem halben Jahr besitze ich auch ein Meditationskissen und mache 3 mal pro Woche Meditationsübungen.

    Wow, nein so ein schönes Bio-Kissen...Und Du meditierst noch dazu da drauf? Wäre ich jetzt nie drauf gekommen. Ich habe ein konventionelles Kissen, weil man damals Bio noch nicht kannte- und das hält bis heute. Und da sitze ich drauf, genau. Und?

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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