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Fünf Hindernisse

  • nibbuti
  • 16. Dezember 2012 um 16:46
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  • accinca
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    • 22. Dezember 2012 um 13:41
    • #26
    Aiko:

    - und wenn du dich gleichmütig gegen den gesammelten Geist verhältst - dann triff es zu, dass e so etwas wie Hindernisse nicht gibt.


    Also - wenn die fünf Hemmungen in keiner Weise mehr
    da sind, dann sind sie nicht mehr da. Das ist schon verständlich.- ;)

  • mukti
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    • 22. Dezember 2012 um 16:00
    • #27
    Elliot:
    mukti:

    Und bei den Vertiefungen, den Jhanas, die sind ja nun vorübergehend, also lässt sich die Glückseligkeit die aus der Abgeschiedenheit entstanden ist, vorübergehend erreichen, obwohl noch Hindernisse da sind, schon im ersten Jhana.

    Nein, die fünf Hindernisse sind überwunden in den Vertiefungen, aber die Fesseln vielleicht noch nicht ganz:

    Zitat

    "Freund, in der ersten Vertiefung sind fünf Faktoren überwunden und fünf Faktoren sind darin enthalten. Wenn da ein Bhikkhu in die erste Vertiefung eingetreten ist, ist Sinnesbegierde überwunden, Übelwollen ist überwunden, Trägheit und Mattheit ist überwunden, Rastlosigkeit und Gewissensunruhe ist überwunden und Zweifel ist überwunden; und es treten anfängliche Hinwendung des Geistes, anhaltende Hinwendung des Geistes, Verzückung, Glückseligkeit und Einspitzigkeit des Geistes auf. Auf diese Weise sind in der ersten Vertiefung fünf Faktoren überwunden und fünf Faktoren sind darin enthalten." (MN 43)

    Stimmt, die fünf Hindernisse müssen bereits überwunden sein um in die erste Vertiefung eintreten zu können. Zeitweilige Unterdrückung der fünf Hindernisse führt dann wohl nicht zur Vertiefung (jhana).

    mukti grüßt

    Mit Metta, mukti.


  • Elliot
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    • 22. Dezember 2012 um 16:10
    • #28
    mukti:

    Stimmt, die fünf Hindernisse müssen bereits überwunden sein um in die erste Vertiefung eintreten zu können. Zeitweilige Unterdrückung der fünf Hindernisse führt dann wohl nicht zur Vertiefung (jhana).


    Doch, das geht schon, mehr oder weniger. Aber die Rückfallgefahr ist dann halt recht hoch. Es kommt also hinsichtlich der "Nachhaltigkeit" schon auch auf die Lebenweise an.

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • mukti
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    • 22. Dezember 2012 um 16:52
    • #29
    Elliot:
    mukti:

    Stimmt, die fünf Hindernisse müssen bereits überwunden sein um in die erste Vertiefung eintreten zu können. Zeitweilige Unterdrückung der fünf Hindernisse führt dann wohl nicht zur Vertiefung (jhana).


    Doch, das geht schon, mehr oder weniger. Aber die Rückfallgefahr ist dann halt recht hoch. Es kommt also hinsichtlich der "Nachhaltigkeit" schon auch auf die Lebenweise an.

    Viele Grüße
    Elliot

    Also sie müssen dazu nicht restlos überwunden sein. Im ersten Jhana gibts ja schon das höhere Glück, weswegen man sich nicht mehr zu Sinnesfreuden hingezogen fühlt. Je mehr man das erfährt - und die Sicht wird dann ja auch klarer - desto weniger werden die Hindernisse, bzw. umso leichter sind sie überwindbar. Also ohne besseren Ersatz kann man auch kaum was aufgeben.

    Mit Metta, mukti.


  • Elliot
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    • 23. Dezember 2012 um 13:48
    • #30
    mukti:

    Also ohne besseren Ersatz kann man auch kaum was aufgeben.


    Ja, so ist das wohl:

    Zitat

    "Anuruddha, was sollte von einem Mann aus guter Familie, der auf solche Weise fort in die Hauslosigkeit gezogen ist, getan werden? Solange er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen [2], noch nicht erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das,

    dringt Habgier in seinen Geist ein und bleibt dort,
    dringt Übelwollen in seinen Geist ein und bleibt dort,
    dringen Trägheit und Mattheit in seinen Geist ein und bleiben dort,
    dringen Rastlosigkeit und Gewissensunruhe in seinen Geist ein und bleiben dort,
    dringt Zweifel in seinen Geist ein und bleibt dort,
    dringt Unzufriedenheit in seinen Geist ein und bleibt dort,
    dringt Verdrossenheit in seinen Geist ein und bleibt dort.

    Das ist so, solange er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, noch nicht erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das. Wenn er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das,

    dringt Habgier nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort,
    dringt Übelwollen nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort,
    dringen Trägheit und Mattheit nicht in seinen Geist ein und bleiben nicht dort,
    dringen Rastlosigkeit und Gewissensunruhe nicht in seinen Geist ein und bleiben nicht dort,
    dringt Zweifel nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort,
    dringt Unzufriedenheit nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort,
    dringt Verdrossenheit nicht in seinen Geist ein und bleibt nicht dort.

    Das ist so, wenn er die Verzückung und Glückseligkeit, die von Sinnesvergnügen abgeschieden sind und abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, erlangt hat, oder etwas noch friedvolleres als das." (MN 68)

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    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Aiko
    Gast
    • 23. Dezember 2012 um 14:22
    • #31

    Mir kommt diese Debatte über "restlose Auflösung" so vor, als würde da jemand Staub wischen wollen und bevor er noch angefangen hat, fragt er sich, ob der Staub restlos verschwinden wird. Und da sich das nicht beantworten lässt - außerhalb der Erfahrung des täglichen Staubwischens - fängt er dann erst gar nicht damit an. Die Hindernisse sind wie der Staub, der täglich auf alles nieder rieselt - und immer wieder weggewischt werden sollte.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 23. Dezember 2012 um 17:06
    • #32

    Ja, das ist eine gute Metapher.

  • Elliot
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    • 24. Dezember 2012 um 09:49
    • #33

    Das kann sicher nicht schaden.

    Zitat

    "Dies, Brahmane, ist meine Anweisung an jene Bhikkhus, die sich in der höheren Schulung befinden, deren Geist das Ziel noch nicht erreicht hat, die nach der höchsten Sicherheit vor dem Gefesseltsein trachten. Aber diese Dinge tragen sowohl zu einem angenehmen Verweilen hier und jetzt, als auch zu Achtsamkeit und Wissensklarheit bei, bei jenen Bhikkhus, die Arahants sind [2], mit vernichteten Trieben, die das heilige Leben gelebt haben, getan haben, was getan werden mußte, die Bürde abgelegt haben, das wahre Ziel erreicht haben, die Fesseln des Werdens zerstört haben und durch letztendliche Erkenntnis vollständig befreit sind." (MN 107)


    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • mukti
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    • 24. Dezember 2012 um 20:40
    • #34

    Jedenfalls ist die Überwindung der fünf Hindernisse in Verbindung mit der ersten Vertiefung an die konsequente Befolgung des achtfachen Pfades gebunden z.B. in MN 94:

    16. "Nachdem er so in die Hauslosigkeit gezogen ist und die Übung und Lebensweise der Bhikkhus auf sich genommen hat......"

    22. "Nachdem er diese fünf Hindernisse, diese Unvollkommenheiten des Herzens, die die Weisheit schwächen, überwunden hat, tritt er ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind."

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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