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  1. Buddhaland Forum
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Leiden als Angst und umgekehrt

  • Peeter
  • 19. Dezember 2012 um 13:50
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Peeter
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    • 19. Dezember 2012 um 13:50
    • #1

    Um mal diesen Ausdruck, diese Begrifflichkeit Leiden mal zu durchleuchten.
    Ich meine, ist es nicht eher die Angst, die hinter all den vielen, verschiedenen Mängeln in unserem täglichen Leben stehen.
    Sei es das geistige oder das rein materielle Leben ?

    Es ist die Angst vor dem Leiden, die zum Leidenszustand führt ?

    Unbewusst mag da eine Unzufriedenheit sein, aber das ist noch längst kein Leiden.
    Leiden tut weh und schmerzt.
    Wenn ich darunter leide, dass ich dies und das nicht habe, geht dem die Angst voraus, etwas nicht zu haben oder haben zu können, was ich meine haben zu müssen.
    Klar gibt es auch jede Menge Formen des Leidens. Wir sollten unter schlechter Laune bewusst leiden, so lange, bis wir damit klargekommen sind. Allerdings kann auch hinter oder unter diesem Leiden eine Angst sein, also als Grund der Laune.
    So z.B., wenn ich wütend werde, habe ich Angst, nachzugeben oder was auch immer.
    Wenn ich unter Depression leide, ist immer darunter die Angst verborgen, den Grund dafür zu suchen und gegen die Depression was zu tun, weil der Grund/Ursache ja zu sehr unter die Haut geht, weil die Ursache meistens bei einem Selber liegt. Und danach kommt dann der Leidenszustand.

    Die Begrifflichkeit Leiden hört sich zu sehr nach einem Grund nach ärztlicher Konsultation an.
    Mit Angst kann ich allein umgehen und fertig werden.
    Leiden führt zu jammern und sich aufgeben, Angst eher dazu, zum mutigen Menschen zu werden.

  • Axel Benz
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    • 19. Dezember 2012 um 14:06
    • #2

    Da kann ich nur Batchelor, Buddhismus für Ungläubige empfehlen, der dukkha auch mit 'Angst' übersetzt hat. Eine Idee übrigens, die hier nicht auf sonderlich viel Begeisterung stößt - um so schöner, wenn jemand ganz unabhängig zu ähnlichen Erkenntnissen kommt.

  • Noreply
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    • 19. Dezember 2012 um 14:17
    • #3
    Axel Benz:

    Da kann ich nur Batchelor, Buddhismus für Ungläubige empfehlen, der dukkha auch mit 'Angst' übersetzt hat. Eine Idee übrigens, die hier nicht auf sonderlich viel Begeisterung stößt - um so schöner, wenn jemand ganz unabhängig zu ähnlichen Erkenntnissen kommt.


    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=15&t=9806&start=30
    Da habe ich alles dazu geschrieben was ich zu der Zeit als schreibenswert erkannt habe.
    Hat sich kaum was geändert.

  • Peeter
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    • 19. Dezember 2012 um 19:37
    • #4

    Ja
    Den Bacchelor kenn ich auch und find ihn sogar als Bejahung des Buddhismus ganz gut. Aber er geht eben anders daran.
    Und das mit der Angst passt einfach besser zu mir.
    Und ganz genau betrachtet, passt es eh besser.
    Leiden ist zu behaftet mit Schmutz, Müll, Schmerz und geht zu sehr ins Negative.
    Mit Angst können wir, wenn wir ehrlich zu uns selber sind, eigentlich besser umgehen.

    Was stösst hier schon auf Begeisterung ??? !!
    Ja, Zitate können immer wieder begeistern, schreib ich mal mit zwinkerndem Blick .
    Naja.. das war jetzt eine evtl unnötige Spitze...aber egal .. ich (ICH ? .. ja ICH ) steh dazu ...

  • crazy-dragon
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    • 19. Dezember 2012 um 21:16
    • #5
    peeter:


    Die Begrifflichkeit Leiden hört sich zu sehr nach einem Grund nach ärztlicher Konsultation an.
    Mit Angst kann ich allein umgehen und fertig werden.
    Leiden führt zu jammern und sich aufgeben, Angst eher dazu, zum mutigen Menschen zu werden.

    Leiden führt nicht zu Jammern, wenn man die 4 Edlen Wahrheiten und den 8-fachen Pfad verinnerlicht hat und ihm folgt. Du erfindest das Rad des Lebens neu... :P Das ist Anhaften an Definitionen und somit spielerischer Intellektuellen-Buddhismus. 8)

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. Dezember 2012 um 21:39
    • #6
    crazy-dragon:

    Du erfindest das Rad des Lebens neu... :P Das ist Anhaften an Definitionen und somit spielerischer Intellektuellen-Buddhismus. 8)


    Roma locuta, causa finita.

  • Peeter
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    • 19. Dezember 2012 um 22:59
    • #7
    crazy-dragon:

    Leiden führt nicht zu Jammern, wenn man die 4 Edlen Wahrheiten und den 8-fachen Pfad verinnerlicht hat und ihm folgt. Du erfindest das Rad des Lebens neu... :P Das ist Anhaften an Definitionen und somit spielerischer Intellektuellen-Buddhismus. 8)

    _()_ c.d.


    wer geht hier denn den Weg der 4 Edlen Dinge und den 8-fachen Pfad ..
    Egal
    Leiden hat nun mal den Unterton von Jammern

    und ob ich das Rad des Lebens neu erfinde ? Das liest Du daraus .. na dann ..
    und spielen ist doch ach soooo schön

  • Sukha
    Gast
    • 20. Dezember 2012 um 08:56
    • #8

    Angst ist Aversion (etwas nicht haben wollen) und liegt somit im "Hass" begründet.
    Wobei wir wieder bei den Ursachen von dukkha sind, nämlich Gier, Hass und Verblendung (Unwissenheit).

    ()

  • Arnold
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    • 20. Dezember 2012 um 10:02
    • #9
    Zitat

    Um mal diesen Ausdruck, diese Begrifflichkeit Leiden mal zu durchleuchten.
    Ich meine, ist es nicht eher die Angst, die hinter all den vielen, verschiedenen Mängeln in unserem täglichen Leben stehen.
    Sei es das geistige oder das rein materielle Leben ?

    Ist es die Angst vor dem Leiden, die zum Leidenszustand führt ?

    Man tut alles dafür, um nicht Leiden zu müssen, doch vielleicht ist das der falsche Weg.
    Da ich nur von mir sprechen kann - ich nehme das Leben, wie es kommt.

    Ich zitiere mal aus dem Tao Te Ching (nicht beachten, falls es nicht ganz rein passt):

    Der Weg, der mitgeteilt werden kann, ist nicht der ewige Weg.
    Der Name, der genannt werden kann, ist nicht der ewige Name.
    Das Namenlose ist der Anfang von Himmel und Erde.
    Das Benannte ist die Mutter der zehntausend Dinge.
    Allzeit ohne Wünsche, sieht man das Geheimnis.
    Allzeit voller Wünsche, sieht man die Erscheinungsformen.
    Ihr Ursprung ist derselbe, unterschiedlich sind ihre Namen,
    sie erscheinen dunkel.
    Dunkelheit inmitten von Dunkelheit.
    Das Tor zu allem Geheimnis.

  • Noreply
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    • 20. Dezember 2012 um 11:45
    • #10

    Es ist die Angst vor dem Leiden, die zum Leidenszustand führt ?

    Robinson ist allein, da ist die Angst zu sterben, keine Hilfe zu haben und auch keine zu bekommen .
    Also sucht er sein Land ab und findet keinen Menschen, aber Lebensmittel.
    Werkzeuge und Wissen damit umzugehen findet er im Wrack, sowohl für den Geist als auch für den Körper.
    Zuerst muß er für die Grundbedürfnisse seines Körpers sorgen.
    Da ist die Angst zu versagen, nicht die Fähigkeiten zu haben allein zu überleben.

    Als die anderen Menschen dazu kommen kommt die Angst den Bedürfnissen dieser nicht zu genügen.
    Die Unterscheidung in hilfreiche und nichthelfende.
    Freitag löst die Angst aus als Lehrer nicht zu genügen und da fängt Dukkha an.
    Sich Vorstellungen zu machen und diesen zu folgen bei der Belehrung/Erziehung dieses Menschen.

    Ist es die Angst vor dem Leiden, die zum Leidenszustand führt?
    Ich bin davon überzeugt das es die Angst ist nicht zu genügen, nicht richtig zu sein, nicht richtig zu Antworten.
    Vertrauen nicht zu erlangen. Nicht Vertrauen zu können. In die Enge getrieben zu werden weil der Andere immer wieder sagt das das nicht richtig ist ohne zu sagen was richtig ist.
    Der Geheimnis erzeugende der verlangt zu glauben das es ein Geheimnis gibt das zu erlangen ist um glücklich zu sein.
    liebe Grüsse
    Helmut
    Ps ganz besonders an meinem derzeitigen PNfreund. :D

  • Peeter
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    • 20. Dezember 2012 um 12:11
    • #11
    Ellviral:

    Es ist die Angst vor dem Leiden, die zum Leidenszustand führt ?


    Ist es die Angst vor dem Leiden, die zum Leidenszustand führt?
    Ich bin davon überzeugt das es die Angst ist nicht zu genügen, nicht richtig zu sein, nicht richtig zu Antworten.
    Vertrauen nicht zu erlangen. Nicht Vertrauen zu können. In die Enge getrieben zu werden weil der Andere immer wieder sagt das das nicht richtig ist ohne zu sagen was richtig ist.
    Der Geheimnis erzeugende der verlangt zu glauben das es ein Geheimnis gibt das zu erlangen ist um glücklich zu sein.
    liebe Grüsse
    Helmut

    Alles anzeigen

    Ok
    du hast meinen Satz in etwas verständlichere Form gebracht .. danke
    Allerdings Alles, was du danach schreibst, zeigt doch, dass Angst zum Leiden führt.
    Leiden hat immer einen Grund.
    Du leidest darunter, weil du Angst hast, dass du kein Vertrauen bekommst, in die Enge getrieben dich fühlst ... etc..
    OK .. ich kann aber verstehen, dass Viele an buddhistischen Begriffen kleben, wie Fliegen am Speck.
    WIR haben Angst .. Angst vor der Dunkelheit .. Angst vor der nächsten Gehaltsabrechnung .. Angst vor dem Gang zum Zahnarzt und das eben führt dazu, dass wir leiden. Angst nicht als momentaner Zustand, sondern als ein länger andauernden, der dann zum Leid auswuchert.
    Wenn wie ohne Angst sind, sind wir auch ohne Leiden .. oder ..
    wenn ICH ohne Angst ist/bin, dann leide// (das) ICH nicht.

  • Noreply
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    • 20. Dezember 2012 um 13:33
    • #12

    Mal ein Buchtitel."Lieben heist die Angst verlieren" hab ich vor Jahrzehnten mal gelesen.
    Der Titel ist absolut in allen Facetten der Liebe wahr.
    Was ich noch einmal versuchen möchte ist eine Beschreibung der Begriffe Angst und Furcht.
    Ich verwende Homöopathie und da geht es genau um Furcht und Angst, das da ein Unterschied in den Begriffen besteht ist mir erst nach langen Studium der Symptomatiken klar geworden.
    Furcht ist immer das zurückschrecken vor einer realen, materiell existierenden Gefahr.
    Angst ist aus eine gefürchteten Situation eine Reale zu erdenken.
    Angst ist immer lähmend.
    Furcht macht hell wach.
    Wir haben kaum noch Furcht da unsere Welt sehr sicher ist.
    Unsere Entwicklung war aber mal so das es besser war Furchtsam zu sein, da wir das nicht mehr haben entwickelten wir uns die Vorstellungen von kommendem Unheil.
    Weltuntergang ist so ein Angstmachende Vorstellung. Kein Mensch hat Furcht vor einem Weltuntergang außer er steht unmittelbar bevor und dann ich keine Zeit mehr für Angst nur noch für Panik.

    Ich kann Dir bestätigen das es das wichtigste ist Angst zu erkennen und die Gedankengänge die Angst bestärken abzuschneiden.
    Ich habe keine Angst mehr, das heißt nicht das ich keine Furcht mehr habe. Doch die Lähmungen der Angst kann ich schon sehr früh beenden. Furcht das mein Mann verunglückt sein könnte wenn er über die Zeit kommt zu der er hier sein sollte ist wach machend, doch wenn sich daraus Angst entwickeln will lasse ich sein Handy suchen oder sage meinen Angstgedanken:"Die Polizei wird dich schon erreichen."
    Sofort wenn dieses mulmige Gefühl auftaucht frage ich meine Sinne ob es real ist oder erdacht und kann so eingreifen und Angst verhindern, bei Furcht hab ich sowieso keine Chance einzugreifen da hat mein Körper absolute Macht.
    liebe Grüsse
    Helmut

  • Noreply
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    • 20. Dezember 2012 um 13:54
    • #13

    @ Frank
    Ich kann Dir nicht böse sein weil ich meinen Gang auf dem Weg in deinem erkenne.
    Im Gegensatz zu Dir habe ich das Absolute gefunden. Es ist nicht weg von mir.
    Du suchst das Absolute wie der Hirte der glaubt der Ochse sei das Absolute und entdeckt zu Hause das es nur sein Ego war, das er nicht erkennen konnte solange er sich nicht auf der Suche nach sich selber machte. Er fand sein Ego und das verschwindet bei richtiger Behandlung einfach.

  • void
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    Buddh. Richtung
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    • 20. Dezember 2012 um 14:45
    • Offizieller Beitrag
    • #14

    Das was am Wort "Angst" nicht so passt, ist dass es im Deutschen oftmals synonym mit Furcht gebraucht wird. In dieser Bedeutung , also als Aversion, umfasst es nur einen Teilbereich und ist insofern irreführend.

    Auf der anderen Seite bedeutet "Angst" auch einen Zustand tiefster Unsicherheit. Keine konkrete Furcht, sondern eine tiefes Unbehagen mit der Welt, eine existentielle Entfremdung und Rastlosigkeit. Eine solche Definition als "existentielle Angst" hat Søren Kierkegaard in seinem Werk "der Begriff Angst" vorgenommen und von da aus den gesamten Existentialismus beinflußt. Angst wird hier nicht im Kontext von "Anhaftung/Aversion" gegenüber äußeren Dingen gesehen, sondern in der Verlorenheit des "Ichs", das unter sich keinen Grund findet und sich ständig mit dem Absturz ins Bodenlose konfrontiert sieht. Von daher ist er derjenige Begriff in der westlichen Philosophie, der die größte Nähe zum Dukkha Begriff hat. ( dicht gefolgt von Camus Begriff des "Absurden")

    Wenn man eine Brückenschlag zwischen Exitstentialismus und Buddhismus anstrebt, ist der Begriff ideal.

  • Noreply
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    • 20. Dezember 2012 um 14:52
    • #15
    void:

    Das was am Wort "Angst" nicht so passt, ist dass es im Deutschen oftmals synonym mit Furcht gebraucht wird. In dieser Bedeutung , also als Aversion, umfasst es nur einen Teilbereich und ist insofern irreführend.

    Auf der anderen Seite bedeutet "Angst" auch einen Zustand tiefster Unsicherheit. Keine konkrete Furcht, sondern eine tiefes Unbehagen mit der Welt, eine existentielle Entfremdung und Rastlosigkeit. Eine solche Definition als "existentielle Angst" hat Søren Kierkegaard in seinem Werk "der Begriff Angst" vorgenommen und von da aus den gesamten Existentialismus beinflußt. Angst wird hier nicht im Kontext von "Anhaftung/Aversion" gegenüber äußeren Dingen gesehen, sondern in der Verlorenheit des "Ichs", das unter sich keinen Grund findet und sich ständig mit dem Absturz ins Bodenlose konfrontiert sieht. Von daher ist er derjenige Begriff in der westlichen Philosophie, der die größte Nähe zum Dukkha Begriff hat. ( dicht gefolgt von Camus Begriff des "Absurden")

    Wenn man eine Brückenschlag zwischen Exitstentialismus und Buddhismus anstrebt, ist der Begriff ideal.


    Danke für die Ergänzungen!
    Doch bis begriffen wird das Angst (in diesem Sinn) sehr nahe an Dukkha ist wird noch einige Zeit ins Land gehen.
    Ich bin überzeugt das Buddha das auch so gesehen hätte.
    liebe Grüsse
    Helmut

  • Peeter
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    • 20. Dezember 2012 um 15:14
    • #16

    mhmmm

    Elviral
    mir gefällt deine Unterscheidung zwischen Furcht und Angst ..
    passt
    Denn Furcht ist etwas, was unsere Vorfahren evtl ausgeprägter hatten, haben mussten, z.B. auf der Jagd.
    Furcht schärft die Sinne .. es ist ein Mittel zum Zweck .. evtl. der grösseren Vorsicht/Gewahrseins,/Achtsamkeit auf alles drumherum.
    Hatte ich ganz vergessen.
    Angst ist eher was wässriges, was uns uns verstecken und verkriechen lässt.
    Bei Furcht gehen wir evtl einen Schritt rückwärts, dann aber wieder vorwärts oder umgekehrt.
    Danke
    Soviel zum heutigen Sprachgebrauch und dessen Verwässerung oder was auch immer ..

  • Peeter
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    • 20. Dezember 2012 um 15:17
    • #17

    Hört aber mal auf, den Buddhismus mit anderen Philosphien zu vergleichen ,
    auch wenn da noch tausende Ähnlichkeiten sind ..
    ????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
    sonst fangen wir nämlich an, buddhistische terminologie mit zur Hilfenahme anderer Sichtweisen und Religionen und was nicht noch mehr zu erklären .. und das fänd ich nicht so sehr gut .
    Versucht es besser mit eigenen Worten und dem eigenen Geist. Ok ??

  • Matthias65
    Gast
    • 20. Dezember 2012 um 18:39
    • #18
    Sukha:

    Angst ist Aversion (etwas nicht haben wollen) und liegt somit im "Hass" begründet.

    Hallo Sukha, warum ist Angst = Aversion ?
    Wer Angst überwindet der ist doch noch lange nicht frei von Hass, oder ?

    Jemand leidet unter Angst wenn er keinen Ausweg sieht, wenn er meint, er steckt in einer psychologischen Sackgasse.
    Jemand der ernsthaft Buddhismus praktiziert dürfte keine Angst vor Leiden haben, denn er weiß, dass Buddha einen Weg beschrieben hat, der aus dem leidvollen Kreislauf von Samsara hinaus führt.

    LG
    Matthias

  • crazy-dragon
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    • 20. Dezember 2012 um 19:29
    • #19
    Axel Benz:


    Roma locuta, causa finita.

    Nach Forenregel 8 sollten die Texte in Deutsch verfasst werden oder mit deutscher Übersetzung; sonst steht es den Mods frei, die garnierten Ergüsse zu löschen. 8)
    Und gleich Englisch und dann noch das lateinische Rom-Zitat: Wow, das müsste ein Ex-Mod aber doch wissen.... :oops: Jetzt ist die Sache beendet und Rom hat gesprochen.
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Peeter
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    • 20. Dezember 2012 um 21:46
    • #20
    Sukha:

    Angst ist Aversion (etwas nicht haben wollen) und liegt somit im "Hass" begründet.
    Wobei wir wieder bei den Ursachen von dukkha sind, nämlich Gier, Hass und Verblendung (Unwissenheit).

    ()

    Ohne mal hohlköpfig zu googeln .. (obwohl es manchmal hilft) frag ich mal, ob Aversion nicht einfach Abneigung bedeutet ?
    Wenn es Abneigung bedeutet hängt es mit Hass zusammen (im weiteren Sinne), nicht mit Angst.

  • Sukha
    Gast
    • 20. Dezember 2012 um 23:12
    • #21

    Alle unheilsamen Geisteszustände finden sich in den Wurzeln Gier, Hass und Verblendung wieder.

    Angst ist "etwas nicht haben wollen". Z.B. von einem Hund gebissen zu werden, überfallen zu werden, zu versagen, dass ein Spukgeist unter dem Bett hervorkriecht, beim Klettern am Berg in den Tod zu stürzen usw.
    All dies will man nicht, lehnt es ab, hat eine Aversion dagegen.
    Angst ist kein heilsamer Geisteszustand und geht mit geistiger Unruhe einher.
    Hass ist Ablehnung, Angst ist auch Ablehnung.

    ()

  • Noreply
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    • 21. Dezember 2012 um 01:52
    • #22
    Sukha:

    Alle unheilsamen Geisteszustände finden sich in den Wurzeln Gier, Hass und Verblendung wieder.

    Angst ist "etwas nicht haben wollen". Z.B. von einem Hund gebissen zu werden, überfallen zu werden, zu versagen, dass ein Spukgeist unter dem Bett hervorkriecht, beim Klettern am Berg in den Tod zu stürzen usw.
    All dies will man nicht, lehnt es ab, hat eine Aversion dagegen.
    Angst ist kein heilsamer Geisteszustand und geht mit geistiger Unruhe einher.
    Hass ist Ablehnung, Angst ist auch Ablehnung.

    ()


    Ja das könnte einer der Punkte sein um sie auszuhebeln.
    Es scheint mir auch so das sie auch in der Weise wirkt das die Furcht etwas nicht zu bekommen von der Angst verdreht wird und es so verhindert das ich das Risiko eingehe etwas doch zu bekommen, also eine Handlung verhindert.

  • Matthias65
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 07:31
    • #23
    Sukha:

    Alle unheilsamen Geisteszustände finden sich in den Wurzeln Gier, Hass und Verblendung wieder.

    Angst ist "etwas nicht haben wollen". Z.B. von einem Hund gebissen zu werden, überfallen zu werden, zu versagen, dass ein Spukgeist unter dem Bett hervorkriecht, beim Klettern am Berg in den Tod zu stürzen usw.
    All dies will man nicht, lehnt es ab, hat eine Aversion dagegen.
    Angst ist kein heilsamer Geisteszustand und geht mit geistiger Unruhe einher.
    Hass ist Ablehnung, Angst ist auch Ablehnung.

    ()

    Ah ! Danke für die Erklärung ! Das Geben von Furchtlosigkeit ist deshalb ja wohl auch eines der größten Geschenke (neben dem Geben vom Dharma), die besonders wertvoll sind !

  • Axel Benz
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 10:50
    • #24

    Schon witzig (und vielleicht Anlass zum Nachdenken): weil die 'reine Lehre' glaubt, die Vielfältigkeit des Lebens in die drei Begriffe Gier, Hass und Verblendung pressen zu können (darin übrigens durchaus z.B. der Psychoanalyse ähnlich, wo sich ja auch alles irgendwie auf Es, Ich und Über-Ich zurückführen lässt), werden jetzt die tollsten Kapriolen vollführt, um alles als Ableitung daraus erklären zu können.

  • Onda
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    • 21. Dezember 2012 um 11:03
    • #25
    Axel Benz:

    Schon witzig (und vielleicht Anlass zum Nachdenken): weil die 'reine Lehre' glaubt, die Vielfältigkeit des Lebens in die drei Begriffe Gier, Hass und Verblendung pressen zu können ...

    Nachdem ich vor einigen Tagen wieder mal von der Menschheit genervt den Fernseher nach dem "Heute Journal" ausschaltete, dacht ich mir: "Gier, Hass und Verblendung - fast alles, was ich heute im Fernseher gesehen habe, lässt sich darauf zurückführen. Gierige Krankenhausbetreiber, die die Patientenzimmer nicht mehr gründlich putzen lassen, um ihre Kosten zu senken udn damit ihre Profite zu steigern. Hasserfüllte Israelis, die ihre Spaten zücken, um neue Siedlungen in Palistinensergebieten zu errichten, nachdem sie erfahren haben, das Palästina bei der UNO eine Beobachterstatus erhalten hat... Gier & Hass - die zentralen Motoren für unseren irdischen Wahnsinn."

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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