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Advaita Vedanta & Buddhismus

  • Onda
  • 1. Januar 2013 um 15:03
  • Zum letzten Beitrag
  • thigle
    Gast
    • 3. Januar 2013 um 00:06
    • #26
    raterZ:

    vielleicht ist das ja das höhere selbst das nicht-selbst ;)

    Letztendlich kann auch ein sogenanntes "Höheres Selbst" natürlich nur Nicht-Selbst sein, das ist wohl richtig ;). Kann Brahman immer noch Buddhist werden? Trotz allem gilt denke ich vorerst im Kontext der konkreten Übung: "Im leeren Dahinter", ist nicht "kein Dahinter".

    Gute Nacht

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    Raphy
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    • 3. Januar 2013 um 00:27
    • #27
    peeter:

    YEPP Ralphy

    Worte benötigen Gedankengänge, sonst ist da nichts, was in Worte zu fassen ist .
    Worte und Sätze beinhalten Meinungen und wenn es nur um das Wetter dabei geht .
    Und du siehst besonders hier, wie wichtig doch Worte immer wieder sind, obwohl doch ....
    alles leer ist etc .. was denn wollen wir denn da noch begreifen .. ?
    Worte sind Krücken, die können ab und an und öfters entzücken :)
    Klar..wir benutzen sie zur Verständigung und um Aussagen zu machen etc .... aber .. ...
    irgendwann gehen uns die Worte aus ... dann suchen wir verkrampft nach Umschreibungen etc ...

    Alles anzeigen

    Hallo peeter,

    danke dir.
    Ich werde übrigens ohne "l" geschrieben, aber kein Problem. :)

    Liebe Grüße

  • Mabuttar
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    • 3. Januar 2013 um 09:54
    • #28

    Brahman stand ja ursprünglich bei den Yogis für so etwas wie "Weite".

    Hatte gestern in der Meditation auf den Körper, meinen Körper erspürt und damit die Grenze zwischen Körper und Nichts/Unendlichkeit gespürt. Wenn nun das Körpergefühl verschwindet bleibt die Raumunendlichkeit. Ich weiß nicht ob das jetzt genau das Jhana der Raumunendlichkeit war aber so in etwa stell ich mir das vor und das war schon recht beeindruckend.

    Aus buddhistischer Sicht sollte aber die Wahrnehmung der Unendlichkeit nicht als Selbst oder Mein aufgefasst werden, kann aber als Weite oder dann eben Brahman genannt werden. Es muss halt geklärt sein, was sich hinter den Begriffen wirklich verbirgt.

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • mukti
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    • 3. Januar 2013 um 19:36
    • #29

    Atman ist das Selbst, Brahman das Allumfassende. Advaita oder Nichtdualität bedeutet dass Atman und Brahman eins sind. Empfehle zu dieser Thematik Shankarakcarya http://de.wikipedia.org/wiki/Shankara.

    Gruß, mukti

    Mit Metta, mukti.


  • Mabuttar
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    • 3. Januar 2013 um 21:25
    • #30

    Also in der reinen Nondualität oder nondualen Erfahrung gibt es auch kein atta.

    Weitere Übereinstimmungen:
    Alle höheren Jhanas sind nonduale Erfahrungen:

    - Raumunendlichkeit
    - Bewusstseinsunendlichkeit
    - Nichtsheit
    - Weder Wahrnehmung noch Nicht-Wahrnehmung
    - Auflösung der Wahrnehmung

    Unendlichkeit kommt einer Allumfassendheit = Brahman doch schon sehr nahe.
    Und darum glaube ich kennen viele/alle meditativen Schulen Nondualität, selbst Buddha beschrieb sie ja in seinen (D)jhana(s) und bei Buddhas Tod soll er ja nochmal alle durchgemacht haben bevor er starb (was natürlich schwer zu beweisen ist :doubt: )

    Nibbana:..Befreit von der Zuordnung durch Form, Vaccha, ist der Tathagata tief, grenzenlos, hart auszuloten, wie die See. 'Wiedererscheinen', ist nicht anwendbar. 'Nicht wiedererscheinen',ist nicht anwendbar... MN72 (http://zugangzureinsicht.org/)

  • pali
    Gast
    • 7. Januar 2013 um 06:57
    • #31

    Nach vielen Diskussionen mit verschiedenen Advaitis sehe ich mehr und mehr das Advaita nicht über die Grenzen eines (Retorischen) Konzept hinausgeht

  • dhammacakkhu
    Gast
    • 7. Januar 2013 um 18:26
    • #32

    Wenn ich Ramana Maharishi lese, dann finde ich eine Übereinstimmung mit der buddhistischen Lehre nach der anderen. Die Begrifflichkeiten unterscheiden sich in einem zentralen Punkt: Buddha redet vom Nirvana und Ramana Maharishi vom Selbst. Aber wie beide davon reden ist gleich: Beides als unpersönlich, auch wenn wir mit dem Begriff Selbst meist etws anderes assoziieren.

  • mukti
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    • 7. Januar 2013 um 21:16
    • #33
    pali:

    Nach vielen Diskussionen mit verschiedenen Advaitis sehe ich mehr und mehr das Advaita nicht über die Grenzen eines (Retorischen) Konzept hinausgeht

    Vielleicht bist du ja an die Falschen geraten. Im ursprünglichen Advaita-Vedanta Orden den Shankaracarya gegründet hat, ist eine ähnlich strikt geregelte mönchische Lebensweise wie im Buddhaorden.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    • 7. Januar 2013 um 21:21
    • #34
    dhammacakkhu:

    Wenn ich Ramana Maharishi lese, dann finde ich eine Übereinstimmung mit der buddhistischen Lehre nach der anderen. Die Begrifflichkeiten unterscheiden sich in einem zentralen Punkt: Buddha redet vom Nirvana und Ramana Maharishi vom Selbst. Aber wie beide davon reden ist gleich: Beides als unpersönlich, auch wenn wir mit dem Begriff Selbst meist etws anderes assoziieren.

    Ja es ist ähnlich. Ich vermute aber, dass Advaita eine höhere Versenkungsstufe ist, Bewusstseinsunendlichkeit vielleicht, nicht Nibbana.

    Mit Metta, mukti.


  • thigle
    Gast
    • 8. Januar 2013 um 19:42
    • #35
    dhammacakkhu:

    Wenn ich Ramana Maharishi lese, dann finde ich eine Übereinstimmung mit der buddhistischen Lehre nach der anderen.

    Ich denke, es gibt überhaupt keine. Auch Ramanas 'Wer bin ich' führt zu diesem scheinbar 'leeren Dahinter', was 'Selbst' genannt wird oder Gott oder was nicht noch alles. Es ist nichts weiter als eine höchst ausgeprägte 'spirituelle Selbstbezogenheit'. 'Zum göttlichen' hin aufgeblähter Narzismus', das genau Gegenteil von Buddhas Lehre.

    Zitat

    "Nach diesen Worten sagte ich zu Māra, dem Bösen: 'Ich erkenne dich, Böser. Glaube nicht: >Er erkennt mich nicht.< Du bist Māra, Böser, und der Brahmā und die Versammlung des Brahmā und die Mitglieder der Versammlung des Brahmā sind dir alle in die Hände gefallen, sie sind alle in deinen Bann geraten. Böser, du glaubst: >Auch dieser da ist mir in die Hände gefallen, ist in meinen Bann geraten.< Aber ich bin dir nicht in die Hände gefallen, Böser, ich bin nicht in deinen Bann geraten.'" (MN49)

  • mukti
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    • 8. Januar 2013 um 20:24
    • #36

    Naja, "neti neti" bedeutet eben nicht dies nicht das - also dass nichts außerhalb oder innerhalb des Körpers und des Geistes ein "Ich" ist oder "Mein", das ist schon auch buddhistisch. Nur sind diese Yogis halt nicht bis zur allerletzten Stufe gegangen nehme ich an, aber es sind schon sehr hohe Verwirklichungen, wie auch bei Ramana Mahrshi.

    Mit Metta, mukti.


  • thigle
    Gast
    • 8. Januar 2013 um 21:02
    • #37
    mukti:

    Naja, "neti neti" bedeutet eben nicht dies nicht das - also dass nichts außerhalb oder innerhalb des Körpers und des Geistes ein "Ich" ist oder "Mein", das ist schon auch buddhistisch.

    Wie bereits hier oder hier oder hier erwähnt mukti, findet sich in der konkreten Praxis ein bedeutender Unterschied, wenn nicht sogar das genau Gegenteil. Ausserdem: Über Neti-Neti oder R. Maharshis 'Vichara' gibt es kein 'Weiterkommen' mehr, es bleibt auf diesem Wege diese 'tiefere Identifizierung mit atta', und das ist das konkrete Problem dabei, und auch der konkrete Unterschied zur buddhistischen Praxis.

  • mukti
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    • 9. Januar 2013 um 19:01
    • #38
    atta-Höhle:
    mukti:

    Naja, "neti neti" bedeutet eben nicht dies nicht das - also dass nichts außerhalb oder innerhalb des Körpers und des Geistes ein "Ich" ist oder "Mein", das ist schon auch buddhistisch.

    Wie bereits hier oder hier oder hier erwähnt mukti, findet sich in der konkreten Praxis ein bedeutender Unterschied, wenn nicht sogar das genau Gegenteil. Ausserdem: Über Neti-Neti oder R. Maharshis 'Vichara' gibt es kein 'Weiterkommen' mehr, es bleibt auf diesem Wege diese 'tiefere Identifizierung mit atta', und das ist das konkrete Problem dabei, und auch der konkrete Unterschied zur buddhistischen Praxis.

    Eine Identifizierung mit atta dürfte letztlich da sein, aber auf einer sehr hohen Ebene, jenseits der Sinne und der gewöhnlichen Geistesfunktionen, meiner Ansicht nach. Hab mich auch eingehend damit befasst.

    Mit Metta, mukti.


  • thigle
    Gast
    • 9. Januar 2013 um 19:15
    • #39
    mukti:
    atta-Höhle:

    Wie bereits hier oder hier oder hier erwähnt mukti, findet sich in der konkreten Praxis ein bedeutender Unterschied, wenn nicht sogar das genau Gegenteil. Ausserdem: Über Neti-Neti oder R. Maharshis 'Vichara' gibt es kein 'Weiterkommen' mehr, es bleibt auf diesem Wege diese 'tiefere Identifizierung mit atta', und das ist das konkrete Problem dabei, und auch der konkrete Unterschied zur buddhistischen Praxis.

    Eine Identifizierung mit atta dürfte letztlich da sein, aber auf einer sehr hohen Ebene [...]

    Das ist ja das Schlimme daran. Leider.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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