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Meine Welt verschwindet mit meinem Sterben

  • thigle
  • 28. Dezember 2012 um 18:47
  • Zum letzten Beitrag
  • thigle
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 18:47
    • #1

    Meine Welt verschwindet mit meinem Sterben?
    Vernichtungsglaube oder mittleren Weg

    Verhält sich hier hierbei wohl ähnlich, wenn nicht wie in dieser 'Wiedergeburtsdiskussion', in welcher Fragen gestellt werden, die bereits von einer irrigen Grundannahme ausgehen, was ja wiederum der Kern des eigentlichen Problems ist?

    Da es nicht 'meine Welt' ist, die mit 'meinem Sterben verschwindet', erübrigt sich diese Frage doch, oder nicht? Dieser Frage liegt was zugrunde? Der Glaube, da wäre irgendwas/irgendwer dahinter, 'für den' die Welt erscheint. Aber solange man aufgrund der irrigen Annahme und somit dem Glauben an 'jemanden dahinter' glaubt, 'daß meine Welt mit meinem Sterben verschwindet', wird es auch genau-so erscheinen. Dieser irrige Glaube ist jedoch nicht damit zu korrigieren, indem man einfach mal denkt, daß da z.b. kein atta zu finden wäre. Es muss eine auf konkreter Praxis begründete Realistation ebendieses hier konzeptuell ausgedrückten Fakts sein. Dann ist man - nach einem weiteren Haufen Arbeit - tatsächlich 'davon befreit'.

    Ist klar, daß diverse Vorstellungen auf diesem tief verwurzelten atta-Glauben beruhen, wird auch verstanden, warum kein ernst zu nehmender Buddhist jemals die von machen geäußerte Ansicht bestätigen wird: 'Es gibt keine Wiedergeburt'.Diverse selbst-ernannte Gegner 'der Wiedergeburt' verwechseln die Intention derer, welche solch eine Aussage immer nur nicht-bestätigen- darum ziehen sie falsche Schlüsse bezüglich dieser, und nennen sie: 'Wiedergeburtsgläubige'.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 19:00
    • #2
    Zitat

    ...und wenn ich sterbe, dann stirbt auch mein Berg Fuji mit mir,
    mein Himmel und meine Erde sterben mit mir,
    und diese Tasse Tee stirbt auch mit mir.

    Kôdô Sawaki


    ob nun Kodo Sawaki in dein bild von einem ernst zunehmenden buddhist reinpasst, weiss ich nicht, aber er hast offensichtlich gesagt.

    _()_
    .

  • malsehen
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    • 28. Dezember 2012 um 19:03
    • #3

    Könnte allerdings noch die Frage sein, ob er sein Ableben, also das mit der Kiste und den Würmern meint oder den Moment, in dem das ich stirbt…


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 19:09
    • #4
    malsehen:

    Könnte allerdings noch die Frage sein, ob er sein Ableben, also das mit der Kiste und den Würmern meint oder den Moment, in dem das ich stirbt…


    vieleicht beantwortet sich die frage von selbst wenn du mehr von ihm liest hier gibt es unter Moderne Texte einigs von ihm.

    _()_
    .

  • Syia
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    • 28. Dezember 2012 um 20:10
    • #5
    Zorița Câmpeanu:

    ...und wenn ich sterbe, dann stirbt auch mein Berg Fuji mit mir,
    mein Himmel und meine Erde sterben mit mir,
    und diese Tasse Tee stirbt auch mit mir.

    Kôdô Sawaki

    ich, mein, mir..........das sind Konzepte, Zorita.

    Warum hälst du es für so abwegig, was malsehen da zur Diskussion stellt ?

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 20:29
    • #6
    Syia:

    ich, mein, mir..........das sind Konzepte, Zorita.


    und warum meint es dir das? ist nur so ne frage, musst du nicht beantworten :)

    Syia:

    Warum hälst du es für so abwegig, was malsehen da zur Diskussion stellt ?


    wie kommst du darauf?

    Zorița Câmpeanu:

    vieleicht beantwortet sich die frage von selbst wenn du mehr von ihm liest hier gibt es unter Moderne Texte einigs von ihm.


    ich wollte ihm die gelegenheit geben die frage für sich selbst zu beantworten. es geht ja um "meine welt, deine welt" soll ich ihm meine welt aufhalsen....nicht doch

    _()_
    .

  • bel
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 20:29
    • #7
    thigle:

    Meine Welt verschwindet mit meinem Sterben
    Vernichtungsglaube oder mittleren Weg?
    Verhält sich hier hierbei wohl ähnlich, wenn nicht wie in dieser 'Wiedergeburtsdiskussion',


    Nein.

    thigle:

    in welcher Fragen gestellt werden, die bereits von einer irrigen Grundannahme ausgehen, was ja wiederum der Kern des eigentlichen Problems ist?


    In Deiner Einbildung.
    Ansonsten fürs neue Leben "gute Wünsche machen": Entweder alles unterstreichen oder alles kursiv, viel hilft bekanntlich viel.

  • Syia
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    • 28. Dezember 2012 um 20:36
    • #8
    Zorița Câmpeanu:


    und warum meint es dir das? ist nur so ne frage, musst du nicht beantworten :)

    Weil ich so praktiziere, Zorita. Konzepte wie "mein" und "dein" setzen ein "selbst" voraus.

    Zitat

    wie kommst du darauf?


    Weil du ihn aufgefordert hast die Texte zu lesen. Habe ich übrigens gerade. :D

  • bel
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 20:40
    • #9
    Syia:

    Konzepte wie "mein" und "dein" setzen ein "selbst" voraus.


    Nö

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 20:40
    • #10
    Syia:

    Weil ich so praktiziere, Zorita. Konzepte wie "mein" und "dein" setzen ein "selbst" voraus.


    und wer ist "ich" der so praktiziert ? auch ein konzept? hm.....
    .

  • Syia
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    • 28. Dezember 2012 um 20:41
    • #11
    bel:
    Syia:

    Konzepte wie "mein" und "dein" setzen ein "selbst" voraus.


    Nö

    Nö ? Was dann ?

  • bel
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 20:44
    • #12
    Syia:
    bel:


    Nö


    Nö ? Was dann ?


    Vorstellungen setzen keinerlei Entsprechungen in der Wirklichkeit außerhalb dieser Vorstellungen voraus.

  • Syia
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    • 28. Dezember 2012 um 20:45
    • #13
    Zorița Câmpeanu:
    Syia:

    Weil ich so praktiziere, Zorita. Konzepte wie "mein" und "dein" setzen ein "selbst" voraus.


    und wer ist "ich" der so praktiziert ? auch ein konzept? hm.....
    .

    ja, wenn du so willst

  • Syia
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    • 28. Dezember 2012 um 20:48
    • #14
    bel:


    Vorstellungen setzen keinerlei Entsprechungen in der Wirklichkeit außerhalb dieser Vorstellungen voraus.

    Habe ich irgendwo behauptet, dass ein Selbst nichts anderes als eine Vorstellung ist ?

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 20:48
    • #15
    Syia:

    ja, wenn du so willst


    ich will gar nix, aber wie ein konzept da sitzt und meditiert, kann ich mir trotz meiner (manchmal) blühenden fantasie, beim besten willen nicht vorstellen.
    dinge gibts...
    .

  • Syia
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    • 28. Dezember 2012 um 20:52
    • #16
    Zorița Câmpeanu:


    ich will gar nix, aber wie ein konzept da sitzt und meditiert, kann ich mir trotz meiner (manchmal) blühenden fantasie, beim besten willen nicht vorstellen.
    dinge gibts...
    .

    Wie möchtest du es denn erklärt haben, damit du es dir "vorstellen" kannst ?

    Was sitzt denn auf deinem Kissen, wenn du meditierst ?

  • bel
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 20:58
    • #17
    Syia:
    bel:


    Vorstellungen setzen keinerlei Entsprechungen in der Wirklichkeit außerhalb dieser Vorstellungen voraus.


    Habe ich irgendwo behauptet, dass ein Selbst nichts anderes als eine Vorstellung ist ?

    Ich habe verstanden, daß Du meinst, daß es ein Selbst außerhalb der Vorstellung geben müßte, weil man sich sonst keine Vorstellung/Konzepte davon machen könnte.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 21:05
    • #18
    Syia:
    Zorița Câmpeanu:


    ich will gar nix, aber wie ein konzept da sitzt und meditiert, kann ich mir trotz meiner (manchmal) blühenden fantasie, beim besten willen nicht vorstellen.
    dinge gibts...
    .

    Wie möchtest du es denn erklärt haben, damit du es dir "vorstellen" kannst ?


    ist nicht so wichtig das ich es mir vorstellen kann, es war eher eine rethorische frage.

    Zitat

    Was sitzt denn auf deinem Kissen, wenn du meditierst ?


    na ich, es sei denn ich spreche von mir in der 3. person dann ist es Zorita, oder 75kg belebtes fleisch, knochen und andere gewebe....
    .

  • malsehen
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    • 28. Dezember 2012 um 21:49
    • #19

    Zorita, ich hab auch in den Texten (quer)gelesen.
    Ich bin mir allerdings immer noch nicht sicher, ob er die Kiste oder dieses "buddhistische" ich gemeint hat.
    Das, was ich da quergelesen hat, hat mir auf die Art gefallen, die da nicht in unverständlichen Bildern spricht.
    Da dreht sich mir nämlich sonst bei dem ein oder anderen Text auch mal der Kopf.

    Man kann es sicher auf beide Arten lesen.
    Die Lesart des "da stirbt ein Mensch" lässt in uns ein verständliches Bild erscheinen. Von der unseligen Wiedergeburtsthematik mal abgesehen, ist zwar kaum einer von uns schon mal gestorben, aber doch, das Bild, was er in den Zeilen malt, ist eines, dass sich mit den Elementen, die er als Beispiel anführt für uns vorstellbar wird. Das verschwinden der anderen Dinge, die da seins sind. Große, ewige und mächtige wie ein Berg und alltägliche banale wie die Tasse.
    Und jetzt die andere Lesart: Was ist mit diesen Dingen, wenn "nur" das Ich stirbt? Vielleicht ist es eine Parabel, auf dem einen Ast das vorstellbare Bild, auf dem anderen Ast dann ein Spiegelbild, das man erst durch das Übertragen des vorstellbaren Teils erkennt.
    Kann sein.


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 28. Dezember 2012 um 22:43
    • #20

    @ Malsehen

    ich will versuchen mal laut zu denken.
    alles was ich mittels meiner sinne wahrneme, als (sinnes)erfahrung einbette, worauf ich später zurrückgreife, fürt dazu das ich mir von den dingen ein "bild" erschaffe, dies ist dann "meine welt" und nicht das "ding" an sich, die manifestation, die unabhängig von mir da ist (und da bleiben wird z.b der berg fugi), wenn ich in die kiste springe.
    was aber mit mir "verschwindet" ist das von mir erschaffene bild (meine welt...).
    sowas passiert auch zu lebzeiten wenn ich mein bild von den dingen auflöse, wenn ich die "schminke" entferne und darunter der "rohling" zum vorschein kommt.
    insofern ist es unerheblich ob tod oder lebendig :) ich denke nur das beim physischen tod das sicher ist.

    _()_
    .

  • Noreply
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    • 29. Dezember 2012 um 00:10
    • #21

    Kodo Sawaki passt nur in ein Bild und das ist so allgemein das jeder Mensch da rein passt.
    Er war ein Mensch und mehr oder weniger wollte und konnte er nicht sein.
    Den bekommt ihr nicht in eine eurer Schachteln, der wehrt sich nicht, der ist einfach, genau wie Buddha, keine Chance ihr Gläubigen.
    Mein Universum wird mit meinem Zerfallen zerfallen.
    Um dieses kommst Du nicht herum.
    Friss oder lass es, glaube weiter an Wunderwesen.

  • Noreply
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    • 29. Dezember 2012 um 00:13
    • #22
    Zorița Câmpeanu:

    @ Malsehen

    ich will versuchen mal laut zu denken.
    alles was ich mittels meiner sinne wahrneme, als (sinnes)erfahrung einbette, worauf ich später zurrückgreife, fürt dazu das ich mir von den dingen ein "bild" erschaffe, dies ist dann "meine welt" und nicht das "ding" an sich, die manifestation, die unabhängig von mir da ist (und da bleiben wird z.b der berg fugi), wenn ich in die kiste springe.
    was aber mit mir "verschwindet" ist das von mir erschaffene bild (meine welt...).
    sowas passiert auch zu lebzeiten wenn ich mein bild von den dingen auflöse, wenn ich die "schminke" entferne und darunter der "rohling" zum vorschein kommt.
    insofern ist es unerheblich ob tod oder lebendig :) ich denke nur das beim physischen tod das sicher ist.

    _()_
    .


    Da ist die Frage schon richtig blöde: Wo ist deine Welt wenn Du schläfst?
    Bitte während des Schlafes beantworten!! :grinsen:

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 29. Dezember 2012 um 00:33
    • #23
    Ellviral:

    Da ist die Frage schon richtig blöde


    das bin ich doch von dir gewöhnt :D
    der rest ... nach dem schlaf...
    .

  • thigle
    Gast
    • 29. Dezember 2012 um 11:43
    • #24
    Ellviral:


    Da ist die Frage schon richtig blöde: Wo ist deine Welt wenn Du schläfst?

    Richtig, auch diese Frage ist "blöde". Das liegt daran, daß dieser Frage ein grundsätzlich irriger Glaube zugrunde liegt, darum erscheint es dir auch fortwährend so, wie durch deine Frage ausgedrückt, und das setzt sich fort. Nennt sich auch Leben, Tod, Wiedergeburt. Ist dieser irrige Glaube, daß sich irgendwas/irgendwer in irgendeinem Dahinter hinter Denken, Sehen, Hören, Fühlen usw. befindet, im Sinne des nicht nur darüber nachdenkens 'durchschaut', ist klar, warum 'es dir fortwährend so erscheint'. Und irgendwann wird in Folge dessen, genau das sowieso versiegen.

  • Peeter
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    • 29. Dezember 2012 um 14:11
    • #25
    bel:
    Syia:

    Konzepte wie "mein" und "dein" setzen ein "selbst" voraus.


    Nö

    NEIN ???

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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