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Der Weg der Mitte

  • Arnold
  • 10. Dezember 2012 um 10:37
  • Zum letzten Beitrag
  • Raphy
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    • 11. Dezember 2012 um 20:30
    • #26
    Arnold:

    Ich hoffe, dass ich euch mit meinem ständigen Schreiben und letztendlich auch Leiden nicht auf die Nerven gehe. Letztendlich denke ich jedoch, dass jeder selbst entscheidet, ob er sich das hier durchliest und zu helfen vermag oder nicht. :P

    Gerade eben ist wieder eine Welle der Enttäuschung, Zerstreuung und beinahe (!) eine Umkehrung all dessen passiert, was ich in den vergangenen Tagen erreicht habe.

    Aufgrund von fälschlichen Erwartungen, meine Lebensführung sei falsch und zu nichts zu gebrauchen, traf ich im Andrang vieler Gedanken den Entschluss mich wieder auf Arbeitssuche zu begeben.
    Im Moment bin ich ziemlich durcheinander. Ich lasse mich von anderen Meinungen und Denkweisen beeinflussen und versuche danach zu handeln, weil ich denke (!), ich handle nicht richtig.
    Das Ende des Lieds waren alte Muster die ausgebrochen sind, Schuldzuweisungen anderen gegenüber und ich wusste, es schnell zu unterbrechen und mich zurück zu ziehen.

    Es ist seltsam.
    Mein Inneres sagt mir, ich solle mich in Geduld üben, indem ich im wahrsten Sinne des Wortes "nichts" tu. Ich empfinde Ruhe und Gelassenheit und wenn ich an bestimmte Menschen denke Freude und Mitgefühl.
    Es gibt Menschen, die sind der Meinung, ich sei nicht selbstständig und ich <müsste> etwas tun, um mich selbst zu verwirklichen. Ich sehe diese Selbstverwirklichung in äußerer Form aber nicht mehr als meinen Weg an.
    Ich fühle mich wirr und wehre mich dagegen, innerlich, sobald ich versuche "gesellschaftlichen Pflichten" nachzugehen - nicht, weil ich es nie gelernt habe - sondern, weil ich weiß, dass es mich in meiner jetzigen Verfassung sowie geistigen Situation förmlich "zerreißen" würde. (Mag sein, dass ich mich wiederhole und in vorherigen Postings ähnliche Problematik bereits beschrieben habe. Verzeiht mir.)

    Ich handle, wenn ich gebraucht werde. Denn das empfinde ich als richtig.
    Ich handle, wenn mir eine Aufgabe <zugetragen> wird. Denn das empfinde ich als richtig.
    Ich handle, wenn ich <bewusst - bin>.

    Alles was sich außerhalb dieser Region befindet, bringt Verwirrung und ich verliere wieder das Gleichgewicht.

    Bitte, versteht mich nicht falsch. Ich sträube mich nicht gegen die Teilnahme an einem gesellschaftlichen Lebens, jedoch weiß ich, dass es im Moment keinen anderen Weg gibt, als den, hier zu sitzen, mich zur Ruhe zu bringen, Streit zu vermeiden, zuvorkommend zu sein und abzuwarten.

    Zudem gibt es in dieser Region keine Möglichkeit sich spirituellen Rat in Form eines Lehrers für diesen Monat hinzuzuziehen, was ich so interpretiere, dass ich es alleine hinkriegen soll.

    Alles anzeigen

    Hallo Arnold,

    viele Dinge die du in deinem Post beschreibst kenne ich auch mehr oder weniger von mir.
    Auf mein Inneres zu hören ist mir auch sehr wichtig.

    Alles Gute auf deinem Weg. :)

    Liebe Grüße

  • Arnold
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    • 11. Dezember 2012 um 20:37
    • #27

    Alles liebe auch dir Raphy.

    Ich werde weiterhin berichten, falls dies in dieser Form und in diesem Thread möglich ist.

    Großen Dank auch an alle Vorposter, ihr gebt mir Mut und Kraft. -

    Für heute war's das auch schon. :)

  • Raphy
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    • 11. Dezember 2012 um 20:52
    • #28

    Danke. :)
    -------------------------------------------

  • nibbuti
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    • 11. Dezember 2012 um 21:10
    • #29
    Arnold:

    Vielen Dank für das Zitat nibbuti! :)


    bitte :)

    Arnold:

    Ich hoffe, dass ich euch mit meinem ständigen Schreiben und letztendlich auch Leiden nicht auf die Nerven gehe.


    wasimmer einem hilft das Leiden zu mindern ist OK

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • euh
    Gast
    • 11. Dezember 2012 um 21:55
    • #30

    Hi
    mh, wie ich das gerade verstehe geht es dir nicht gut und versuchst rat oder Hilfe von einem .. zu bekommen, was aber nicht in deinem Umfeld möglich ist.
    Also ich bin kein Fachmann, und möchte auch kein Fachmann werden.
    Dennoch möchte ich dir mitteilen, wenn du deinen Verpflichtungen nicht nachkommen kannst weil dein inneres da nicht mitspielt, hast du die Möglichkeit deinen Arzt davon in Kenntnis zu setzen. Verzeihe ich bin gerade eingetroffen und hab mir nur den letzten großen Beitrag von dir durchgelesen.
    Könnte es sein das Körperlich-u. Geistige Reaktionen ein Ausdruck sind?
    Ob einem der Ausdruck gefällt oder nicht, es bleibt bei dem Ausdruck, oder anders gesagt, es bleibt bei dem Eindruck.
    Nur einmal angenommen, du empfindest dich ausgepowert, nervös weil du nicht aus der Situation heraus kommst. Was machst du um den Pflichten nach zu kommen?, kann es sein das du nur noch sehr wenig schaffst, bis fast gar nichts? Da du eventuell ganz viel zu tun hast. Früh morgens um 4 Uhr wach wirst weil es dir wieder einfällt?
    Lass mich dieses Model weiter denken.
    Angenommen deine Gedanken fangen an sich zu verlangsamen. Und Antworten kommen ebenfalls verlangsamt bis gar nicht..
    Angenommen du hast spirituelle Möglichkeiten um ein Wohlgefühl zu erzeugen?
    Nur einmal angenommen das Wohlgefühl ist nur so lange wie du das praktizierst und noch etwas länger, aber du wiederholst es immer wieder.
    Jetzt stelle ich mir vor, du bist zu deiner Unmotivation zusätzlich noch passiv geworden, weil du versuchst, durch eine Geistige Übung das Gleichgewicht zur harmonisieren.
    Weitere Faktoren wie z.B. soziale Vereinsamung kommen noch oben drauf.
    Alles in Allem entwickelt es sich zu einem Kreislauf.
    Nun wieder zu meiner Vorstellung, denn, ich bin inzwischen involviert, ob es mir gefällt oder nicht.
    So stelle ich mir vor, das ich nichts von dir wirklich weiß, ich mutmaße nur. Aus dieser Annahme um die es hier geht schlage ich vor, lass den Kopf nicht hängen nimm die Beine in die Hand und geh wandern. Versuche neue Strategien um das alte nicht zu wiederholen, und nicht zuletzt, sprich mit Mitmenschen.

  • Arnold
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    • 11. Dezember 2012 um 23:22
    • #31
    Zitat

    [...]ich mutmaße nur. Aus dieser Annahme um die es hier geht schlage ich vor, lass den Kopf nicht hängen nimm die Beine in die Hand und geh wandern. Versuche dich in neuen Strategien[...]

    Vielen Dank euh! Das hat mir tatsächlich weiter geholfen und mir den letzten Schliff für den nächsten Tag gegeben.
    Mir ist gerade bewusst geworden, dass mir Bewegung fehlt! Der Wald bietet die ideale Gelegenheit, um den Kopf mit Frische zu tränken und seinen Kreislauf in Form zu bringen.

    Ich danke dir nochmals, du kannst dir vielleicht vorstellen, welch' Freude du mir bereitet hast.

  • euh
    Gast
    • 11. Dezember 2012 um 23:43
    • #32

    das ist interessant, du freust dich schon vor deinem erfolg..ich verstehe die welt nicht ..grins

  • ananda
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    • 12. Dezember 2012 um 00:43
    • #33

    Guten Abend an alle ,

    habe eure Beiträge mit großem Interesse gelesen,das was Arnold schildert ,erinnert mich sehr an meinen lieben Sohn ,den ich mehr liebe als mein Leben und dennoch habe ich ihn scheinbar verloren.
    Als Mensch christlichen Glaubens interessiert mich Buddhismus dennoch,obwohl ich wenig davon verstehe.Den Dalei Lama finde ich klasse ,er strahlt soviel Lebensfreude aus.Der Schauspieler Richard
    Gere gehört zu seinen Freunden und ist bekennender Buddhist,hat unglaublichen weltlichen und materiellen Erfolg. Osho predigte Wasser und trank Wein genau wie sein Schüler Samarpan.
    Wieso klingt es in den meisten Beiträgen in diesem Forum so ,als wären weltliche Erfolge ,materielles Streben ,Glück zu finden im ganz normalen Leben ,Kindern das Leben zu SCHENKEN,jeden Morgen
    aufzustehen,auch wenn es sich gerade nicht so heilsam anfühlt,weil das Baby oder die alten Eltern in der Nacht versorgt sein wollten,man nicht so gut drauf ist und es trotzdem tut ,um zu sorgen für
    Menschen die man liebt,für den buddhistischen Weg hinderlich ?
    Raphy schreibt über das Alleinsein , in der Bibel steht es ist nicht gut ,das der Mensch alleine ist.
    Warum kündigt man seinen Job ,um sich ganz auf seinen buddhistischen Weg machen zu können ,und glaubt Sozialleistungen zu beanspruchen um ein guter Buddhist zu werden oder Erleuchtung zu
    erlangen ? Warum scheint dieser Weg nicht möglich zu sein, wenn man von seiner Hände Arbeit lebt ? In den Klöstern heißt es doch- arbeiten und beten bzw.meditieren.

    Grüße von ananda

  • Onyx9
    Gast
    • 12. Dezember 2012 um 01:00
    • #34

    In der Bibel steht auch, man solle alles verlassen: Haus+Familie
    und es steht auch drin, man solle sich nicht um Kleidung, Essen, geschweige denn "Schätze" sorgen.
    Jesus sagt gar, wer seine Kinder mehr liebt als ihn, ist seiner nicht wert.
    Das geht in einem so fort im Neuen Testament.

    Und das sehen die Hardcorebuddhisten halt auch so oder so ähnlich,
    weil so ein Mönchsleben halt Abgeschiedenheit braucht. Buddha ist halt auch fortgegangen.

    Aber ich möchte dich nicht ängstigen.

    Was ist denn mit deinem Sohn ? :cry:

  • nibbuti
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    • 12. Dezember 2012 um 04:12
    • #35
    ananda:


    Wieso klingt es in den meisten Beiträgen in diesem Forum so ,als wären weltliche Erfolge ,materielles Streben ,Glück zu finden im ganz normalen Leben ,Kindern das Leben zu SCHENKEN,jeden Morgen aufzustehen,auch wenn es sich gerade nicht so heilsam anfühlt,weil das Baby oder die alten Eltern in der Nacht versorgt sein wollten,man nicht so gut drauf ist und es trotzdem tut ,um zu sorgen für Menschen die man liebt,für den buddhistischen Weg hinderlich ?

    Warum kündigt man seinen Job ,um sich ganz auf seinen buddhistischen Weg machen zu können ,und glaubt Sozialleistungen zu beanspruchen um ein guter Buddhist zu werden oder Erleuchtung zu erlangen ? Warum scheint dieser Weg nicht möglich zu sein, wenn man von seiner Hände Arbeit lebt ? In den Klöstern heißt es doch- arbeiten und beten bzw.meditieren.


    ananda

    es ist ratsam sich über diese Dinge zu informieren

    den buddhistischen Mönchen ist weniger an Arbeiten & Beten im konventionellen (christlichen) Sinn gelegen, damit sie sich auf Geistestraining konzentrieren können; oder was denkst du, weshalb das Dhamma des Buddha so gut erhalten ist, statt nur in Bruchstücken?

    es wird von keinem gefordert, alles auf einmal aufzugeben, der Buddha berät jeden nach seinen Möglichkeiten; von Eheleuten bis Königen, Sklaven & Konsortinnen

    Wohlstand, Job & Familie wird im Buddhismus als 'gutes Karma' angesehen

    Grüße

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • Onda
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    • 12. Dezember 2012 um 06:41
    • #36
    ananda:


    Wieso klingt es in den meisten Beiträgen in diesem Forum so,als wären weltliche Erfolge, materielles Streben, Glück zu finden im ganz normalen Leben,Kindern das Leben zu SCHENKEN,jeden Morgen aufzustehen, auch wenn es sich gerade nicht so heilsam anfühlt, weil das Baby oder die alten Eltern in der Nacht versorgt sein wollten, man nicht so gut drauf ist und es trotzdem tut ,um zu sorgen für Menschen die man liebt,für den buddhistischen Weg hinderlich ?

    Es gibt da sehr unterschiedliche Auffasssungen. Manche sind Fans der monastischen Variante des Buddhismus, andere wissen, dass auch "Laienanhänger" bestens praktizieren können.
    Man muss sich klarmachen, dass die meisten buddhistisch orientierten Menschen auf der Welt keine Mönche und Nonnen sind. Und diese Laienanhänger leben ihr ganz normales Leben. Und dieses Leben gibt genügend Möglichkeit, Gleichmut, Mitgefühl, Achtsamkeit und Sammlung zu praktizieren.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • euh
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    • 12. Dezember 2012 um 09:31
    • #37

    Was soll man sich klar machen? Die unerleuchteten, die noch etwas lernen müssen?
    Ok, gehen die jenigen davon aus, das da noch mehr ist was noch nicht erleuchtet ist.

  • Arnold
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    • 12. Dezember 2012 um 09:50
    • #38

    Liebe Ananda, ich empfinde die buddhistische Lehre als Wegweiser, wie andere Religionen ihre Bibeln und Bücher als unterstützend empfinden.
    Jeder Mensch ist verschieden und befindet sich in unterschiedlichen Lebenslagen und doch ist jeder auf dem selben Weg.

    Zitat

    Erinnert mich sehr an meinen lieben Sohn ,den ich mehr liebe als mein Leben und dennoch habe ich ihn scheinbar verloren.


    Das erinnert mich wiederum an meine Mutter - und wir haben uns nach 10 Jahren des Leidens wiedergefunden. Man verliert sich nicht und wenn, dann nur aus den Augen. - Doch nichts ist von Dauer. (wohlgemerkt, ein persönliches Beispiel. Ich kenne deine Geschichte nicht und kann nur von sich aus sprechen.)

    Zitat

    Wieso klingt es in den meisten Beiträgen in diesem Forum so ,als wären weltliche Erfolge ,materielles Streben ,Glück zu finden im ganz normalen Leben ,Kindern das Leben zu SCHENKEN,jeden Morgen
    aufzustehen,auch wenn es sich gerade nicht so heilsam anfühlt,weil das Baby oder die alten Eltern in der Nacht versorgt sein wollten,man nicht so gut drauf ist und es trotzdem tut ,um zu sorgen für
    Menschen die man liebt,für den buddhistischen Weg hinderlich ?

    Ganz und gar nicht hinderlich. Meiner Meinung nach tust du genau das richtige. Doch lass dich nicht von Meinungen und Lebenslagen anderer irritieren oder leiten.
    Was meiner Erfahrung nach größere Konsequenzen hat, ist das warum hinter dem warum.

    Hier ein Zitat von Ellviral auf meine Verwirrung:

    Zitat

    Du versuchst mit deinem Denken den Geist zu finden der denkt.
    Wie kann das gehen?
    Sei einfach Du. Pass auf deine durch denken angeregten Handlungen auf. Schneide die Gedankengänge ab die zu nicht helfenden Handlungen führen. Lasse deine Handlungen frei laufen wenn Du hilfreich sein kannst.

    Falls ich mich irre, bitte ich um Verzeihung. Das ist lediglich meine Auffassung.

  • ananda
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    • 12. Dezember 2012 um 19:17
    • #39
    Onyx9:

    In der Bibel steht auch, man solle alles verlassen: Haus+Familie

    um Jesus nachzufolgen als sein Jünger , so mein Verständnis .
    Warum verlassen Buddhisten Haus und Familie ,brechen alle Kontakte ab , verletzen ihre Eltern und verhalten sich respektlos ,machen Schuldzuweisungen ,ja sicher ,welche Eltern sind den wirklich in der Lage alles richtig zu machen.
    Mann könnte doch auch einfach sagen ,mein Weg ist der Buddhismus und ich möchte in ein Kloster um als Mönch zu Leben. Meine Vermutung - falsche Lehrer , davon steht auch schon in der Bibel .

    und es steht auch drin, man solle sich nicht um Kleidung, Essen, geschweige denn "Schätze" sorgen.

    Ja richtig , Gott sorgt auch für die Vögel , doch er wirft ihnen das Futter nicht in das Nest .

    Jesus sagt gar, wer seine Kinder mehr liebt als ihn, ist seiner nicht wert.

    habe nicht geschrieben ,daß ich meinen Sohn mehr als Jesus liebe ,aber wo steht das ? habe das Zitat nicht gefunden .Die Mutterliebe ist damit wohl eher nicht gemeint .


    Das geht in einem so fort im Neuen Testament.

    Und das sehen die Hardcorebuddhisten halt auch so oder so ähnlich,
    weil so ein Mönchsleben halt Abgeschiedenheit braucht. Buddha ist halt auch fortgegangen.

    Aber ich möchte dich nicht ängstigen.

    Was ist denn mit deinem Sohn ? :cry:

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    Grüße von ananda

  • ananda
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    • 12. Dezember 2012 um 19:33
    • #40

    Lieber Arnold ,

    Danke, und alles Liebe und Gute auf Deinem Weg

    Grüße von ananda

  • Arnold
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    • 12. Dezember 2012 um 20:55
    • #41

    Es freut mich zutiefst, dass ich Dir helfen konnte.
    Ich danke Dir auch, denn Du hast mir soeben den Trost gespendet, den ich so dringend gebraucht habe, nach dem heutigen Tag.

    Auch Dir alles Gute auf Deinem Weg. :arrow:

  • Onyx9
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    • 12. Dezember 2012 um 20:55
    • #42

    Hallo Ananda,

    ich mag den Vers aus der Bibel hier nicht mehr zitieren,
    weil ich denke, das alles tut dir auch nicht gut.
    Ich glaube aber nicht, daß dein Sohn sich euch gegenüber so verhält, weil er Buddhist ist,
    er scheint das nur vorzuschieben und hängt einem Ideal nach. Buddhisten
    schauen auf sich selbst, auf ihre eigenen Schwächen und Taten; sie sind
    angehalten nicht über andere zu urteilen und anderen Mitgefühl und Hilfe entgegenzubringen.
    Vielleicht hat er einen "Lehrer" , der auf dekonstruktive Art buddh. Konstrukte
    mit Psychologie vermischt. Jedenfalls hat das alles herzlich wenig mit dem Dharma zutun.

  • ananda
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    • 12. Dezember 2012 um 22:05
    • #43

    Hallo liebe Onyx9 ,

    Genau das denke ich ja auch -falscher Lehrer - WIE kann ich meinem Sohn bloß helfen und mir ? Vieleicht nur durch Glauben ,das alles so sein darf ,wie es ist ,

    ich danke Dir !

    Liebe Grüße von ananda

  • ananda
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    • 12. Dezember 2012 um 22:34
    • #44

    Hallo lieber Arnold ,

    sei ganz herzlich umarmt ,anstelle meines Sohnes ,der es mir nicht erlaubt .

    lieben Gruß von ananda

  • Arnold
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    • 13. Dezember 2012 um 00:18
    • #45

    Wie sagt man so schön, alles im Leben hat seinen Sinn. Alles sitzt und befindet sich am richtigen Ort.
    Jeder lernt das, was er lernen muss, um zu wachsen.

    (Danke an dieser Stelle an Ji'un Ken, Geduld ist eine der grundlegendsten Eigenschaften, die man sich aneignen sollte)

    Liebe Grüße.

  • Arnold
    Themenautor
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    • 13. Dezember 2012 um 17:19
    • #46

    Eine Anmerkung an mich selbst, für den Fall, es sollte jemandem helfen:

    Soeben habe ich den Augenblick verpasst, die Zukunft gesehen, mich in der Vergangenheit verloren.
    Das Warten auf den nächsten Augenblick, bringt nichts.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 21:57
    • #47
    Arnold:

    Das Warten auf den nächsten Augenblick, bringt nichts.

    Den gibt es auch nicht, Arnold. Es gibt immer nur diesen Augenblick.
    Und den kannst du nicht verpassen. Wie denn auch. ;)

  • Arnold
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    • 13. Dezember 2012 um 22:20
    • #48

    Ich habe damit zu kämpfen, mich zu konzentrieren, achtsam zu sein (mittlerweile nur noch auf Gedanken bezogen, da jene Handlungen bewirken) und keine extremen zuzulassen.
    Doch habe ich heute begriffen, dass nicht das "nicht zulassen" das Problem ist, sondern meine Ungeduld.

    Ich habe mich in eine (Er-)wartungshaltung manövriert, aus der ich mich wieder hinausbegeben möchte.
    Dies jedoch ist nur möglich indem ich mich in Geduld übe. Die Geduld ist mein persönlicher Schlüssel. Der Schlüssel des loslassens, der Schlüssel für mich.

    "Neundundzwanzig

    Denkst du etwa, du kannst das Universum nehmen und es umwandeln?
    Ich glaube nicht, dass es möglich ist.

    Das Universum ist heilig.
    Es kann nicht umgewandelt werden.
    Es umzuwandeln heißt, es zu zerstören.
    Es zu ergreifen heißt, es zu verlieren.

    Manchmal voraus, manchmal zurück,
    Manchmal klagend, manchmal seufzend;
    Manchmal stark, manchmal schwach;
    Manchmal zerstörend, manchmal zerstört.

    Die Weisen vermeiden Extreme, Maßlosigkeit und Selbstgefälligkeit."

    Der Ursprung all <meiner> Sorgen ist die Ungeduld und das Warten.

    Zitat

    Lass dir Zeit. Wachstum braucht Zeit. Einen Grashalm kann man nicht in die Länge ziehen, dann zerreißt er.

    - Ji'un Ken

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 13. Dezember 2012 um 22:54
    • #49

    Hallo Arnold,

    hier eine "Geschichte" von Mengzi

    Zitat

    Ein Mann aus Sung war traurig darüber, daß sein Korn nicht [schnell genug] wachsen wollte und so zog er es, Sprößling für Sprößling, in die Höhe.
    Ganz zerschlagen kam er nach Hause und sagte: Heute bin ich aber müde. Ich habe dem Korn beim Wachsen geholfen.
    Sein Sohn rannte hinaus aufs Feld, und da sah er, daß alle Sprößlinge verwelkt dalagen.


    _()_
    .

  • Arnold
    Themenautor
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    10. Dezember 2012
    • 14. Dezember 2012 um 09:17
    • #50

    Ich danke dir für diese Geschichte. Sie trifft genau zu.
    Wer nicht genug vertraut, wird kein vertrauen finden.

    Ich berichte wieder. :roll::)

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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